wenig aufgefüttert.

  • Moin , Moin aus Hamburg,
    Normalerweise habe ich nach der letzen Ernte meine Völker bis Anfang Oktober immer durch auffüttern bis auf ca. 38 - 40 KG Kampfgewicht :wink: gebracht(Segeberger auf 2 Zargen). Hierzu habe ich dann immer so ca. 14 KG, meist in 2 - 3 Etappen aufgefüttert.
    Dieses Jahr habe ich maximal 7 Kg gegeben. Eine Gewichtskontrolle ergab gestern, das die Völker alle wenigstens 40 KG wiegen. Einige sogar 46 KG . Der Duchschnitt liegt bei 44 KG.
    Ein Zeichen für eien harten Winter ? oder ist des Fressverhalten nur ein Spigelbild des Imkers. :wink:


    Wie sieht es bei Euch aus ?


    Daniel

    Die Quelle des ewigen Lebens liegt nicht im Finden eines Heilmittels zum ewigen Leben, sondern im Akzeptieren des Sterbens, im Eingehen in die Kreisläufe der Natur. Alles muß vergänglich sein, um seine Bestandteile immer wieder in den Gral des ewigen Lebens einzubringen, sich neu zu fügen,zu entstehen und zu vergehen. (Meine Ansicht)

  • NACHTRAG : n (von einen) :wink:

    Die Quelle des ewigen Lebens liegt nicht im Finden eines Heilmittels zum ewigen Leben, sondern im Akzeptieren des Sterbens, im Eingehen in die Kreisläufe der Natur. Alles muß vergänglich sein, um seine Bestandteile immer wieder in den Gral des ewigen Lebens einzubringen, sich neu zu fügen,zu entstehen und zu vergehen. (Meine Ansicht)

  • Hallo !


    38 bis 40 kg Gesamtgewicht ist schon recht deftig in der Segeberger, 44 kg erst recht. Da hat wohl der Ölrettich oder Senf noch in der nähe gehonigt. Ich füttere in der Segeberger bei zwei zargiger Überwinterung auf 33-34 kg auf, bei einzargiger Überwinterung strebe ich 24 kg Beutenkomplettgewicht an. Bin damit eigentlich immer gut gefahren.


    Grüße


    Frank

  • Moin , Moin aus Hamburg.
    Schaden kann es ja eigentlich nicht , oder sieht des jemand anders ?
    Die Mädels haben es sich ja selbst so ausgesucht.
    Die Stände stehen übrigens mitten in Hamburg, Ölrettich kann daran eigentlich nicht schuld sein (eher Efeu).
    Einige andere Imker im Stadtgebiet haben dieses Jahr die gleiche Erfahrung gemacht. Mich interessierte , ob das bundesweit gilt.
    Eventuell liegt es ja auch an der Biene. Carnica Hanseatis :wink:
    Die Hamburger haben ja schon früher immer gerne etwas mehr eingelagert. :wink:


    Daniel

    Die Quelle des ewigen Lebens liegt nicht im Finden eines Heilmittels zum ewigen Leben, sondern im Akzeptieren des Sterbens, im Eingehen in die Kreisläufe der Natur. Alles muß vergänglich sein, um seine Bestandteile immer wieder in den Gral des ewigen Lebens einzubringen, sich neu zu fügen,zu entstehen und zu vergehen. (Meine Ansicht)

  • Moin Daniel,


    ich füttere auch lieber paar Kilo mehr ein als daß ich hintenrum Sorgen haben muß. Aber über 40kg sind schon heftig. Rausnehmen kannstes ja nicht mehr, da wirds wohl drin bleiben. :wink: Aber ich hatte auch schon so schwere Völker wegen zeitiger Auffütterei. Da nimmst Du halt im Frühjahr voll gedeckelte Futterwaben raus und gibst sie in die Ableger. Schlecht kann das eigentlich nicht sein, wenn es kein Heide- oder Waldhonig ist.


    Meine Völker haben dieses Jahr nicht sinnvoll zugelegt während des Fütterns. Manche haben eher was verbrütet.

