Honigmet verschimmelt

  • Hallo Martin,


    das mit diesen weißen Krümeln der Kammhefe auf dem Ansatz habe ich dieses Jahr auch erstmalig "geschafft". Darum interessiert mich ernsthaft, wie ich das wegbekomme.

    Hast du das mit dem Schwefeln und dem anschließenden Neustart schon selbst probiert? (Schafft die neue Hefe wirklich sich trotz des enthaltenen Sulfids sich durchzusetzen?)


    Mit neugierem Gruß

    DOMMY

  • Du kannst nahezu alles an Säften bei der Herstellung alkoholischer Getränke mit Honig verwenden, verkaufen geht dann aber nicht mehr! Apfelsaft, Holunderblüten, Kirsche, mancher sogar Bananen... ganz wie Du magst.

    LG Rudi

    Das ist so nicht richtig, das ganze darf als „Honigwein mit Fruchtsaft“ verkauft werden.

    Siehe H 5 unter https://www.ble.de/SharedDocs/…_blob=publicationFile&v=1


    Gruß

  • Hast du das mit dem Schwefeln und dem anschließenden Neustart schon selbst probiert?

    Nein, ich selbst hatte das noch nicht

    das war eine Behandlungsempfehlung auf einer winzersite.


    und ja, die Reinzuchthefen sind Schwefeltoleranter als die meisten"Wildhefen"

    Link :

    Weinqualität sichern durch richtige Schwefelung

    (hab ich leider nicht als aktiven link hinbekommen)

    VG

    Martin

  • Hallo,


    Danke für die tollen Tips.


    Wegen meiner Fehler, ich habe eine Rechtschreibschwäche. Daher hab ich oft Fhler.. Facebook habe ich garnicht mehr, weil mich das ganze Soziale Netzwerk aufregt.. und vorallem der ganze Corona.


    Ich werde mich bemühen besser zu werden.


    Ich hatte das erste mal versucht Met anzusetzen. Verkaufen möchte ich das ganze eigentlich nicht. Ich wollte nur meinem Lebensgefährten eine freude machen.


    Ich bin einfach in einen Dehner gegangen und hab mir einen 15 l Glasbalon gekauft, eine gährglocke und so weiter... den Honig hatte ich vo einem Regionalen Imker bei uns in Traunstein. Der saft war ein Herzkirsch Nektar.


    Und danach hab ich alles wie in meinem Rezept gemacht... darum hab ich mich Hier her gewant weil ich es einfach nicht verstehe.. ich hatte alles heiß abgewaschen, steril so zu sagen gemacht. Trozdem hab ich schimmel darauf und das ärgert mich.


    Danke schon mal für die vielen Tips.


    Liebe Grüße Christine

  • Trozdem hab ich schimmel darauf und das ärgert mich.

    Ist mir beim ersten Versuch tatsächlich auch passiert.
    Hab folgendes daraus gelernt:
    Nie mehr Flüssighefe!
    Die hab ich bisher leider in noch keiner Verkaufstelle richtig gelagert gesehen. Meistens sind fast alle enthaltenene Hefen schon halb tot, bis sie in den Ansatz kommen. Wenn es nicht anders geht und nur flüssig möglich ist, ist ein Gärstarter Pflicht. Ansonsten Trockenhefe verwenden. Lässt sich auch viel besser lagern.

    "Das Wort gleicht der Biene: Es hat Honig und Stachel."

  • Der Saft (Flüssigkeit) war ein Herzkirsch - Nektar. Das kann man doch verstehen. Fruchtsaft zu Fruchtnektar wird wohl bei der Metdeklaration nicht so wichtig sein, da laut BaarImker eh nicht zulässig.

    Wobei, ein Nektarladen macht mehr her, als ein Saftladen. Ganz im Gegensatz zu den amtlichen Bezeichnungen für die Fruchtgetränke.


    Gruss

    Ulrich

  • Met ist so null meine Baustelle...
    Meine grob verstanden zu haben, dass der Fruchtsaft für die notwendige (?) Säure hinzukommt und nicht um den Zuckeranteil (Nektar vs. Saft?) zu erhöhen. Eventuell wurde dadurch die genau befolgte Rezeptur dadurch doch unwesentlich, jedoch ungünstig verändert? Wer weiß das schon?


    Gruß Thorsten

  • Met ist so null meine Baustelle...
    Meine grob verstanden zu haben, dass der Fruchtsaft für die notwendige (?) Säure hinzukommt und nicht um den Zuckeranteil (Nektar vs. Saft?) zu erhöhen. Eventuell wurde dadurch die genau befolgte Rezeptur dadurch doch unwesentlich, jedoch ungünstig verändert? Wer weiß das schon?


    Gruß Thorsten

    Hi,


    der Fruchtsaft wird gerne genommen um etwas mehr Säure hinzuzufügen, und damit die Hefe

    etwas zum "Festhalten" hat. Für die Gährung ist nicht wirklich wichtig ob davon etwas

    mehr oder weniger enthalten ist. Ich gäre komplett ohne Fruchtsaft.

    Zum einen wurde der Ansatz richtig "totgekocht", zum anderen wurde die Hefe vermutlich

    nicht rehydriert und hatt somit Probleme in die Gänge zu kommen.

    Wenn dann ggf. die Temperatur nicht ganz passt, kann es schon schiefgehen.

    24° ist schon recht viel für eine Gährung. Knappe 20° sind ausreichend und nach

    meiner Meinung auch deutlich besser.

    Auch beim Nährsalz hilft viel nicht viel. Lieber etwas weniger nehmen. Wenn die Hefe

    arbeitet, dann findet sie durch den Honig genug Nährstoffe.


    Schöne Grüsse

    Joachim

  • Ich habe an die 30 Mal Wein und Met angesetzt und habe es noch nie geschafft, das Ganze zum Schimmeln zu kriegen. Ich frage mich echt was bei Euch schief gelaufen ist.

    Super sauber möchte ich nicht behaupten dass ich gearbeitet habe, eigentlich hätte ich eher das Gegenteil behauptet. Großartig ausgekocht habe ich jedenfalls nicht.

    Mein Ansatz war auch immer mit Flüssighefe. Diese war jedoch immer "frisch" und nicht abgelaufen. Einfach Wasser mit dem Honig vermischen und in den Gärbehälter, Hefe dazu und Stöpsel drauf, fertig.

    Mit Apfelsaft kenne ich auch, habe ich auch bereits erfolgreich gemacht.

    Nährsalz habe ich mittlerweile auch keins mehr hier, der letzte Ansatz funktionierte auch wunderbar ohne.

    Gärstarter habe ich auch nie gemacht, das wäre mir viel zu viel Aufwand.