Jetzt noch schleudern?

  • Hallo zusammen,
    lohnt es sich jetzt noch zu schleudern oder is es dazu zu spät?


    Was soll ich tun?


    Gruß
    Nils

  • Soll ich heute abwaschen oder lohnt sich das nicht?

    Mit vielen freundlichen Grüßen
    Henry Seifert (Honig-Bienen-Kurse-Gutachten)
    Faulbrutsanierer, Königinnenverschicker, Schwarmfänger, Bienenretter, Streitschlichter, Kunstschwarmkehrer, Belegstellenwirt, Imkerpate, Probennehmer, Schadenschätzer, Ablegerbilder

  • Moin Nils,


    Schleudern lohnt irgendwie immer wenn es sich lohnt. :lol: Wir wissen doch hier nüschd über Deine Bienen, Deine Völkerführung und Deine Tracht. Wie sollen wir da eine halbwegs sinnvolle Antwort geben?


    PS: Soll ich heute noch Bienenfutter kaufen oder ist es dazu noch zu früh?

    Mit vielen freundlichen Grüßen
    Henry Seifert (Honig-Bienen-Kurse-Gutachten)
    Faulbrutsanierer, Königinnenverschicker, Schwarmfänger, Bienenretter, Streitschlichter, Kunstschwarmkehrer, Belegstellenwirt, Imkerpate, Probennehmer, Schadenschätzer, Ablegerbilder

  • Henry schrieb:


    Soll ich heute noch Bienenfutter kaufen oder ist es dazu noch zu früh?


    Kommt drauf an wann bei euch die Geschäfte zumachen :D


    Ist eigentlich keine klassische Frage an Forum, was soll man da vernünftig antworten?
    Na ja, vielleicht wissen die Profis einen Rat :D


    Grüsse Max

    Ich mag keine Signaturen mit ach so Schlauen Sprüchen.

  • hallo Max Six,
    ist wirklich nicht vom computer aus zu sagen oder zu schreiben.
    Aber wenn du noch was ich schätze die honigräume drauf hast und da noch honig drinn ist lohnt es sich schon aus wirtschaftlichen gesichtspunkt.
    1kg honig bringt dir mindestens 6 euro ,1kg zucker kostet 98 cent.
    Wenn du vielleicht nur 5 kilo pro volk schleuderst, hast du das winterfutter drin und reicht noch für eine schachtel bier das man mit genuß auf die gesundheit seiner bienen trinken kann :D 
    gruss stugger

  • Moin Moin aus Hamburg,


    Nils,
    das ist doch ganz einfach !
    wenn du heute nicht schleuderst , wird es irgendwann weniger. Also ja, behandeln und dann auffüttern .


    Henry ,
    wenn Du heute nicht abwäschst , wird es bestimmt mehr und irgendwann gibt es dann Probleme bei Dir mit dem auffütten :wink: 
    Übrigens ! Die Dinger die dann eines Tages über Dein schmutziges Auffütterungsgeschirr laufen
    (4 Beine und ein langer unbehaarter Schwanz ) sind keine Varooen. :wink:


    Viele Grüße von der Küste


    Daniel

    Die Quelle des ewigen Lebens liegt nicht im Finden eines Heilmittels zum ewigen Leben, sondern im Akzeptieren des Sterbens, im Eingehen in die Kreisläufe der Natur. Alles muß vergänglich sein, um seine Bestandteile immer wieder in den Gral des ewigen Lebens einzubringen, sich neu zu fügen,zu entstehen und zu vergehen. (Meine Ansicht)

  • Zitat

    Übrigens ! Die Dinger die dann eines Tages über Dein schmutziges Auffütterungsgeschirr laufen
    (4 Beine und ein langer unbehaarter Schwanz ) sind keine Varooen.


