Beiträge von werner vogel

    es ist die Frage, wie scharf Du an die Sache herangehen möchtest, - ich selbst bin da relativ unerschrocken und kurz emtschlossen:
    denn ich habe vielfach ( und damit oft genug! ) dieErfahrung gemacht, dass die " andere Seite" aus einer gewissen lokalen Überlegenheit, aus " das habenwir immer schon so gehanhabt" heraus, mauert, abblockt und dann durch reinen Zeitverlauf schließ0lich obsiegt.
    Kurzum:
    Wenn ich also den V e r d a c h t habe, dass da gegen Auflagen, gegen Gesetz, gegen Verfahrensvorschrift verstoßen wird, wende ich mich an die
    S t a a t s a n w a l t s c h a f t und erstatte A n z e i g e des S a c h v e r h a l t e s und stelle zugleich S t r a f a n t r a g.
    Und du wirst eine Erfahrung machen:
    a) Die Staatsanwaltschaft stellt das Verfahren nach einiger Zeit ein. Der Bauer wird auch nicht irgendwie bestraft.
    b) Er wird im kommenden Jahr äußerst vorsichtig sein, er wird womöglich sehr kurzfristig den Mißstand abstellen.
    Wie kommtsdazu?
    Der Landwirt wird von der StA informiert, dass da durch Herrn Bienentreu usw....wie folgt Antrag gestwellt wurde.
    Er erhält eine Vorladung in der Regel zur Kripo, um sich zum Sachverhalt zu äußern.
    Er muss dort hin.
    Er beauftragt womöglich einen Anwalt, dieser besorgt sich ( gegen Vorkasse, ca. 400 Euronen ) Akteneinsicht.
    Und so kann ich nach etlichen slcher Verfahrensweisen sagen: Der Weg ist das Ziel...


    Wichtig: In der Anzeige nicht schreiben: der XY hat....getan, sondern den Sachverhalt schildern:
    liegt offen gebeiztes Saatgut herum....Beizmittel womöglich nicht zugelassen bienengefährlich ...habe den Verdacht, dass und teile diesen Verdacht der StA mit


    Keine Bange, da kommt weder eine Verleumdungsklage, noch sonst etwas auf Dich zu: denn wenn ein Bürger den Verdacht hat, dass da jemand vorsätzlich oder fahrlässig Schaden anrichtet, dann darf der Bürger diesen Verdacht der StA mitteilen.

    ich kann leider nicht sagen, ob diese Ablger von dem " linken" Volk gebildet wurden, oder ob es sich um außerhalb des Flugkreises gezogene Ableger handelte. Jedoch die kompakte Betriebsweise, bei der die eine Seite Trogbeute war und blieb, die andere hingegen variabel und je nach den situativen Bedürfnissen eingerichtet werdenkonnte.
    Bei der heutigen " modernen" Bienenhaltung irritiert mich mitunter die strikte Vorgabe durch das System.

    Im Gespräch mit einem sehr erfahrenen Imker ( 54 Jahre Bienenhaltung ), der derzeit seine Bienen an einen jungen Mann nach und nach übergibt
    führte dieser aus, dass er "damals nach dem Krieg - (" do hätt dat ja nierjens nühs jejovve un de Rähmscher han mir us dr Birk jeschnidde..."
    mit drei " Schweinheimer Mehrfachbeuten" begonnen habe und die Betriebsweise nach Pater Erasmus praktizierte.


    Er schilderte dabei, dass in dieser Mehrfachbeute sowohl ein Trog von ca 35 x 120 cm, als auch angrenzend an diesen Trog mehrere Ablegerkästen
    montiert waren, sodass sich die rechte Seitenwand des Troges gleichzeitig die linke Seite der Ablegerkästen war. Durch eine Art Stecksystem
    / Einführen von Schieden in Nuten sei es aber auch möglich gewesen, die Ablegerkästen einzuengen oder zu erweitern.


