Kirchhain

  • Moin Züchters,


    seh' ich jemanden von Euch am Sonntag, 19.03.2006, in Kirchhain?

    Mit vielen freundlichen Grüßen
    Henry Seifert (Honig-Bienen-Kurse-Gutachten)
    Faulbrutsanierer, Königinnenverschicker, Schwarmfänger, Bienenretter, Streitschlichter, Kunstschwarmkehrer, Belegstellenwirt, Imkerpate, Probennehmer, Schadenschätzer, Ablegerbilder

  • Tja, Junge,


    tut mir leid!
    Da hätten wir mal die Gelegenheit gehabt, uns zu treffen !
    Ich wäre die 300 Km gerne gekommen.
    Allerdings sprechen so klitzekleine Dinge dagegen:
    Wie z.B.:
    Ich muß Sonntag zum Frühdienst
    Sonntag 15.00 Uhr haben wir Frühjahrsversammlung
    Mein Sohn spielt Fußball, also „Pflichttermin" für Pappa :)
    Ich kenne die Vorträge schon (bis auf den vom Imker)
    Die AG Varroatoleranz trifft sich am 6. April in Mayen, und da bin ich gebucht für
    .usw



    Aber versprochen, das nächste Mal gerne!

    Grüße an alle


    Michael



    -Denken ist wie googeln. Nur krasser-

  • Man hätte sich so schön die Socken in die Hand geben können. :cry:

    Mit vielen freundlichen Grüßen
    Henry Seifert (Honig-Bienen-Kurse-Gutachten)
    Faulbrutsanierer, Königinnenverschicker, Schwarmfänger, Bienenretter, Streitschlichter, Kunstschwarmkehrer, Belegstellenwirt, Imkerpate, Probennehmer, Schadenschätzer, Ablegerbilder

  • Moin Michael,


    Michael schrieb:

    ... Ich wäre die 300 Km gerne gekommen.


    ich wär lieber zu Hause geblieben. :cry: Drei Vorträge oder eigentlich vier, wenn man die 3/4-Stündige Lobhudelei einschließlich der Begrüßung des Staatssekretärs und aller anwesenden Landtagsabgeordneten und deren Grußworte und die des den Bürgermeister vertretenden Stadtrates mitrechnet.


    Dann ein Vortrag über die Bienernährung, Schwerpunkt Fettkörper und die Wirkung von Steßoren wie Varroazide + Pflanzenschutzmittel. Ergebnis: Die Biene ist immer so alt wie sie sich fühlt. Welch neue Erkenntnis :cry: Auch die Erkenntnis, daß man in Celle mit Fütterungsversuchen nicht feststellen konnte, daß Varroazide + Pflanzenschutzmittel letaler sind als Varroazide und Pflanzenschutzmittel alleine. Man weiß aber, so eine weitere Erkenntnis, daß die Fütterungstests im Grunde ungeeignet sind, weil sie weder Verflug noch Brutfolgen oder Abwehr am Flugloch ect. abdecken. Toll geforscht! Wichtige Information für den Imker. :cry: Brauch ich Frau Dr. um zu entdecken daß Im Fütterungversuch in der Gaze-Kiste keine Brut vorkommt und sich die Bienen da auch nicht verfliegen? :evil:


    Vortrag 2.: "Vitale Völker durch Auslese". Klang sehr vielversprechend. Die Varroa auf der Apis Cerana lebt dort im Gleichgewicht mit den Bienen weil ... Die afrikanisierten Bienen Brasiliens kommen ohne Behandlung aus, weil ... Sorry - ich halte weder Cerana noch Afrikaner und ich lese auch nicht aus, indem ich Schwärme fange, die die Natur ausgelesen hat und hat überleben lassen, weil es bei uns eben keine wilden Schwärme mehr gibt :roll: Die Varroatoleranzzucht der Institute wurde beschrieben. Auch damit kann ich nichts anfangen, weil ich zwar schon verstehe was die da im Einzelnen machen und daß die überholen ohne einzuholen wollen, aber ich kann mir keine Völkerverluste in diesen Dimensionen leisten und ich kann den Versuchsanordnungen im freien Feld immer wieder die selben Fehler vorwerfen. Es gibt Reinvasion und es gibt Verflug, auch in den Versuchsvölkern. Daher sind die Milbenvergleichszahlen an Toleranzzuchtstandorten an denn auch Völker zusammenbrechen Zusammenfassungsgrößen für Kriterien, wie "Räubert nicht", "Wehrt Räuberei erfolgreich ab" ect. ... Keine Praxisrelavanz erkennbar :cry: Aber schöne Reisen hat sie da gemacht. Asien, Südamerika und wieder zurück ...


