Hab grade ein Problem geschenkt bekommen.....

  • Moin, liebe Kollegens,


    ich brauch mal grad nen richtig guten Rat :( 
    Ich hab von der Witwe eines vor drei Wochen verstorbenen Imkers 4 Völker für umsonst angeboten bekommen, weil die kein anderer haben will.
    Der Grund: Magazinbeute, und Futtereimer mit Lochdeckel seit Anfang August drauf, als der arme Kollege ins Krankenhaus mußte und nicht mehr rauskam.
    Die Bienen haben in allen Völkern wildesten Wildbau rund um die Eimer gebaut; eins am Deckel, und die anderen drei von unten nach oben, und alles rappelvoll mit Futter/Honig.
    Den Anblick könnt ihr euch nicht vorstellen....*grusel-aber irgendwo genial*
    Kaputtgemacht hab ich beim Reingucken nix, da hatten in den letzten Wochen schon genug andere reingelinst und danach dankend abgelehnt.


    Was mach ich mit denen jetzt?
    Alles wegschnippeln und neu auffüttern verbietet sich angesichts des Datums und der Temperaturen ja von selbst.
    Die schiere Menge müßte bei allen über Winter reichen, aber ob sie das gebacken kriegen, um die Eimer rumzuwandern?
    Ich kann sie eventuell bis März noch da stehen lassen, wo sie sind; ein Transport jetzt erscheint mir auch nicht so ganz sinnvoll, wenn ich mir die Konstruktionen so anschaue.


    Da ich ja auch nicht unten drankam, kann ich nix zum allgemeinen Zustand bezüglich Brut und sonstiger Dinge sagen, aber eigentlich sah es ganz gut aus, vom Gefühl her, und vom "kurz-anheben".


    Lasse ich jetzt alles, wie es ist, und wo es ist, und kümmere mich erst wieder im März drum, und wenn ja, wie?
    Ich hab das dumpfe Gefühl, daß in dem Chaosbau im März schon gut Brut sein wird, um die wegzuschneiden es schade wäre.
    Meine Idee geht dann eher in Richtung zwei Zargen mit ausgebauten Waben draufzusetzen und zu warten, bis sie sich hoch genug gezogen haben, um umziehen zu können....


    Oder was meint ihr?

    "Meet me in a land of hope and dreams"
    Bruce Springsteen

  • Moin Sabi(e)ne,


    das riecht ja nach dem selben Problem, wie der Johannes'sche Stabilbau.


    Ich würde die Kisten jetzt abholen und in den ersten Frühjahrstagen füttern was das Zeug hält. Vielleicht mit 'ner Zungenflasche von unten durch's Flugloch. Dort wo das noch geht, lege unter den Deckel ein altes Absperrgitter oder alte Rähmchenoberteile, damit der Stabilbau dort angebaut und abgefangen wird und der Deckel frei bleibt und außerdem Gassen offen bleiben. Ein ganzes Brett wäre da ungeeignet, weil da später ja keine Biene durchkommt. Wo der Bau komplett und nur am Deckel hängt wird's schwer ...


    Im Moment ist das Wachs kalt und stabil und im Frühjahr geht hier sofort die Bauerei los (liest man ja :wink: ). Das Futter wird verhindern, daß der Wilbau oben leer wird, sondern voller Futter bleibt. Die Königin kann also nicht hoch zum Brüten und die Wildbaukiste wird stabil verbaut. Genau wie im Korb. Durch das viel zu viele Futter bleibt auch der Bienensitz im Frühjahr dann weit unten oder wird sehr schnell wieder nach unten gedrückt. Außerdem reduziert sich die Anwesenheit von Bienen auf dem verdeckelten Futter. Der Eimer dürfte da oben ja auch viel Platz wegnehmen. Und wenn dann ordentliche warme Tage angekündigt werden, nächstes Jahr, dann versuchst Du die Sabilbauzarge als Ganzes nach unten zu stellen. Dank der Anbaustäbe oder des Gitters, das auf der Zarge bleibt könnte das klappen. Vermutlich wird aber beim Anheben Wabenbau von weiter unten mit angehoben. Den gilt es abzuschneiden. Das geht mit einem Spargelstecher, wenn die obere Zarge mit Brettchen oder Rähmchenholz etwas hochgekeilt wurde. Dann kommt die auf den Boden. Der Rest dürfte so sein, als wäre diese Stabilzarge eine Kletterzarge. Irgendwann tragen die die trocken. Spätestens nächsten Herbst, wenn Du sie bis dahin nicht irgendwie aussortieren konntest oder die Völker nicht sowieso als Bienenspender mißbrauchst.


