Lang, lang ist's hin ...

  • Moin Imkers,


    ich habe vor, dieses Jahr in die Heide zu wandern. Und ich will den Honig dann auch irgendwie aus den Waben bringen. Stibben von Hand scheint mir bei der zu erwartenden Menge unwirtschaftlich und die Investition in eine Stibbmaschine natürlich auch. Auf's Wabenwerk könnte ich verzichten, will aber nicht erst beim Schleudern den Bruch einsammeln, sondern entweder sinnvoll Schleudern (und das weitgehend bruchfrei) oder eben gleich alles pressen.


    Was hab't Ihr für Ideen für mich? :wink:

    Mit vielen freundlichen Grüßen
    Henry Seifert (Honig-Bienen-Kurse-Gutachten)
    Faulbrutsanierer, Königinnenverschicker, Schwarmfänger, Bienenretter, Streitschlichter, Kunstschwarmkehrer, Belegstellenwirt, Imkerpate, Probennehmer, Schadenschätzer, Ablegerbilder

  • Moin ,Moin aus Hamburg ,
    ich wandere selbst nicht in die Heide, weil es in den letzten Jahren eine nicht ganz zuverlässige Tracht war und ich keine Zeit habe. Es soll auch ziemlich viel Arbeit sein , wegen der Wasserversorgung. Es ist auch schwierig gute Plätze zu bekommen. Ohne Vitamin B geht da eigentlich gar nichts. Mein Nachbar fährt regelmäßig und presst das Wabenwerk mit einer Obstpresse (Wasserdruck ) aus. Eine günstige Version ist im wohl schon mal um die Ohren geflogen. Jetzt hat er eine bessere. Ist wohl aber immer noch ziemlicher Schweinkram :wink:


    Viele Grüße


    Daniel

    Die Quelle des ewigen Lebens liegt nicht im Finden eines Heilmittels zum ewigen Leben, sondern im Akzeptieren des Sterbens, im Eingehen in die Kreisläufe der Natur. Alles muß vergänglich sein, um seine Bestandteile immer wieder in den Gral des ewigen Lebens einzubringen, sich neu zu fügen,zu entstehen und zu vergehen. (Meine Ansicht)

  • Hallo !


    eine größere Menge Heidehonig ernten............ :P:P:P 
    Also wenn wir von einer größeren Menge zu erwartender Heidehonigernte sprechen kommst Du um eine vernünftig Lösemaschine (um 3000 €) absolut nicht herum. Es sei denn Du willst wochenlang über die Waben walzen, von Hand stippen, dich mit einer Presse abeseln usw.
    Nur die wenigsten Heideplätze sind ergiebige Trachtquellen, und sehen die Flächen auch noch so schön aus. Hier spielt der Boden, Wind, Kleinklima usw. eine entscheidende Rolle.


    Beste Grüße


    Frank


    www.bienenpower.de

  • Oh nein, Frank,


    von einer größeren Menge hab' ich nicht geschrieben. :wink: Auch eine kleine Menge und seien es auch nur wenige Waben, müssen irgendwie geschleudert oder gepreßt werden. Dahin zielt meine Frage. Ich will nicht von Hand stippen, wenn sich das vermeiden läßt. Weil soviel Zeit hab' ich dann doch nicht.

    Mit vielen freundlichen Grüßen
    Henry Seifert (Honig-Bienen-Kurse-Gutachten)
    Faulbrutsanierer, Königinnenverschicker, Schwarmfänger, Bienenretter, Streitschlichter, Kunstschwarmkehrer, Belegstellenwirt, Imkerpate, Probennehmer, Schadenschätzer, Ablegerbilder

  • Also mein Sabi(e)nchen,


    das ist so: Meine Frau ist stolz auf unsere Imkerei die mir Arbeit macht. :wink: Sie findet unseren Honig klasse den ich geschleudert hab'. Dennoch findet Sie, daß ich gerade wenn's um's Vermehren geht, viel zu oft bei meinen Bienen rumgeigel. Und manchmal steht auch mein klebriges Honigabfüllzeug ihr im Weg rum. :wink: Kennst Du das nicht?


