Kosten für die Eichung der Waage

  • dann hängen die mich auf :cry: Wegen Honigverschenkerei. So ist das eben in der Bürokratie. Es hat eben alles seine Ordnung.


    (Hoffentlich ist das Aufhängeseil auch DIN-Geprüft und wurde im Rahmen einer Europäischen Auschreibung angeschafft)

    Mit vielen freundlichen Grüßen
    Henry Seifert (Honig-Bienen-Kurse-Gutachten)
    Faulbrutsanierer, Königinnenverschicker, Schwarmfänger, Bienenretter, Streitschlichter, Kunstschwarmkehrer, Belegstellenwirt, Imkerpate, Probennehmer, Schadenschätzer, Ablegerbilder

  • Hallo Freunde,


    +/- 3% sind lt. Eichgesetz erlaubt. Das heisst: +/- 15 Gramm bei 500 Gramm Sollgewicht. Das wird Henry wieder amüsieren: hast Du 16 Gramm zu viel in Deinem Glas machst Du Dich strafbar! Das ist nach dem Rabattgesetz nämlich unlauterer Wettbewerb :D .

  • Hallo Henry,
    Bürokratie ist nur gut, so lange sie mir nutzt!
    Wenn sie mir Stolpersteine in den Weg legt, ist sie besch...
    Aber wehe mein Nachbar, Mitbewerber oder sonst wer hält sich nicht daran.
    Dann ziehe ich alle Register.
    Da fallen mir Vorschriften und §§ ein, weiss ich wer mir hilft.
    Den mache ich fertig :evil:
    In diesem Sinne
    Viele Grüße
    Lothar

    Solange Menschen denken, das Tiere nichts fühlen,
    müssen Tiere fühlen, das Menschen nicht denken.

  • Ja, juhu :lol: , 'ne Tara-Taste habbich. Aber kann mich das retten?


    Nein :evil: - denn ich kann den Honig nicht halten. :roll: Er tropft weiter, obwohl ich das nicht will. Der Quetschhahn ist zu und dennoch lasse ich zu, daß der Tropfen ins Glas und nicht auf die Waage fällt. Ich bin so elend. Ich bin so schwach. Und es ist ohnehin November. Vielleicht sollte ich ableben. Hat jemand dafür die Verwaltungsvorschrift zur Hand?

    Mit vielen freundlichen Grüßen
    Henry Seifert (Honig-Bienen-Kurse-Gutachten)
    Faulbrutsanierer, Königinnenverschicker, Schwarmfänger, Bienenretter, Streitschlichter, Kunstschwarmkehrer, Belegstellenwirt, Imkerpate, Probennehmer, Schadenschätzer, Ablegerbilder

  • Hallo Henry,
    mach doch bei deinem Volksvertreter die Eingabe,
    das Gesetz der Schwerkraft aufzuheben.
    Dann wäre Dein Problem gelöst.
    Und wir könnten erleben, wie es ehedem vor dem Erlass dieses Gesetzes zuging :wink::lol::D
    Viele Grüße
    L
    o
    t
    h
    a
    r


    Huch!!!

    Solange Menschen denken, das Tiere nichts fühlen,
    müssen Tiere fühlen, das Menschen nicht denken.

  • Meno Sabi(e)ne,


    wenn ich direkt aus dem Rührwerk große Mengen abfüllen kann, dann mach ich das doch mit so einer Abfüllpumpe. Aber meine kleinen Mengen die muß ich quetschen, obwohl das doch viel länger dauert. Doch für 40kg die Abfülle einzusauen rechnet sich auch nicht. Und so bin ich nun halt Schwerverbrecher und wenn sie mich kriegen darf ich Euch nieeeeeee wieder sehen.