    Vortrag 3: Imkermeister Stockmann stellt seinen Betrieb vor. (eigentlich hieß der Vortrag irgendwie anders) 692 Völker und nur 2 tot. Toll! Während ich 692 Völker an Standorten mit über 600km Abstand untereinander, zähle, sterbe am andern Ende welche weg. Sprüche über Sprüche! Und das Ende vom Lied - Schöner motivierender Vortrag. :lol: Jungvolkbildung (600 Ableger aus 600 Völkern in 4 tagen mit 2 Arbeitskräften? :o unter Zusatz von schlupfreifen Zellen ... Doch wer mag die erzeugt haben? ... und dann zum Ablegerbegattungsstandort mit 340 Ablegern ... wo mag der Rest hingekommen sein? ... ) Honigvermartung (nur ein Laden am Hause für den Honig aus 692 Völkern? Abfüllanlage mit Ettiketierung aber Rapshonigabfüllung bei 20°C Honigtemperatur bei 1600 Gläsern pro Stunde? :o ) Und dann ganz em Ende eine Frage aus dem Publikum, womit denn nun eigentlich was mit der Varroa gemacht wird und die drucksige Antwort: Zweimalige Perizinbehandlung :evil: Volltreffer. Einmal bei der Ablegerbildung im Frühjahr, wenn die Königin in den Ablegern noch nicht legt und dann im Herbst nach dem Auffüttern. Tolles Konzept. Wenn ich zweimal Perizin in meine Völker schütte, dann hab ich nicht nur keine Milbenprobleme, dann hab ich auch keine Virenprobleme und wahrscheinlich nichtmal Wachsmotten. Das ist ein Heideimker der aus bebrüteten Waben stippt, weil's nicht anders geht und uns allen dort erzählt, daß er Heidehonig unerwärmt und rückstandsfrei durch die Abfülle schickt ... (kaum Wabenbruch aber 'ne Wachszentrifuge mit Schredder?)


    Ich kam mir nach diesem Tage wirklich vor wie auf einem Abend mit David Copperfield, alles Verarsche aber sehr schön anzusehen und zu Hause machst Du's besser nicht nach. :cry:


    Für "Do not try this at home" 4:45 Uhr aufgestanden, 7 Stunden Autobahn, 20:30 Uhr zurück. Ach wär' ich doch nur im Bette geblieben.

    Mit vielen freundlichen Grüßen
    Henry Seifert (Honig-Bienen-Kurse-Gutachten)
    Faulbrutsanierer, Königinnenverschicker, Schwarmfänger, Bienenretter, Streitschlichter, Kunstschwarmkehrer, Belegstellenwirt, Imkerpate, Probennehmer, Schadenschätzer, Ablegerbilder

  • :lol: Armer Henry!
    Du beschreibst aber genau die Gründe, weshalb ich mir die 2x 4Std. Autobahn (plus Spritgeld) nicht angetan habe.
    Nachdem Soltau (2x 1,5 Std Fahrt) schon vortragsmäßig eine ebensolche Enttäuschung war (warum wird kostbare Zeit mit Grußworten verplempert, die kein Schwein interessieren? :evil: ) , hab ich beschlossen, mir alles weitere in dieser Richtung zu sparen....
    Das Internet ist als Informationsquelle weitaus ergiebiger.
    Und über neue Erkenntnisse kann man HIER besser diskutieren.

