Zeidlerbeute

  • Hi !
    Hat jemand hier Erfahrungen mit der Zeidlerbeute (vom Bienencenter Kess/Kronau) ?

  • Hallo
    Ja ich hab mir vor 9 Jahren mal 2 dieser Beuten bestellt. Erst mal vorweg es gibt wirklich bessere. Das Bodenbrett des hohen Boden ist aus Nut und Federbretter zusammenmontiert die sich über Winter durch die Feuchtigkeit trotz Anstriches sehr ausdehnen und dann vorne überstehen und hinten wo der kleine Deckesl ist der aus einem Stück Holz mit draufgetackerten Hartfaserplatte besteht sich verzieht das ich diese schon nach dem ersten Winter tauschen mußte gegen Massivholz. Die Zargen haben einen Außenfalz das hat den Vorteil das man diese gut kippen kann aber auch den Nachteil das Wasser von Außen wenn man sie nicht großzügig abdeckt eindringen kann. Auch der Abstand der Waben von Zarge zur Zarge ist nicht Bienengerecht war bei mir 12mm werden sehr verbaut. Die Rähmchenohren liegen kmpl. auf und nicht auf einer Schiene dadurch werden Sie stark verkittet. Was ein schnelles und müheloses Arbeiten behindert. Ach noch zum Boden, das Fluglochgitter ist aus Plastik was nach gewisser Zeit zu Brüchigkeit neigt.


    Früher hieß diese Firma glaub ich Raff.
    Mein Tip lautet Falzlose Magazine mit Trageschienen flachen Boden und alles aus Material das für die Freiaufstellung geeignet ist wie Siebdruckplatten gerade für den Boden.


    mfg Jörg

  • Hmmm.....


    Da werde ich wohl auf die Einfachbeute umsteigen.Leider hat der Kess da weniger Zubehör dafür (z.B. Bausperre u.a. ).


    Danke für den Tipp !

  • Hallo Phill,


    wir haben ja zur Zeit Winter, vielleicht kannst du Dir ja noch andere Beuten anschauen und erst im Frühjahr entscheiden. Kataloge findest bestimmt hier bei Hartmuth unter Wer &Wo.


    Grüsse
     8)

    Bis die Tage, ich komm wieder, keine Frage !

  • Hallo Imkerkollege,
    ich imkere jetzt im 4. Jahr, und habe zunächst mit Beuten von Bienencenter-Kess begonnen. Die weiter oben beschriebenen Nachteile kann ich bestätigen; allerdings finde ich die Verarbeitung ok. Ein gravierender Nachteil, vor allem bei wengier geschützten Standorten, ist sicher die Innenfalz wegen des eindringenden Regenwassers (auch wenn man die einzelnen Zargen so schön kippen kann. Trotz Anstrich (oder gerade wegen? :( haben sich einige Zargen verzogen und sich Risse gebildet. Die Böden sind ok, insbesondere Varroakontrolle ist einfach.
    Inzwischen bin ich auf Einfachbeuten von Bienenweber umgestiegen; allerdings habe ich die erst im Verlaufe des Jahres gekauft, so dass ich noch keine Erfahrung mit Überwinterung habe. Die Böden könnten etwas besser verarbeitet sein; die Varroa-Schublade ist etwas schwer handhabbar.
    Imkerliche Grüße,
    Vorgebirge

    (seit 2002 Carnica, Standbegattung; Löwenzahn, Obstblüte, Sommerblüte, Robinie, Linde; Zander, Zeidlermagazin (Heroldbeute), Hohenheimer Einfachbeute; Neutralgläser, eigene Etiketten; Honig, Propolis, Met, Bärenfang)

  • Soviel ich weiss ist diese Beute eine "Heroldbeute" wie bei Holtermann.
    Das Problem ist folgendes:


    Die Heroldbeuten haben ein Innenmass von 380 mm.Die Rähmchen haben eine Breite von 35 mm.
    Für die Heroldbeuten sind 10 Rähmchen vorgesehen.das ergibt eine Gesamtbreite der Rähmchen von 350 mm und ein
    "Leermass" von 30 mm.Das bedeutet das jedes Rähmchen 3 mm Luft hat ...


    Ich weiss selber noch nicht wie ich mit dieser "Luft" am besten klar komme ...

    Grüssle aus dem Nordschwarzwald


    Lagerfeuer1971

  • Was ist den da dein Problem ? Da kommt ein bischen Kittharz drauf und die Sache passt wieder.


    Grüsse 8)

    Bis die Tage, ich komm wieder, keine Frage !

  • Hallo Lagerfeuer,
    nimm diesen Leerraum für die Drohnenwabe.
    Einfach den Abstand statt der üblichen 10 mm entsprechend vergrößern.
    Da die Drohnenzellen höher ausgezogen wird, ist ein größerer Abstand zu den Nachbarwaben gut, da man diese dann besser ziehen kann.
    Dabei gibt es dann kein quetschen oder köpfen der Drohnenbrut mehr.
    Viele Grüße
    Lothar

    Solange Menschen denken, das Tiere nichts fühlen,
    müssen Tiere fühlen, das Menschen nicht denken.

