Honig dehydrieren

  • Liebe Imker!


    Da ich im Internet schon ein bisschen gestöbert habe und nichts gefunden
    habe, bleibt mir nur, die Profis im Forum zu fragen...


    Also: vor mir steht ein extrem flüssiger Honig, der wirklich fast wie
    Wasser rinnt. Nun meine Frage: Wie kann ich, auf nicht allzu teure Weise,
    meinen Honig dehydrieren. Da ich zur Zeit noch keinen Honig
    Refraktometer besitzte, kann ich leider keine genaueren Daten zum
    Wassergehalt angeben. Könnte mir aber bitte trotzdem jemand
    antworten, wie ich möglichst billig den Wassergehalt des Honigs
    reduzieren kann?


    Danke im Voraus, mit freundlich imkerlichen Grüßen,


    Euer Imker H.

  • Moin , Moin aus Hamburg,
    ich bin nicht unbedingt ein Profi :oops: aber :
    Gib in den Bienen zurück ! Das ist die kostenkünstigste Lösung. :wink: 
    Wenn Du sicher sein willst , findest Du sicher einen Kollegen , der ein Refraktometer sein eigen nennt.
    Ansonsten darf (DIB) / sollte Honig nie künstlich dehydriert werden.


    Frage : War der Honig verdeckelt ? Was für Tracht hast Du in Deiner Nähe ?


    Daniel

    Die Quelle des ewigen Lebens liegt nicht im Finden eines Heilmittels zum ewigen Leben, sondern im Akzeptieren des Sterbens, im Eingehen in die Kreisläufe der Natur. Alles muß vergänglich sein, um seine Bestandteile immer wieder in den Gral des ewigen Lebens einzubringen, sich neu zu fügen,zu entstehen und zu vergehen. (Meine Ansicht)

  • Moin H. (Denn "Imker" H. nennt man Dich, falls Du Honig trocknest, ja besser nicht mehr :o )


    Honig darf nicht dehydriert werden, selbst wenn Du damit nur trocknen meinst. Hinterher wäre es kein Honig mehr, denn die Honigverordnung schreibt nicht die Umarbeitung durch den Imker, sondern durch die Bienen vor. Auch macht es keinen Sinn, mit Aufwand ein Produkt zu bearbeiten, das ohne Aufwand durch die Bienen viel besser hergestellt wird. Wenn, wie man oft lesen kann, die ganze Lagerzeit über eine Glühbirne über offenen Hobbocks brennt, um so den honig zu trocknen, dan versaut man wohl eher, das was da ist und steckt noch Geld rein. Dann wäre Einfüttern oder Auffuttern schon sinnvoller.

    Mit vielen freundlichen Grüßen
    Henry Seifert (Honig-Bienen-Kurse-Gutachten)
    Faulbrutsanierer, Königinnenverschicker, Schwarmfänger, Bienenretter, Streitschlichter, Kunstschwarmkehrer, Belegstellenwirt, Imkerpate, Probennehmer, Schadenschätzer, Ablegerbilder