Überwinterung in Querlager- und Trogbeuten

  • Hallo Querlager- und Trogbeutenimker,


    wie siehts bei Euch aus mit Überwinterungsverluste wg. nicht überwechseln können in die anderen Wabengassen ? Bei Warmbau (=Querbau) hört man manchmal dass es hier Verluste geben kann. Bringen in Mittelwände eingestanzte Löcher was (zwecks besserem Bienendurchgang) ?


    fragt bernie

    Imkeranfänger, Start April 2006,
    Standort: Kongo Bavaria * 4 Völker auf Eigenbau Dadant mod. * Brutraumzargen bestehen sich aus 2 einzelne, verschraubte Halbzargen * Zargeneckverbindung
    --> "Verdeckt Nut - Feder" verschraubt und genagelt* Wandstärke: 22mm Fichte

  • Schönen Tag, an diesem sonnigen Wintertag, Bernibee,
    Den Winter 2004/05 haben meine drei Völker gut überstanden.
    Dieses Jahr? Schau ich später nach!
    Das Problem ist nach meiner Vorstellung weniger die Wabenstellung als ihr Format. Auf den "langen" Magazinwaben (ca 40 cm) sitzen die Bienen im Herbst an Flugloch und wandern den Winter durch nach hinten.
    Mein Maß ist aber "Kuntzsch-hoch", 25 cm breit und 33 cm hoch. Im Herbst sollen die Tierchen möglichst unten sitzen und sich im Winter hoch arbeiten. Also achte ich auf dicke Futterkränze im Spätherbst.
    Das erreiche ich dadurch, dass ich nicht im August das gesamte Winterfutter gebe, sondern sie bekommen es in wenigstens drei Portionen und davon die letzte Mitte September. Die letzte Gabe lagern sie sicher nahe beim kleiner werdenden Brutnest ab.


    Genieße das schöne Winterwetter,
    Peter

    Vernunft verwirrt Dogmatiker! (Prof. Dr. H. Lesch)
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    Start 2004 mit Eifel-Carnika; 5 Völker in Lagerbeuten nach Bremer und Golz; fast Öko-Betriebsweise.