  • lagerfeuer1971 schrieb:

    Soviel ich weiss ist diese Beute eine "Heroldbeute" wie bei Holtermann.
    Das Problem ist folgendes:
    Die Heroldbeuten haben ein Innenmass von 380 mm.Die Rähmchen haben eine Breite von 35 mm.
    Für die Heroldbeuten sind 10 Rähmchen vorgesehen.das ergibt eine Gesamtbreite der Rähmchen von 350 mm und ein
    "Leermass" von 30 mm.Das bedeutet das jedes Rähmchen 3 mm Luft hat ...
    Ich weiss selber noch nicht wie ich mit dieser "Luft" am besten klar komme ...


    Hallo


    das entspricht auch meiner Messung.
    Aber, diese großzügigen Masse weisen nicht nur alle von mir gemessenen Beuten auf, sondern auch Abstandsvorichtungen (wie Zander Kreuzklemmen) haben nicht 35mm breite sondern durchaús 37mm.
    Ich denke Bernie hat hier recht, die Bienen richten dass schon mit Kittharz. Man macht sich hier leicht zu viele Gedanken, denn Verbauungenzwischen den Waben gibt es hier trotzdem nicht.



    Grüsse max

    Ich mag keine Signaturen mit ach so Schlauen Sprüchen.

  • Hi !
    Das problem sind nicht die verbauungen sondern das die Rähmchen in den Zargen nicht mehr sauber ubereinander staehen sondern fast immer etwas versetzt.
    Diese genau auszurichten das immer Rähmchenunterträger über Rähmchenoberträger steht ist ziemlich mühsam und aufwendig

    Grüssle aus dem Nordschwarzwald


    Lagerfeuer1971

  • Hallo, Lagerfeuer,


    da gilt dasselbe wie bei der Segeberger: sich für eine Richtung entscheiden und immer schön vorm Zumachen/Wiederaufsetzen alles in diese Richtung *kräftig* schieben! :wink: 
    Dann paßt das schon....
    Zwischendurch mal die Seitenteile der Rähmchen abkratzen hilft dabei auch ganz gut...

    "Meet me in a land of hope and dreams"
    Bruce Springsteen

  • lagerfeuer1971 schrieb:

    Hi !
    Das problem sind nicht die verbauungen sondern das die Rähmchen in den Zargen nicht mehr sauber ubereinander staehen sondern fast immer etwas versetzt.
    Diese genau auszurichten das immer Rähmchenunterträger über Rähmchenoberträger steht ist ziemlich mühsam und aufwendig


    Hallo


    Soviel Aufwand treib ich da nie. Ich imkerte als junger ja in allen möglichen Beuten die eigentlich nicht zusammenpassten, zumindest ich sah da nie Unterschiede zwischen "Normgerecht" passenden Beuten und zusammengenagelten NotBeuten Marke Weltkrieg.


    Seit ich in meinen selbstgebauten bin richte ich die immer (wie sabine) an der linken Seite aus, rechts käme nach bedarf ein Baurahmen /drohnenrahmen öä. rein. Aber auf die Deckungsgleichheit der Rähmchen zwischen den Beuten hab ich noch nie Wert gelegt, wenn man von oben reinschaut passt je weiter man rechts schaut immer weniger.
    Ehrlich gesagt, auf die Idee kam ich noch gar nicht.
    Bin ich jetzt ein schlechter Imker???
    Ist dass der Grund warum ich nicht auf 100kg/Volk Standdurchschnitt kommen, die ich oft lese.
    Mir wird jetzt so einiges klar.

    Ich mag keine Signaturen mit ach so Schlauen Sprüchen.

  • Ja ich hab mir vor 9 Jahren mal 2 dieser Beuten bestellt


    Auf die Antwort von Beekeperjörg.
    Wenn man 9 Jahre Maganzine in Gebrauch hat, ist es nicht verwunderlich wenn sie so aussehen wie auf den Fotos geschildert.
    Wenn man ein Auto 9 Jahre fährt, dann sieht es jedenfalls auch nicht mehr neu aus und Technik hat sich auch geändert.


    Ich bin jedenfalls mit den Magazinen von Bienencenter Keß sehr zufrieden.
    Die Verarbeitung ist hervoragend.


    Nach Auskunft von Herrn Keß werden die Magazine seit 2003 aus Weymuthskiefer und in veränderter Bauweise angeboten.
    Mein Bekannter hat diese Magazine seit vier Jahren in Gebrauch.
    Auch er iust mit Magazinen sehr zufrieden und auch an diesen keine Mängel festzustellen. Zur Zeit habe ich in einer Zarge einAbleger von ihm.


    Heinrich Hoeft