    Bruchwaben stelle ich, wenn sie Brut oder viel Futter haben in den hohen Boden. Da werden sie manchmal soga während es Jahres wieder abgetragen, sonst liegen sie halt irgendwann trocken da rum.

    Mit vielen freundlichen Grüßen
    Henry Seifert (Honig-Bienen-Kurse-Gutachten)
    Faulbrutsanierer, Königinnenverschicker, Schwarmfänger, Bienenretter, Streitschlichter, Kunstschwarmkehrer, Belegstellenwirt, Imkerpate, Probennehmer, Schadenschätzer, Ablegerbilder

  • Moin , Moin aus Hamburg,
    ich würde sie jetzt auch in Ruhe lassen und im Frühjahr schon früh mit einer Zarge ausgebauter Mittelwände erweitern.
    Sobald es warm genug ist , würde ich versuchen ,die "Eimerzarge " von der unteren zu lösen ,und sie mit einer Bienenflucht als oberste zu setzen.
    Vor setzen der Bienenflucht versuchen die Bienen mit Rauch in die unteren zu drücken.
    Ich glaube bei zwei aufgesetzten Zargen wird sich das Volk sehr stark entwickeln und du kommst sowieso irgendwann um das rausschneiden nicht mehr drumherum. Je höher der Turm dann ist, um so schwieriger wird es. Ich teile aber auch Deine Meinung , das die Bienen durch den Eimer gefahr laufen , die Wintertraube gut zusammenzuhalten. Besteht zur Zeit nicht irgendwie die Möglichkeit , diese Zarge als unterste zu setzen? Falls das möglich ist , würde ich das machen.(Trennen mit Tapetenmesser oder dünnem Draht) . Dann hättest du alle Bienen im zeitigen Frühjahr sowieso in der oberen Zarge , wo sie vor allem in der vermutlich schwierigeren Zeit (Jan - FebJ auf gutem Wabenbau sitzen könnten.
    Auf jeden Fall vile Glück :wink: 
    Daniel

    Die Quelle des ewigen Lebens liegt nicht im Finden eines Heilmittels zum ewigen Leben, sondern im Akzeptieren des Sterbens, im Eingehen in die Kreisläufe der Natur. Alles muß vergänglich sein, um seine Bestandteile immer wieder in den Gral des ewigen Lebens einzubringen, sich neu zu fügen,zu entstehen und zu vergehen. (Meine Ansicht)

  • Hallo, Henry,


    ja, danke, für den Vorschlag, aber das wird dann genau DIE Sauerei, die ich eigentlich vermeiden will...*kratz*
    Die Eimer sind einbetoniert, kann man sagen, komplett und rundum, in alle Richtungen.
    Sollten die Mädels es schaffen, da drauf den Winter zu überstehen, würd ich ungern wieder alles volltragen lassen, weil das dann eine grauselige Sauerei gibt.
    Allein die Zargen hochzukeilen wird schon soviel abreißen lassen und dann *schmier* *verkleb* *igitt*....
    Daß diese Zargen da komplett wegmüssen, ist schon klar, aber ich würde eine "trockenere" Lösung wirklich bevorzugen.
    Eine ausgebaute Zarge mit bee-boost, 1 offenen Brutwabe und angeritzten Futterwaben drauf?
    Es muß doch eine Möglichkeit geben, Mutti nach ganz oben zu bekommen.... 8)


