Stamm 47 GUIDO SKLENAR

  • Hallo
    Hoffe das JEMAND von euch mir helfen kann.
    Habe hir ein altes Buch von Guido Sklenar vor mir wo über INZUCHT Berichtet und das man nur von einem Volke Nachzüchten soll auch die Zubegatende Königin soll von den Mutterdrohnen Begatet werden.
    Es wird auch beschrieben das man erst im Agust,September Züchten solle um Drohnen anderer Völker möglichst gering zu halten.
    Nun meine Fragen ist das so.
    Warum Blut Auffrischung.
    Wiso Belegestellen.
    Oder auch das Mendelsche Gesetze.
    Euch ist bestimt aufgefallen das ich von Bienenzucht keinen Plan habe Würde mich FREUHEN wen ihr mir helfen würdet.
    mfg
    volle

  • Was ich noch dazu Schreiben wolte.
    Buch Name STAMM 47 UND SEINE ZUCHT
    Im Jahre 1934
    Verfasser ÖKONOMIERAT GUIDO SKLENAR
    Selbstverlage des Verfassers
    Gedruktbei w.jacobi und Sohn Wien
    Im falle das es jemanden Interresiert oder so.

  • Hallo Volle,
    Der Titel meiner Nachricht wird Dir vielleicht nicht viel sagen.
    (Vielleicht aber doch, wäre schön)
    Vulcano- Inselgruppe nördlich von Sizilien.
    Dort haben die Brüder Ruttner und Alber Versuche zur Begattung von Königinnen gemacht. Ziel waren Kreuzungen von verschiedenen Bienenherkünften durch kontrollierten Ausflug der Drohnen und Königinnen. Dabei ist eine kleine Königin durchs Absperrgitter entwischt,
    deren Arbeiterinnen Merkmale verschiedener Rassen hatte.
    Zunächst wurde eine "Ausnahmsweise Mehrfachbegattung" vermutet.
    Aber man ging dieser Ausnahme nach, stellte weitere Versuche an,
    bei denen man dann die uns heute bekannte und vertraute Mehrfachbegattung als Normalfall bei der Biene feststellte.
    Diese Versuche machte man Anfang der 50er Jahre.
    Sklenar ist 1934 vom damaligen Erkenntnisstand der Einmalbegattung ausgegangen. Danach reichte für eine Belegstelle ein Drohnenvolk.*
    Diese Empfehlung ist mehr vom historischen Wert zu betrachten.
    Aber die Empfehlungen mit der späten Zucht im August/September
    funktionieren. Man muss nur zusehen, in seinen Zuchtvölkern um diese Zeit genügend Drohnen zu haben.
    * mehrfach ist die Anzahl der Drohnen für die Begattung der Königin schon korregiert worden: 8-10, 12-16, mittlerweile um die dreißig.
    Entsprechend wurden die Empfehlungen des Besatzes der Belegstellen mit Drohnenvölkern geändert.
    Viele Grüße
    Lothar

    Solange Menschen denken, das Tiere nichts fühlen,
    müssen Tiere fühlen, das Menschen nicht denken.

  • Guten Tag
    Also kann man durchaus Inzucht betreiben.
    Man muss nur genügend Drohnen haben um eine Mehrfachbegatung zu haben.
    Oder würdest du die Königinen mit einem zweitem Zuchtvolk Begaten.
    Wie sucht man die Völker aus.
    Wie erkenne ich welche Mütter sich zur Zucht eignen und erst bei den Drohnen. (bezieht sich darauf ob sie die gleiche Vorteile Vererben)



    Hoffe das du (ihr)mir eine Aussage zur Zucht und Ratschläge zur auswahl geben könt.



    mfg volle

  • Lieber Volle,


    schön, dass Du Dich für die Bienenzucht interessierst. Besorg' Dir doch ein oder mehrere AKTUELLE Bücher, die sich mit der Thematik befassen, und auf dem heutigen Stand von Biologie und Bienenfortpflanzung sind. Sklenar ist seit 70 Jahren überholt!!! Auch wenn mir mancher Altimker heute noch erklärt, dass die Drohnen die Ortskenntnis über die guten Trachtstandorte vererben und man daher nur Standbegattung machen darf!


    Ich müsste jetzt mehrere Treppen runterlaufen, um Dir Titel zu nennen. Guck mal bei www.amazon.de mit dem Stichwort "Bienenzucht", und dann nimmst Du was mit 'ner aktuellen Auflage, was Dir auch die Bienen-Genetik erklärt, (die ist nämlich etwas komplizierter als bei meinen Kaninchen. :-))


    Zucht ist toll, aber man muss sich vorher schon schlau machen.


    Viele Grüße


    Hedy

  • Hallo Volle,


    Aus einem Buch von 1934 zu zitieren, da biste wirklich nicht auf den neusten Stand .
    Früher hatte man auf den Belegstellen auch nur ein Bienen-/Gattenvolk.
    Nimm doch das Buch von dem Tiesler, das bekommt man überall für unter 10,- € nachgeschmissen.


    Das Volk 47 von Guido war das erste, dass ihm wohl so richtig gut gefiel, nachher entsanden aus den Nachfahren mehrere Linien, die auch irgendwo beschrieben sind. da siehste schon, das die recht unterschiedlich sind. Um diese Volkseigenschaften zu festigen, bediente man sich der Inzucht.
    Das ganze Thema kannste aber auch bei Ruttner unter Linienzucht nachlesen.


    Grüsse 8)

    Bis die Tage, ich komm wieder, keine Frage !

  • Habe Euren rat befolgt.
    Habe zwei Bücher gekauft.Eigil Holm-Die Veredelung von Bienen
    und Zander/Böttcher-Haltung und Zucht der Bienen.



    DANKE für eure Hielfe ist schon ein grosser unterschied.




    mfg. Volle