Za-Dant Rähmchen

  • Mich schütteln immer diese Zentimeter.:-)
    Also 42x 30 Entspricht 4/3 Zander kriegst du bei Bodenschatz, ich behaupte ja immer,
    das ist der wahre Zadant.: www.bodenschatz.de .
    Wenn die Rubrik geschlossen ist, melde dich bei mir per PM, dann machen wir das
    über privat connection.
    Beste Grüße, Udo


    Ich sehe keinen Grund mich bei dir per PM zu melden.


    Wenn dich die Zentimeter schon schütteln, dann nehmen wir doch noch 1,5 DNM dazu und Dadant-Blatt. Den Bienen ist es sowas von egal welches du von den groen Waben nimmst, ABER das betriebstechnisch ausgereifteste und handlichste ist das modifizierte Dadant mit 448*285 Aussenmaß

    Die Bevorzugung lokaler Produkte ist weder Nationalismus, noch Faschismus, noch Protektionismus, sondern ist nur ein Symptom von Intelligenz und Umweltverträglichkeit.

  • Den Bienen ist es sowas von egal welches du von den groen Waben nimmst, ABER das betriebstechnisch ausgereifteste und handlichste ist das modifizierte Dadant mit 448*285 Aussenmaß


    Reiner,


    das ist aber deine SUBJEKTIVE Meinung. Dadant-Mod ist doch wohl eher ein Nischenmaß der Buckfast-Bewegung. Wenn du dich umschaust, egal ob Frankreich, Griechenland oder Mittel- und Osteuropa, dann ist das Maß Dadant-Blatt.


    Gruß
    Heinrich

  • Hallo
    Leider hat sich Herr Blatt wie so üblich im deutschen Sprachraum am Dadant verbesserungen einfallen lassen. Noch schlimmer ist, dass er meines Wissens ein Landsmann von mir war.
    Ein 10er Dadant Blatt brauchen aber nur die Imker welche das verständniss für das Schied nicht haben.
    Sonst hat Rainer in allen Punkten recht und die Imkerei wäre wirklich viel einfacher ohne diese ach so guten Erfindungen.
    Mit freundlichem Gruss
    Hugo

  • Wenn es den Imkern langweilig wird, dann streiten sie ums Rähmchen-/Beutenmaß.

    Habt ihr nichts wichtigeres zu tun? Diese Diskussion führt zu nichts ausser zu ein paar Aufregungen.

    Auf der Welt wird zu 70-80% in Langstroth und Dadant-Mod geimkert. In Europa wird in Frankreich/Italien und den östlichen Ländern beinahe zu 100% in Dadant-Blatt geimkert, weil deren Regierungen nur dieses eine Maß subventioniert haben. Darum sind dort auch nur solch Beuten zu haben.

    Wir hier im Deutschsprachigen Raum dagegen haben immer noch über 40-50 verschiedene Beutenmaße von ehemals über 200. Und das nur weil jedes dahergelaufene Dorfschulmeisterlein oder Pfarrerlein sich profilieren will und meint seine Kiste sei die allein seligmachende.

    Und damit das immer noch kein Ende nimmt kommt nun vor ein - zwei Jahren ein Institut daher und meint, es müsste ein neues ungängiges Maß Zander-Dadant für sich bauen lassen, um die Verwirrung noch weiter zu treiben.

    Leute, ich als Hersteller kann mich nur wundern. Mir wäre es am liebsten nur ein Maß herzustellen und das dann in Masse. Damit wird die Beute dann günstig und alle sind zufrieden.

    Warum muß man denn Zander und Dadant mischen? Die neuen Rähmchen passen nicht in die alten Kisten. Da muss dann wieder ein Leistenring an die Zarge gebastelt werden. Oder gleich neue Zargen kaufen.

    Warum nehmt ihr nicht gleich Dadant?

    Gruß René

    der sich immer wieder über solche sinnlosen Diskussionen wundert.

    Schöne Weihnachten noch.


  • Danke René! Genau das meine ich auch!

    Die Bevorzugung lokaler Produkte ist weder Nationalismus, noch Faschismus, noch Protektionismus, sondern ist nur ein Symptom von Intelligenz und Umweltverträglichkeit.

  • Zitat

    Warum nehmt ihr nicht gleich Dadant?

    Nun ja, wenn das so einfach wäre...
    ...wäre es längst gemacht.



    Nehmen wir Imker A
    Er imkert seit mehreren Jahren mit Zander und besitzt mittlerweile eine ansehnliche Anzahl an Zargen. Nun möchte er die Bienen auch auf einem großen Brutraum halten. Zuerst nur mal zum ausprobieren. Also teilt er eine Zander-Zarge in der Mitte und setzt die beiden Hälften je einer Zarge unter: Zander 11/2, logisch.

