Überwinterung in Erlanger Magazinbeute

  • Hallo zusammen
    Ich habe alte Erlanger Magazinbeute. Böden haben ein fest eingebautes
    Gitter und sind damit immer offen.Und ich habe zur Varroakontrolle ein
    Sperrholzschied nachgebaut.Wie mus ich Bienen in Winter lasen? Mit offene Gitter und Loch im Deckel?

  • Hallo Rainer,
    offener Gitterboden, OK, liest man ja immer bei Magazinen und
    wird auch angewandt.
    Wozu aber offenes Deckelflugloch?
    Das verursacht doch nur Zugluft und das Volk verbraucht mehr Futter.
    Viele Grüße
    Lothar

    Solange Menschen denken, das Tiere nichts fühlen,
    müssen Tiere fühlen, das Menschen nicht denken.

  • Lothar schrieb:

    offener Gitterboden, OK, liest man ja immer bei Magazinen und
    wird auch angewandt.
    Wozu aber offenes Deckelflugloch?
    Das verursacht doch nur Zugluft und das Volk verbraucht mehr Futter.
    Viele Grüße
    Lothar


    Nein, das verursacht keine Zugluft. Bei Segebergern ist ein Deckelflugloch, bzw. die kaufbare Deckelentlüftung ein "MUß" um dem "Schimmel" zu entgehen, bei den anderen Holzbeuten würde ich es auch nicht so zwingend erachten.

  • wie von meinem Vorredner richtig beschrieben entsteht keine Zugluft.


    Die Völker wollen trocken sitzen,dies wird durch das Deckelflugloch noch etwas unterstützt.


    Hatte letztes Jahr bei einem 2-räumigen Volk bewußt einen knapp halben Zentimeter hohen und 30 cm langen Spalt auf der Rückseite zwischen 2. Zarge und Deckel belassen mit dem Ergebnis eines etwas erhöhten Futterverbrauches aber einer besten Auswinterung.Die Wintersitz befand sich in direkter Nähe des Spaltes.


    Bei Freiaufstellung unterstützt das Deckelflugloch zudem eine immer gewährleistete Ausflugmöglichkeit.





    Gruß
    Rainer