    Kennt jemand dieses Schweinheimer Mehrfachbeutensystem und die Betriebsweise nach Pater Erasmus? Dieser Pater Erasmus sei aus der Gegend von Karlsruhe / Durlach / Grötzingen in das Rheinland gekommen. Datieren konnte mein Gesprächspartner dies nicht und aus Zeitgründen war auch eine nähere Beschreibung der Betriebsweise nicht mehr möglich. Jedoch scheint mir, dass zu dieser Betriebsweise gehört, dass keinerlei Mittelwände gezgen wurden und der Honig auch nicht geschleudert, sondern ausgetropft / gequetscht wurde. ( Zu dieser Betriebsweise / dahinter stehende Philosophie gehörend oder shlicht Mangel an Gerätschaft nach dem Krieg?


    Freundliche Grüße
    Werner Vogel

    [quote='Megachiropter','https://neu.imkerforum.de/forum/thread/?postID=359281#post359281']Ich empfehle:
    - einen anderen Tonfall (dies sollte Inhalt Ihres Studiums gewesen sein...),


    Wie wahr, wie wahr, werter Herr, - ein anderer Tonfall wäre sehr zu empfehlen: lassen wir es mal dahin gestellt sein, ob und was Inhalte meines Studiums waren, - Eines hat mich das Leben reichlich gelehrt: Dass man jemandem, der schlicht nach Rat und Erklärung fragt und freundlich um Hilfe bittet, eigentlich nicht so von oben herab klingend belehrend - zurechtweisend und auf die Wissenslücken verweisend begegnet, wie Sie das mir gegenüber taten. Mir scheint, Sie mahnen da bei mir eine zurückhaltende Höflichkeit an, die Ihnen selbst doch recht fremd zu sein scheint.
    Und um den Ihnen zu machenden Vorhalt abzurunden: Sie haben noch nicht einmal zu irgend etwas geraten, absolut nichts erklärt ( ganz anders machte das zum Beispiel Mirko / Gerstunger). Auch der wohl fragend gemeinte Hinweis von B. Heuvel " Segeberger" war mir als Frage hilfreich: Kunststoffbeute mit anderen Diffusionseigenschaften als Holz?
    Wie gesagt, - Ihnen genügte es, mich auf meine Tumbheit zu verweisen. Tja, und die Inhalte meines Studiums mögen mir die Sicherheit geben, eine Unwissenheit in dem mir noch nicht so routinierten Gebiet der Bienenhaltung einfach zu offenbaren.
    Und daher, - nun ja, ich will mich nicht wiederholen....., vielleicht üben Sie sich einfach in einer Disziplin, die ein hohes Maß an menschlicher Reife
    voraussetzt: Das Schweigen oder wie man hier in Köln sagt: Et Muhl ze haale

    Schundau nicht gelesen. Und M. Bush auch nicht. IF-Suche nicht benutzt.


    Ja, da hat er Recht, das habe ich alles nicht gelesen.


    Daher die Frage von mir, dem tumben Toren, dem Unwissenden, was sage ich: dem Bildungsversager! Ja, es ist eine Last für diese Gebildeten unter uns, sich in diesem gemeinsamen Forum begegnen zu müssen. Ich gebe es zu und schäme mich: Mir ist noch nicht einmal bekannt, wer Schundau ist oder war, M Busch kenne ich als Autotester, wohl auch schon ein älterer Herr. Oder war das Wilhelm Busch? Sogar der Begriff der IF - Suche ist mir fremd. Man mag mir glauben: Es ist für mich selber am ärgsten, so orientierungslos durch die Lande zu tapern; denn gäbe es nicht immer mal wieder so ein oberlehrerhaftes dumm-dreistes Geseiere als Versuch, sich der eigenen Überlegenheit mal wieser zu versichern, - ich wäre hoffnungslos verloren.


    Und wer würde dann das Kondenswasser aufwischen?

