• 1. Einmal ist keinmal


    Puderzucker soll drei Mal, im Abstand von jeweils 7 Tagen durchgefuehrt werden. Man richtet sich nach dem Brutzyklus der Milbe.


    2. auf Bienen, nicht Waben


    es geht darum, die Bienen mit Zucker einzustaeuben. Das bepudern von Waben bringt nichts. Es geht einzig und allein darum, die Bienen zur Selbst-Reinigung anzuregen. Der Zucker wirkt ja nicht "giftig" auf die Milben.


    3. zwischen die haengenden Waben


    Man staeubt am zweckmaessigsten zwischen die haendenden Waben auf die Bienen, ohne das ganze Brutnest auseinanderzunehmen.


    4. keine "totale Vernichtung" der Milbe


    es geht darum, den Varrobefall unter der Toleranzgrenze zu halten. Eine totale Vernichtung der Milbe ist nicht moeglich. Insbesondere kann Puderzucker hilfreich waehrend der Brutzeit sein.



    Eine Behandlung mit einer Chemikalie, vor Einwinterung resp. nach einstellen der Brut, ist jeweils in Erwaegung zu ziehen.


    edit


    Varroa Pop (Carl Hayden Bee Research Center)


    ein Simulationsprogram ueber Varroabefall. Runterladen von:


    > http://gears.tucson.ars.ag.gov/soft/vpop/vpop.html

  • Wenn die Milben durch den Gitterboden auf die Wanne gefallen sind, können diese möglicherweise wieder hochklettern zu den Bienen. Ich verhindere dies, indem ich die Wanne mit Melkfett einfette. Die Milben bleiben kleben.


    Gruss Edmond

    Schritt für Schritt hinterlasse ich Spuren, sie verwehen wieder so wichtig sind sie nicht. Aufgeschnappt in der Sahara.

  • Habe in meinem Betrieb ein spezielles Strahlverfahren für Glassatinierung.
    Da kann ich mit geringem Druck durch einer Injektordüse das Strahgut ausbringen.
    Ich möchte versuchen, ob ich eine Feinzerstäubung des Puderzuckers - mit ganz geringem Druck - fertig bringe.
    So müsste ich die belegten Waben durch Feinzerstäubung bepudern können.
    Ich habe einen transportablen Presslufttank ( umgebaute 5 kg Flüssiggasflasche), sodass auch Außenstände leicht bearbeitet werden könnten.
    Werde über den Versuch berichten.

  • Hallo, Fritz,
    du sollst aber eben nicht die Waben, sondern NUR die erwachsenen Bienen einstäuben.
    Der offenen Brut ist das nicht so bekömmlich, der Futtersaft verklebt mit dem PZ zu Beton.
    Deswegen ja das Einfegen über die Rähmchen von oben, das bietet eine große Chance, daß keine Brut Schaden nimmt, sondern wirklich nur Bienis erwischt werden.
    Am effektivsten müßte es bei KS im Drahtkäfig sein, auf den Boden abklopfen, PZ einblasen und wieder sammeln lassen, und unten was fettiges, wo die MIlben kleben bleiben...

    "Meet me in a land of hope and dreams"
    Bruce Springsteen

  • Hallo Sabi(e)ne-
    ja, dies mit der offenen Brut hab ich mir schon so gedacht. Nur bei total verdeckelter Brut wäre ich schon darüber gegangen.
    Glaubst du, dass dies ein Schaden wäre?
    Noch was, aber ein anderes Thema. Ich habe ( durch *natürliche* Reduktion von 20 auf 6 Völker) ziemlich viele Futterwaben. Teils natürlich vollständig verdeckelt, teils offen-aber nicht sauer -. Wie bringe ich die am Besten unters *Volk*?
    Schönes Wochenende.
    Bei mir hats +3 Grad - und noch kein Flugbetrieb.

  • Hallo, Fritz,
    gedeckelter Brut macht das logischerweise nix. Wenn, solltest du aber eine Blockbehandlung machen, 3x im Abstand von 7 Tagen, sonst bringt es das nicht.
    Die Futterwaben sind gut für Ableger, weil du ja sicher wieder vermehren willst, oder?:wink:

    "Meet me in a land of hope and dreams"
    Bruce Springsteen

  • Hallo Zusammen,
    wieso mehrmals?
    Doch nur, wenn man in Völkern mit Brut behandelt.
    Im Raum steht noch mein Vorschlag aus dem letzten Jahr,
    die Völker dann zu behandeln, wenn man sie aus der Brut gebracht hat,
    z.B. zwecks Umweiseln nach 2 X ) - Methode .
    Dann müsste man mit einer Behandlung hinkommen.
    Solche Brutfreien Zeiten kommen auch natürlich in den Völkern vor,
    wenn man sie läßt.
    Viele Grüße
    Lothar

    Solange Menschen denken, das Tiere nichts fühlen,
    müssen Tiere fühlen, das Menschen nicht denken.