• HATTEN SIE MEHR ALS 20% VERLUSTE 2005/2006 2

    1. Ja, hatten wir! (0) 0%
    2. Nein, hatten wir nicht! (2) 100%

    Hallo Klaus,
    ist ohnehin egal, wie tief die Imkerei mit ihrem Hang zum Pessimismus von einigen Menschen gezogen wird. Man muss sich einfach daran gewöhnen, dass es immer wieder Jammerer gibt, die in vorderster Front, sei es aus Profilierungssucht oder sonstigen Gründen am lautesten schreien. Bei der Umfrage in Mayern beteiligten sich über 1000 Imker, es werden einfach nicht mehr als diese ca. 20 % Verluste. Warum werden es nicht mehr?
    Lügen die alle? Sind die Oberbayern mit 60% Verlusten die dümmsten Imker in der BRD? Haben wir in Oberbayern die Landschaft schon so kaputt gefahren, dass sich keine Bienen mehr halten können?
    Liebig ist für mich der beste deutsche Kenner der Materie Imkerei, da er unter anderem noch Optimismus, den besonders die Imkerei wegen des fehlenden Nachwuchses brauchen könnte, verbreitet. Alle anderen ewigen Jammerer gehören zu den Totengräbern der Imkerei.
    Imkerei ist schön, ist immer noch ein lohnenswerter Freizeitausgleich, was die Ausgeglichenheit eines Menschen ausmacht und ich könnte es jeden empfehlen mit der Imkerei zu beginnen!


    Mit diesem Beitrag will ich eine Umfrage starten und die Forumskollegen(innen) bitten sich daran zu beteiligen und wirklich Verluste aufzuführen, die ihren Ursprung nicht in Hochwasser, Sturm und Mäuseschäden haben.
    Mit 2005/2006 meinte ich natürlich nur den letzten Winter über den ja die Diskussionen laufen!
    Unter 20 % Verluste ist M.E. ein sehr hohes Ziel, das früher auch ohne Umweltschäden und Varroa auch repräsentativ für eine gut geführte Imkerei stand!

  • Und was soll das beweisen? Auch hier offenbart sich wieder ein tiefgehender Mangel an Wissen.


    Um es zu verdeutlichen: Auch in meinem Europäischen Imker Forum www.kunstschwarm.de kam ein Vorschlag auf aus Finnland, eine solche Umfrage durchzuführen. Auch bei uns sind immerhin schon 200 User aus ganz Europa angemeldet.


    Schaut man näher hin, sieht man, daß das aber eher nicht der repräsentative Schnitt ist. Wir haben überdurchschnittlich viel Berufsimker und Buckfasthalter. Bei den männlichen Usern liegt das Durchschnittsalter bei unter 50, bei den weiblichen Usern bei 40 Jahren. Es sind auch viele Repräsentanten anderer Imkerverbände dabei, so die finnischen, schottischen, dänischen, englischen, französischen und kroatischen Berufsimker. In den letzten Tagen auch verstärkt Registrierungen aus Polen, Ungarn und Litauen. Bei den polnischen Usern liegt das Alter im Schnitt bei etwa 30 Jahren. Übrigens sind auch auch Mitglieder des LVBI dabei, deren Forum ja seinerzeit aufgrund Brandtscher Aktivitäten abgeschaltet wurde. Bei uns kommt die Brandtsche Sippschaft gar nicht erst rein - dies nur am Rande.


    Eine Umfrage wäre nicht repräsentativ, denn sieht man den Schnitt der Imker als bei weit über 60 Jahren liegend und eher hobbyorientiert, ist unser Europäisches Imker Forum allein von der Zusammensetzung her in eine ganz andere Richtung. Ich bin ziemlich sicher, daß auch Hartmut dieses Forum als nicht repräsentativ für die deutsche Imkerschaft ansieht.


    Aus diesem Grund haben wir auf eine solche Umfrage verzichtet. Ich habe aber die Meldungen, darunter leider viele private und nicht zur Veröffentlichung bestimmte, daß es eben katastrophal aussieht in manchen Regionen.


    Und welche von den alten Imkern, die den Totalverlust von 100% haben und das als Anlaß nehmen zum Aufhören, beteiligen sich denn noch an einer Umfrage aus Mayen? Haben diese alten Imker überhaupt etwas von der Umfrage mitbekommen mangels PC oder Fax-Anschluß? Diese Umfrage hat etwa 1.000 Imkereien erfaßt, was angesichts der Gesamtzahl von ja angeblich 80.000 Imkereien in Deutschland gerade einmal die Qualität eines Mikrozensus erfüllt.


