köigin schützen aber wie?

  • hallöle liebe mitimker!


    hab noch ne (vielleicht dumme) frage auf lager:
    ich hatt diesen sommer die situation, dass ich mein bis zum damaligen zeitpunkt einziges volk (jezt schon 2) :D durchgeschaut hatte wg schwarmkontrolle und dabei wohl die königin zerdrückt hab :cry:(war aber echt vorsichtig)
    jetzt hab ich dieses jahr von meinem imkerpaten einen ableger geschenkt bekommen mit einer inselbegatteten königin(ganz was tolles wohl...)und würd natürlich gern vermiden, dass ich mir die nächstes jahr auch vlt kaputdrück...
    hatt überlegt die erst zu suchen, mit clip zu fangen und beiseite zu legen?!
    andererseits denk ich mir, is das vlt auf dauer auch zuviel stress für volk(beuteninnenklima) und königin und auch zu zeitaufwendig?!
    hat jemand ne ahnung, was ausser vorsichtig sein man da tun kann?


    dank und gruss
    patrick

    Et kütt wie et kütt und et hätt noch immer jut jejange!

  • Moin Patrick und Johannes,


    das knallt ja fragemäßig gleich richtig los hier, da kommt das Forum ja fast nicht mit.


    Sinnvollerweise und wenn man die Königin nicht explizit braucht, dann sucht man sie auch nicht. Man ist einfach so vorsichtig als wäre jede Wabe eine mit 'ner König drauf. Einclippsen ist nur eine Variante, wo es um das gezielte Abfangen einer Königin geht, ansonsten bleibt sie wo sie hingehört - auf der Wabe und fällt sie da ab, dann landet sie im Boden der Beute und geht auch nicht verloren.

    Mit vielen freundlichen Grüßen
    Henry Seifert (Honig-Bienen-Kurse-Gutachten)
    Faulbrutsanierer, Königinnenverschicker, Schwarmfänger, Bienenretter, Streitschlichter, Kunstschwarmkehrer, Belegstellenwirt, Imkerpate, Probennehmer, Schadenschätzer, Ablegerbilder

  • Hallo Zusammen,
    so mach ich das:
    Zuerst entnehme ich vorsichtig die zweite Wabe von aussen her gesehen.
    Dann "knacke" ich die restlichen Rähmchen, soll heißen, ich locker sie.
    Dann kommt die Randwabe, diese wird neben das Volk gestellt.
    (möglichst bienenfrei!)
    Beim Ziehen nutze ich die Lücke, die durch die fehlende Wabe
    entstanden ist.
    Dadurch habe ich genug Spiel, um mir das Rollen und Quetschen der Bienen zu ersparen, das sonst beim Ziehen der Waben entsteht.
    Nach der Kontrolle "wandert" die Wabe auf den Platz zurück.
    Wenn ich beim Schluß angekommen bin, wird der ganze Block wieder auf seinen ursprünglichen Platz geschoben, da er ja um eine Stelle verschoben ist; und die Deckwabe kommt wieder hinein.
    @ Henry: Die Königin von der Wabe gefallen?
    Wie passiert denn so etwas so einem ausgefuchsten Imker wie Dir?
    Viele Grüße
    Lothar

    Solange Menschen denken, das Tiere nichts fühlen,
    müssen Tiere fühlen, das Menschen nicht denken.

  • Hallo Patrick,
    mit Fingerspitzengefühl (also ohne Handschuhe!)
    und Platz machen beim Herauziehen der Waben.
    Viele Grüße
    Lothar

    Solange Menschen denken, das Tiere nichts fühlen,
    müssen Tiere fühlen, das Menschen nicht denken.

  • hi lothar :D 
    ohne handschuhe is klar, mach ich seit beginn des jahres, hat zwar verdammt viel überwindung gekostet aber auch ein super gefühl gegeben, als ichs getan hab.
    wie denkt ihr eigentlich in bezug auf die quetscherei über die wabenanzahl pro zarge z.b. bei den segebergern?! hab mir grad gedacht in den bruträumen vlt nur 10 statt 11 rähmchen (hat mein imkerpate mir auch schon geraten, mach ich auch seitdem :wink: )und im honigraum dann 11, wenn man mit bienenfluchten arbeitet sollt das ja keine probleme geben, oder?!

    Et kütt wie et kütt und et hätt noch immer jut jejange!

  • Patrick Johannes schrieb:

    hab mir grad gedacht in den bruträumen vlt nur 10 statt 11 rähmchen


    Ich weiß nicht, ob das so eine gute Idee ist. Den neu erworbenen Platz werden Dir die Mädels vor allem im Frühjahr , wenn der Bautrieb erwacht ziemlich schnell mit Wildbau verbauen. :wink: Wenn Du den Platz zwischen den verbleibenden Rähmchen aufteilst, werden sie Dir die bewegliche Konstruktion schnell verkitten und Du hast auch wieder nichts bewegliches zum schieben.
    Ich mach das so :Alle Rähmchen sind bei mir bis nach ganz vorne gegen die senkrechten Abstandshalter der Segeberger Zarge geschoben. Der nun ganz hinten entstehende Raum wird in der Regel nicht verbaut und dient dazu , die hinterste Wabe ein StücK zurück zu ziehen (nach dem Du sie von der 2 Wabe gelöst hast.)
    Jetzt löst Du die 2 von der dritten Wabe und entnimmst Sie.(ist bei mir immer die Drohnenwabe). Ich hänge sie nach der Königinnenkontrolle außerhalb in einen Rähmchenhalter am Beutenrand (Praktisches Teil - Kauf lohnt sich). :wink: 
    Jetzt hast Du genügend Platz, um die Waben alle nach Bedarf zu verschieben (so wenig wie möglich - so viel wie nötig). Ich habe so noch nie eine Königin zerquetscht. Im allgemeinen gilt auch hier wieder die Regel : Je weniger Du daran rumfingerst um so besser ist das für die Bienen).
    :wink:Wenn Du dann eines Tages ganz viele Bienenvölker hast, brauchst du an allen auch nur ein bischen rumzufingern und hast trotzdem genug gesehen,gelernt und genug erlebt ,um sich immer wieder auf`s neue zu wundern.) :wink::wink::wink::wink:


    Viele Grüße aus dem Norden


    Daniel

    Die Quelle des ewigen Lebens liegt nicht im Finden eines Heilmittels zum ewigen Leben, sondern im Akzeptieren des Sterbens, im Eingehen in die Kreisläufe der Natur. Alles muß vergänglich sein, um seine Bestandteile immer wieder in den Gral des ewigen Lebens einzubringen, sich neu zu fügen,zu entstehen und zu vergehen. (Meine Ansicht)