Bienenfütterung, Nosema/Ruhr-Waben

  • Hallo,


    nachdem die Überwinterung in den letzten Jahren immer problemlos geklappt hatte, haben meine beiden Bienenvölker diesen Winter leider nicht überlebt!
    Bei beiden habe ich im Bereich wo die Wintertraube saß, braune Kotspritzer auf Waben und an der Beutenwand festgestellt!


    Nun habe ich mir gestern wieder ein kleines Volk/Ableger vom letzten Jahr gekauft! Dieser Ableger bräuchte noch etwas Futter!


    Meine Frage nun: Kann ich die Futterwaben aus den beiden toten Völkern verwenden, welche völlig ohne Kotspritzer sind, oder soll ich jetzt lieber mit einer Zuckerwasserlösung füttern (Wenn ja: In welchem Verhältnis?)


    Alles was mit Kotspritzern kontaminiert ist, werde ich natürlich einschmelzen...die Beuten werden mit Natronlauge desinfiziert! Wie schauts mit den Kotspritzerfreien Futterwaben aus? Soll ich die auch einschmelzen?


    Würde mich über eure Antworten freuen!
    Viele Grüße
    :-) Paul

  • Hallo Paul,


    die "sauberen" Waben kannst Du sehr wohl benutzen.
    Wenn deine Bienen wirklich nur "Dünnpfiff" hatten. :wink: 
    Es steckt da keine Krankheit dahinter, die in das Futter gehen würde.
    Allerdings würde ich an deiner Stelle nicht mehr allzu sehr füttern, auch bei Euch geht ja jetzt fast stündlich das große Blühen los...
    Deine Ableger freuen sich über frischen Nektar jetzt am meisten.

    Grüße an alle


    Michael



    -Denken ist wie googeln. Nur krasser-

  • Hallo Michael,
    danke erstmal für deine Antwort!
    Das Problem ist halt, dass ich nicht weiß, ob es nur "Dünnpfiff" oder Amöbenruhr/Nosema war!
    Wenn ich mit Zuckerwasser füttern sollte: In welchem Verhältnis (Zucker:Wasser) sollte ich das dann tun?...In einem anderen post habe ich gelesen 3:2...das müsste passen, oder?
    Viele Grüße
    :-) Paul

  • Hallo Paule, :wink: 
    wenn Du unsicher bist, schmelze die Waben ein.
    Futter, das Du jetzt gibst, soll den Bienen nicht als Winterfutter dienen, sondern als Aufbaufutter, bis sie sich "draußen" genug sammeln können.
    Also mach das Futter ruhig dünn (z.B. 1:1).
    Sie sollen es ja nicht "wegpacken", sondern möglichst in Brut umsetzen, wie sie das natürlicherweise z.B. mit dem Weidenblütenhonig auch täten.
    Ich würde allerdings nur wenig geben, sagen wir mal, 1Liter, da sie momentan genug finden dürften.
    Wenn Du merkst, es genügt ihnen nicht, kannst Du immer noch was nachgeben.

    Grüße an alle


    Michael



    -Denken ist wie googeln. Nur krasser-