    Ich habe mich an der Mayener Umfrage auch nicht beteiligt und von Imkerbund.org ansonsten ebenfalls kein Mitglied.


    Und um noch einmal auf Liebig zurückzukommen: Dieser Wissenschaftler wirbt für Produkte aus dem Hause Monsanto und besagter Konzern hat schon seinerzeit Verbrauchern weismachen wollen, das in Vietnam eingesetzte Entlaubungsmittel Agent Orange sei totaaaaaaaal ungefährlich und könne quasi zum Würzen im täglichen Essen verwendet werden. Wer sich als Wissenschaftler derart vor einen Propagandakarren spannen läßt... also wirklich! Und das nimmst Du als Vorbild?


    Meine Güte, Du wolltest doch mal Imkermeister werden? Das bedeutet auch, daß man aufgenommenes praktisches Wissen erweitert, vermittelt und vertieft, um die nächste Generation vorzubereiten.


    Vielleicht, ganz vielleicht wäre es mal angebracht, sich wieder mal ein Buch zuzulegen. Das sind diese Dinger mit den Buchstaben auf Papierform und viele Bücher haben es an sich, daß sie harte Fakten kolportieren und Behauptungen aufstellen, die anderswo nicht auf Gegenliebe stoßen.


    Dazu gehört Jeffrey Smiths "Trojanische Saaten". Liegt auch in einer deutschen Übersetzung vor und ist also auch für Bayern lesbar, die es nicht so mit Fremdsprachen haben.


    Ich würde auch lieber in Jubelchöre einstimmen und freudige Aussichten für die Imkerei verbreiten. Ich hätte nichts gegen 5 Kollegen in Bonn, wo theoretisch genügend Nachfrage nach Honig besteht, um mehrere Berufsimkereien zu unterhalten. Doch die Situation ist eine andere.


    Als ich 1999 bei Prof. Wittmann in Bonn Vorlesungen belegte über Bestäubungsökologie und als Praktiker schon damals von ihm die Malaise der Imkerei um die Ohren geknallt bekam, habe ich ihm noch heftig widersprochen. Er beschrieb die Imkerei schon damals als verbürokratisiert und die Bienen als von Pestiziden und Aushungerung verfolgt, so daß Imkerei kaum noch Spaß mache. Mittlerweile habe ich mich bei ihm entschuldigt - er hatte leider Recht!


    Gestern bekam ich eine Nachricht aus Italien, im Süden Italiens werden die für die Bestäubung zur Verfügung gestellten Bienen so knapp, daß jetzt in Sizilien die Bienenvölker aus den Kästen abgefegt werden und samt Königin in Bestäubungsboxen landen, um dann in Treibhäusern wieder aufzutauchen. Die leeren Beuten samt gekennzeichneten Rähmchen bleiben an den Heimatständen stehen.


    Nein, Xaver, die Lage der Imkerei ist toll und es sind nur ein paar Spinner, die Unsinn verbreiten. Du hast völlig Recht und ich oute mich hiermit als einer dieser Spinner.


