Beiträge von Myricin


    Woher weißt Du das? Erfahrung? Ich dachte Du hast vor einem Monat erst mit einem Ableger begonnen?:confused:


    Ich hatte früher schon einmal eine Weile Bienen. Ist aber schon etwas länger her...


    Ich denke einfach hier kann man recht sicher aus der Ferne mit den wenigen Fakten ein vergleichsweise klares Urteil fällen. Hier sind Bienen seit mindestens einem Jahr, vermutlich sogar länger, nicht gepflegt worden. Du kannst also davon ausgehen, dass ausnahmslos jede Biene einen Varroaschaden hat. Und damit kannst Du von zahlreichen Sekundärinfektionen ausgehen, denn das Imunsystem des Volkes ist wohl höchstwahrscheinlich am Boden.


    Das Chance-/Risikoverhältnis bei der Bildung eines Kunstschwarmes - als gelte es lediglich eine Faulbrut zu sanieren - erscheint mir hier ausserordentlich ungünstig. Zum einen bekommst Du ein stark geschädigtes Volk, selbst wenn Du sie Milbenfrei bekommst. Und zum anderen hast Du in jedem Fall eine ganze Weile heimatlose alte Flugbienen die sich ihrer Natur folgend andernorts einbetteln und dann das eine oder andere "Geschenk" mitbringen. Das alles ist ein Seuchenherd für den gesamten Flugradius. Auch wenn das unethisch klingt und jedem Imker das Herz bricht: Ich würde abschwefeln und zwar sofort.



    Regina, die Myricin irgendwie merkwürdig findet.


    Das ist allerdings bedauerlich...

    [quote='helianthus','https://neu.imkerforum.de/forum/thread/?postID=280521#post280521']Warum?


    Nochmal ganz langsam zum mitschreiben:


    Nun hat er festgestellt,dass da noch Bienen drinnen sind. Kein Nachbar wusste, dass da noch Bienen gehalten wurden. Der alte Besitzer ist voriges Jahr im Sommer gestorben.


    Das dürfte also eine Vierfachzuchtstation sein!! Daher dürfte hier ein Start bei Null beginnend der einfachere Weg sein.

    Abschwefeln, alle!! Und die Bude abreissen und alles verbrennen. Vor Ort, besser nicht transportieren. Der erste Satz, mit dem mein Imkerpate mich begrüßt hat:


    Nimm keinen Schrott von alten Imkern!

    Kann ich nicht sagen. Das ist von Region zu Region sehr unterschiedlich. Bei uns nimmt ein Imker für so einen Service etwa 50 Euro. Kammerjäger fangen bei 70 Euro an, dass kann aber euch schnell doppelt so teuer sein. Frag einfach am Telefon nach einem verbindlichen Preis.


    Gruß,
    Andreas

    Wenn Du damit bis zum Winter leben kannst rufst Du nirgends an, denn dann hat sich das Problem von selbst erledigt. Ich für meinen Teil entferne lediglich in der kalten Jahreszeit die leeren Nester.


    Wenn Du damit nicht leben kannst rufst Du bei der Feuerwehr an - aber nicht die Notrufnummer(!) - dort bekommst Du dann die Telefonnummer eines Kammerjägers, oder Imkers. In beiden Fällen wird dich das ein entsprechendes Salär kosten.


    Gruß,
    Andreas

    Hallo,


    ich habe vor einem Monat mit Ablegern begonnen, die inzwischen acht Waben in 12er Dadant auf offenem Boden besetzen. Wächterbienen sind reichlich vorhanden. Da es nächste Woche wieder sehr warm werden soll wüßte ich gerne, ob ich die Fluglochkeile dann entfernen kann?


    Vielen Dank,
    Andreas

    Hier in der Region haben wir leider sehr viel Feldwirtschaft und kaum Wald und Weide. Als ich die Ableger bekommen habe war der Raps schon durch und das einzig nennenswerte war wie gesagt die Linde. Für einen kontinuierlichen Futterstrom mußte ich also schon Sorge tragen. Sonst wären die wohl auch nicht aufgegangen wie ein Hefeteig.


    Im Brutraum sind z.Zt. bei allen Völkchen acht Rähmchen. 12 passen zwar rein, da ich aber die Futtertasche ganzjährig in der Beute lassen werde ist bei 10 Waben bereits der Brutraum voll.

    Hallo,


    ich habe vor etwa drei Wochen mit einigen Ablegern - Buckfast in Dadant - begonnen. Einmal pro Woche füttere ich etwa 3-4kg Sirup. Die Ableger gedeihen prächtig. Die Mittelwände - ein bis zwei hänge ich bei der wöchentlichen Fütterung dazu - werden schnell ausgebaut, und die Königinnen stiften fleißig. Brut ist reichlich in allen Stadien vorhanden und die Sammlerinnen schleppen viel Pollen nach Hause.


    So weit so gut. Da nun absehbar ist, dass die Könniginnen wohl bald an die Grenze Ihrer Legeleistung kommen und die Mittelwände in den Bruträumen in etwa zwei Wochen alle ausgebaut sein werden habe ich jetzt etwas Sorge, dass ich den guten Start durch unglückliche Handhabung abwürge. Daher hab ich da an die Auskenner hier zwei Fragen:


    Wann ist ein guter Zeitpunkt die Fütterung einzustellen? Mit Tracht ist ja nicht mehr sonderlich zu rechnen. Die Linden in unserer Gegend - Niederrhein - haben es leider bereits hinter sich.


    Setze ich noch einen Honigraum auf und lasse dort noch Mittelwände ausbauen?


    Vielen Dank