    Bei dem Deckelvolk überlegen wir grade brain-storming-enderweise, den Deckel einfach brutal an zig Stellen durchzubohren und auch so eine Zarge wie oben erwähnt aufzusetzen, alles andere gibt nur Katastrophe. Dann ein neues Flugloch in dieser Zarge anbieten und das alte zumachen, irgendwann muß ja unten mal leer sein....
    Wenn der Wildbau auch nur annähernd gerade wäre, würd ich ja die Gummiband-Rähmchen-Methode nehmen, aber keine Chance für sowas.


    daniel :
    die haben von unten nach oben gebaut, und schön wirr in Kurven und Hinterschneidungen.
    Das kann ich nur stückchenweise von oben abtragen, da ist nix mit am Stück losmachen, absolut nicht. Das einzige "Stück am Stück" werden die Eimer sein, und die gehen erst als allerletztes.
    Daß ich ausschneiden MUSS, ist schon klar, nur möchte ich es so einfach und "sauerei-frei" wie möglich haben, bloß wie?
    Wenn's hilft, stell ich ihnen auch gerne 3 Zargen obendrauf... :roll:

    "Meet me in a land of hope and dreams"
    Bruce Springsteen

  • Hallo Sabi(e)ne,


    ich glaube nicht, daß Deine Neubienen Probleme mit dem Eimer haben. In hohlen Bäumen können sich die Völker auch nicht die optimale Form ihrer Behausung heraussuchen und überleben so schon paar hunderttausend Jahre. Demnach hast Du jetzt bis zum Frühjahr Zeit, Dir etwas zu überlegen.


    Gang zu Anfang hatte ich auch einmal das Problem, daß ich viel freien Raum und damit Wilbaugefahr in einem Volk hatte. Den Raum habe ich einfach mit Holzklötzchen ausgelegt.
    Vielleicht kannst Du das ja auch so ähnlich machen - immer die Leeren/Futterwaben ausscheneiden und mit Füllmaterial den freien Platz besetzten, so daß das Volk gezwungen wird, auf den freien Platz in einer aufgesetzten Zarge auszuweichen.


    Sind die neuen Völker denn auch friedlich?


    Viele Grüße,
    Effendi

  • Moin sabi(e)ne,


    Du hast doch so ein Script und ich hab' doch den Ludwig und den Gerstung. Und ich glaube auch, was ich da lese, weil's oft nachvollziehbar oder nacherlebbar ist. Und da wissen wir doch beide, daß die Königin einen Leerraum oberhalb einer Honigkappe nicht freiwillig annimmt. Die geht da nicht durch, weil sie will ihren Gerstung, Ludwig und auch den Ami nicht enttäuschen. :lol: Es ist die obere Brutnestgrenze oder die untere Honigkappengrenze, die eine so wesentliche Funktion im Volk hat. Diese Grenze übertritt man nicht. Auch nicht als Königin. Man muß schon umgehängt werden um drüber zu kommen.


    Was die Königin aber immer bewegt ist Futterdruck (oder Honigdruck) von oben. Also mach es wie die Altvorderen, pumpe die voll Futter und drück' sie so nach unten. Vielleicht macht es sogar Sinn, den Stabilbau und die darunter liegende Zarge als Einheit zu betrachten. Die Waben wirst Du ja ohnehin aussondern wollen oder müssen. Also füttere den Stabilbau und die darunterliegende Zarge voll. Dann muß die Königin unten ankommen und dann setzt Du die samt Zarge und Gitter oben wieder drauf. Die Idee mit den Löchern im Deckel ist sicher gut, wenn's denn ringsum dicht wird. So gesehen könntest Du dann auch Stäbe durch den Stabilbau stecken. Da wär dann auch die Zarge ruiniert. Dann wär's halt richtig wie im Korb. Halt mit Plasteeimer inne Mitte.