    Es grüßt


    Klaus

  • Hallo alle Miteinander,


    in einer Zeit wo es geradezu schick ist mit großen Bienenverlusten aufzuwarten darf sich jetzt der Imker mit seinen fünf oder wie ich fünfundvierzig Völkchen ohne Verluste nicht mehr Outen.
    Auch die Tatsachen dass er sich regional und mit Erfolg orientiert macht ihn zu einem Schwätzer der die Grenzen seines Krals nicht verlässt.
    Was auch immer dieses „Völkersterben“ verursacht, reicht doch hervorragend aus um die armen Berufsimker nicht in Vergessenheit geraten zu lassen.
    Lieber Klaus, auch wenn du ein versierter und international orientierter, vielleicht auch anerkannter Fachmann bist, in erster Linie bist du Kaufmann und in der Vergangenheit hast du es oft genug bewiesen, du würdest deine Bienen rot-grün anmalen, wenn es nur werbewirksam wäre.
    Da du jetzt auf einen Zug aufspringst der den Berufsimker zum Maß aller Dinge macht wenn man von Erfahrung spricht, so stelle ich fest dass es auch in dieser „Hohen Riege“ genügend Betriebsblindheit gibt.
    Jetzt weis ich auch warum sich einige Imker/innen den internationalen Touch geben, gestützt durch die massenweise Negativ- Ergebnisse lassen sich die eigenen Unzulänglichkeiten besser verwischen.
    Ich liebe Polemik, aber dein Beitrag hätte mehr Würze gehabt wenn du den steuerlichen Vorteil dieser Völkersterben-Kampagne in Zahlen ausführen würdest dann hätte deine Elegie ein wenig mehr Melodie.
    Es spielt keine Rolle wie viel Völker geführt werden, die wirkliche Verlusthöhe in Prozenten bleibt immer die Gleiche.
    Wenn jeder schlappe Ableger vom Sommer als Vollvolk deklariert und im Frühjahr mit erstaunten Gehabe als Verlust verbucht wird müssen wir uns nicht wundern wenn wir damit der Bienenwelt- Untergangs-Stimmung Vorschub leisten.
    So sollen Abschreibungs-Geschäfte recht einträglich sein, wie hoch wird denn bei dir ein Vollvolk abgeschrieben?


    Es grüsst die alte Seegurke aus ihrem nordischen Kral.


    Margret

  • Klaus Maresch schrieb:

    Um es zu verdeutlichen: Auch in meinem Europäischen Imker Forum www.kunstschwarm.de kam ein Vorschlag auf aus Finnland, eine solche Umfrage durchzuführen. Auch bei uns sind immerhin schon 200 User aus ganz Europa angemeldet.


    Bei dir ist eben alles hochprofessionell. Deine Imkerei, eine der Werbung nach in der BRD führende und in das europäische Großimkereitum eingebettete Größe.


    Klaus Maresch schrieb:

    Übrigens sind auch auch Mitglieder des LVBI dabei, deren Forum ja seinerzeit aufgrund Brandtscher Aktivitäten abgeschaltet wurde. Bei uns kommt die Brandtsche Sippschaft gar nicht erst rein - dies nur am Rande.


    Deine Aussage ist falsch, es wurde nicht aufgrund Brandtscher Aktivitäten abgeschaltet, ich könnte dir Leute nennen, die wie ich damals dabei waren, du warst sicherlich nicht dabei
    Ich finde den Dr. Brandt nicht schlechter oder besser als dich. Ihr habt miteinander den Imkerbund.org gegründet und hattet und habt immer noch die gleichen Ziele und Feinde.



    Klaus Maresch schrieb:

    Ich bin ziemlich sicher, daß auch Hartmut dieses Forum als nicht repräsentativ für die deutsche Imkerschaft ansieht.


     
    Na er wird doch nicht so vermessen sein :lol::lol:



    Klaus Maresch schrieb:


    Ich habe mich an der Mayener Umfrage auch nicht beteiligt und von Imkerbund.org ansonsten ebenfalls kein Mitglied.


    Man merkte es :D:D


    Klaus Maresch schrieb:

    Vielleicht, ganz vielleicht wäre es mal angebracht, sich wieder mal ein Buch zuzulegen. Das sind diese Dinger mit den Buchstaben auf Papierform . Liegt auch in einer deutschen Übersetzung vor und ist also auch für Bayern lesbar, die es nicht so mit Fremdsprachen haben.


    Klaus obiger Satz sagt alles über deine Denkweise gegenüber anderen Menschen und deshalb und weil ich dich nicht nur aus Forum kenne, will ich diesen nicht kommentieren.


    Mir geht es darum, das die Imkerei in Deutschland nicht immer schlecht geredet wird. Meldungen mit 60% Verlusten in der Imkerei in Oberbayern sind schlichtweg unsachlich und schaden der Imkerei, denn positive Meldungen lassen die Menschen den Weg in die Imkerei finden und garantieren weiterhin das Überleben der dt. Imkerei.


    Mein Tip, frag mal im Imkereiverein http://www.bienenaham.de/ einem sehr rührigen Imkereiverein in Oberbayern nach, dessen Vorsitzende Fr. von Ronnebeck wird dir sicherlich Auskunft geben können, ob die auch 60% Ausfälle haben.
    Dies ist zwar auch wieder nicht repräsentativ, aber die kannst nicht nur bei Imkern nachfragen die verluste haben oder ist dies repräsentativ.

