Wundheilung durch Honig

  • Eine interessante Nachricht! In diesem Zusammenhang, würde mich auch interessieren wie der in diesem Artikel erwaehnte "sterile Honig" hergestellt wird. Durch Erhitzen ? Wohl kaum. Wie dann ?


    Gerhard

  • Es ist immer wieder erfreulich zu lesen, daß die moderne Medizin (Medizinmänner/frauen) in hochwissenschaftlichen Arbeiten herausfinden, was meine Oma schon immer gewußt hat und auch praktiziert hat.


    Wenn dann genug wissenschaftliche Erkenntnisse vorliegen, kommt ein Pharmakonzern dann auf die Idee sich den Honig allgemein patentieren zu lassen.


    Die Imker können dann ihren Honig nur noch gegen Lizenz, wenn auch nur als Brotaufstrich, verkaufen, da sie ja kein Patent darauf haben.

    Mit freundlichem Imkergruss
    Dieter Luft

  • Moin,


    hier das Ringelblumensalbenrezept.


    Zutaten:


    1 große Hand voll Ringelblumenblüten
    150ml Olivenöl
    20-40gr Bienenwachs


    Blüten im Öl 20 Minuten auf kleiner Flamme köcheln lassen. Wachs nebenher schmelzen lassen. Nach 20 Minuten das Blüten-Öl-Gemisch durch ein Sieb gießen. Das Wachs einrühren. Wer klebriges nicht scheut, rührt beim Erkalten einen Löffel Honig rein.
    Bevor die Masse erkaltet, am besten schon Abfüllen in ein Schraubglas.


    Hält ein Jahr bei Verwendung von frischem Öl.


    Wer es frisch mag, köchelt Melissenblätter mit.


    Viel Spaß beim Ausprobieren. Und Wunden heilen...


    Bernhard Heuvel

  • habe das ganze auch in einem ca 30 jahre alten buch gelesen.
    wichtig ist gegen heuschnupfen, dass der hinig aus der direkten umgebung ist, da ort ja auch die pollen herkommen die die allergie auslösen...

  • Hi,
    na dann kann man ja gespannt sein. Die Pharmakonzerne verkaufen seit Jahren superteure Wundauflagen für chronische Wunden, und zwar massenhaft. Die Verwendung dieser Wundauflagen gehört mittlerweile zum medizinischen Standard.
    Kinners, watt da fürn Geld ausgegeben wird :o Da sollten wir uns echt mal Gedanken über die Honipreise machen. :o Oder das Gesundheitssystem sanieren :lol: Und jedem Patienten einen Zettel zukommen lassen: Ihre Wunde wird gerade mit Honig geheilt. Honig sammeln die Bienen aus den Blüten auch IN IHREM GARTEN. Damit sie fündig werden, pflanzen sie am Besten folgende Sachen: raus mittie Thujahecke und rinn mit dem Weißdorn, wech mittie japanische Zierkirsche und her mittie Linde oder Euodia. Mann, wär das gut. Krankes Deutschland, Bienenparadies.... und die Imker erkennze am dicken Auto :lol::lol:

    LG
    Elke


    Bienen seit April 06, Carnica in Heroldbeute auf DNM , Gartenbienen

  • Ach Franz,
    dick wirsse doch nur an den Armen, vom vielen Honigzargen schleppen, das ist dann durchtrainiert. :wink: 
    Träumen wir doch weiter, das wird eh alles nicht geschehen.
    Schweinehoden und Rinderpenis findet man in der Positivliste für "wirksame Medikamente", auch Krötenaugen stehen drin (hat Frau Schmidt verbrochen, ernsthaft), aber Honig wird da nie reinkommen, wir Imker sind einfach die falsche Zielgruppe für Geld :wink:

    LG
    Elke


    Bienen seit April 06, Carnica in Heroldbeute auf DNM , Gartenbienen

  • der Bullenpenis, getrocknet, auch Ochsenziemer genannt, könnte bei richtiger Anwendung manchen Politikern schon auf die Sprünge helfen. Eberhoden sind weder nahrungs- noch genußtauglich, aber warum soll man daraus keine Hormone isolieren und therapeutisch einsetzen? Das tut man auch mit Nachgeburten bzw. Harn von Frauen bzw. trächtigen Stuten seit vielen Jahren. Lies mal auf deiner Gesichtscreme, ob nicht Plazenta-Auszüge drin sind.

  • Eine Bekannte von mir ist vor ca. zwei Wochen aufs Knie gefallen, die Wunde ist immer noch nicht verheilt. Habs zwar nicht gesehen, aber es eitert wohl und nässt und riecht nicht gut. Weil ich am Donnerstag eh dorthin fahr, frag ich hier nochmal nach, ob man den Honig dann auch auf bereits eiternde Wunden geben kann... ich glaub ja schon, aber sicher ist sicher, vor allem, wenns net des eigene Knie ist


    Grüße von Lisa

    Die Menschen sind wunderliche Säugetiere

  • Moin, Lisa,
    ja, kannst du, aber morgens und abends frisch auftragen und gut saugfähig verbinden.
    Ich hab die Ehre, drei Kliniken zu beliefern (die Mengen sind allerdings nicht wirklich der Rede wert), und der Honig ist immer das allerletzte Mittel, wenn überhaupt gar nichts anderes mehr hilft. Damit sind schon mehrere "offene Beine" nach vielen Jahren endlich verheilt.
    Der Honig sollte nach Möglichkeit noch flüssig und nicht erwärmt worden sein, feincremig geht aber zur Not auch noch, nur eben nicht grad zentimeterdick auftragen, lieber weniger und dafür öfter. Verbandwechsel mit viel warmen Wasser, falls es irgendwo festklebt.:wink:

    "Meet me in a land of hope and dreams"
    Bruce Springsteen