zargenwandstärke

  • hallo liebe imkerfreunde
    auch auf die gefahr hin das dieses thema schon häufiger bearbeitet wurde
    möchte ich euch um eure hilfe bitten :roll:


    ich habe seit letztem herbst ein bienenvolk
    es sizt in einem baufälligen langstroth magazin :cry: 
    und um meine winzige hobbyimkerei auf drei völker zu erweitern, möchte ich noch zwei mgazine bauen.


    ist es möglich die wandstärke auf 20 mm zu reduzieren?
    ich weiß eigentlich sollten es mindestens 25 mm sein
    aber ich habe auch gehört das eine kalte überwinterung der volker sehr positiv ist 8)


    könnt ihr mir weiterhelfen?


    michael

  • Pawel,


    geheizt wird nur in dem Bereich, wo die Bienen sich aufhalten. Dünne Wände haben sogar den Vorteil, daß sie bei Sonnenschein schneller durchwärmt sind, vor allem im Frühjahr. Wesentlich wichtiger ist die Wärmedämmung oben unter dem Deckel, im Frühjahr wenn Brut gepflegt wird. Dann wird aber der Gitterboden geschlossen (sehr wichtig).


    Viel Erfolg,


    Eden

  • Für die, die sich in die Hosen machen, wenn es von Unten kalt wird:


    -> Beutenheizung.de


    Anscheinend gibt es auch Imker (und Bienenherkünfte), die den offenen Boden ganzjährig vertragen. Das ist aber nur ein Gerücht. 8)


    Gruß
    Simon

  • Hallo zusammen,


    bei mir ist der Boden auch (fast) immer offen - außer bei der Varroakontrolle.


    Interessanterweise sind bei mir bislang nur Völker nicht über den Winter gekommen, bei denen ich vergessen hatte, die Schublade zu ziehen, bzw diese sich verklemmt hatte.
    Dabei waren dann jedesmal Anzeichen von Brut zu erkennen - vermutlich sind die Völker zu früh in Brut gegangen - und dann wurde ja die letzen Jahre noch spät noch sehr lange kalt.


    Mirthran

    Wer Linksschreibfehler findet, darf sie behalten...

  • Im Winter - Boden offen!


    Im Frühjahr - Boden zu!


    Die Physik besteht nicht nur aus steigender Wärme, sondern auch Verlust der Luftfeuchtigkeit an die kälteste Stelle. Ein offener Boden im Frühjahr KANN bei klein geratenen Völkern Probleme mit der Aufrechterhaltung der Feuchtigkeit im Brutnest verursachen. Denkt an die vielen offenen Zellen mit Maden im Futtersaft. Bei starken Völkern ist es wohl nicht so extrem. Aber wundert euch nicht, wenn die Madame nicht in der ersten Zarge stiftet.


    Gruß,


    Eden