Holz Mini Plus Beuten

  • Hallo miteinander


    wer kann mir sagen wo ich Mini Pluse aus Holz bekomme ??
    hab die suchfunktion genützt aber nichts gefunden
    muss meine tauschen wegen der Biokontrolle!!! :evil:


    gruß aus tirol

    15 Völker , 900m Seehöhe
    nur Standbegattung, Carnica Buckfast Mellifera Mischung, Holz DNM Auszugsbeuten ,


    In jedem Geschöpf der Natur lebt das Wunderbare "Aristoteles"

  • Hallo Imkers,


    wer hat schon mal Miniplusse selbergebaut oder arbeitet damit und kann mir die wichtigsten Maße von den Zargen, Boden u. Rähmchen mitteilen.


    tnx im voraus, bernie

    Imkeranfänger, Start April 2006,
    Standort: Kongo Bavaria * 4 Völker auf Eigenbau Dadant mod. * Brutraumzargen bestehen sich aus 2 einzelne, verschraubte Halbzargen * Zargeneckverbindung
    --> "Verdeckt Nut - Feder" verschraubt und genagelt* Wandstärke: 22mm Fichte

  • Hallo berniebee:
    Vorab: Ich habe nicht mehr Erfahrung als du (bin Anfänger 2004).


    Aus finanziellen Gründen habe ich den Selbstbau einer Reihe Gegenstände in Betracht gezogen.
    Meiner eigenen Kosten-Nutzen Rechnung folgend werde ich aber keine Begattungskästen selber bauen.
    Ich habe meine ersten 4 Kisten in diesem Jahr beim Wagner gekauft (17,50 pro Stück) und bin nach dieser Saison absolut


    zufrieden damit. Den Aufwand zum Selbstbau werde ich nicht investieren.


    Wenn DU aber Bastler bist und wirklich selber bauen willst frage dich:
    Zu was will ich kompatibel sein?
    Zu was muss ich kompatibel sein?


    Danach bestimme dein Rähmchenmaß.
    Aus dem Rähmchenmaß und der Anzahl ergibt sich zwangsläufig die Abmessung des Eigenbaus.


    Ich weiss nicht, ob die Rähmchen vom Wagner kompatibel zu den MINI Plus Kunststoffkästen oder zu irgendwas sind.
    Sie sind halt kompatibel zu dem, was ich in den nächsten Jahren nutzen werde.
    Sie haben die Maße (mm)
    Oberträger Länge 251, Breite 23, Höhe 10
    Höhe gesamt Aussenmaß 160
    Breite gesamt Aussenmaß 217


    Für mich war entscheidend, dass ich die Kästen in Münster auf dem Apisticustag gesehen und entschieden habe: "Für DAS Geld


    kann ich es nicht selber machen."


    Was das Material für meine eigenen Selbstbauten angeht:
    Ich verwende Hornbach Hobeldiele 23 mm oder 27 mm. Du hast dich in einem anderen Beitrag auf Leimholz (Baumarkt) bezogen.
    Davon kann ich nur abraten:
    1. nicht wasserfest
    2. nicht verzugssicher
    3. schmale Streifen quer zur Leimung brechen leicht an den Leimstellen.


    Wenn es wirklich billig und für den (Handwerks-) Anfänger leicht zu verarbeiten sein soll verwendest du besser OSB.
    Ich habe im letzen Winter eine 5-Waben Ablegerkiste mit Futterraum und Wanderrahmen daraus gebaut.
    Sowas zeigt man keinem, ist aber für um die 10 Euro zu bauen und hat sich bei mir super bewährt.


    Viele Grüße
    Friedhelm Budnick


    PS Ich habe bisweilen Fragen, die ich nicht mit den (An-alte-Rähmechen-halte-ich-ein-Streichholz-)Altvätern der Imkerei diskutieren will.
    Wenn es dir ähnlich geht, maile mich direkt an:
    Wachtelbauer@online.de

    Frische Wachteleier und ausgeblasene Wachteleier immer zu haben.

  • Tag auch
    Ich erkenne keinen Vorteil an diesen mini Beuten.
    Würde ein 3 oder 5Waben Ablegerkasten im Standmass mit Futtertasche
    vorziehen.
    Dr. Liebig Schreibt im Buch Einfach imkern
    Das auf den 4 kleinen Waben die Legeleistung nach der Begattung nicht
    beurteilt werden kann.
    Die Brutbild prüfung erst recht nicht. Da die Königin nur wenig freie Zellen zum Eiablegen fiendet.
    mfg volle

  • @ volle
    Du verwechselst sicher etwas.
    Die Mini Plus haben nicht vier, sondern sechs Waben mit 220x159mm
    Das entspricht 3 Waben Zander 420x159mm.
    Was sollte da nicht ausreichen?
    Wenn Dr. Liebig von 4 kleinen Waben spricht, meinte er vielleicht die Apidea? Dort stimmt es allerdings.


    @ Wachtelbauer
    Die Rähmchenmaße bei der Mini-Plus sind fast identisch mit deinen.
    Die Unterschiede gehen als "Toleranz +/- 3mm" grade noch.


    mfg
    Alfred

  • volle :
    ich kann an Mini-Beuten aber sehen, ob die Königin überhaupt begattet wurde, ob sie überhaupt wieder gekommen ist, und ob sie evt, wegen schlechten Wetters drohnenbrütig wurde.
    Hatte ich dieses Jahr oft genug, als es im Mai und Juni so kalt war.... :roll: 
    In einem richtigen Ableger hätte ich damit sein Überleben riskiert, weil meine Serien nicht groß genug waren, Materialmangel.....*schäm*
    Ich persönlich bevorzuge eher "Schwalbenopfer" in einer Mini, als in einem Ableger.
    Der Verlust ist einfach geringer.


    Und ich bin immer noch sentimental genug, daß mir jede verschollene oder abzudrückende Königin wirklich wehtut....halt meine persönliche Macke.
    In der nächsten Saison kommen eben nur "korrekt" legende Königinnen in die Ableger.

    "Meet me in a land of hope and dreams"
    Bruce Springsteen

  • War dieses Jahr blöd das Wetter.
    Ich habe 5Wabenkästchen benützt.
    Vorteile.(meiner meinung nach)
    1. Kann einfach Waben aus Standvolk entnehmen(bei kaltem Wetter auch mal verschlossene Brutwaben später hinzugeben ist dann halt schneller warm)
    2.Kann bei kaltem Wetter auch Futterwaben geben, damit sie versorgt sind.
    3.Einfache auflösung der Völker weil Standmass.
    4.Überwinterung möglich. Weitere möglichkeit einbringen von 2 einheiten
    im Magazin mit Trennschied für kältere Winter Völker wärmen sich.
    Ihr sagt ja auch das die unterschiede von Wabenfläche nicht so gross sind
    Warum also noch ein Mass.

  • Weil du für die Besiedelung erheblich weniger Bienen brauchst als in einem 5er.


    Wenn du jedes Jahr sowieso nur ein paar Ableger machst, ist das auch kein Thema.
    Aber wenn du ein paar Serien Königinnen haben willst, mußt du die vor/nach dem Schlupf ja irgendwie vernünftig(!) unterbringen.
    Und wenn du die zur Begattung wegschicken willst, ist das dann auch die beste Lösung.
    EWKs kommen ja gottseidank endlich aus der Mode....

    "Meet me in a land of hope and dreams"
    Bruce Springsteen