Seitenabstandshalter

  • Grüzi! :D


    Ich bin auf sog. "Seitenabstandshalter" gestoßen.


    Die sollen in die Rähmchen eingeschlagen werden um das Zerquetschen der Bienen beim Rähmchenziehen zu verhindern.


    Bringens die wirklich, und wenn ja, welche benutzt ihr?


    Bei Weber habe ich Pilzköpfe und Seitenabstandsknöpfe gefunden - was wären die richtigen ?


    ...ach ja, wenn ich bereits beim Löchern bin:
    Was ist der Unterschied beim Absperrgitten zwischen den aus Kunsstoff und den verzinkten - oder ist das reine Einstellungssache?


    ...und arbeitet ihr mit sogen. Bienenflucht - oder sollte man lieber abkehren?


    Ich frag nur soviel, weil ich diesesmal alles bestellen möchte was ich noch brauche...sonst bekommt die Post immer soviel Porto von mir... :wink::wink:


    Danke fürs Nerven dürfen... :oops: 
    lg
    Winni :D

    Momentan 3 Völker auf Langstroth in Selbstbauzargen auf Selbstbaufreiständer
    ...praktisch überzeugter Selbstbauer... ;-)


    Nachrichten vom Ende der Welt:
    http://www.outer-rim.eu

  • Winni schrieb:


    Bei Weber habe ich Pilzköpfe und Seitenabstandsknöpfe gefunden - was wären die richtigen ?


    Für den Anfang finde ich die Pilzköpfe (Polsternägel nicht schlecht. Später kann man die gut weglassen. Je weniger Schnickschnack man verwendet , umso natürlicher ist in meinen Augen die Bienenhaltung. Ich habe sie am Anfang verwendet und bin gut damit gefahren.


    Winni schrieb:


    ...ach ja, wenn ich bereits beim Löchern bin:
    Was ist der Unterschied beim Absperrgitten zwischen den aus Kunsstoff und den verzinkten - oder ist das reine Einstellungssache?


    ach ja, wenn ich schon beim antworten bin: :wink: 
    Ist nicht alles im Leben ist eine Einstellungssache :roll: Auch das Ende :roll:8) 
    ich verwende die aus Metall mit runden Drähten. Sind stabil und langlebig.
    Kunststoff ist bei weitem nicht so stabil und manchmal scharfkantig. :evil: 

    Winni schrieb:


    ..und arbeitet ihr mit sogen. Bienenflucht - oder sollte man lieber abkehren?


    Bei der Rapsernte oder dem abernten zahlreicher Völker verwende ich eine Bienenflucht , weil es eben wesentlich schneller geht und weniger unruhe auf dem Stand gibt. Zwischendurch fege ich aber ab.
    Um es mit den Worten von sabi(e)ne zu sagen:


    Nicht überlegen , einfach machen :wink: 


    in der Hoffnung Dir geholfen zu haben


    Daniel

    Die Quelle des ewigen Lebens liegt nicht im Finden eines Heilmittels zum ewigen Leben, sondern im Akzeptieren des Sterbens, im Eingehen in die Kreisläufe der Natur. Alles muß vergänglich sein, um seine Bestandteile immer wieder in den Gral des ewigen Lebens einzubringen, sich neu zu fügen,zu entstehen und zu vergehen. (Meine Ansicht)

  • ...vielen Dank fürs schnelle Helfen Daniel!! :D


    Mit einfach machen hast du ja recht...aber ich versuch halt so wenig wies geht am Anfang verkehrt zu machen - ab und an klappt dies auch, zumindest in anderen Bereichen... :wink:


    lg
    Winni

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  • Winni schrieb:

    ...vielen Dank fürs schnelle Helfen Daniel!! :D


    Mit einfach machen hast du ja recht...aber ich versuch halt so wenig wies geht am Anfang verkehrt zu machen .
    Winni


    Och gerne :wink: 
    Viel fragen ,lesen,sehen,hören und überlegen . Dann ausprobieren und für sich das Beste rausfinden. Jeder hier schwört irgendwo auf sein System. Sehr viel ist regional beding von Imker zu Imker anders.
    Finde Deine Art zu imkern, mit der Du zu Deiner Zufriedenheit arbeiten kannst. Ich finde dieses Forum trägt auf jeden Fall entscheidend dazu bei, den Facettenreichtum dieses schönen Hobbys/Berufes/Berufung :wink: 
    kennenzulernen.


    In diesem Sinne


    Daniel

    Die Quelle des ewigen Lebens liegt nicht im Finden eines Heilmittels zum ewigen Leben, sondern im Akzeptieren des Sterbens, im Eingehen in die Kreisläufe der Natur. Alles muß vergänglich sein, um seine Bestandteile immer wieder in den Gral des ewigen Lebens einzubringen, sich neu zu fügen,zu entstehen und zu vergehen. (Meine Ansicht)

  • Hi Winni,


    bin gerade auf das Bild deines Rähmchenlagers gestoßen:
    http://hometown.aol.de/WinfriedSeeliger/Rahmen.JPG
    Sind Dir die breiteren oberen Enden der Seitenteile nicht aufgefallen? Das sind am sogenannten Hoffmannrähmchen die Abstandshalter. Andere Rämchen sind rundherum eben und brauchen Abstandshalter oder werden von ober in speziele "Kämme" gehängt.


    gute Besserung
    Jörg

    Konfuzius sprach:
    Worte sollen den Menschen etwas sagen - das ist alles.

