Ich habe eine Frage zur Honigvermarktung !

  • Werdet ihr euren produzierten Honig jedes Jahr los ? 2

    1. Ja immer ! (1) 50%
    2. Nein ich habe immer ca 10-30 % übrig ! (1) 50%
    3. Nein ich habe immer ca 31-60 % übrig ! (0) 0%
    4. Ich verkaufe kaum Honig ! (0) 0%
    5. Ich habe nicht soviel das ich Honig verkaufen kann ! (0) 0%

    Hallo ich bin auch erfolgreich diese Jahr mit dem Imkern eingestiegen und konnte auch stolze 80Kg von 2 Völkern an Honig ernten nun befürchte ich das ich keine Kundschaft bekomme könnt ihr mir irgendwelche Tipps geben wie ich Stammkunden gewinne ?
    ich bin über jeden tipp dankbar


    danke und mfg
    tobias

  • Ich hab dieses Jahr 200kg.Bis im nächsten Mai bin ich den los.Absatz auf der Arbeit und im Bekanntenkreis.Einfach halt auch mal ein s sponsern beim gemeinsamen Frühstück.Wenn sie auf den Geschmack gekommen sind,verkaufe ich eigentlich genug.Vor zwei Jahren musste ich sogar am Schluss für mich im Laden kaufen :wink: 
    Gruss
    Jürgen vom Bodensee

  • Hallo imkermeister,
    wenn Du der Meinung bist das Dein Honig schmeckt, was besonderes ist und natürliches dann sehe ich keine Schwierigkeiten.
    1. Nicht in alten Gurken oder Gemüsegläser füllen, es gibt Honiggläser und nur da sollte Honig rein.
    2. Ein edikett sollte auch drauf sein mit Bezeichnung der Sorte, Haltbarkeit und Losnummer.
    3. Werbung, vieleicht Handzettel in deiner Wohngegend ,Deine Mutter oder Vater mal kleine Proben für die Kollegen mitgeben.
    Oder einfach mal ein kleines Tischchen mit Honig vorm Hauseigang wenn viele Leute langgehen und anbieten.
    Wenn keiner weis das Du Honig verkaufst wirst du auch keinen Verkaufen.


    VORSICHT: Wenn du jetzt Honig verkaufst bist du eigentlich Gewerbetreibender und müsstest eine Genehmigung haben sowie unter Kontrolle der Lebensmittelüberwachung stehen. Die deinen Imkereibetrieb eigentlich abnehmen müßten und kontrollieren ob die geforderten Hygeneanforderungen gegeben sind.


    gruss stugger

  • hallo Tobias,


    eine durchschnittliche Familie mit ein oder zwei Kindern verbraucht nach meinen Erfahrungen so im Monat ein 500g Glas Honig.
    Fleißige Honigesser schaffens auch auf 2 Gläser!
    das sind also pro Jahr min 6 Kg!


    Du brauchst also nur etwas über 10 Stammkunden!


    und die werden sich doch auch bei dir in der Nachbarschaft/Umgebung oder in deiner Firma schon finden! Siehe auch was Stugger geschrieben hat!


    die restlichen 20 kg lass als Reserve! denn wenn du mal mit dem Vermarkten so richtig angefangen hast, und auch freude daran gefunden hast! dann werden deine 80 Kg schneller zu Ende sein, als deine Bienen wieder neuen Gesammelt haben! Siehe Jürgen!


    Und nichts ist schlimmer als die Kunden fort zuschicken, wo möglich noch zur Konkurenz!
    damit meine ich aber nicht die Imkerkollegen!


    denn zurück kommen sie nur selten wieder!


    und noch was! verlang gleich min. 5.- € fürs Glas!


    denn zu billig bedeutet auch oft ist nichts Wert!


    und mit 5 € hast noch lange nicht alle Kosten abgedeckt!


    und später mehr verlangen ist auch nicht gerade die feine Masche!


    du wirst eh bald merken, daß der Preis, für "Honig direckt vom Imker" nur eine Nebenrolle spielt!


    also viel Erfolg! :wink:

    geht´s den Bienen gut, geht´s der Umwelt gut!

  • toyotafan schrieb:

    hallo Tobias,
    eine durchschnittliche Familie mit ein oder zwei Kindern verbraucht nach meinen Erfahrungen so im Monat ein 500g Glas Honig.
    Fleißige Honigesser schaffens auch auf 2 Gläser!
    das sind also pro Jahr min 6 Kg!


