Sucrocide™ gegen Varroa

  • Hat jemand Informazionen mit Sucrose Ocatonoate gegen die Varroa? In den USA wurden erfolgreiche Experimente gemacht. 3 Behandlungen mit Brut, 90% Abfall!!!

  • Edi Taschler schrieb:

    Sucrose Ocatonoate


    gibts da auch noch einen andern Namen dafür?


    bin nit so gut in usländisch :cry:


    Grüßle

    geht´s den Bienen gut, geht´s der Umwelt gut!

  • es wurden 3 Anwendungsformen getestet: Wie angedeutet, Waben ziehen und bespruehen, Treuefelverfahren; oder mit einem Kompressor Spruehnebel erzeugen und von oben behandeln. Hat keinen toxischen Nebeneffekt, kann wiederholt benutzt werden, auch mit Honigraum.

  • Moment ma, Kollegen,


    ehe jetzt wieder alle in helle Aufruhr verfallen: Erinnert sich noch jemand an die Ölnebel die in die Völker gesprüht wurden damit die Bienen besser putzen. Oder an die Hitze von unten, damit die Bienen wie's wilde fächeln und den Milben übel wird bis sie schließlich abfallen. Oder an den Feinstaub und die Elektrostatik, die irgendwelches Pulver an die Milben klebt, weil die im Verhältnis zur Bienen mehr Oberfläche haben oder an's Untertauchen im kaltem Wasser oder ... (hab' ich da etwa was vergessen) ... Kresse vor die Fluglöcher säen, ach und Wabendrehen wegen Milbe verliert Orientierung und findet Futterloch an der Made nicht mehr und Aufheizen der Bienenbrut mit Microwellen (nicht Erdstrahlen) von Außen weil die Milbenkinder weniger Hitze vertragen als die Bienenkinder mehr und an die Aerosolthymolisierung mit Kompressor und Ultraschallvernebler ...


    Alles, aber auch alles, war heiße Luft, nicht machbar oder wenigstens nicht zugelassen. Und das Amizeug klingt mir ganz genauso nach Mumpitz oder nach OS oder Bienenwohl unter anderm Namen. Wirklich neu und praktisch anzuwenden ist das ja wohl nicht. Und wenn die Amis schon "rein natürlicher Wirkstoff" drauf schreiben dann weiß ich doch gleich was da gemeint ist. "Rein natürlich" kann da doch nur heißen, daß die das "natürlich" massenhaft "rein"-schütten werden damit's "wirkt".


    Ich habe am WE die Bilder aus den Beutenkäfergebieten gesehen. Ich weiß, daß die Bienen in den USA keinerlei Seuchenhygiene unterliegen. Die Imker dort leben schließlich vom Bestäubungsgeld, nicht vom Honig. Auch eine Biene voller Medizin ist eine bestäubende Biene und die wird bezahlt. Sauberer Honig ist nicht das Thema, weil die Amis ein anderes Haftungsrecht haben. Im Moment verschleppen die sich gerade den Beutenkäfer lastzugweise durch's ganze Land (genau wie die afrikanisierten Bienen) und damit die Völker nicht eigehen liegen ganzjährig Coumaphostücher unter Hartpappen in den Beuten. Gefüttert wird, wenn überhaupt offen im Freien.


    Wenn also was gegen die Milben oder den Käfer aus den USA kommen wird, dann ist es entweder der Mega-Hammer oder Schnulli.

    Mit vielen freundlichen Grüßen
    Henry Seifert (Honig-Bienen-Kurse-Gutachten)
    Faulbrutsanierer, Königinnenverschicker, Schwarmfänger, Bienenretter, Streitschlichter, Kunstschwarmkehrer, Belegstellenwirt, Imkerpate, Probennehmer, Schadenschätzer, Ablegerbilder

  • aber Henry,


    du läst wohl nicht viel über die AMI´s kommen?


    hast du zuviel Asterix gelesen? :wink:


    versteh aber schon was du meinst!


    daher wollte ich mal wissen was nu Sucrose Ocatonoate überhaupt für ein Stoff ist?


    weiß wohl keiner?


    Grüßle

    geht´s den Bienen gut, geht´s der Umwelt gut!

  • Zitat

    Sucrocide for the organic beekeeper. Sucrocide is a Sucrose Ocatonoate sugar ester (derived from sugar) and vegetable oil (derived from fatty acids) that can be up to 97% effective against the varroa mite. This product must be sprayed on both sides of each and every frame 3 times at 7-10 day intervals. One pint of Sucrocide concentrate will treat approximately 29 - 2 story colonies 3 times when mixing according to package directions.


    Ein achtfacher Ester aus Zucker und pflanzlichen Fetten.


    Geklaut bei Wiki: Ester bilden eine Stoffgruppe organischer Verbindungen, die formal oder tatsächlich durch die Reaktion einer Säure und eines Alkohols unter Abspaltung von Wasser (eine Kondensationsreaktion) entstehen. Es gibt Ester von organischen Säuren (z. B. Carbonsäuren, Sulfonsäuren) und solche von anorganischen Säuren (z. B. Phosphorsäure, Borsäure).
    Ester können hydrolysiert, also durch Wasser gespalten werden. Dabei entstehen Alkohol und Carbonsäure.


    Soch, mir ist jetzt absolut *nix* klarer.
    Ich hab nur irgendwo mal gelesen, daß das Zeugs nicht ganz ungefährlich ist.
    Die Säure zum Verestern könnten irgendwelche Fettsäuren sein, aber Zucker und Alkohole unterscheiden sich dann doch noch etwas, da muß also noch ein Zwischenschritt sein, bis man zu dem Octanoat kommt.


    Und wie wirkt das?
    *Sternenstaub streu und Zauberstab schwing"?
    Welche Hexensprüche muß man dazu aufsagen? :wink:


    Chemiker gefragt!!!!!!

    "Meet me in a land of hope and dreams"
    Bruce Springsteen

  • Hallo,


    vielleicht helfen diese Seiten weiter:


    Bezugsquellen:
    http://www.mannlakeltd.com/catalog/page40.html
    http://www.dadant.com/catalog/…_info.php?products_id=714


    BIOPESTICIDES REGISTRATION ACTION DOCUMENT
    http://www.epa.gov/oppbppd1/bi…tech_docs/brad_035300.pdf



    EPA REGISTERS NEW CLASS OF INSECTICIDE: SUCROSE OCTANOATE ESTERS http://apis.wsu.edu/apinotes.html


    Sugar esters dry out insect pests of flowers and ornamentals
    http://www.ars.usda.gov/is/AR/archive/jun05/insect0605.htm


    Grüße,


    Annerose

  • vielen Dank fuer euer Interesse, vielleicht findet man in Zukunft ja wieder mal was brauchbares. Ich versuche mich auf jeden Fall auf dem laufenden zu halten ueber das Produkt.


    Gruss Edi