Zanderbeute von Holtermann

  • Hi !


    Ich habe gestern gesehen das der Holtermann jetzt auch die Liebigbeute verkauft.
    Weiss jemand hier wie dem seine Qualität ist bzw. ob man die empfehlen kann ?
    Auch frege ich mich was der Unterschied zwischen Rotband und EWG Rähmchen ist.


    Vielleicht weiss ja jemand was dazu

  • Zitat

    Auch frege ich mich was der Unterschied zwischen Rotband und EWG Rähmchen ist.


    Das kann ich dir beantworten :lol: 
    EWG ist für Leute, die anständige Qualität preiswert haben wollen, und denen es nicht auf die Optik und spiegelglatte Flächen ankommt.
    Rotband ist die "feine" Ausführung, entsprechend teurer.
    Den Bienen ist es wurscht.....die können auf den "nur gehobelten" Leisten besser laufen als auf den geschliffenen.


    Liebigbeute...Ansichtssache.
    Entweder man glaubt an das Konzept oder nicht.
    Ich finde "solide" Beuten schöner, und hab eh eine Allergie gegen Griffleisten.
    Schau dich bei anderen Händlern nach Zander oder kompatiblen Magazinen um, die von Wagner und Weber sind auch sehr gut.
    Beuten- und Rähmchentechnisch ist Weber sowieso ungeschlagen, und allerbeste Qualität.

    "Meet me in a land of hope and dreams"
    Bruce Springsteen

  • Hallo Sabine, hallo Phil,


    im Imkerbuch 'Mein Bienenjahr' steht, dass man letztlich in jeder Kiste Bienen halten kann, was vermutlich stimmt. Ich habe im vergangenen Jahr damit begonnen, vom Typus Heroldbeute (Zeidlerbeute, Bienen-Center Kess) umzusteigen auf die Einfachbeute von Liebig (Bienenweber). Damit bin ich bisher sehr zufrieden. Die ist sogar noch etwas billiger als die von Holtermann neu angebotene Zanderbeute (ansonsten wohl baugleich?). Übrigens bietet Bienen-Center Kess die Zanderbeute nach Liebig inzwischen auch an.
    Ich weiß, dass viele Imker/innen Griffleisten bei den Zargen nicht mögen. Mir erscheinen diese dagegen sehr praktisch, vor allem, wenn wie bei der Zanderbeute nach Liebig die Seitenteile vorgezogen und die Griffleisten somit versenkt sind. Bei Arbeiten wie Schwarmkontrolle z.B. habe ich die Zargen besser 'im Griff', wenn es Griffleisten gibt. Die Liebigbeute kann man somit auch problemlos stapeln. :) 
    Interessant scheint mir, dass Holtermann einen Dreierboden für die Ablegerbildung anbietet (ähnlich wie der von Liebig favorisierte Viererboden). Ich hatte mir im letzten Jahr selber Viererböden gebaut; die Erfahrung ist allerdings durchwachsen. :-? 
    Zanderbeute nach Liebig Ansichtssachte? Vielleicht! Ich bin schließlich zu falzlosen Beuten übergegangen, weil bei Zargen mit Außenfalz die Schwarmkontrolle schwierig ist (beim Kippen verrutschen die Zargen leicht), bei Innenfalz (wie bei der von mir benutzten Zeidler- bzw. Heroldbeute) häufig Bienen gequetscht (besser: zerquetscht :cry: ) werden und teilweise auch ablaufendes Regenwasser in das Beuteninnere gelangt. :evil:


    Viele Grüße,
    Vorgebirge

    (seit 2002 Carnica, Standbegattung; Löwenzahn, Obstblüte, Sommerblüte, Robinie, Linde; Zander, Zeidlermagazin (Heroldbeute), Hohenheimer Einfachbeute; Neutralgläser, eigene Etiketten; Honig, Propolis, Met, Bärenfang)