    Beim Heidehonig liegt die Situation aber doch ganz anders. Ich möchte dort bei dem Imker in der Heide schleudern und dort auch die Völker zu Schwärmen abfegen. Ich will also nur mit einem Kesselwagen voller Heidehonig, leeren Beuten und Kunstschwärmen zurückwandern. So ist der Gedanke. Das Ganze soll für 10 Völker an einem Tage erledigt sein und das letzte Brutsammelvolk verbleibt auch dort. 10 auf zwei Räume eingeengte Völker, die komplett abgeerntet werden, sollten doch schon so je 10 schleuder- oder preßbare Waben liefern, auch wen diese nicht voll sind. Schon das wären dann 100 und wenn ich da 'ne 1/4 Stunde pro Wabe zum Entdeckeln und Stippen und schleudern brauch' macht das 25 Stunden und das ist mehr als mein Tag mitbringt.


    Mein Weibchen wird mich nicht begleiten. Sie wird zu Hause auf mich warten und sich um unser anderes Getier kümmern und die Bude machen ... Also sie macht unsere Bude, während ich Bienengeigle :wink:

    Mit vielen freundlichen Grüßen
    Henry Seifert (Honig-Bienen-Kurse-Gutachten)
    Faulbrutsanierer, Königinnenverschicker, Schwarmfänger, Bienenretter, Streitschlichter, Kunstschwarmkehrer, Belegstellenwirt, Imkerpate, Probennehmer, Schadenschätzer, Ablegerbilder

  • Ahja, danke, Henry, für die Aufklärung! :lol:


    Aber du weißt schon, wie fette Völker nach drei Wochen in der Heide aussehen, ja?
    Weil, wenn du mal morgens um 6 die tauglitzernde gesamte Fläche mit den Spinnennetzen gesehen hast, dann....
    So von wegen Kunstschwärme vor Ort machen.....wie schwer sollen die sein? :wink:

    "Meet me in a land of hope and dreams"
    Bruce Springsteen

  • sabi(e)ne schrieb:

    Ahja, danke, Henry, für die Aufklärung! :lol: 
    Weil, wenn du mal morgens um 6 die tauglitzernde gesamte Fläche mit den Spinnennetzen gesehen hast, dann....:wink:


    Eben ! War ja eigentlich auch eine Idee seiner Frau. :wink: Das hat sich mit den Bienen - Mengen ganz schnell erledigt.
    Dann hat "Menne" auch wieder mehr Zeit um bei der Bude mit anzufassen .... oder besser gesagt-Die Bude zu machen.
    Schatzi muß dann ja dringend kurz einkaufen gehen und auf ne`n
    Sprung zu einer guten Freundin. Sie hat ja jetzt auch Zeit , da Sie auch keine Socken mehr waschen muß. :wink:8)


    Daniel

    Die Quelle des ewigen Lebens liegt nicht im Finden eines Heilmittels zum ewigen Leben, sondern im Akzeptieren des Sterbens, im Eingehen in die Kreisläufe der Natur. Alles muß vergänglich sein, um seine Bestandteile immer wieder in den Gral des ewigen Lebens einzubringen, sich neu zu fügen,zu entstehen und zu vergehen. (Meine Ansicht)

  • Ach menno Sabi(e)ne,


    daß da viel Bienenfleisch drauf geht, das weiß ich doch, deshalb will ich die Völker ja nicht über den Winter bringen. Die Königin wird (vielleicht) auf wenige Waben abgesperrt und alles was vom Volke an Ende noch übrig ist, wird abgekehrt und kommt als Verstärkung mit nach Hause. Die Völker sind mit dem Anwandern schon abgeschrieben. Das ist nicht das Problem - nur wie kriege ich den Heidehonig aus den Waben?

    Mit vielen freundlichen Grüßen
    Henry Seifert (Honig-Bienen-Kurse-Gutachten)
    Faulbrutsanierer, Königinnenverschicker, Schwarmfänger, Bienenretter, Streitschlichter, Kunstschwarmkehrer, Belegstellenwirt, Imkerpate, Probennehmer, Schadenschätzer, Ablegerbilder