  • Hallo,


    Verluste gab es mit meiner Gegend auch, bei mir waren normal, 3 schwache Völker und paar Mini Plus, und ein totes Volk.
    Kräftige Verluste mit zum Teil Totalverluste gab es an der Mosel, und wie ich gehört habe in der Dietzer Gegend nähe Limburg (Hessen), andere Gegenden mit hohen Verlusten sind mir nicht bekannt.


    Verluste gab es immer und wird es immer geben, aber die Ursachen werden sich ändern und haben sich auch zum Teil schon geändert.
    Die Varroa ist gefährlicher geworden, zu kommen jetzt noch Bakterien Nosema cerena.

  • Hallo


    Zu diesem Thema möchte ich auch etwas sagen.Im Umkreis von ca.20 km Luftlinie um meinen Stand hier in Thüriger Becken habe ich von Völkerverlusten von 30- 100% gehört.Ein erfahrener Imker der seine Bienen auch ständig behandelte war fassungslos als seine gesamten 16 Völker tot waren. Es soll nur ein Beispiel sein welches ich hier aufzeigen will. Ich hoffe nur das uns nicht noch mehr Unheil droht!!!!


    Mit Grüßen aus Thüringen


    Rüdiger

  • Hallo an alle,


    wenn man Xaver´s obersten Text liest, dann denkt man Imkerei sei ein Hobby wie Segeln oder Angeln. Aus meiner Sicht übernimmt jemand der mit der Imkerei beginnt, freiwillig ein Stück Verantwortung für die Gemeinschaft. In der alten traditionellen Imkerei übernahmen die alten Leute diese Arbeit um für die Gemeinschaft nützlich zu sein. Das ist im Zeitalter der Kleinfamilie nun vorbei und die Imkerei muß auf neue tragbare Füße gestellt werden. Es hilft nicht wenn wir uns darüber streiten zu welcher Gruppe wer gehört und welche Weltanschauung er vertritt. Fakt ist das schon viele Gemeinden bienenleer sind und die Anzahl sich stetig erhöht. Die Obstbauern können auf Kaufinsekten ausweichen aber was macht die Natur wenn die Bestäuber ausbleiben? Sollen unsere Nachfahren die Wildblumen nur noch auf Fotos ansehen können? Es ist schön, das sich Bayern etwas um seine Imkerei gekümmert hat, aber was ist mit dem Rest der Republik? Mein Eindruck ist, das bewußt verharmlost wird um nicht sich und anderen eingestehen zu müssen, das die Imkerei ihrem Ende entgegengeht wenn alles so bleibt wie es ist.


    Deshalb sollten wenigstens die Ursachen nacheinander angegangen werden. Auf vielen Schlachtfeldern verzettelt man nicht das schwächt. Bei den Milben und Bienenkrankheiten sind wir auf kompetente Wissenschaftler angewiesen, aber gegen das Vergiften der Bienen und Wildinsekten und das Fehlen der Futterpflanzen können wir gemeinsam vorgehen. Die Imker werden erst dann wahrgenommen, wenn sie auf Bundesebene eine ernst zu nehmende Gemeinschaft bilden. Bisher ist es doch reine Vereinsmeierei auf kommunaler Ebene und die wenigen Pressemeldungen verkünden Medaillenregen für Honigsorten. Wir leben schließlich im 21. Jahrhundert in dem auf fast jeder Salami werbewirksam und gleichzeitig inflationär irgendein Medaillenemblem auf der Verpackung pappt. Beim Thema Gift können wir Menschen sensibel machen und dessen Auswirkungen auf Bienen bis in die Köpfe der Anwender bringen.


    Letztendlich sollten wir auch nicht vergessen, das die große Masse der Imker nicht einmal weiß wie ein PC angeschaltet wird und sich das Lesevergnügen der Imkerforen nicht gönnen kann.


    Grüße,


    Annerose

  • Hallo zusammen,


    habe gerade den Artikel der BAMS gelesen, und finde es wirklich gelungen mal so und auf diese weise mit den Problemen der Imkerei in die Öffentlichkeit zu treten!


    Auch wenn hier der eine oder andere mit nur moderaten Verlusten diesen Winter überstanden hat, sollten wir alle hier eine solidarität zusammen mit all denen finden welche unter größeren Verlusten leiden!


    Egal was nun wirklich die Ursachen nun verantwortlich zu machen sind, die Bienen sind nun mal tot!


