Bienenbaum u. a.

  • Tloen schreibt:
    , „wenn du gute Kompostrede dazu gibst, reicht das erstmal als Düngung“

    Das ist keine gute Empfehlung, weil man in die Pflanzgrube keinen Kompost einmischt. Wenn, dann auf die Oberfläche und flach einarbeiten. Darüber eine Mulchschicht, nicht Rindenmulch!

    Ich schrieb gute Komposterde und nicht frischen Kompost! Diese Erde sollte 3 Jahre alt sein.

    Mit den Rindenmulch hast du absolut Recht, dies ist kontraproduktiv, da dadurch dem Boden Nährstoffe entzogen werden.

    Dubium sapientiae initium. Zweifel ist der Weisheit Anfang. René Descartes

  • Hallo mein Bienenbaum macht mir kummer, er ist jetzt schon bestimmt 5 Jahre im freien, hat eine höhe von 3 Metern und blüht nicht. Liegt es am fehlenden Dünger oder am Westerwälderwinter ? Die obere Spitze friert halt oft ab.

    Bis bald

    Marcus

    40 Wirtschaftsvölker auf DN 1,5, 8 Miniplus, 20 Ableger Dadant, Zander und DN, Waage 401

  • Ich behaupte mal, es liegt am Abfrieren. Meine stehen ungedüngt im Sand und blühen normalerweise üppigst. Dieses Jahr sind sowohl der erste Austrieb als auch der dann folgende zweite Austrieb mit den ganz späten Frösten abgefroren. Da die Blütenansätze schon sehr früh angelegt werden, hat es sie wohl mit erwischt. Der dritte Austrieb (in den Blattachseln der Blattachseln) erfolgte nun an allen Bäumen ohne Blüten. In Zahlen: Letztes Jahr haben neun Bäume geblüht, dieses Jahr keiner.

    Übrigens stehen Bienenbäume auf eine gute Drainage, bitte beim Pflanzen beachten.

    Coronataugliches Freiluft-Imkerforumstreffen am 3.-5.9.2021 an der Lahn.

  • Wie ist es denn allgemein mit dem Wasserdedarf? Wenn alles schon die Blätter hängen lässt, steht der Bienenbaum bei mir immer noch wie eine 1. Sollte man ihm trotzdem hin und wieder mal eine (oder viele) Kanne(n) Wasser geben, oder besser erst, wenn er schlapp macht?

  • Solange er nicht im Stauwasser steht, sollte er sich über eine gelegentliche Kanne freuen. Meine kriegen selten was, weil ich vorher schlapp mache und/oder weil die Regentonne leer ist.

    Allerdings wird bei mir auch erbarmungslos auf Trockenresistenz selektiert. (Nur die Harten bleiben im Garten...)

    Coronataugliches Freiluft-Imkerforumstreffen am 3.-5.9.2021 an der Lahn.

  • Hinsichtlich Verpflanzen scheinen Bienenbäume recht unempfindlich zu sein. Ich habe schon zweimal einen schon einige Jahre alten Baum (zwischen 20 und 30 cm Stammumfang) mit recht kleinem Wurzelballen verpflanzt. Ging gut. Im ersten Jahr sieht der eher kümmerlich aus mit sehr kleinen Blättern und will gegossen werden, aber dann kommt er.

  • Ich habe vor drei Tagen was über Silberahorn gelesen, glaube ich, aber vielleicht war es auch Silberirgendwas. Jedenfalls ist mir in Erinnerung, daß der Pollen schlecht wäre für die Bienen.

    A) stimmt das?

    B) gehe ich recht in der Annahme, daß das in einem Park mit vielen unterschiedlichen Trachtquellen und nur einem oder zwei dieser Bäume, nicht ins Gewicht fällt?

    C) liege ich richtig mit dem Silber-Ahorn?

    Viele liebe Grüße und bleibt vorsichtig

    Wolfgang

    Der Unterschied zwischen Theorie und Praxis ist in der Praxis größer als in der Theorie, also theoretisch.

  • Was heisst denn "schlecht für die Bienen" in diesem Fall? Kannst du das näher beschreiben?- Irgendeine direkte Wirkung der Pollen auf die Flugbiene oder erst auf die Larven im Stock?


    Den Silber-Ahorn gibt es in Deutschland meines Wissens nach nur als Parkbaum. Die Art wird in Amerika auch als Baum zur Ahornsirupernte genutzt. Dann bestimmt auch in Plantagen. Dort müssten die Bienen dann ja selektiv diese Pollen meiden oder gegen den Schaden in irgendeiner Weise immun sein, nicht?


    Im Forum hier gibts schon einen Eintrag zu diesem Baum im Thread zu den Trachten.

    Imkerforum - Trachten - Silberahorn (vom 5.3.2017)

    Negativmeldungen zu Bienenschäden in diesem Bezug sehe ich da grade noch nicht :/


    Ich suche mal weiter, weils mich grad auch interessiert :)

  • Hallo Kikibee,

    ich habe in der Suche gesucht und Silberahorn hat mich zwei mal in diesen Faden geführt.

    Gibt es denn negative Nachrichten zur Silberlinde?

    Wie ich schon schrieb, bin ich mir nicht ganz sicher.

    Wenn Ihr fragt, warum oder für wen die Monatsbetrachtungen in jedem einzelnen Buch stehen und jedes Jahr wiederholt werden, für mich. Ich habe auch jeden Tag neue Freunde.

    Mir dünkt, der Pollen wäre schädlich für die Brut, aber wie bereits erwähnt, nichts genaues weiß man nicht, und deshalb meine Frage.

    Viele liebe Grüße und bleibt vorsichtig, auch da wo Spargel, Wein und Feigen wachsen

    Wolfgang

    Der Unterschied zwischen Theorie und Praxis ist in der Praxis größer als in der Theorie, also theoretisch.

  • Ich kann mir nicht vorstellen das Bienen Pollen sammeln der der Brut schadet, es sei denn er ist vergiftet. Nach meiner Erfahrung sammeln die Bienen immer zuerst den wertvollsten Pollen und den minderwertigen nur im Notfall.

    Gruß Reinhard / Lehre mich die wunderbare Weisheit,daß ich mich irren kann.(Teresa v. Avila)

  • Hm, so ganz stimmt das wohl nicht. Ich hatte dieses Jahr vermutlich eine Vergiftung durch scharfen Hahnenfuß, oft Butterblume genannt. Ich habe eine Bienenprobe an den Tiergesundheitsdienst eingeschickt. Das waren Jungbienen ohne äußeren Schaden, die nicht fliegen konnten, also als Krabbler aus dem Stock fielen in nicht unerheblichem Umfang. Viren etc. waren zwar vorhanden, aber in zu geringem Umfang lt. Dr. Schierling. Er fragte mich dann nach dem scharfen Hahnenfuß. Den habe ich tatsächlich ganz in der Nähe. Als er abgemäht worden ist, verlor sind das Phänomen in der Deutlichkeit. Ich werde nächstes Jahr auf Blühbeginn, Beflug usw. achten.