Brutraum oder Honigraum?

  • Hallo Michel,


    mußt du denn unbedingt den erfahrenen Imker heraushängen lassen.
    Wie kannst einem Jungimker mit 2jähriger Erfahrung sagen das seine Betriebsweise umständlich ist, zumal sein Pate auch noch nichts von moderner Betriebsführung kennt.
    Ich z. B. habe überhaupt keine Angst vor der Wachsmotte, bebrütete Waben im Honigraum gibt es nicht.
    Du und ich haben auch ein paar mehr Völker als unser Jungfachmann und sind vielleicht auch ein wenig arbeitsscheuer, also zwinge doch nicht den jungen Mann seinen Paten auf dessen Umständlichkeit aufmerksam machen zu müssen.
    Bevor du uns jetzt mit deinem Stuss noch weiter langweilst, überleg doch mal ob du nicht auch mal die Drei-Zargen-Betriebsweise ausprobierst!!


    Es gibt einen Grund warum ich einige Beiträge nur noch zur Erheiterung lese und mir Antworten erspare.


    Grüsse
    Margret

  • Tach bisy!
    Fühle mich durch deinen Beitrag ehrlich gesagt übel vera..... . :evil:
    Habe mich meiner Meinung nach in keiner Weise als Fachmann dargestellt, allerdings halte ich es für ok, wenn ich meine Kenntnisse, die ich ja auch aus Büchern und durch weitergehendes Nachdenken habe, mitteile, ob die so eurer Meinung nach korrekt sind, sei dahingstellt.
    Ansonsten sehe ich echt keine Umständlichkeit in der von mir beschriebenen Betriebsweise, bitte um Aufklärung!!!


    Patrick

    Et kütt wie et kütt und et hätt noch immer jut jejange!

  • Moin Margret,


    warum soll ich hier den Professor raus hängen lassen?
    ich gebe gern Ratschläge, wenn es hinterher wieder das große Gejammer kommt die Völker haben nichts gebracht und sind auf einmal schwach dann fragt man sich was da los ist.


    Mir kann es egal was andere mit ihren Bienen machen, aber was so einige da anstellen da fragt man sich wer solche Erfahrungen den Jungimkern weiter gibt, in der heutigen Zeit ist das Imkern etwas was schwieriger geworden siehe Krankheiten, Verluste, etc. da sollte man eine Völkerführung schon etwas genauer nehmen, den jeder Fehler den man macht schlägt sich negative auf das Volk aus.


    Ich halte sehr wenig von Zargentürmen wo kein Leben drin ist, ein Volk sollte der Stärke und Tracht angepasst sein.
    Das schlägt sich auf Honigernte negative aus, ein Volk was auf einer Zarge sitzt und alle Waben belagert kann sicher größere Brutflächen erbrüten als ein Volk was gerade mal 6-8 Waben belagert, der untere Rand bleibt brutlos weil nicht genug Bienen da sind, die eine Wabe ausreichend belagern.
    Es ist genau so wenn ein Volk auf zwei Zargen sitzt unten ist etwas Brut und oben, Ganze Waben gibt es so gesehen nicht, warum wohl?


    Ich schreibe das sicher nicht wenn ich das Ganze schon selbst getestet habe, habe lange genug auf zwei Zargen überwintert und das mit unterschiedlichen Ausgang, der mir aber meist nicht immer zusagte.


    Ich mache das auch nicht einfach so, habe das schon einige Jahre so laufen, dieses Frühjahr mit seinem kritischen Start hat mir wieder gezeigt das meine Einraum Überwinterung Top und Praxistauglich ist. :D


    Um ehrlich zu sein ich muss hier auch nichts schreiben, ich geben gern mein Wissen weiter, kann es auch gern für mich behalten, ich habe meine Erfahrung mit Bienen gelernt und weiß was zu tun ist.
    Das hört sich schleimig an aber es ist so. :D


    Um auch noch mal zu betonen, 5 Imker 5 Meinungen das ist halt so.