    "Meet me in a land of hope and dreams"
    Bruce Springsteen

  • Moin , Moin aus Hamburg ,
    da bin ich ja am Sonntag noch gut weggekommen. :wink: Vortrag Dr. Liebig in Segeberg. Beim ersten Mal haben sie leider vergessen mich zu informieren , das es ausfällt. :-? Vergebliche Anfahrt :evil: 
    Sonntag war ich dann 4 Min.nach 10.00 Uhr da.
    Leider verkehrsbedingt 4 Min zu spät. Kein Einlass mehr , alles verschlossen , keine Klingel ,kein Telefon und auf Klopfen reagiert auch keiner. Dann eben wieder 1 Stunde Rückfahrt.
    Na ja , wer zu spät kommt , den bestraft das Leben. :cry:


    Weiterbildung wird einem nicht leichtgemacht :cry:
    Ich glaube Sabi(e)ne hat recht. Ist auf alle Fälle streßfreier :wink: 
    Und dient auch noch der Völkerverständigung :wink:


    In diesem Sinne


    Daniel

    Die Quelle des ewigen Lebens liegt nicht im Finden eines Heilmittels zum ewigen Leben, sondern im Akzeptieren des Sterbens, im Eingehen in die Kreisläufe der Natur. Alles muß vergänglich sein, um seine Bestandteile immer wieder in den Gral des ewigen Lebens einzubringen, sich neu zu fügen,zu entstehen und zu vergehen. (Meine Ansicht)

  • Hallo Daniel!


    Bestimmt steckte der Rodig dahinter und hat schnell die Imkerschuele abgeschlossen als er dich auf den Parkplatz sah. :D Sei dankbar, immerhin sind dir fast 7 Stunden Vortrag über Bienen erspart geblieben .
    Allerdings hätte ich Dich für etwas cleverer gehalten, wenn tausende von Autos mit Imkeremblemen vor der Imkerschule rumstehen, hätte der schlaue Mensch auf die Idee kommen können, dass die nicht in den Vortragssaal für 20 Leute in der Imkerschule passen. :D:D:D:D


    Der "Imkertitan" Liebig redete natürlich in der Aula der Landwirtschaftskammer :wink: Gleiches Haus, anderer Eingang!
    Voll witzig, da machen die hier oben mal einen ordentlichen Vortrag und DD vereiert den :lol::lol::lol::lol: und wie , geil ! 8)



    Grüsse 8)


    Hilfe finden sie hier:http://www.bdp-sh-hh.de

    Bis die Tage, ich komm wieder, keine Frage !

  • @ Mathias :lol: 
    Ist klaaaar das ein Pfadfinder wie Du immer die richtige Tür findet.
    Aber der, dessen Name unaussprechlich ist,
    hatte bestimmt auch damit zu tun :wink: 
    So Arrogant kann nur ER sein.
    "Macht die Tür zu der Daniel kommt", höre ich ihn rufen 8)
    Ja, ja, ja .

  • Hallo Berni 0815
    es freut mich , das Du wenigstens Deinen Spaß hattest. Manchen Menschen kann man eben sehr schnell eine Freude machen. :wink:
    Deine Rodig Theorie halte ich für etwas verwegen..... obwohl :roll: 
    Den Vortrag hätte ich natürlich gerne gehört und bin nicht dankbar, das er mir , um es mit Deinen Worten zu sagen, "erspart wurde.
    Du warst ja offensichtlich da und mustes es ertragen. Das tut mir leid für Dich :wink: und für Dr. Liebig (es waren dann zumindestens in Deinem Fall offensichtlich : Perlen vor die Säue :wink: 
    Es freut mich , das du mich für "clever" hieltest ,ich Dich aber leider entäuschen mußte , obwohl gerade mal 20 Autos vor der Imkerschule standen und kein Hinweisschild am Haupteingang war und der Kursort auf der Einladung mit "Imkerschule" ausgeschrieben war. Naja, man lernt eben nie aus. :wink:


    Zu Deinem speziellen Fall:


    Wie stand es 1662 im Desiderato - St Paul`s ?


    .......und höre anderen zu, auch den Geistlosen und Unwissenden- auch sie haben Ihre Geschichte. Meide laute und aggressive Menschen , sie sind eine qual für den Geist.