    Radix . wO BITTE SCHÖN SIND SO PREISWERTE gLÄSER FÜR 3,5 Cent und zum selben Preis Deckel erhältlich?#
    Gute Freunde haben mich auf einen Lieferanten in Dänemark verwiesen, - der war allerdings bei seinem Angebot für honnig baeger plast kaum wesentlich preiswerter als das wiederverwendbare glas...
    desto mehr wären wir nun sicherlich alle sehr daran interessiert, die Lieferquelle von Radix zu erfahren
    werner Vogel

    Nach einem Todesfall übernahm ich notfallmäßig zwei Völker ( Carnica, Trogbeute DNM Königin 2012).
    a)
    Bei der Durchsicht fand ich auf einer Brutwabe etwa 4 offenbar während des Schlu0fes zugrunde gegangene Jungbienen, deren Leiber bis etwa Kopfmitte noch in der Zelle steckten.
    b) Auf dem Beutenboden fand ich ein Knäuel Larven, eher fest miteinander verwoben, trocken und mumifiziert wirkend, unterschiedliche Entwicklungsstadien.


    Das Volk war eher sehr groß, belegt mit dichtem Sitz etwa 7 Waben. Etwa 8 Waben ( der Vorbesitzer imkerte ohne Trenngitter ) voll mit verdeckeltem, offenbar im vergangenen Jahr nicht mehr abgeschleudertem Honig besetzt.


    Die beiden Völkerwaren derart dicht verschlossen, dass beim Öffnen der Deckel das Kondenswasser von der Unterseite der Folie abtropfte.
    Eine Vielzahl der Rahmenleisten war an der Oberseite grünlich schimmelig. Mehrere der Honigwaben zeigten eine gräulich / grünliche " Tönung"
    der Verdeckelung.


    Fraen zu a)
    Ursache des Absterbens der schlüpfenden Brut? Kälteeinbruch? Brutwabe ausserhalb des Bienensitzes? Verhungert, da infolge des Wiedereintrittes einer Kälteperiode Pflegebienen nicht " auf Schicht", sondern warm " in der Traube zu Hause?"
    zu b)
    Madenknäuel auf dem Boden als Folge von Räuberei, die Brutwaben im vergangenen Jahr befiel? Kann es sich auch um Larven von Wachsmotten handeln? - Diese Beute wirkte ausgesprochen vernachlässigt und der Beutenboden war so dicht mit einem Gemenge aus Wachs, Verkittung, Totenfall ect. belegt, dass die untergelegte Windel nahezu nichts zeigte...


    Für guten Rat bin ich dankbar!


    Werner Vogel

    " Mir eschließt sich der Sinn nicht, warum man regionale Produkte ....verschicken muss"
    " ....Kunsthonig....wirkt billig..."
    "...Wein, Schraubverschluss...."
    "Den Honig-Gourmet raushängen lassen, aber über die Versandkosten meckern? "


    Danke allen, die versuchten, auf meine eigentliche Frage zu antworten: Alternative zu Glas aus Preis, - Gewichts, - Hygienegründen.
    Danke vor allem jenen, die auf die Frage eingingen.


    Würden wir an allem, was sich - manchmal nur oberflächlich betrachtet - festhalten und nichts Innovatives suchen, lägen wir wohl noch kurz hinter dem Bienenstand auf dem Bärenfell.
    Und wenn ich hier nun lese, dass auch in der Schweiz ( nicht gerade berühmt dafür, eine allzu progressive Landbevölkerung zu haben ) für unsere Verhältnisse sehr hchpreisige Honige in anderer als Galsverpackung angeboten wird, zugeich auch sehe, dass in Skandinavien transparente, vorallem viel leichtere Kunststoffbecher nicht unüblich sind, - nun denn, da scheint mir meine Überlegung doch sooo verrückt nicht zu sein.


    Und ganz nebenbei:
    Ich bin ja nun auch schon so alt, dass ich mich noch recht gut an de Zeit erinnere, zu der deutscheWeinetiketten noch sehr, sehr, sehr bunt, "gemütlich" mit und ohne Bürder der Kellermeisterei und Torbögen und Fachwerkhäuser waren. Und dem Weinmarkt gings - schlecht, sehr schlecht....