    Mit vielen freundlichen Grüßen
    Henry Seifert (Honig-Bienen-Kurse-Gutachten)
    Faulbrutsanierer, Königinnenverschicker, Schwarmfänger, Bienenretter, Streitschlichter, Kunstschwarmkehrer, Belegstellenwirt, Imkerpate, Probennehmer, Schadenschätzer, Ablegerbilder

  • Hey !


    Natürlich kann man überschüssige Futterwaben im nächsten Frühjahr für Ableger verwenden. Ist das jedoch erstrebenswert ? Meiner Erfahrung nach entwickeln sich Ableger bei ständiger Fütterung weit besser als wenn man ihnen Futterwaben zuhängt. Abgesehen davon kann ein zuviel an Futter, gerade bei einräumiger Überwinterung die Entwicklung im Frühjahr wegen Platzmangels hemmen. Diese Gefahr besteht bei zweiräumiger Überwinterung sicher nicht. Da ist ein zuviel an Futter einfach nur unwirtschaftlich.


    Beste Grüße


    Frank

  • Moin Frank,


    sicher ist es übertrieben, wenn man Zweizarger auf über 40kg auffüttert. Zum Ziel setzt man sich das ja sicher nicht. Doch auch diese 40kg sind zumindest bei meinem Winter immer schon mit deutlicher Reserve. Doch ist das Futter in den Waben durchaus nicht unwirtschaftlich und auch nicht sinnfrei verbraucht.


    Wird es im Frühjahr entnommen, weil die BauR reinkommen und bei der Ablegerbildung, dann ist es ja ganz def. noch da. Den Ablegern jeweils eine komplette Futterwabe mitzugeben, vielleicht sogar zusätzlich zu breiten Futterkränzen auf den Brutwaben ist durchaus sinnvoll im Raps und im Weißdorn. Da muß man dann nicht füttern und kann hintenraus zur Linde aus den Ablegern sogar ernten. Und in den Völkern, aus denen die Futterwaben raus kommen entstehen die nach Mr. W. so wichtigen Lücken zum drüber gegebenen HR. (allerdings kriegt man die untere Zarge dann nicht sicher über Winter brutfrei)


    Jedenfalls nutzt Dir im zeitigen Frühjahr Futter im Kanister nichts in den Waben aber schon.


    Allerdings spreche ich hier über meine Kleine Perspektive, also so um die 20 Völker. Wenn jemand in 200 Völkern jeweils 3 oder 4 Kilo Futter zuviel hat, dann bindet der sinnlos Geld und macht sich sinnlos doppelte und dreifache Arbeit und paar Not-Futterwaben fallen bei ihm ja ohnehin immer an.

    Mit vielen freundlichen Grüßen
    Henry Seifert (Honig-Bienen-Kurse-Gutachten)
    Faulbrutsanierer, Königinnenverschicker, Schwarmfänger, Bienenretter, Streitschlichter, Kunstschwarmkehrer, Belegstellenwirt, Imkerpate, Probennehmer, Schadenschätzer, Ablegerbilder

  • Hallo Henry !


    So wie Du es im letzten Absatz beschreibst, trifft es bei mir im Betrieb den Punkt. Bei uns ist auch die Völkervermehrung und deren Verkauf ein Standbein der Imkerei. Das bedeutet das wir im Frühjahr mit einem Minnimum an Bienenfleisch ein Maximum an Völkern für das darauffolgende Frühjahr produzieren müssen. Das sich Jungvölker unter ständigen Futtergaben deutlich besser entwickeln als Jungvölkern denen ich Futterwaben zuhänge steht doch wohl außer Frage, oder ?


    Grüße Frank



    www.bienenpower.de

  • Moin Frank,



    Frank Osterloh schrieb:

    Das sich Jungvölker unter ständigen Futtergaben deutlich besser entwickeln als Jungvölkern denen ich Futterwaben zuhänge steht doch wohl außer Frage, oder ?


    Völker, auch Jungvölker, knapp zu halten und mit Futterwaben zu versorgen istä Quatsch. Da hast Du sicher Recht. Ihnen aber ordentlich Futter gleich am Start mitzugeben und sie sich aus der Tracht versorgen zu lassen funktioniert ganz gut. Bei mir jedenfalls. Bei mir fressen die im Raps noch den Rapsnektar weg und behalten so viel von der Futterreserve für die dünnere Zeit danach. Und von der Linde kann ich oft noch einige Waben schleudern. Erst danach beginnt die kontinuierliche Fütterei in flüssig. Vielleicht bilde ich aber auch die Ableger Bißchen stärker oder die Tracht ist hier auch etwas gnädiger.