    Mit vielen freundlichen Grüßen
    Henry Seifert (Honig-Bienen-Kurse-Gutachten)
    Faulbrutsanierer, Königinnenverschicker, Schwarmfänger, Bienenretter, Streitschlichter, Kunstschwarmkehrer, Belegstellenwirt, Imkerpate, Probennehmer, Schadenschätzer, Ablegerbilder

  • Hallo, Henry,


    es gibt nur die Eimer- und eine darunterliegende Zarge.
    Der Kollege pflegte grundsätzlich einzargig zu überwintern, weil "es wärmer ist und Futter spart"....
    Deswegen ja meine Ahnung, daß im Stabilbau im Frühjahr eher Brut als was anderes zu finden sein wird, und sie da nach unten rauszudrücken, wär in meinen Augen kontraproduktiv.


    Klar hast du recht, daß Mama nicht freiwillig nach oben geht, aber andererseits: hast du schon mal was von der Theorie gehört, daß aufgesetzte Zargen über Absperrgitter schlecht angenommen werden, weil Mama sie nicht inspizieren und zur Besiedelung freigeben kann? :lol: Wobei ich selbst im Sommer zweimal gezeichnete Mamas im leeren(!) HR rumkrauchen sah, und sie da NICHT zum Legen waren.....


    Die Idee vom effendi hört sich nicht unlogisch an, und wir haben den Nachmittag damit verbracht, verschiedene Gitter-Klapp-Rähmchen-Lösungen für's Festhalten von Wabenstücken auszutesten :D Kann man vielleicht auch mal zum Schwarm/Volk-irgendwo-wegholen gebrauchen... :wink:


    Außerdem hab ich ja noch über vier Monate, weiter über eine Lösung nachzudenken....ich hoffe nur, sie packen es!

    "Meet me in a land of hope and dreams"
    Bruce Springsteen

  • Hallo Sabine,


    ich würde versuchen, die Bienen ganz zeitig im Frühjahr umzulogieren.
    Denn die aller ersten Brutflächen legt die Königin ja nicht oben, sondern in der Nähe der Winterkugel.
    Da solltest Du, wenn Du nur schnell genug bist, das Volk auseinander bekommen, ohne zuviel Flurschaden zu erzeugen.
    Ich habe auf diese Art und Weise auch die letztes Jahr geerbten Völker im zeitigen Frühling umlogiert.
    Eine andere Frage stellt sich natürlich:
    Die der Varroabehandlung.
    Hat der Vorbesitzer wenigstens eine Sommerbehandlung gemacht, wenn er schon nicht mehr zur Winterbehandlung gekommen ist?
    Und dann, natürlich, wie machst Du sie, die Behandlung?
    Kommst Du mit dem Verdampfer so ins Flugloch, daß all überall OS hinkommt?
    Alle anderen Methoden scheiden ja bei deinem Stabilbeutensystem ( :D ) aus.

    Grüße an alle


    Michael



    -Denken ist wie googeln. Nur krasser-

  • Hallo, Michael,


    wenn sie sich auf eine Seite vom Eimer beschränken, wirds einfach:
    alles nicht-besetztes und Eimers rausprökel und MW oder Waben einhängen UND nach oben erweitern. Zumindest bei den drei von-unten-nach-oben-Bauern.
    Bei den Deckelbauern geht das nicht, da kannst du aktuell nur wegen der Brutalität der Vor-Reingucker auf einer Seite den Deckel so 5 cm anlupfen, die haben alles verbaut.
    Da bleibt wirklich nur Deckel löchern wie Schweizer Käse.


    Varroa-Behandlung: angeblich wurde direkt nach dem Abschleudern Perizin benutzt, 3 x im Wochenabstand (ich kann noch 14 Liter erben... :roll: ).
    Ich werd jetzt erst mal OS träufeln, besser als nix auf jeden Fall, und wenn es richtig kalt geworden ist, OS nebeln, nicht dampfen.