    Vierzig Jahre später bietet ein junger Winzermeister aus dem Saarland Weine an, - nicht mit Drehverschluss, sondern mit Glasstopfen. Die Etiketten sind
    sammlerwürdige Editionen regionaler Gaphiker. Ein anderer - badischer - Winzer bietet hochpreisige Rotweine mit Schraubverschluss an und wirbt offensiv damit: Kein Korkgeschmack....Und die haben Erfolg.
    Bezieht das doch mal auf diese Langweiligkeit beispielsweise des Etikettes vom DIB, - diese Aufmachungen haben sich so sehr bewährt, dass sie
    Omma und Oppa ( also Leute meines Alters ) am aller wenigsten "befremden".


    So werde ich also weiter suchen. Und vielleicht finde ich auch jemanden, der die Etiketten ansprechend gestaltet.
    Ich stelle mir vor, dass ich künftig angeben werde:
    Jahrgang
    Sorte
    Erntedatum
    Standort der Bienen
    und - s. o. weiterhin sehr regional vermarkte, wie bisher.
    Aber für den Versand ( ebenfalls s. o. ) und für diejenigen, die eben Honig und nicht Glas nach Hause tragen wollen.....

    Es gibt einige Gründe, die dafür sprechen, nach Alternativen zum vertrauten Honig-G L A S zu suchen, - einer davn ist der Preis:
    Das Honigglas schlägt mit is zu 10 % des Verkaufspreises zu Buche.
    Ein weiteres Argument könnte die erforderliche Hygiene sein: Das Glas erfordert aufwändige Spülarbeit mit allem anfallenden Nebenarbeiten
    Auch das Gewicht der Verpackung spielt eine Rolle, insbesondere dann, wenn der Honig verschickt werden soll.


    Die Frage ist: Gibt es Erfahrungen mit alternativen Verpackungen? Ich denke da beispielsweise an sog. Klarglas, - s. marmeladen von Zentis
    oder auch an Pappverpackungen, die ich in Dänänemark durchaus im hpheren Preissegment fand.


    Kennt jemand entsprechende Anbieter solcher Verpackungen?

    "Das heißt für mich, das Du null Ahnung von NB hast. Wenn jemand im NB Drohnenbrut schneidet, dann hat er kein bißchen vom Sinn des NB verstanden."


    Nun ja, -denn soll es halt so sein. Kennst Du diesen Liedtext: " da streten sich die Leut`herum, wohl um den Wert des Glücks, - der eine schimpft den anderen dumm, am End weiß keiner nix!"


    Leute, die derart vollmundig darüber befinden, wer " null Ahnung hat" und von was auch immer " kein bißchen was verstanden hat" sind mir - ich will da nicht weiter eifern - aus meiner persönlichen Nähe weniger vertraut. Das empfinde ich als angenehm.
    Hilfreich wäre es gewesen, die " anderen Fehler" einmal zu konkretisieren, sie zu benennen und zu begründen, weshalb das Drohnenschneiden denn so konträr zum Naturbau steht?
    Oder ist Naturbau erst dann ganz richtig, wenn ich den Bienen ausgehöhlte Baumstämme überlasse?

    " Null Ahnung...." ...." im Lehrgang so gelernt..."


    Man möge es mir nicht allzusehr verübeln: Aber immer dann, wenn jemand so entschieden und so drastisch weiß, wie dumm andere sind, kommen mir Zweifel, ob es sich das jemand ist, der wirklich klug ist.
    Womöglich sind die Varroa-Milben hier in Europa doch erst n a c h der Ausstattung der Bienen mit deren "wesensgemäßer Baukompetenz entstanden? Womöglich sind die Varroamilben tatsächlich durch einen menschlichen Eingriff in die biologische Situation der ap. mellifera mellifera nach hier gebracht worden, sodass der Bienenhalter womöglich sogar eine Verpflichtung hätte, nun auch den Folgen dieses Milben-Importes gerecht zu werden?


    Womöglich - auch das muss deutlich gesagt werden dürfen - klingt da auch durch: Es kann nicht sein, was nicht sein darf. Zitat:"Wenn Du ohne Drohenschneiden Deine Völker nicht über den Sommer bringst, dann hast Du andere Fehler gemacht."
    Ja, - welche denn? Bitte dochmal Butter zum Fisch!