• @ Radix:
    Vielleicht wär' das was für dich?
    http://www.imkerforum.de/viewtopic.php?t=2232&highlight=zeichenger%E4t


    Ich hab' mir heute auch so ein Ding kommen lassen. In 4 Wochen oder so werd' ich's ausprobieren. Hab' in einem Volk noch eine ungezeichnete Königin vom letzten Jahr herumlaufen; die wird für den ersten Einsatz herhalten müssen.
    Auf mich macht das Zeichengerät einen guten Eindruck; sehr funktionell. Was es wirklich hergibt, werd ich bald wissen.
    Frag doch mal Franz Xaver, der verwendet das Gerät schon seit vergangenem Jahr. Er sollte aus Erfahrung mehr dazu sagen können.


    lg, Stefan

  • Hallo Stefan,


    danke, ich hab es hier schon bei F. Xaver gesehen.
    Sehe ich auch als Alternative an, wenn es mit dem Behandeln a u f der Wabe nicht klappt.

    Mit freundlichen Grüßen - Hardy


    Wende Dich zur Sonne, dann bleiben die Schatten hinter Dir.

  • ... auch Staubzucker im Ösiland genannt. :D


    Vorhin OT, jetzt zum Thema.
    Also mir juckt es in den Fingern, es einmal zu versuchen. Nur, um zu sehen, ob tatsächlich ein Teil der Milben das Zeitliche segnet.
    Wenn der Erfolg so hoch ist, wie der Kerl schreibt, wäre es eine einfache und rückstandsfreie (Zwischen-)behandlung. In Verbindung mit dem Ausschneiden der Drohnenrahmen sollte die Milbenpopulation bis zur Sommerbehandlung schon ordentlich gedrückt werden können.
    Nur auf das Einstauben mit Zucker würde ich mich allerdings nicht verlassen. Aber als kleine Hilfsmaßnahme ...? Und wenn es nur 250 Milben sind, die ich im Juni so kill, macht das im August 1000 fehlende Plagegeister.


    Mal schauen, vielleicht kann ich Sommer ja mehr darüber berichten.


    lg, Stefan

  • Tach zusammen,


    mir ist zum Thema Puderzucker folgendes eingefallen:


    Im Bio-Gartenbau wird mit Steinmehl gepudert, um die Atemorgane der Schädlinge zu verstopfen.
    Kann es nicht sein, daß es bei der Varroa garnicht um das "Dehydrieren" geht, sondern um eben diese Atembehinderung?
    Beim Dehydrieren müßten die Varroen doch ziemlich zusammenschrumpeln.
    Wurde das mal beobachtet?

    Mit freundlichen Grüßen - Hardy


    Wende Dich zur Sonne, dann bleiben die Schatten hinter Dir.

  • Drohne Daniel schrieb:


    Das mit der Vaseline habe ich trotz allgemeinen Standart :oops:
    nicht gemacht, da ich das Problem des zurückkletterns nicht wirklich als Problem gesehen haben.
    Daniel


    Hallo Herr Daniel,


    auch ich hör das zum ersten Mal, dass es Standart ist! Vielleicht bei denen, die ihre Bienen garnicht behandeln.:D Ich hab aber noch ein paar Zahlen am Wochenende gehört, z.B. dass es zu Reinvasion von ca. 5 Milben pro Tag kommt. Wenn aus einer Milbe im Frühjahr, 180 im Herbst werden, dann sollte man darauf vielleicht auch mal ein Augenmerk legen. Wenn der Nachbarimker also nicht behandelt, dann mit ein paar Zwergspitzmäusen nachhelfen um der Reinvasion Einhalt zu gebieten. :D:D:D:D


    Grüsse 8)

    Bis die Tage, ich komm wieder, keine Frage !

  • Was haste denn Berni?


    Ich jedenfalls behandle doch und krieg die Scheiß Zwergspitzzwergmäuse trotzdem. Ist das fair?