    Mit vielen freundlichen Grüßen
    Henry Seifert (Honig-Bienen-Kurse-Gutachten)
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  • Mensch macht doch nicht so'n Theater.
    Ihr habt doch bei Eurem Bekannten Metzger Müller-Bäcker, regelmäßig gewogen. Das Gesetz zwingt nimanden eine eigene geeichte Waage zu haben.
    Dabei ist es sogar so, daß man durchaus sämtliche Füllungen mit einer ungeeichten Waage zu Hause machen darf und dann zur Kontrolle einige Gläser zum Gemüsehändler mitnimmt um sie auf seiner geeichten Waage nachzuprüfen.


    dann noch folgendes:
    Minusabweichungen müssen durch Plusabweichungen ausgeglichen sein und umgekehrt!
    (also nix, mach ich überall 10g mehr rein HENRY! ((Verbrecher))
    :evil:
    Zulässige (geeichte) Abweichungen:
    30g Gläser - 2,7g (9%)
    250g Gläser - 9g (3,6%)
    500g Gläser - 15g (3%)


    2,5kg Eimer - 37,5g (1,5%)
    5kg Eimer - 75g (1,5%)

  • Ich hab mich schon gefragt, warum die Leute alle extra nach Leipzig fahren um sich den Honig bei Henry zu holen und ich sitze hier im Westen auf Ladenhütern.
    Wenn Du nochmal, nur einen Tropfen mehr Honig in deine Gläser füllst, dann hetz ich Dir das Landesvermeßungsamt auf den Hals, die werden Dir dann mal die Fertigverpackungs-Verordnung und das Eichgesetz um die Ohren schlagen.

  • ...dann mache ich mir aber echt Sorgen. Wenn ich nächstes Jahr meinen Honig ernte, abfülle und dann morgens das erste selbstgeerntete Glas genüßlich aufdrehe...und dann sind da mehr/weniger drin als zulässig...wie soll ich das überstehen???!! Das schlechte Gewissen, die Sorge vor Eichamt, Lebensmittelüberwachung und Staatsanwaltschaft wird mich nicht mehr ruhig schlafen lassen. Werde mich beeilen und alles selber aufessen müssen. Laut aktueller Ausgabe des Bienenjournals (oder wars die ADIZ?) ist ja Honig super-gesund...sogar gegen zu hohe Cholesterinwerte und LDL soll es helfen...also selber essen statt ihn grammgenau an die Umgebung zu verscherbeln (o.k., gebe zu, daß das ab einer bestimmten Betriebsgröße vermutlich in schwerem Zuckerschock enden kann...oder man muß eben eine sehr große und honigbegeisterte Familie haben).


    Gruezi
    Melanie

  • Sach' ma Melanie,


    das kann doch nicht Dein Ernst sein? Du willst tatsächlich Deinen eigenen Honig ungeeicht abgefüllt selber essen? Das wird ja immer schlimmer. Da betrügst Du mit Deiner Wiegeungenaueigkeit einen Imker ja ganz direkt. Willst Du uns denn allen absichtlich Schaden? Jeder wird doch dann sagen, daß Du natürlich die Gläser für Dich überfüllst, ganz absichtlich. Oder ganz gezielt überfüllte behälst. Da muß man nicht lange nachdenken und auch kein Prophet sein, die Schlagzeile sehe ich schon: "Geizige Imkeriene überfüllt die eigenen Gläser" Vielleicht bringst Du den Honig ja dann auch in Verkehr. So ein opulentes Sonntagsfrühstück endet ja manchmal do wo's anfing. Und da hört dann der Spaß auf. Du denkst wohl, Du könntest hier mit Deinem Honig machen was Du willst? Wo lebst Du denn?

    Mit vielen freundlichen Grüßen
    Henry Seifert (Honig-Bienen-Kurse-Gutachten)
    Faulbrutsanierer, Königinnenverschicker, Schwarmfänger, Bienenretter, Streitschlichter, Kunstschwarmkehrer, Belegstellenwirt, Imkerpate, Probennehmer, Schadenschätzer, Ablegerbilder

  • Hallo zusammen,


    ich glaube das Problem des überfüllens ist nicht das grvierende!


    vielmehr ist die Unterfüllung schon so ne Sache!


    und nun frag ich jeden hier, wie er denn für sich selber feststellt, ob nun Unter- oder eine Überfüllung im Glas ist!


    Stellt euch doch mal vor ihr würdet an einer kleinen Tankstelle abseits der großen Straßen, tanken und statt einem Liter am Zapfhan sind´s eben nur 966 ccm!


    oder bei den Jogurten fehlen Grundsätzlich an jeder Tagesproduktion 2 Gramm!


    solche Sachen gibt´s!


    und wo zieht man nun hier nun die Grenze?


    und ab wann muß man nun exakt Abfüllen?


