Pilzsporen gegen Varroamilben?

  • Hallo Klaus,


    bemühe mal die "Suche"-Funktion.
    Das Thema hatten wir , glaube ich, im Herbst 2004 oder Frühjahr 2005 schon einmal.

    Grüße an alle


    Michael



    -Denken ist wie googeln. Nur krasser-

  • Jo. Ich hab' das damals auch soweit möglich mitverfolgt. Seit dem besagten Artikel war aber nichts mehr zu höhren und nichts zu finden. In unseren Breiten wurde er überhaupt nicht rezipiert. Ich habe es gewagt, den Artikel beim Imkerbund für die Imkerzeitung vorzuschlagen. Natürlich kam nichts. Nicht einmal eine Antwort habe ich auf meine Mail erhalten. Ehrlich gesagt, hab' ich's mir auch nicht erwartet.
    Schade, dass manche Menschen wie mit Scheuklappen durch's Leben laufen - und meinen, alle anderen müssten hinterher.
    (Das war jetzt meine Privatmeinung. Ich möchte nicht (schon wieder) eine Diskussion über Verbände und Funktionäre lostreten.)
    Aber alleine die Tatsache, dass es ein vom US-Ministerium unterstütztes Projekt ist, müsste die Sache interessant erscheinen lassen. Oder vielleicht gerade deshalb nicht?


    lg, Stefan

  • Hallole,
    ich hab auch versucht den besagten Pilz zu bekommen.
    Habs dann auch geschafft aber fragt nicht wie.( sau teuer)
    Tests laufen noch.
    Fakt ist, dass hier in Deutschland alles was mit dem Pilz zu tun hat vom Markt genommen worden ist.
    Und zwar von den Chemiefirmen selbst.
    Alle Ergebnisse waren sehr gut.
    Verträglichkeit bedenkenlos.
    Allerdings ist das ein für Konkurenten ein sehr leicht zu kopierendes Produkt.


    Fa. Andermatt Chemie hat hier mal was verkauft und dann nach hohem Verkaufserfolg eingestellt. Übrigens ist es schon komisch, dass gerade eine "Biofirma" zu BASF oder Bayer gehört. :(

    Grüßle
    Franky ( Erfinder des Apinaut-Systems )

  • Das einzige, das mir nocht abgeht, sind Daten über Pilz und Honig. Wie sieht es mit einer eventuellen Belastung des Honigs aus? Ist die überhaupt möglich? Wenn ja, wie sieht die aus und wie wirkt sie sich auf die Konsumenten aus.
    Fragen über Fargen.
    Aber da der Pilz ja auch in der Natur vorkommt, dürfte es hier wohl keine Probleme geben.


    "The scientific team is now fine-tuning the strategy for transfer to producers." - Das war vor zwei Jahren. Werden wir je was davon sehen?

  • Hallo Gazdin,
    es besteht theoretisch keinerlei bedenklichkeit für den Menschen.
    Der Piltz wurde bei vielen Lebensmittel getestet.
    Ausser jemand ist dagegen allergisch.
    Positiv ist auch, dass die Pilzsporen nach 6 Wochen absterben.
    Wie dem auch sei, um jedes Risiko zu vermeiden werde ich das nur bei meinen Ablegern testen und die liefern ja keinen Honig.
    Riesenvorteil ist hierbei, das die Bienen nicht geschädigt oder gequält werden wie es bisher bei allen anderen Mitteln der Fall ist.


    Wie gesagt unsere Chemieindustrie wird dieses Produkt hier mit allen Mitteln bekämpfen um die eigenen Produktionsanlagen nicht zu gefärden.
    Stell Dir mal vor was da Geld investiert wurde und dann kommt irgendjemand her und produziert ein besseres Mittel mit relativ geringem Aufwand.

    Grüßle
    Franky ( Erfinder des Apinaut-Systems )