    Solche Kundschaften hätte ich auch gerne.
     
    Letzte Woche war in der Klasse (1.) meines Sohnes ein Schulfrühstück angesagt, wobei einige Eltern das Frühstück spendeten. Wir steuerten Frischmilch, Corn - Flakes und natürlich Honig bei. Am liebsten wurden Corn - Flakes, Käse, Wurst, Butter genommen. Nur den Honig, den wollte kein Kind.
    Sollte uns Imker das nicht zu denken geben?

  • Hi,


    wir haben eigentlich als Anfänger noch gar keinen Honig zu verkaufen. Ein wenig werden wir verschenken und viel brauchen wir selber. Ich futtere seit einem Jahr jeden Tag zwei Teelöffel Honig gegen Heuschnupfen. Funktioniert unglaublich gut. Ich hab früher von Ende April bis August Tabletten genommen. Dieses Jahr nur drei Wochen lang. Langsam spricht sich das mit dem Heuschnupfen rum und mehrere warten bereits darauf, das wir in Produktion gehen. Wir wohnen in einem 2000 Einwohner Dorf. Mal angenommen jeder zehnte hat Probleme mit Heuschnupfen und die Hälfte von denen essen jeden Tag zwei Teelöffel Honig. Da kommen wir nicht hinterher.


    Hier noch einen Link:


    www.wdr.de/tv/service/gesundheit/inhalt/20050124/b_6.phtml

  • Hallo Franz Xaver,


    wenn du solche Kunden bis heute noch nicht kennen gelernt hast, dann machste was falsch!


    oder dein Honig schmeckt nicht!


    vielleicht gehst du aber auch etwas zu pesimistisch an die Sache!


    Wenn bei einem Schulfrühstück die Kinder deinen Honig nicht vorziehen, dann liegt es wohl auch etwas am Bekanntheitsgrad deines Honigs!


    und dagegen kann man ja was machen!


    z.B. die Schule einlanden zu einem "reinen Honigfrühstück"!


    vielleicht noch verbunden mit einer kleinen Betriebsführung und Königinnen Wettsuchen usw.


    dann wird der eine oder andere schon merken, daß es auch noch was anderes gibt als Nutella und Corn-Flaks!


    weißt du viel Honig (damit meine ich mehr als die 80kg von Tobias)produzieren ist nicht so schwer wie viel Honig auch gewinnbringend zu Vermarkten!


    desshalb finde ich es ganz gut, daß man sich schon mit den kleinen Ernten Gedanken macht, wie man diese auch sinnvoll Vermarktet!


    und eben nicht Honig am Markt vorbei produziert!


    Grüßle

    geht´s den Bienen gut, geht´s der Umwelt gut!

  • Hallo zusammen
    Letzte Woche hatte ich ein solches Frühstück in einem Lehrgang organisiert, da es dort das einzige Thema war, von dem ich etwas verstand ;-).
    Es kam sehr gut an, denn die meißten kannten die Vielzahl der heimischen Honigsorten nicht.
    Eine lehnte sogar Honig ab, weil er ihr nicht schmeckt und zu süß ist.
    Ich empfahl ihr Kastanienhonig, denn dieser schmecke nicht nach den allgemeinen Vorstellungen von Honig (Entschuldigung an alle P(f)älzer ;-) ). Nach dem probieren war sie begeistert und wollte nun auch die anderen Sorten testen.
    Auf jedem Fall war es für die allgemein Imkerei ein voller Erfolg, denn nun wollen sie auch meine Hobbyimkerei mit ihren Kindern besuchen. (Da dürfen sie dann auch Liköre testen, denn das war im Lehrgang verboten)

    Das Leben sollte keine Reise sein, mit dem Ziel,attraktiv und mit einem gut erhaltenen Körper an unserem Grab anzukommen.
    Wir sollten lieber seitlich hineinrutschen, Schokolade in einer Hand,Eis in der anderen, unser Körper total verbraucht und schreiend
    "Wow, was für eine Fahrt!"....

  • Hallo Guido,



    ja mit so einem Honigschnäpsle lässt sich viel erreichen!



    warste eigentlich schon bei der Imkerei da im Schwarzwald?


    Grüßle

    geht´s den Bienen gut, geht´s der Umwelt gut!