    Ob sie friedlich sind, kann ich nicht sagen, bei 3°C heute morgen ist jede Biene ruhig....
    (Ja, steinigt mich, aber es ging nicht anders.... :oops: 
    Es ist ein hier nicht unüblicher Carni-Heidebienen-Mix, ziemlich schwarz.
    Der Kollege hat den BR wohl eisern auf 1 Zarge begrenzt, ehemaliger Hinterbehandler halt, und der Ertrag lag dieses Jahr im Schnitt mit 18kg pro Volk, sagte die Witwe....
    Aber wenn ich mir ansehe, was die Mädels sich da so spät im Jahr noch hingebaut haben, sehe ich ein ungeheures Potential, was sich mit Sicherheit zu erforschen lohnen wird. Zumal sie ja nicht nur gebaut, sondern auch noch reichlich Nektar eingetragen haben, soviel Futter war in diesem einen Eimer nicht!
    Heidebiene halt, Bestform August/September.
    Geschwärmt hat angeblich keins dieses Jahr, was ich nicht so ganz glauben mag angesichts der Schwärme ringsum überall.


    Spannend wird es auf jeden Fall, und ich muß gestehen, ich hab ihnen schon einen Standplatz mit guter Isolation reserviert :lol: Und ich drücke ihnen alle Daumen, daß sie den Winter gut überstehen.

    "Meet me in a land of hope and dreams"
    Bruce Springsteen

  • :lol: heute haben wir es endlich geschafft!!!!!
    Von den 4 Völkern waren zwei heil über den Winter gekommen, und wir hatten am 1.3. je zwei leicht adaptierte Zargen mit ausgebauten leeren Waben untergesetzt, und Futterzarge mit Adapter obendrauf.
    Bis gestern hatten sie jeder 3 Eimer Futter verputzt (42kg.....)womit die alte Zarge und die Eimerzarge jeweils proppenvoll gewesen sein mußten nach unserer gemeinschaftlichen Einschätzung, und vorhin kamen die Minuten der Trennung.
    Damit sie keinen Schock kriegen, hatte ich zwei Zargen mit halb Futter-, halb Leerwaben mitgenommen, und mit dicken Backen und viel Gestöhne meiner kräftig aussehenden, aber konditionell doch schwächlichen Helfer :P:wink: kamen dann die Alt- und die Eimerzargen am Stück runter.
    Unerstaunlicherweise waren in beiden kaum Bienen drin, wir haben Volltracht und oben war alles dicht.
    Brut war nach zwei Monaten Füttern auch keine mehr oben, sondern die Mamas haben alles schön nach unten gedrückt. Wie's im Drehbuch stand...*g*
    Ich hab beim reinpeilen nur Honigkränze und etwas gedeckelte Brut gesehen, für eine Inspektion war es nicht die Gelegenheit :wink:


    Henry: *Küßchen*! :wink: hat wunderbar funktioniert!


    Ich sitze jetzt hier mit zwei Wannen voll Futtermatsch, den ich für meine Ableger nutzen werde, und zwei 9erZargen steinalter wirklich tiefschwarzer Waben mit schönem Futter, die gleich ins Feuer wandern werden, Grill für Unterglut brennt schon ;-), und ich hab zwei Völker mehr, die ich am WE umsetzen und nach Hause holen kann.
    Und natürlich haben sie die Ecken von den 12-auf-9-Adapter mit Drohnenbrut zugeballert, die werd ich morgen früh auf Milben aufdröseln, bin gespannt.


    Nochmals ein dickes Danke an alle Tipgeber!

    "Meet me in a land of hope and dreams"
    Bruce Springsteen

  • sabi(e)ne schrieb:

    ...
    Bis gestern hatten sie jeder 3 Eimer Futter verputzt (42kg.....)womit die alte Zarge und die Eimerzarge jeweils proppenvoll gewesen sein mußten nach unserer gemeinschaftlichen Einschätzung, und vorhin kamen die Minuten der Trennung.
    Damit sie keinen Schock kriegen, hatte ich zwei Zargen mit halb Futter-, halb Leerwaben mitgenommen, und mit dicken Backen und viel Gestöhne meiner kräftig aussehenden, aber konditionell doch schwächlichen Helfer :P:wink: kamen dann die Alt- und die Eimerzargen am Stück runter.
    Unerstaunlicherweise waren in beiden kaum Bienen drin, wir haben Volltracht und oben war alles dicht.
    ...