    Mit vielen freundlichen Grüßen
    Henry Seifert (Honig-Bienen-Kurse-Gutachten)
    Faulbrutsanierer, Königinnenverschicker, Schwarmfänger, Bienenretter, Streitschlichter, Kunstschwarmkehrer, Belegstellenwirt, Imkerpate, Probennehmer, Schadenschätzer, Ablegerbilder

  • Natürlich kann man überschüssige Futterwaben im nächsten Frühjahr für Ableger verwenden. ... Abgesehen davon kann ein zuviel an Futter, gerade bei einräumiger Überwinterung die Entwicklung im Frühjahr wegen Platzmangels hemmen.


     
    Hallo zusammen,
     
    ich habe letztes Wochenende meine Völker mit AS auf dem Schwammtuch behandelt, bei einem Volk hatte ich die Vermutung dass die Königin wohlmöglich Schaden genommen hat und deshalb heute trotz der fortgeschrittenen Jahreszeit nocheinmal in das Volk geschaut. Ich dachte ich seh nicht recht!
     
    Ende Juli geschleudert, im August je Volk 28 kg Apiinvert gefüttert, danach waren die Waben bei den Völkern auf zwei Zargen jeweils in der oberen Zarge (DN, 11 Waben) etwa zu 2/3 mit Futter gefüllt, in der unteren Zarge vielleicht jeweils noch einmal eine oder zwei Waben. Die restlichen Waben standen den Bienen noch als Brutwaben zur Verfügung. Heute (nach Durchsicht bei allen Völkern!) obere Zarge komplett voll mit Honig, die untere bis auf vereinzelte Zellen mit Brut oder Pollen ebenfalls komplett voll!
     
    Ich mein, es ist ja nicht so dass ich mich über fleissige Bienen nicht freuen würde - aber wir haben ja nicht Mai! Was soll ich bloß im Frühjahr mit den vielen vollen Waben?
     
    Anscheinend honigen die Senf- und Ölrettichfelder in der Nachbarschaft momentan dermaßen, dass ich befürchten muss dass bei dem angesagten schönen Wetter der nächsten Tage alle Waben komplett mit Nektar vollgetragen werden. Was meint ihr, sind jetzt schon ausreichend viele Winterbienen vorhanden so dass ein aus Platzmangel fehlendes Brutnest jetzt nichts mehr ausmacht? (Die Waben der unteren Zarge der Völker sind im Durchschnitt komplett mit Bienen besetzt, sie hängen aber kaum noch durch. Obere Zargen etwa zur Hälfte mit Bienen besetzt.) Oder würdet ihr volle Waben jetzt schon entfernen? (Auch im Hinblick auf die wegen Platzmangel wohlmöglich langsam ablaufendere Frühjarsentwicklung, s.o.)
     
    Schonmal danke für Eure Antworten,
    Anderl

    "Wichtig ist, was man tut, und nicht was man sagt." Eragon

  • Wenn du Leerwaben hast, tausch aus, etwa 2 pro Volk unten mittig, ab Dienstag gibt es schlechtes Wetter. Ansonsten bete, daß es wirklich zügig den ersten Frost gibt, damit sich deine Bienen nicht vorzeitig abfliegen.
    Das Problem wird sonst nicht der Winter, sondern der Massenwechsel im Frühjahr.

    "Meet me in a land of hope and dreams"
    Bruce Springsteen

  • Oh je, ans Abfliegen hatte ich noch gar nicht gedacht ... Dienstag sagst Du? Komisch, ich habe das ganze Jahr die vielen Regentage verflucht, jetzt hoffe ich darauf dass das schöne und warme wetter schnell vorbeigeht.

    "Wichtig ist, was man tut, und nicht was man sagt." Eragon

  • Hallo Honigmaul,




    nein, "Indisches Springkraut" blüht im August und damit ist eine Auffütterung zu diesem Zeitpunkt nicht notwendig.