    Mit vielen freundlichen Grüßen
    Henry Seifert (Honig-Bienen-Kurse-Gutachten)
    Faulbrutsanierer, Königinnenverschicker, Schwarmfänger, Bienenretter, Streitschlichter, Kunstschwarmkehrer, Belegstellenwirt, Imkerpate, Probennehmer, Schadenschätzer, Ablegerbilder

  • Hallo Henry,


    fair ist das nicht aber ich weiß auch nicht welches Gitter du benutzt. Da ich Keile für meine Fluglöcher habe, die mir ein alter Imker selbst gebastelt hat, sind meine Völker davon nicht betroffen. Ich meine mich aber daran zu erinnern, dass es unterschiedliche Gitterweiten gibt.
    Für jemanden der sich nun solche Gitter besorgen will, ist es daher schon interessant, welche er nehmen soll! Reichen also die 6,3 mm von Holtermann, oder gibt es noch kleinere im Baumarkt ?


    Mal eine ganz andere Sache, ich suche immer noch nach Beiträgen über die Reinvasion von Varroen, gibt es darüber Studien ? Unser Imkermeister hat etwas von 5 Stück/Tag erzählt. Ein Varroazähler hat mir von seinem Eckvolk erzählt, das immer wieder sehr erhöhte Milbenzahlen hatte, wo bei den einen Völkern 20-50 Milben fielen, waren es bei diesem Volk mehrere hundert. Vielleicht haste ja ein paar Suchtips.


    Grüsse 8)

    Bis die Tage, ich komm wieder, keine Frage !

  • Zitat

    Mal eine ganz andere Sache, ich suche immer noch nach Beiträgen über die Reinvasion von Varroen, gibt es darüber Studien ? Unser Imkermeister hat etwas von 5 Stück/Tag erzählt. Ein Varroazähler hat mir von seinem Eckvolk erzählt, das immer wieder sehr erhöhte Milbenzahlen hatte, wo bei den einen Völkern 20-50 Milben fielen, waren es bei diesem Volk mehrere hundert.


    ...gute Frage. Ich kenne keine publizierten Untersuchungen, wo soetwas gezählt/beobachtet wurde.
    Reinvasion muß als Erklärungen herhalten, weil man sich folgendes nicht erklären kann: Die Varroabehandlung eines Standes ist abgeschlossen und auf den Windeln findet man keine Milben mehr. Aber wenn man im Spätherbst den nätürlichen Milbenfall bzw. nach der Winterbehandlung zählt, so fallen sehr unschiedlich viele Milben in den einzelnen Völkern. Wie will man das erklären ,wenn nicht durch Reinvasion?


    Die Eckvölker sind i.d.R. auch stärker, weil viele Bienen sich einfach verfliegen und in den Eckvölkern landen (und damit auch Milben durch die Flugbienen in die Eckvölker getragen werden). Dass sie dadurch auch mehr Milben haben, ist irgendwie dadurch plausibel.

  • Hallo Berni,


    daß Eckvölker die meisten Varroen haben, ist ja altbekannt.
    Sie haben schließlich den größten Verflug von anderen Völkern zu verkraften.
    Daher auch den größten Reinvasionsdruck.
    Einfach dafür sorgen, daß es keine Eckvölker mehr gibt, entwder Aufstellung "auf Lücke" in Kleingruppen oder nach Bruder Adam.

  • hallo Michael,


    ich mach das so, und hab trotzdem Probleme mit der Reinvasion!


    hier bei der Masse meiner Winterstandorten ist die höchste Bienendichte in der BRD!


    und hier kippen immer wieder ganze Bienenstände!


    2002/2003 war einer mit über 80 Völker rund 800m weg von mir!


    bis auf 2 oder 3 alles tot gewesen!


    und wenn du bei so manchem neben stehst, dann mußt du in manchem Frühjahr nachbehandeln!


    Sonst kippen deine Völker dann im nächsten Winter!


    Kollegen haben ihn auf seine Völker hin angesprochen, und er hat ihnen gegenüber kein Wort über seine Verluste geäußert!


    Das ist die Schattenseite dieser Verlustgeschichte!


    Die Betroffenen können das zum Teil nicht offen und ehrlich genug zugeben!


    Dieses Jahr jedoch wird sich das Thema Reinvasion wohl aber erübrigen, weil die Völker breits jetzt schon tot sind und nix mehr anstellen können!