    Nun , ich habe Dir zugehört und welches ist Deine Geschichte ?


    Ich wünsche Dir einen besonders schönen Abend im Kreise Deiner Lieben


    Dein Daniel


    @ Hartmut : Eigentlich bräuchte ich an dieser Stelle ein Herzchen Smilie.
    Ein Herz für Frösche

    Die Quelle des ewigen Lebens liegt nicht im Finden eines Heilmittels zum ewigen Leben, sondern im Akzeptieren des Sterbens, im Eingehen in die Kreisläufe der Natur. Alles muß vergänglich sein, um seine Bestandteile immer wieder in den Gral des ewigen Lebens einzubringen, sich neu zu fügen,zu entstehen und zu vergehen. (Meine Ansicht)

  • Hallo DD,


    also ich weiß nicht, ob das was der "L" so predigt wirklich alles das Gelbe vom Ei is, aber andere Meinungen führen dazu, dass man mal über seine eigenen Positionen nachdenkt.


    Ich hab dann mal geschaut, wo dieses Jahr die grössten Völkerverluste gemeldet wurden und bin ganz beruhigt eingeschlafen. :D:D:D:D:D:D 
    und heute flogen dann alle meine kleinen. :wink:


    Vielleicht haste also garnich soviel verpasst, obwohl ärgerlich ist das ja, hättest mal was gesagt, dass du kommst, dann hätten wir so gelbe Schuhabdrücke auf den Boden geklebt oder Pfeile oder eine Schnitzeljagd draus gemacht.


    Grüsse 8)

    Bis die Tage, ich komm wieder, keine Frage !

  • Hallo Daniel,


    ich war auch da und im groben kann ich mich Berni anschliessen.
    Ich habe noch nie so etwas unorganisiertes erlebt.
    Als Schleswig- Holsteiner Imkerin schäme ich mich.
    Genau das widerspiegelt den Zustand der Imkerein im Land, ein paar tun was und die anderen warten ab, frag aber nicht was
    Ich dachte das ich im LV Forum was lese, aber da musste ich wohl erst den Anfang machen.


    Grüsse
    Margret

  • Moin Rainer,


    was - wie - wo?


    3 Mann = je 200 Ableger in 3 Tagen = 66 am Tage = 6,6 pro Stunde bei 10 Stunden Arbeit ohne Pause = weniger als 10 Minuten pro Ableger.


    Tut mir leid - ich schaff das nicht. :cry: Schließlich muß ich ja auch irgendwie die Spendervölker durchsehen und die wieder komplettieren und mein Rücken muß ja wenigatens auch mal paar Minuten gerade sein. Und dann brauch' ich auch irgendwie immer 66 Völker auf einem Stand, sonst kommt ja noch Fahrzeit dazu ...

    Mit vielen freundlichen Grüßen
    Henry Seifert (Honig-Bienen-Kurse-Gutachten)
    Faulbrutsanierer, Königinnenverschicker, Schwarmfänger, Bienenretter, Streitschlichter, Kunstschwarmkehrer, Belegstellenwirt, Imkerpate, Probennehmer, Schadenschätzer, Ablegerbilder

  • Hallo Herny,


    beim Berufsimker läuft das schon etwas anders ab.


    Arbeitsbeginn 5 uhr! um 8 Uhr ne halbe Stunde Pause, Mittagessen eine Stunde! und um 18 Uhr nochmal ne Stunde Pause!


    Arbeitsende ist dann 22 Uhr!


    dann komm ich auf 14,5 Stunden Arbeitszeit!


    und dann sind es 4,5 Ableger in einer Stunde! oder Pro Ableger 13,33 Min. und das kann man zur dritt ohne großen Stress gut schaffen.


    Vorallem dann wenn alles gut Vorbereitet ist und man einen straffen Arbeitsablauf hat!


    Ich hab auch schon zu zweit über 60 Ableger an einem Tag gemacht!


    das geht!


    Grüßle

    geht´s den Bienen gut, geht´s der Umwelt gut!