    Hallo Sabine,


    Respekt, auf solche Ideen würde ich nie kommen ! :D:D:D:D:D 
    Wieso sollten die Eimerzargen" jeweils proppenvoll gewesen sein mußten nach unserer gemeinschaftlichen Einschätzung" entweder sind sie es oder nicht, oder haste ein Fernglas benutzt? :D:D:D:D 
    Wo sind die Eimer hin ? Schön, dass du noch Futterwaben in die Völker hängen konntest, zwar nur halb-halb, aber immerhin reingehägt! :D


    Grüsse 8)

    Bis die Tage, ich komm wieder, keine Frage !

  • Lesen hätte geholfen...
    Die Zargen mit den eingebauten Eimern wollten wir ja eben nicht separat anheben..*ganz-langsam-erklär*
    Und jetzt hab ich hier: (ganz-langsam-schreib)
    2 Zargen mit Futterwaben, 2 leere Eimer, und immer noch 2 Wannen mit gematschten Naturbaufutterwaben.
    Die Bienis haben jetzt je zwei BR mit gut ausgebauten MWs, wo jede Menge Brut drin ist, und einer Zarge halb ausgebaute Waben, halb Leerwaben.
    Begriffen? :lol: 
    In zwei Wochen kriegen sie anständige Bucki-Königinnen und dann ist's gut..... :P

    "Meet me in a land of hope and dreams"
    Bruce Springsteen

  • sabi(e)ne schrieb:

    Lesen hätte geholfen...
    ....gut ausgebauten MWs, wo jede Menge Brut drin ist, und einer Zarge halb ausgebaute Waben, halb Leerwaben.
    Begriffen? :lol: 
    In zwei Wochen kriegen sie anständige Bucki-Königinnen und dann ist's gut..... :P


    Hallo Sabine,


    warum schreibst du dann :

    Zitat

    Damit sie keinen Schock kriegen, hatte ich zwei Zargen mit halb Futter-, halb Leerwaben mitgenommen...

    Na das muss einer wissen, der deine Texte nur überfliegt, dass damit ausgebaute Waben genmeint sind. Unter einer proppevollen Eimerzarge kann ich mir immernoch nicht vorstellen. Bis zum 4. Mai wurde noch gefüttert, also is der Eimer wohl noch drin. Wie sieht das dann aus ?


    Und schreib bitte langsam, ich bin nicht so schnell. :D:D:D 
    Grüsse 8)

    Bis die Tage, ich komm wieder, keine Frage !

  • *gaaaaanz, gaaaanz-langsaaaaaam-tipp*


    Zustand bis 1.3.: Boden, 1 Zarge mit Waben, 1 Zarge mit umgedrehtem Futtereimer, völlig verbaut, Deckel.
    Zustand ab 1.3.: Boden, 2 Zargen mit ausgebauten Waben und MWs gemischt, 1 Zarge mit Waben, 1 Zarge mit umgedrehtem Futtereimer, völlig verbaut, Futterzarge, Deckel.
    Zustand 4.5.: Boden, 2 Zargen mit Waben, Deckel.
    Weggenommen: 1 Zarge mit den alten Waben und die drauf festgeklebte Zarge mit dem blöden Eimer als Zentrum innerhalb wildestens Baus, und die Futterzarge. Die beiden gestopft voll mit Futter.
    Jetzt stehen da zwei ganz normale Völker auf 2 Zargen.
    begriffen? :lol::wink:


    edit: Und es war Henrys Idee, sie mit viel Futter nach unten zu drücken, und ich bedanke mich nochmal dafür! :wink:

    "Meet me in a land of hope and dreams"
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