    Grüßle

    geht´s den Bienen gut, geht´s der Umwelt gut!

  • Also Toyotafan,


    da hast Du natürlich völlig Recht. Ich zahle sehr gerne und viel lieber dafür, daß sich mein Imker für teuer Geld eine geeichte Waage kaufen und diese Kosten auf den Honigpreis umlegen muß. Quantität hat ihren Preis. Noch lieber zahle ich natürlich für die Beamten, die die Eichung kontrollieren und auch für die Beamten die die Eichbeamten kontrollieren und denn Beine machen. Wo kämen wir hin, wenn jemand seinen Kunden zuviel Honig abgibt ohne die darüber zu informieren? Da könnten wir ja auch gleich nichvorschriftsmäßige Bananen in die EU lassen oder gar Gurkenmischungen, deren Einzelgurken nicht den Richtlinien entsprechen. Nein ich finde, daß da jeder seinen Teil dazu beitragen oder eben zuzahlen muß. So zahle ich besonders gerne auch die Eichkosten der Zapfsäule mit und die Eichung der Taxi-taxameter, der Gaszähler, der Gemüsewaagem, der Wärmemengenzähler ect. Alles das schützt mich vor Neppern, Schleppern, Bauernfängern und das selbst dann, wenn mich garkeiner betrügen will. Ein schönes Gefühl. Überhaupt zahle ich gerne. Deshalb finde ich es auch so gut, daß Äpfel unter 50mm Umfang vom Handel ausgeschlossen sind und daß ich natürlich dafür zahle, daß das jemand auch kontrolliert. Und daß dessen Pfrüflehre jemand eichen muß ist doch klar. Oder?


    Würde nicht ein klein Bißchen weniger Regulierung helfen? Uns allen.
    Wie wäre es, wenn ein Glas Honig einfach ein Glas Honig wäre und nur einfach mindestens 500g Inhalt haben muß. Egal ob gewogen, gemessen, ausgestoppt oder gut geschätzt.

    Mit vielen freundlichen Grüßen
    Henry Seifert (Honig-Bienen-Kurse-Gutachten)
    Faulbrutsanierer, Königinnenverschicker, Schwarmfänger, Bienenretter, Streitschlichter, Kunstschwarmkehrer, Belegstellenwirt, Imkerpate, Probennehmer, Schadenschätzer, Ablegerbilder

  • Hallo Henry,


    du hast recht, das ist alles Übertreibung!


    nur für mich selbst, hab ich immer noch kein richtiges Mas, ab wann, da bewußt Betrug vorliegt, wenn man nun bewußt oder unbewußt nicht die Maßeinheiten eingehält!


    Wenn eben diese 2 Gramm in jedem Jogurt fehlen und das bei 18 Tonnen Tagesproduktion ist das eine ganze Menge!


    Jedenfalls ist es soviel, daß man, nach und nach, sich den ganzen Wettbewerb mittels feindlicher Übernahme weg kaufen kann bzw. dem restlichen Wettbewerb über den weit billigeren Preis (weil ja weniger drinn ist) kaputt machen kann!


    wo willste da den Strich überhaupt ziehen?


    Mir ist schon sehr klar, daß einer der 50 kg Honig pro Jahr zum verkaufen hat sich auch nicht unbedingt desshalb gleich ne geeichte Waage zulegen muß!


    aber wie iss es dann mit 500 kg?


    muß er dann ab da ne geeichte Waage haben!


    oder ab 5000 kg?


    oder erst bei 50 To?


    oder 500 To?


    sag mir, ab wann man denn nu nach deiner Meinung nach, so ne Waage haben muß!


    Und dann ist da immer noch die Frage, was passiert, wenn jemand also eine geeichte Waage besitzt und der benutzt sie nicht richtig, so wie die Jogurt-Haie, was ist dann?


    ne ganz andere Frage:


    Bekommst du eigentlich aus 50 Kg Honig auch 100 Gläser abgefüllt?


    oder besser gesagt was glaubst du um wieviel es weniger sind?


    Grüßle

    geht´s den Bienen gut, geht´s der Umwelt gut!