    Geanu aus diesem Grund finde ich es auch nicht für sinnvoll jetzt sich hier die Köpfe einzuschlagen, ob der eine oder der andere recht hat!


    Denn ich weis aus den Verlustjahren 1995/96 und auch 2002/2003, daß es immer sehr schwer ist für einige der Imker es wirklich offen zuzugeben, daß man eben größere Verluste als normal hat!


    Da spielt ne ganze menge Scham mit!


    auf der andern Seite gehört auch ne ganze menge Mut dazu öffentlich zu bekennen daß man Völker verloren hat!


    und es gibt dann immer gleich welche die zum einen Schadenfroh sind, auch welche die dann mit Sprüchen kommen " ich hab dir doch gleich gesagt so geht das schief" usw!


    Ein Kollege in meiner Nähe hat von 86 Völker jetzt nur noch 13 dahin sichende Krüppel, aus denen dieses Jahr bestimmt kein schönes Volk mehr wird!


    und glaubt mir sowas zu zugeben fällt verdammt schwer!



    Grüßle

    geht´s den Bienen gut, geht´s der Umwelt gut!

  • Hallo,


    bis jetzt habe ich meine Finger zum Thema Völkerverluste stilll gehalten. Mit meinem Bruder habe ich letztes Jahr drei Bienenstände eingewintert. Die Auswinterung war sehr durchwachsen. Beim meinem Heimatstand flogen noch von 25 Völkern neun!
    Am Lehrbienenstand haben wir 17 Völker eingewintert und dort flogen noch 16. Das eine kaputte Volk ist definitiv verhungert. Anscheinend war es stille Räuberei im Herbst.


    Ich finde nur unseren Fehler nicht. Die Völker wurden immer am gleichen Tag mit Ameisensäure behandelt. Die Winterbehandlung erfolgte mit geträufelter Oxalsäure.


    Beim Heimatstand musste ich bei etlichen keine Winterbehandlung mehr durchführen.


    Wir können uns es nur so erklären, dass die Ameisensäure am Heimatstand nicht ausreichend gewirkt hat, obwohl die Windeln "normal voll" lagen mit toten Varroa-Milben.
    Warum? Die Bienen sind noch bis in den Herbst auf eine späte Senftracht geglogen. Es waren mehrere Felder direkt am Bienenhaus.


    Oder wir haben mit unserem Imkernachbarn mit der Varroa Ping-Pong gespielt. Bei dem schaut es noch schlechter aus zehn von zehn Völkern.


    Das Schadbild war eindeutig Varroa. Da brauche ich mir nichts vormachen.


    Wenn es heuer wieder so sein sollte, werde ich meine Völker im August verstellen. Einen anderen Rat weiß ich mir nicht...



    Gruß


    Frank

  • Frank Prehmus schrieb:

    ......Das Schadbild war eindeutig Varroa. Da brauche ich mir nichts vormachen......


    Hallo Frank,


    beschreibe doch mal das Schadbild!


    Grüßle

    geht´s den Bienen gut, geht´s der Umwelt gut!

  • und wie hoch war der tägliche Milbenbefall vor der letzten Behandlung
    bzw nach der letzten Behandlung?


    Grüßle

    geht´s den Bienen gut, geht´s der Umwelt gut!

  • Hallo Frank,


    immer wieder das gleiche Schadbild, das wurde hier im Forum auch schon zu hauf erwähnt. Bisher hat noch niemand eine Antwort dazu gefunden.


    Mir ist nur eines aufgefallen, was ich vielleicht als Rat geben kann, ohne dass es des Rätzels Lösung ist.


    Frühe Ablegerbildung, extrem viele MW geben, Ableger gegen Milben behandeln, Futterstrom nicht abreißen lassen. Altvölker zum grössten Teil auflösen.
    Wenn du Mitte Mai Ableger machst, sollten die bis August eine Zarge gut voll machen. Dazu würde ich mir unbegattete Königinnen bestellen. Bei deiner Völkerzahl, kannst natürlich selbst welche ziehen, wir laven hier am 09. Mai um, Königinnen kommen dann ab 20. Mai. Das hängt bei uns aber mit der Beschickung der Inseln zusammen.


    Dann noch, die Waben und auch Futterwaben aus den eingegangenen Völkern werden nicht wiederverwandt aber das ist jawohl selbstverständlich. :o



    Grüsse 8)

    Bis die Tage, ich komm wieder, keine Frage !