Bienenbaum u. a.

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    Die große Pfahlwurzel nach unten hatte ich gar nicht erwischt, es hatte nur für ein kreisförmiges Abstechen gereicht. Dabei habe ich aber auch schon mehrere 2-3 cm dicke, relativ waagrecht verlaufende Wurzeln erwischt.

    Mein Fazit: Im frühen Winter einen Teil der dicken Wurzeln kappen, aber ansonsten ungestört stehen lassen, im Frühjahr oder im Herbst darauf umpflanzen. Die senkrechte Pfahlwurzel muss man spätestens dann eh abschneiden, sonst bekommt man den Baum gar nicht aus dem Boden.

  • Herje, was bezweckst du mit dieser Frage.

    Ich kann mir viele Gründe vorstellen.

    • Kleine Bäumchen bis zu einer gewissen Größe heranziehen um Ausfälle am Zielort zu minimieren
    • Größere Bäumchen sind widerstandsfähiger in freier Natur gegen Umwelteinflüsse oder gegen Verbiß besser zu schützen.
    • Der genaue Stellplatz ist noch nicht klar, da er zeitlich in der Zukunft ist.

    Liebe Grüße Bernd

    Pushen wir uns nicht an den Stöckchen dieser Welt, bewegen wir Baumstämme, auf denen wir stehen.

  • Und warum werden die Bäume erst in den Acker gepflanzt und nicht gleich an den Standort?

    Die wichtigste Antwort ist wohl, das die Jungbäumchen in den ersten 3 Jahren sehr schnell erfrieren können, bei über -15°C. Wenn der "Klimawandel";( so fortschreitet, kann man die Bäumchen vielleicht bald am richtigen Ort pflanzen bzw. aussäen. :)

    Gruß Reinhard / Lehre mich die wunderbare Weisheit,daß ich mich irren kann.(Teresa v. Avila)

  • Fraßschutz v.a. gegen Schnecken ist im Jungstadium ebenfalls anzuraten. Der Bienenbaum kommt in den ersten 3 Jahren als Sämling nicht ohne eine gewisse gärtnerische Betreuung bzw. Schutzmaßnahmen aus. Er ist deswegen keinesfalls invasiv.

    Frost- und Fraßschutz und nicht zuletzt Schutz vor Austrocknung/Gießen lassen sich manchmal (z.B. ab einer gewissen Stückzahl oder größerer Entfernung zum Zielpflanzort) einfacher bewerkstelligen in örtlicher Nähe zum Wohn-/Arbeitsort.

  • Meine drei Sämlinge habe ich in den ersten 3Jahren im Topf kultiviert, im Winter im Wintergarten ab Januar angetrieben und im Sommer gut vorangebracht. Im 4. Frühjahr (2019) an den Standort ausgepflanzt.

    Das meinte ich mit „gleich an den Standort pflanzen“. So behält der Baum seine Wurzeln.

    Es wird in jedem Jahr Frühling, nur wann?

  • Dann meinen wir hier alle das gleiche, reden (schreiben) aber von was anderem. :)

    Dann wäre das ja auch geklärt.


    Liebe Grüße Bernd.

    Pushen wir uns nicht an den Stöckchen dieser Welt, bewegen wir Baumstämme, auf denen wir stehen.

  • Wurzeln, die 150 mal im Kreis am Topfrand entlanggewachsen sind. Minderwertiger kann man seine Pflanze nicht gedeihen lassen.


    Gruss

    Ulrich

    Muss in jedem Frühjahr in einen etwa 2cm größeren Topf umgetopft werden.

    Was Du kennst sind die Massenprodukte aus den entsprechenden „Baumschulen“.

    Selbst muss man das ja nicht nachmachen☹️

    Es wird in jedem Jahr Frühling, nur wann?

  • Hallo. Ich habe etliche Samen meines Bienenbaums geerntet. 1 Honigglas voll. Da ich sie im Januar geerntet habe, brauche ich sie nicht zu stratifizieren. Weiß jemand wie lange die Keimdauer bei ca. 21 Grad ist?


    Und hat jemand Erfahrung damit sie über Stecklinge zu vermehren?

    Wer Kinder hat, hat die Kontrolle über sein Leben verloren.

  • Die Keimdauer betrug bei mir etwa 14 Tage. Nach dem ich sie 2 Mal auf dem Fenster umgetopft habe konnte ich sie ab Mitte Mai im Topf raus setzen. Bis Oktober sind sie zu 30 cm langen Stengeln herangewachsen.

    Gruß Reinhard / Lehre mich die wunderbare Weisheit,daß ich mich irren kann.(Teresa v. Avila)