• Guten Abend Alle.


    Voriges Jahr im Juli habe ich (als Wochenendimker) mit einem Schwarm in einem Ablegerkasten angefangen den ich dann eine Wochen später in eine Normalmaßzarge (10 Waben) umgesiedelt habe. Im August war die Bienenmasse so groß das man die Querträger nur an den Enden gesehen hat. Mit Wasser und Rauch konnte ich aber dann doch eine Randwabe ziehen. Das hat sich angehört wie kochendes Wasser. In der Mitte habe ich es auch noch probiert aber der Widerstand lies vermuten das sie die Waben zusammengebaut haben. Etwa zwei Wochen später habe ich dann mit Hilfe eines erfahrenen Imkers eine paar Waben gezogen. Zu meiner Überraschung läuft da die Königin mit großem Hinterleib wirr herum als ob sie sich hier her verirrt hätte. Neben der Varroabehandlung waren das die ersten "aufregenden" Erlebnisse.


    Zur Zeit leben die Bienen noch. Spuren im Schnee und in der Windel bzw Tasse. Der Wintertotenbefall war groß aber nicht übermäßig. Ein ständiges Summen (ohne Störung) weist aber laut Literatur auf eine Weisellosigkeit. Da steht dann weiter: vereinen oder auflösen. Ich frag schon mal. Vereinen kann man nicht wenn man nur ein Volk hat, und auflösen ? Ich muß ja auch heuer noch keinen Honig ernten.


    schöne Grüße
    vindobonapis


    p.s. leider weis ich nicht welche Rechtschreibregeln gerade aktuell sind.

    weg mit den Zwergbienenständen (K.Freudenstein)

  • Nur die Ruhe.
    Mach dich nicht Verückt.
    Wenn es Wärmer wird,
    schau das Volk durch und such die Königin.
    Du schreibst ja selber das noch Schnee liegt,
    da kannst Du nur abwarten.
    Such Dir einen Imker der Dich betreuen kann.
    Und von dem Du dann noch ein oder zwei Völker bekommen kannst.
    Viel Lesen Schadet auch nicht.

  • Hallo vindobonapis,


    h.grubi hat recht, nicht selbst verückt machen.
    Ein Volk das kein Summen von sich gibt ist tod!


    Weissellose Völker geben ein lauteres/aufgeregteres Geräusch von sich als weiselrichtige.
    Das Geräusch zu erkennen Bedarf es Erfahrung, selbst heute bin ich mir nicht immer sicher.
    Warte bis es wärmer ist (>15°C) und kontrolliere auf Brut, ist diese vorhanden, dann ist alles OK.


    Gruß
    Imkersamson

    41 Jahre alt, 1/1 Langstroth kompatibel mit offenem Gitterboden,Oxal- und Ameisensäurebehandlung

  • Verrückt macht mich das ja sicher nicht und ich sehe das andere noch viel größere Probleme haben.
    Ich poste das in erster Linie um etwas zu lernen.
    Wenn ich eine (riesige) Königin herumlaufen sehe und alle Bienen weichen aus so gut es geht dann denke ich mir als Anfänger die findet keinen Platz für die Eiablage. Vielleicht hätte ich doch noch aufsetzen sollen aber natürlich nicht mehr eine ganze Zarge sondern nur mehr zwei oder drei Mittelwände.
    Wenn ich das Geräusch mit den Nachbarvölkern vergleiche, dann ist es viel lauter und pausenlos.
    Jetzt kann es ja nicht mehr lange dauern bis ich wenigstens eine Mittelwabe ziehen kann.


    schöne Grüße
    vindobonapis


    leider weis ich nicht welche Rechtschreibregeln gerade aktuell sind.

    weg mit den Zwergbienenständen (K.Freudenstein)

  • vindobonapis schrieb:

    Wenn ich das Geräusch mit den Nachbarvölkern vergleiche, dann ist es viel lauter und pausenlos.


    Dachte Du hast nur ein Volk?
    Falls es bei der Durchschau in ein/zwei Wochen keine Brut drin ist, dann (bevor es drohnenbrütig wird) vereinigen.


    Gruß
    imkersamson

    41 Jahre alt, 1/1 Langstroth kompatibel mit offenem Gitterboden,Oxal- und Ameisensäurebehandlung