    Das Ganze läuft ja im Grunde ab wie so ein Domino-Effeckt!


    egal ob Eckvolk oder nicht!


    Grüßle

    geht´s den Bienen gut, geht´s der Umwelt gut!

  • Schade eigentlich, Toyotafan,


    aber nicht zu ändern.
    Gottlob haben andere Kollegen nicht diese Bienendichte wie bei Dir.
    Wie siehts eigentlich im Rheintal aus, wettermässig, meine ich?


  • Halloo toyotafan,
    wie sieht es bei deinen Ständen aus? Hast du Verluste in diesem Winter gehabt?

  • Hallo Michael,
    hallo xaver,


    letztes Jahr bin ich das erste mal überhaupt nicht mehr in den Raps gewandert!


    und meine Bienen haben bis auf den Spätsommer wunderbar ausgesehen!


    so ab dem 20. Juli gab es aber dann die ersten massiven Probleme!


    Ich hab dann wie fast immer den größten Teil meiner Völker Brutfrei gemacht, was dann auch bei den meisten geholfen hat. Für einige Völker kam ich jedoch zu spät!


    Dazu muß ich sagen, daß es hier in der Rheinebene fast nur noch Mais gibt, und wenn man Raps will, diesen gezielt anwandern muß!


    Ich hab auch meine Völker so lange im Schwarzwald auf den Tannen/Fichten Plätzen stehen lassen bis die Maishauptblüte vorbei war!
    Wobei auch im Scharzwald die Bienen auf den Mais geflogen sind! Der ist ja jetzt bis auf 700m zu finden! :cry:


    Nach dem die Völker dann in den Genuß von Goldrutepollen kamen ging es ihnen auch Brutmäsig wieder besser!


    Kurz vor Dreikönig hab ich alle noch mal mit OS behandelt. Zu diesem Zeitpunkt waren schon einige Wackelkandidaten tot. An zwei meiner Winterplätze hatten einige Völker schon im Stock gekotet! Bei allen andern wars nicht so!


    Jetzt kurz vor Fasnacht hab ich auch wieder alle Völker Kontolliert vorallem auf Futter! Die Ausfallquote war insgesammt so bei 10%! wobei die beiden Problemplätze die größten Verluste hatten! und die restlichen Völker dort mir überhaupt nicht gefallen!


    An diese beiden Plätze werde ich nicht mehr überwintern, diese sind über die Jahre wohl doch viel zu schattig geworden!


    Die Völker sind insgesammt alle von der Bienenmasse her einiges weniger geworden! Es war sehr hoher Totenfall in den Böden! einiges mehr als in anderen Jahren! ist auch Logisch, weil die ja nicht fliegen konnten. Ich habe aber keine Angst um meine Völker momentan! Sie sind halt etwas hinten dran!


    Von einigen Kollegen weiß ich aber, daß es schon größere Verluste gibt!


    Ich denke, daß dieser Winter schon eine Herrausforderung war bzw ist!


    zum ersten der enorme Varroadruck im Spätsommer!
    dann diese extrem lange Zeit ohne Flugwetter!
    und der langen Zeit mit extrem niedrigen Temperaturen! (Zehrweg)
    und als dann Reinigungsflugwetter war, war es für die Rheinebene immer noch zu kalt, so daß sich hier nur an den besten Überwinterungsplätzen überhaupt Reinigungsflug einstellte!


    Also ein Winter, in dem man das Zuchtmerkmal "Überwinterungshärte" ausgiebig testen kann!


    Wir haben jetzt im Moment 8°C und Dauerregen! und ich sitze ich hier wie auf Nadeln und warte, daß es aufhört zu Regnen, damit ich endlich nach meinen Bienen schauen kann!


    Grüßle

    geht´s den Bienen gut, geht´s der Umwelt gut!

  • So, hab durch einen Imkerfreund einen Tipp bekommen und fand folgendes:


    http://www.uni-hohenheim.de/bi…r.htm#Schw%E4bische%20Alb


    Grüsse 8)

    Bis die Tage, ich komm wieder, keine Frage !