    Patrick Johannes


    Du kann doch so weiter machen, früher oder später merkst du sicher das es nicht optimal ist.
    Wachsmotten gibt es auch in einem starken Volk, diese schädigen Brut, so genante Röhrenbrut entsteht, das wird mit großem Raum begünstigt.
    Die Larve der Wachsmotte gräbt sich einen Gang über der Brut oder unter der Brut und schädigt die Brut.


    http://www.llh-hessen.de/ausse…0Wachsmotten%20050705.pdf


    Kenne keinen der Völker auf 3 Zargen überwintert.
    Ich brauche starke Völker die Honig, Bienen, Brut liefern und ertragsstark sind und keine Luftschlösser.

  • Hallo, Patrick,
    3-Raum-Überwinterung ist schon ganz okay!
    Wie du ganz richtig erkannt hast, ist es völlig wurscht, ob du die unterste Zarge im Herbst oder im Frühjahr wegnimmst.
    Henry überwintert z.B. mit einer Extra-Leer(Kletter)Zarge, damit die Bienen weiter vom Boden weg sind.
    Ich lasse die dritte auch unten drunter, aber aus dem Grund, daß sie meist mit Pollen zugeknallt ist, den die Bienen im Vorfrühjahr dringend brauchen.
    Die im Herbst wegzunehmen, würde bedeuten, sich die Probleme selbst zu machen.


    Zweizargig zu überwintern hat sich bei mir als Minimum herausgestellt, weil ich ungefähr 30kg Futter gebe, die in einer Zarge nicht verarbeitet werden können.
    (ich wüßte auch nicht, wo ich die Brutwaben lassen sollte, die beim Einfüttern noch da sind, wenn ich alles auf eine Zarge quetschen sollte, abgesehen von der reinen Bienenmasse).


    Das Baumargument - sehe ich genauso. :wink:


    Brutwaben umhängen: nein.
    Geht bei mir auch nicht, weil ich halbhohe HR habe (mein Rücken).
    So komme ich gar nicht in Versuchung :wink:
    Die Bienen nehmen sich schon den Platz, den sie brauchen, wenn man ihn ihnen früh genug anbietet....

    "Meet me in a land of hope and dreams"
    Bruce Springsteen

  • Es hat jeder seine eigene Betriebsweise.


    Wer fragt, bekommt logischerweise Antworten, die aus der Betriebsweise des Antwortenden stammen.
    Wer Brutwaben in Honigräume hängt, wird ebenso logisch Probleme haben, dann alte Waben auszusondern.
    Wer das nicht macht, kann zargenweise alte Waben rausnehmen.
    Das halte ich für wesentlich weniger aufwendig.


    *bisy-anstrahl*

    "Meet me in a land of hope and dreams"
    Bruce Springsteen

  • Hallo zusammen!
    Michael2: Das ist eine Argumentation, die ich so vollkommen nachvollziehen kann, auch wenn ich sie nicht unbedingt teile, danke dafür!
    sabi(e)ne: Danke, das ist mal eine sachlich begründete freundlich formulierte Antwort :D:D:D *freu*
    bisy: Mir fehlen fast die Worte, was soll bitte dieses überhebliche Getue??? :o Habe Michael2 wohl nicht auf den Schlips getreten oder ihn irgendwie angegriffen und finde es sehr unfair mich, sagen wir, zu belächeln und mich zu veräppeln...ist sowas nötig, nur weil ich anders und "unmodern" überwintere als ihr und die Vorteile aufzähle, die das m.E. bringt? Dann schreib mir doch bitte wie der Michel, was du wie warum siehst und gut ist...ich vergass, du liest ja nur noch und lächelst...viel Spass noch dabei, ich werde trotzdem meine Meinungen und Ansichten hier weiter mitteilen, allerdings sachlich.Wenn dir das Freude macht, von oben herab zu lesen, was sich ein junger Mensch mit Spass an der Imkerei so denkt und warum er das tut, dann wünsche ich dir noch eine schöne Zeit des Lächelns 8)


    Gruß Patrick

    Et kütt wie et kütt und et hätt noch immer jut jejange!