  • Hi Mägazinfreunde,
    Falz hin oder her, alles hat zwei Seiten. Ich hab Langstroth gekauft ohne Falz und Eigenbau mit umlaufender Leiste (ähnlich einem Außenfalz).
    Die Eigenbauten verrutschen biem Wandern nicht! Die gekauften ohne Falz schon, trotz Spanngurt! Bienen einklemmen kenn ich nicht, ein mal mit nen Besen drüber oder etwas Wasser drauf gesprüht und des wars.
    Jetzt hab ich die gekauften seitlich mit einem Blechstreifen gesichert, kippen nach vorn geht noch, Zargentausch klappt auch, rutschen zur Seite ist vorbei!
    Es ist eigentlich egal weches System man hat, es sollte praktisch sein und bei der Arbeit die Bienen wenig "ärgern". Der Rest heist kompatibilität, Nutzung der gleichen Wabenmaße.
    So nu könn wir "streiten" :wink: 
    Gruß Knäcke

  • Machnmal kann's sinnvoll sein, bei Weber direkt und persönlich vorbeizuschauen. Er hat eine ganze Reihe von 2.Wahl-Angeboten, die man verbilligt bekommt, aber nicht über Internetbestellung
    Gruß
    Gaukler.

  • Das ist bei Holtermann genauso.
    Der hat die 2te Wahl auch Extra stehen.
    Und wen stört es,
    wenn die Segeberger ein paar Macken haben :wink:

  • Vorgebirge schrieb:

    Ich hatte mir im letzten Jahr selber Viererböden gebaut; die Erfahrung ist allerdings durchwachsen. :-? 


    Hi Vorgebirge,


    inwiefern waren denn Deine Erfahrungen mit dem Viererboden durchwachsen? Ich hab vor im Frühjahr zum ersten mal mit einem solchen zu arbeiten.

  • Beziehen sich die Erfahrungen mit dem Bau der Viererböden oder mit der Erfahrung eines imkerlichen Eindrucks damit?
    Im besten Falle fülle ich mit einem Sammelbrutableger 3-4 solcher Böden.
    Entscheidend ist, was man mit den Völkchen macht. Königinnen oder Jungvolk? Darauf muss man spätestens mit dem Schlüpfen der jungen Bienen reagieren.
    Hat schonmal jemand den "Zweierboden" ausprobiert?


    Gruß
    Simon

  • Hallo zusammen


    ich arbeite mit beiden Böden.
    Das herstellen der Böden stellt kein Problem dar.
    Auch bei der Begattung konnte ich bisher keine Unterschied feststellen.
    Um Verflug der Königinnen zu vermeiden ist beim Aufstellen der Viererböden jedoch darauf zu achten,
    dass genügen Platz zwischen den einzelnen Zargen ist.
    Die Zweierböden stelle ich in der Regel alle neben einander auf.


    Bei den Viererböden sollte ca. 3 Wochen (hier komme ich meistens zu spät)
    nach erstellen des Ablegers kontolliert und die Ableger auf Magazine
    umgesetzt werden sonst kann es schnell Eng in der Kiste werden.
    Beim Umsetzen muss ich jetzt im günstigen Fall 3 Magazine je Viererboden
    auf einen anderen Standort bringen.


    Bei den Zweierböden kann ich mir mit dem Umsetzen mehr Zeit lassen.
    Ich muss auch nur ein Volk pro Begattungseinheit verstellen.
    Auch das eventuelle zufüttern ist im Zweierboden einfacher.


    Ich verwende Zweier - und Viererböden eigentlich nur im Notfall,
    wenn Böden und Magazine ausgehen.
    Das kommt meistens bei späteren Zuchten vor.
    Im Normalfall werden die Begattungsvölkchen immer gleich auf Magazine verteilt.
    Das macht am wenigsten Arbeit und es kann bei Trachtlücken einfach zugefüttern werden.


