Wie man als einfaches Mitglied seine Ideen und Vorstellungen

  • :oops: Hallo Martin !
    Ich war so frei :wink: Danke noch einmal für Deine P- Mail. Ich denke, das wir doch gar nicht so unterschiedlich ticken. :wink: 
    Um diesem Thema einmal die richtige Schublade zu geben, will ich nach Deiner Vorlage noch einmal neu beginnen :wink:

    nitram schrieb:

    Wie man als einfaches Mitglied seine Ideen und Vorstellungen in die Verbandsentscheidungen am besten einbringen kann, wäre sicherlich eine Diskussion wert.
    Gruß
    Martin


    OK ! Dann leg mal los :wink:


    Daniel

    Die Quelle des ewigen Lebens liegt nicht im Finden eines Heilmittels zum ewigen Leben, sondern im Akzeptieren des Sterbens, im Eingehen in die Kreisläufe der Natur. Alles muß vergänglich sein, um seine Bestandteile immer wieder in den Gral des ewigen Lebens einzubringen, sich neu zu fügen,zu entstehen und zu vergehen. (Meine Ansicht)

  • Hallo Zusammen,
    wie wäre es mit :"Mehr Demokratie wagen!"
    Ist zwar schon alt und abgegriffen,
    aber so alt wie die verbandsinternen Strukturen auch widerum nicht.
    Mir erscheint es so, als ob nur von oben verordnet wird.
    Umgekehrt, von derBasis nach oben, läuft nicht allzuviel.
    Viele Grüße
    Lothar

    Solange Menschen denken, das Tiere nichts fühlen,
    müssen Tiere fühlen, das Menschen nicht denken.

  • Hallo zusammen
    Mein größtes Anliegen:
    Anträge an die Landesverbände (und auch Kreisverbände) nur mit einem "Betreff "zulassen. Nach meinen Erfahrungen bisher werden bekannte, detaillierte Anträge schon im Vorfeld auf diversen Veranstaltungen auseinander genommen. Nicht jeder Imker hat die Möglichkeit, auf jeder Versammlung mit einer Rede für seinen Antrag zu werben. Mit dieser Lösung muss man aber die Konsequenz in Kauf nehmen, dass der Antrag erst im Folgejahr zur Abstimmung kommen kann (falls Prüfung oder Gegendarstellungen erarbeitet werden müssen)

    Das Leben sollte keine Reise sein, mit dem Ziel,attraktiv und mit einem gut erhaltenen Körper an unserem Grab anzukommen.
    Wir sollten lieber seitlich hineinrutschen, Schokolade in einer Hand,Eis in der anderen, unser Körper total verbraucht und schreiend
    "Wow, was für eine Fahrt!"....

  • Hallo „Reformer“,
    ob eine Idee positiv aufgenommen und ein Vorschlag letztlich angenommen wird, hängt nicht nur alleine von der Qualität des Vorschlages, sondern auch von unserer Person als Vorbringende, bzw. davon ab, ob wir überzeugen können und damit auch von der Mehrheit und letztlich von den Entscheidungsträgern akzeptiert werden.
    Die Anerkennung und Wertschätzung muss sich jeder, der in dieser Richtung aktiv werden will, in seinem Ortsverein erarbeiten. Jeder einzelne von uns (auch ohne Vereinsfunktionen) sollte sich deshalb aktiv mit seinen individuellen Fähigkeiten in die regelmäßige Vereinsarbeit einbringen.
    Dementsprechend halte ich auch eine pauschalierte Verunglimpfung von Verbands- und Vereinsfunktionären nicht geradezu förderlich, eine Grundlage für eine vertrauensvolle Zusammenarbeit untereinander zu schaffen.
    Als häufiger Kritikpunkt wird immer wieder die festgefahrene Struktur des Verbandes angeführt. Dass diese Organisation nicht das eigentliche Problem darstellt und man sich auch in diesem System durchaus demokratisch von unten nach oben bewegen kann, wird doch jedem bewusst, der die Aufbauorganisation des DIB und seinen Gliederungen mit der Struktur anderer, teils auch sehr erfolgreicher Verbände vergleicht. Die meisten Verbände dieser Größenordnung haben doch einen ähnlich organisatorischen Aufbau wie der DIB mit seinen Landesverbänden.
    Zurück zum eigentlichen Thema:
    Jedes Mitglied kann direkt über seinen Ortsverein einen Vorschlag an den Landesverband richten. Der Vorschlag sollte rechtzeitig vor der Hauptversammlung eingereicht werden.
    Besser noch als der direkte Vorschlag ist, man findet Verbündete im Verein und im Kreisverband. In der Regel kennt man sich bis zur Kreisverbandsebene noch relativ gut und man hat deshalb als Normalmitglied auch noch die Möglichkeit, seine Vorschläge und Ideen direkt in den Versammlungen vorzutragen. Gute Vorschläge, die so mit Zustimmung des Kreises oder vielleicht auch mit dem Bezirk als Fürsprecher eingebracht werden, haben mehr Gewicht und sicherlich mehr Chancen, als die Vorschläge eines „unbekannten Normalmitglieds“.
    Ideen und Anregungen kann man auch über Beiträge und Leserbriefe in den Verbandsorganen, wie z.B. dem Imkerfreund zur Sprache bringen.
    Einen zusätzlichen Weg bietet die direkte Kommunikation der Basis mit Verbandsfunktionären über die Verbandsforen im Internet, wie man es z.B. im Forum der Schleswig Hosteiner Imker beobachten kann.
    Diese Art des Gedankenaustausches erfordert jedoch von den Teilnehmern eine Menge an Selbstdisziplin. Wir in Bayern haben leider untereinander diesen disziplinierten Umgangston in unserem Verbandsforum nicht gefunden.


    Mit freundlichen Grüßen


    Martin