    Dann ist da Imker B:
    Er ist Neuling und hat sich für das Zander Magazin entschieden, weil in seiner Umgebung nur mit Deutsch-Normal und überwiegend mit Zander geimkert wird. (Vor allem die Imker, die ihm helfen könnten.) Da er einen Kurs mitgemacht hat, wo das Imkern mit einem ungeteilten Brutraum gezeigt wird, möchte er auch sofort mit dem ungeteilten Brutraum beginnen. Er nimmt Zadant, weil die Rähmchen einfach zu beschaffen sind: Oben und unten Zander, Seitenteile Dadant.

    Es gibt auch Imker C:
    Er imkert schon seit mehreren Jahren mit Zander. Da er das schwere Heben noch nie gekonnt (oder gemocht) hatte, nimmt er als Honigraum Flachzargen (Höhe wie bei Langstroth). Er will nun (wie Imker A) die Bienen auch auf einem großen Brutraum halten. Dafür setzt er zwei Flachzargen übereinander und hängt lange Zanderrähmchen hinein.



    Welche Empfehlung bekommen diese 3 Imker? Alles verbrennen und neukaufen?
    Um die Diskussion über Zander hoch und Flachzargen zu beenden, müsste wohl erst Zander ganz abgeschafft werden.



    Herzliche Grüße, Martin.

  • Guten Morgen Martin,

    da magst du recht haben. Zander hat damals einfach den großen Fehler gemacht und das Langstroth genommen und es auf deutsche Maße angepasst. Warum auch immer er das getan hat. Hätte er das ursprüngliche Maß genommen wäre das heute gar keine Diskussion.

    Auch ist es doch so, daß sich einige Institutsleiter mit ihren Beutensystemen einen Namen machen wollten. Ist ja auch gelungen. Siehe Zander, Erlanger Beute, Hohenheimer Einfachbeute und andere Systeme.

    Was das umsteigen von Zander oder anderen Maßen auf Zander-Dadant angeht. Jeder muß seine Zargen umbauen. Wer als Hobbyist die Zait dazuhat, gerne. Ich muß nicht jedem was neues verkaufen. Allerdings haben die wenigsten eine Ahnung von Bienenabständen. Ich sehe das täglich in meiner Werkstatt, wenn die Leute mit alten Kisten kommen und diese nachgebaut haben wollen, weil diese mit Falz gar nicht mehr hergestellt werden. Die machen sich das Imkern nicht leicht.

    Das kostet natürlich viel Geld. Da wäre der Neuerwerb nach und nach günstiger. Aber wie du schon geschrieben hast, wenn jemand schon 10, 20, 30 Jahre lang auf seinen Zargen geimkert hat, dann ändert er das nicht mehr, und wenn es noch so viel kostet das alles beizubehalten.

    Ich denke nur mal dran wie lange es gedauert hat, bis sich beim Zander das modifizierte Rähmchen durchgesetzt hat. Jeder, aber auch wirklich jeder, der diese neuen Rähmchen ausprobiert hat, freute sich über die saubere Trennbarkeit seiner Zargen. Ohne Drohnen-/Honiggematsche.

    Und das ist eben bei Langstroth und Dadant so gegeben. Schon seit über 180 Jahren.

    Nur wir deutschsprachigen meinen daß wir alles besser können und basteln jeder vor sich hin. Der Blick geht nur bis zur Gartenmauer.

    Daß den Neulingen die alten Sachen weitergelehrt werden, liegt ja wohl daran, daß die falschen Leute, die es übrigens gut meinen, diese Jungen ausbilden wollen. Da fehlt es eben von oben nach unten.

    Wenn mich einer fragen sollte, was das beste Beutensystem ist, dann antworte ich immer, daß er sich in seiner Umgebung umsehen soll um dort austauschbar zu sein.

    Wenn jemand nach einen bestimmten System fragt und er ein Exot in seiner Umgebung ist, dann bekommt er die Antwort 2/3 Langstroth. Da tut er sich und seinem Rücken einen großen Gefallen. Die Beute ist einfach und günstig herzustellen.

    Alle reden von billigen Bienenkästen nur keine kann sie herstellen, weil bei uns eine zu große Vielfalt herrscht.

    Ich bin mal gespannt wie die Zukunft aussieht, Ob wir in 10-20 Jahren immer noch die Diskussion bei den Hobbyimkern haben, wessen Beute die bessere ist. Oder ob sich doch endlich mal die Rationalisierung bei den Systemen durchsetzt.

    Gruß René

    Frohe Weinhachten.

    • Offizieller Beitrag


    Wenn mich einer fragen sollte, was das beste Beutensystem ist, dann antworte ich immer, daß er sich in seiner Umgebung umsehen soll um dort austauschbar zu sein.


    Moin,
    ist aber nicht gerade obiger Rat dafür verantwortlich dass sich nicht ein Maß mit der Zeit durch setzt?
    Ich meine wozu braucht man die Austauschbarkeit? Doch nur für Ableger. Wenn man also NS oder KS nimmt zum bevölkern von Beuten der Jungimker haben die zwar im ersten Jahr keinen Honig aber das ist kein Beinbruch.
    Oder sehe ich das falsch?
    Olli

    Alles wird gut - auf jeden Fall!