  • Grüzi Jörg!


    ...wieder mal ein typischer Fall von anneinander vorbeigeschrieben... :wink:


    Das die Rähmchen Hoffmansseitenteile haben un damit der
    Rähmchenabstand untereinander gegeben ist war mir schon klar...


    Was ich meinte (und auch geschrieben hab) war ein eventuelles Bienenzerquetschen beim Raus- bzw. Einschieben der Rähmchen - weil man ja theoretisch diese bis auf Null-Abstand an die Zargenwand stossen kann.


    Die Abstsandshalter die ich beschrieb werden also "über Hirn" in die Seitenteile gschlagen.
    ...wart mal, mal schnell hochladen...hier:


    http://hometown.aol.de/WinfriedSeeliger/Polsternagel.JPG


    Das wars was ich meinte...hab noch ein Säckchen von dem Zeugs in der BayWa gefunden...ähhh, Neudeutsch sagt man dazu "Baumarkt", für die Nicht-Bayern hier... :wink:


    Was war noch...ach ja, warum "gute Besserung"???
    ...fühl mich ja gleich krank wenn ich das lese... :lol::wink:


    lg
    Winni :D

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  • Hallo Winni,


    ich habe bisher auch immer gefegt, letztes Jahr hab ich mir Bienefluchten gebastelt und am Abend vorm Schleudern zwischen Honigraum und Beute gelegt...Hat wunderbar funktioniert, kann ich nur empfehlen, es war keine einzige Biene in den Honigräumen.
    Grüße vom Ammersee
    Klaus

  • Hallo Winnie,


    bei den so eingeschlagenen Polsternägeln kann es zu Problemen kommen.


    Die Bienen werden wahrscheinlich genau an dieser Stelle anfangen,den entstandenen minimalen Abstand zum Beutenrand rund um den Polsternagel sorgfältig zu verkitten. Spätestens beim dritten mal "Wabenziehen" bekommst du die Wabe nicht mehr ordentlich in die Zarge, es sei denn, du reinigst jedes mal nach dem Ziehen die Beutenwand mit dem Stochmeisel.

    Mit freundlichem Imkergruss
    Dieter Luft

  • AmmerseeEr schrieb:

    Hallo Winni,


    ich habe bisher auch immer gefegt, letztes Jahr hab ich mir Bienefluchten gebastelt und am Abend vorm Schleudern zwischen Honigraum und Beute gelegt...Hat wunderbar funktioniert, kann ich nur empfehlen, es war keine einzige Biene in den Honigräumen.
    Grüße vom Ammersee
    Klaus


    Kannst du deine selbst gebastelten mal vorstellen?

  • Winni schrieb:

    Grüzi Jörg!


    warum "gute Besserung"???
    ...fühl mich ja gleich krank wenn ich das lese... :lol::wink:


    Winni :D


    NeeNee


    ich wünsch Dir nur daß Du bald Bienen kriegst und nicht mehr auf leeren Rähmchen herumtheorhetisieren musst.


    summsumm
    Jörg

    Konfuzius sprach:
    Worte sollen den Menschen etwas sagen - das ist alles.

  • Hallo!


    Da hast du wahrscheinlich recht Dieter - leider kann ich sie nicht ganz unten einschlagen, weil da die Nut gefräst ist...
    Werd es bei den vorbereiteten mal so belassen, mal sehen wies funktioniert - bevor ich noch Polsternägel kaufe... :lol:


    Danke Jörg für die Wünsche! :)


    Dann werd ich mal dem Klaus und Daniel vertrauen und mich auf Fluchten und Metallabsperrungen festlegen...


    lg
    Winni :D

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  • Hallo Winni,


    Abstandshalter so einzuschlagen, wie in Deinem Bild "Polsternagel.jpg" ist ungewöhnlich. Dieser Abstand wird üblicherweise durch die sog. Tragohren des Rähmchens sichergestellt. Bei Deinen Zargen ist der tragende Falz so breit, daß die Rähmchen in Längsrichtung rutschen können.


    Grüße, Thomas

  • Hallo Thomas! :D


    Du hast scharfe Augen und/oder gut gerechnet.


    Bin auch schon draufgekommen, das ich die Polsternägel eigentlich nicht bräuchte... :-?


    Habe schon in einem anderen Beitrag erwähnt: die Auflagestärke ist mit 18mm einfach zu groß, die Rähmchen halten gerade noch wenn ich sie auf Anschlag schiebe...die Nägel berühren nichtmal die Wände der Zarge... :oops:


    Werde die Auflagefläche verringern durch das beiderseitige Einkleben einer Holzleiste - und die Nägel abschreiben... :wink:


    lg
    Winni
     :D

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  • Hi Winni,


    hatte ich ja doch Recht. Abstand: vorne, hinten, oben, unten, rechts, links? Zwischen den Rähmchen!
    Und ändere mal deine Fußnote! Du hast jetzt auch schon Zargen.


    Gruß Jörg (der auch Langstroth selber gebaut hat)

    Konfuzius sprach:
    Worte sollen den Menschen etwas sagen - das ist alles.