OS-Verdampfer

  • Hallo zusammen,


    durch Zufall bin ich auf dieses Forum gestoßen und hab auch schon sehr viele interessante Beiträge gelesen.
    Was mir jetzt mal auf den Nägeln brennt, ist die Varroabekämpfung mit einem Oxalsäureverdampfer.
    Dazu ist hier ja auch schon einiges geschrieben worden.Ich habe jetzt vor ,mir den Varroa-Killer von der Firma Ernst Müller zu bestellen.
    Dazu jetzt mal die Frage:Hat jemand von Euch dieses Teil schon erworben
    und wie sind so die Erfahrungen hinsichtlich Qualität,Wirksamkeit usw.?


    Gruss an alle
    Günter

  • Hallo!


    Ich habe Bienen-Voigt & Warnholz nahezu das idente Gerät entdeckt und gefällt mir vom Prinzip her recht gut. Möchte es mir auch anschaffen. Ein Imkerkollege verwendet dieses Gerät und ist gegenüber zum elektr.betriebenen Verdampfer begeistert, weil es recht schnell und einfach aufgebaut ist, ohne Batterie schleppen zu müssen. Mehr weiß ich leider auch nicht.
    Schöne Grüße
    Ronny aus Vorarlberg

  • Hallo Günter,


    warum verdampfen? Warum Apparaturen kaufen und jedesmal aufbauen usw.... ? Es geht auch einfacher, schneller und zwischenzeitlich auch zugelassen: Oxalsäure ganz einfach träufeln. Dauert pro Volk 1-3 Minuten. Einfacher gehts nicht. Ist für den Anwender eigentlich risikofrei. 3,2 bis 3,5 %ige Säurekonzentration ist sehr leicht und schnell selber hergestellt. 17,5g Säurekristalle im 500ml handwarmen Wasser auflösen und Zucker zugeben, umrühren, fertig. Mit einer Spritze auf die Bienen zwischen den Wabengassen träufeln. Pro Volk etwa 20-30ml je nach Volksgröße.


    Grüße
    Christoph

  • Hi Christoph,
    natürlich ist auch die Träufelmethode eine Möglichkeit.
    Beim lesen diverser Beiträge stand aber auch ,das die Bienen das träufeln nicht so gut überstehen wie das begasen.
    Zudem muss man ja auch beim träufeln immer die Kästen öffnen ,während man beim begasen fast immer durchs Flugloch bläst.
    Wie auch immer ,so ganz im klaren, was ich nun machen werde ,bin ich noch nicht.
    Vielleicht kann ja der eine oder andere seine Erfahrungen posten.


    Gruß
    Günter

  • Ich möchte auch kurz auf Deine Frage antwoten Warum denn verdampfen ,wenn man doch träufeln kann.Soviel ich weiss ist es so das bei der Träufelung im Herbst die Bienen in der unteren Zarge sitzen. Also muss man die obere Zarge abheben um sie beträufeln zu können. Auch hat ein Bieneninstitut festgestellt das bei der Träufelung die Lebensdauer der Bienen etwas herabgesetzt wird.Das ist natürlich nicht uniteresant.
    Wenn ich im Sommer die Ableger bevor die erste Brut verdeckelt ist träufel, ist es nicht so wichtig ob die Bienen dann 5 Wochen oder sechs Wochen leben. Ansonsten verdampfe ich im Herst so im November Anfang Dezember mit der Varrox Anlage. Dieser Verdampfer hat sich am besten bei mir bewährt. Einfach ins Flugloch drei Minuten heizen und die Sache ist erledigt. Nach dem dritten Volk wird beim ersten Volk das Flugloch wieder geöffnet. Auch benutze ich dieses Gerät gerne wenn schon einpaar Frosttage sind .Wenn die Bienen 115 Grad heissen Dampf unter dem Hintern bekommen werden sie schon aus der Traube gehen und die Bienen werden total vom Dampf umspült. Ich habe auch Verdampfer anderer Hersteller probiert. Auch mit Gas u.s.w.
    Gruss Matthias

  • Tag Christoph,


    bisher habe ich auch immer geträufelt und war zufrieden.
    Diesmal hat`s mich bös` erwischt.


    Schau mal unter dem neuen Thread: "Habe meine Völker gekillt!"
    nach. Ich schreibe es gleich.

    Mit freundlichen Grüßen - Hardy


    Wende Dich zur Sonne, dann bleiben die Schatten hinter Dir.