    Mein Sohn, iss Honig, denn er ist gut; und lass süßen Wabenhonig auf deinem Gaumen sein. (Sprüche 24:13)
    Wenn dich eine Biene sticht, geht fort von hier und schimpfe nicht - Bedenke, dass nur du es bist der dauernd hier im Wege ist.

    Und noch einer: "Live long and prosper keep bees"

  • Moin Olli,

    siehst du schon richtig. Jetzt kommt das aber. Wie erklärst du einem Altimker, der den Jungimker ins Fachgeschäft schickt, daß sein altes, schon seit 30 Jahren gebrauchtes System, nicht mehr zeitgemäß ist? Womöglich noch im Hinterlader.

    Auf diesen kommt es an. Nur steht der meist nicht bei mir im Laden. Der erzählt/erklärt dem Jungimker in erster Linie wie das Imkern geht. Das kann ich nicht leisten. Andere Fachhändler wohl auch nicht.

    Das ist meiner Meinung nach Aufgabe der Imkerverbände und Vereine. Den Jungimkern das imkern mit einem sinnvollen Beutensystem beizubringen. Aber jetzt wirds wieder politisch.

    Den Bienen ist es ziemlich egal in welcher Kiste sie hausen. Da reicht mancherorts auch ein Schuhkarton. Nur groß genug muß er sein.

    Man könnte sich ja auf drei - vier Maße einigen. Wir sind ja zum Glück auf dem Weg dorthin. DN - Zander - Langstroth und Dadant werden wohl zum Schluß noch übrig bleiben. Und da Bruder Adam sich das 12er mod Dadant rausgesucht hatte wird es beim Dadant in diese Richtung gehen und nicht in Richtung Dadant Blatt da ja alle hier so sehr auf die Bucki und die dazugehörende Beute schwören.:wink:

    Gruß René

    • Offizieller Beitrag

    Naja der Jungimker sollte anhand seines Denkvermögens selbst entscheiden - der Verkäufer muss blos mit den richtigen Argumenten rüber kommen :)
    Naja vielleicht wird das alles irgendwann einheitlicher.
    Man stelle sich mal vor so ein Wirrwarr wie bei den Rähmchen gäbe es bei Kleiderbügeln ;)
    Grüße
    Olli

    Alles wird gut - auf jeden Fall!

    Mein Sohn, iss Honig, denn er ist gut; und lass süßen Wabenhonig auf deinem Gaumen sein. (Sprüche 24:13)
    Wenn dich eine Biene sticht, geht fort von hier und schimpfe nicht - Bedenke, dass nur du es bist der dauernd hier im Wege ist.

    Und noch einer: "Live long and prosper keep bees"

  • Hallo Hier kann ich nur die Meinung von Rene und Reiner Schwarz unterstützen, das sind sinllose Diskuss. Anfänger sollten mit Dadant oder Langstroth anfangen.
    Bei Dadant meine ich Standard, oder wie manche es bezeichenen würden als US.
    Das Dadant Standard 12er ist Quadratisch und hat am meisten Variationsmöglichkeiten, das bietet kein anderes Beutensystem.


    Ich meine dass die großzahl der imker immernoch 30 Jahre hinterher seien, ein berufsimeker meinte 50 Jahre seien es. und das stimmt.


    Is sit schade dass Anfänger noch mit DEutsch normal oder Zander anfangen müssen bzw. ihnen nicht einmal Dadant und Langstroth gezeigt wird.
    Evtl. auch wieder besser so, sonst wir ihnen das am Ende nur Falsch erklärt und dargestellt.


    Ausserdem der Zander oder DN Hat soll gelich Dadant nehemen und nicht auf eine Notlösung setzen wie ZA-Dant( da gibts auch 2 verschiedene)
    Die es gemacht haben sagen auch nach ein paar Jahren es war eine Notlösung. 10 Dadant als BR drunter den rest kann man als Honigraum verwenden, ansonsten verkaufen is ja kein Probelm oder.


    GRuß Meisterbiene

  • Ahoi, Meisterbiene,
    hier oben kriegt man aber Völker auf Dadant oder Langstroth nicht verkauft.
    Und da ich das haben sollte, was der Kunde möchte...:Biene:
    Mir persönlich wäre auch Langstroth am liebsten gewesen.

    "Meet me in a land of hope and dreams"
    Bruce Springsteen

  • Ahoi, Meisterbiene,
    hier oben kriegt man aber Völker auf Dadant oder Langstroth nicht verkauft.
    Und da ich das haben sollte, was der Kunde möchte...:Biene:
    Mir persönlich wäre auch Langstroth am liebsten gewesen.


    Irgendwann muss mal Anfangen mit dem Aufhören - mit dem Gelumpe dem Elendigen ... :wink:

    Die Bevorzugung lokaler Produkte ist weder Nationalismus, noch Faschismus, noch Protektionismus, sondern ist nur ein Symptom von Intelligenz und Umweltverträglichkeit.