    Gebhard

  • Hallo Freibad (und Ihr anderen),


    der Bau der 4er-Böden war kein Problem (abgesehen vom Zeitaufwand). Dass meine Erfahrungen 'durchwachsen' waren ist sehr wahrscheinlich mein Fehler. Ich habe nämlich nicht, wie bei Liebig beschrieben, einen Sammelbrutableger aufgeteilt und auf die 4er-Böden verteilt (jeweils 2 Waben). In die Fächer habe ich jeweils 2 ausgebaute (z.T. bereits bebrütet, z.T. mit Futter/Pollen) Waben gehängt. Die Bienen stammten aus zwei aufgelösten Völkern. Ich hatte von einem verstorbenen alten Imker mehrere Völker (auf DN) übernommen. Selbst imkere ich aber auf Zander. Kam mir sehr schlau vor und dachte auf diese Weise die Bienen zur Bildung von Ablegern bzw. Jungvölkern nutzen zu können. In die Mini-Völkchen habe ich dann jeweils selbst gezogene, noch nicht begattete Weiseln im Zusetzkäfig ehängt. Die Weiseln hatte ich in weiselrichtigen Völkern (Honigraum, Zuchtrahmen, zwischen zwei Waben mit offener Brut gehängt) abgezogen. Eine Reihe der Minivölkchen waren schon nach ein paar Tagen wieder ausgezogen und hatten sich, vermute ich jedenfalls, bei anderen Völkern eingebettelt. :cry:


    Ich werde den 4er-Boden (oder alternativ den 3er-Boden von Holtermann) sicher nochmals benutzen, dann allerdings nur bei Auflösung eines Sammelbrutablegers. Ansonsten denke ich, dass man tatsächlich Jungvölker direkt in einer Zarge anziehen sollte (falls man genügend Böden und Deckel hat). In diesem Winter habe ich mir deshalb eine Reihe zusätzlicher Böden und Deckel gebaut (sehen zwar nicht so professionell aus, erfüllen aber hoffentlich ihren Zweck). :wink:


    Viele Grüße,
    Vorgebirge

    (seit 2002 Carnica, Standbegattung; Löwenzahn, Obstblüte, Sommerblüte, Robinie, Linde; Zander, Zeidlermagazin (Heroldbeute), Hohenheimer Einfachbeute; Neutralgläser, eigene Etiketten; Honig, Propolis, Met, Bärenfang)

  • Wer keine Ablegerkästchen kaufen oder lagern möchte, ist mit dem Viererboden gut bedient. Ich habe sonst keine weiter Kästchen um Jungvölker oder Königinnen zu erstellen. Am liebsten ist mir eine Beute, aber wer hat das schon unbegrenzt? Ich arbeite gerne mit Überschuss, da es so einfach ist Ableger ohne Einschränkungen zu erstellen. Leider muss man beim Viererboden rechtzeitig reagieren. Da kommt mir ein Kompromiss entgegen:

    Zwei Ableger in einem Kasten können länger wachsen, solange bis ich weiß was mit den Altvölkern geschieht.


    Gruß
    Simon

  • Um nochmal auf die ursprüngliche Frage zurück zu kommen. Bei uns im Ort, der Hofladen welcher Imkereiprodukte vertreibt, bestellt seine Waren auch immer über Holtermann. Sprich ich kaufe Holtermann Produkte über ihn ein. Kann mir somit die teuren Versandgebühren sparen.
    Ich habe mich zu beginn meibnes Imkerhobbys vor drei Jahren, auch für die Liebig Beuten im Zandermaß entschieden und bin mit der Qualität eigentlich zufrieden. Ich habe nun Beuten aus mehreren Lierferungen gekauft und jedes mal war die Qualität gleich. Somit von meinerseits keine Einschränkung was die Qualität bei Holtermann an geht

  • Hallo Stivi hallo Gast.


    Habe selbst diese Beuten von Holtermann.
    Die Qualität ist vollkommen ok.
    (Bin gelernter Schreiner und traue mir zu, dass zu beurteilen)
    Ich habe auch schonmal ein fünfer Paket Zargen aus der
    Fundgrube gekauft.
    Selbst diese B-Ware ist in Ordnung.


    @Gast
    Das hier fünf Leute 17 Meinungen haben und am Ende über
    alles diskutieren, ausser über dein Thema,
    wirst du dich leider dran gewöhnen müssen.:cry:


    Clemens