    Und die mit den 6 Beinen und den langen Fühlern auch nicht! :wink:

    "Meet me in a land of hope and dreams"
    Bruce Springsteen

  • .... und die zweibeinigen verlassen meistens dann auch alle fluchtartig einen solchen Ort :wink:


    Daniel

    Die Quelle des ewigen Lebens liegt nicht im Finden eines Heilmittels zum ewigen Leben, sondern im Akzeptieren des Sterbens, im Eingehen in die Kreisläufe der Natur. Alles muß vergänglich sein, um seine Bestandteile immer wieder in den Gral des ewigen Lebens einzubringen, sich neu zu fügen,zu entstehen und zu vergehen. (Meine Ansicht)

  • Stugger schrieb:

    hallo Max Six,
    ist wirklich nicht vom computer aus zu sagen oder zu schreiben.
    Aber wenn du noch was ich schätze die honigräume drauf hast und da noch honig drinn ist lohnt es sich schon aus wirtschaftlichen gesichtspunkt.
    1kg honig bringt dir mindestens 6 euro ,1kg zucker kostet 98 cent.
    Wenn du vielleicht nur 5 kilo pro volk schleuderst, hast du das winterfutter drin und reicht noch für eine schachtel bier das man mit genuß auf die gesundheit seiner bienen trinken kann :D 
    gruss stugger


    Eben, so ist es.
    Ich habe die Honigräume ausgeschleudert, behandelt und füttere grad die ersten Eimer. Das futter hab ich heuer für um die 67cent von Globus gekauft. Im Angebot, ich mußte 2x beim ´Marktleiter vorsprechen weil die nicht mehr als Haushaltsübliche Mengen rausrücken wollten. Ich machte ihm dann schnell klar dass in meinen Haushalt 500kg schon üblich sind.
    Ich füttere somit das erstemal seit Ewigkeiten wieder Zucker satt APIINVERT. Der Preis machts.
    Für die Herbstfütterung, wenn sie langsamer abnehmen, wirds wohl doch wieder ApiInvert. Wenn der Zuckerpreis wirklich sinkt haben wir Imker ja mal was von der EU!!


    MfG Max

    Ich mag keine Signaturen mit ach so Schlauen Sprüchen.

  • Moin Mädels,


    also ich hab' nicht abgewaschen und es ist auch seit gestern nicht weniger geworden. Auch die Wäsche hab' ich nicht gemacht und natürlich auch nicht geschleudert. Ist auch alles noch da. Irgendwas stimmt da nicht Drohne Daniel. Weniger wird es jedenfalls nicht. Mein Weibchen findet überall in Wohnung auch noch was. Natürlich nicht so viel wie beim Frühjahrsputz oder dem Sommerfest. Ich hab' jedenfalls sowohl bei der Wäsche als auch beim Abwasch noch leichte Zunahmen. Allerdings erfreulich wenig Milben. Sind dieses Jahr auch fast milbenfrei gestartet. :wink:

    Mit vielen freundlichen Grüßen
    Henry Seifert (Honig-Bienen-Kurse-Gutachten)
    Faulbrutsanierer, Königinnenverschicker, Schwarmfänger, Bienenretter, Streitschlichter, Kunstschwarmkehrer, Belegstellenwirt, Imkerpate, Probennehmer, Schadenschätzer, Ablegerbilder

  • Moin Moin aus Hamburg ,
    Hallo Henry,
    Du schreibst :Mein Weibchen findet überall in Wohnung auch noch was.


    Ich würde sagen : Hier sollte man doch etwas Zuchtauslese betreiben.
    Das Weibchen scheint OK aber der Drohnenstamm scheint verbesserungswürdig :wink:


    Viele Grüße aus dem Norden ( wo der Wind von vorne weht)


    daniel

    Die Quelle des ewigen Lebens liegt nicht im Finden eines Heilmittels zum ewigen Leben, sondern im Akzeptieren des Sterbens, im Eingehen in die Kreisläufe der Natur. Alles muß vergänglich sein, um seine Bestandteile immer wieder in den Gral des ewigen Lebens einzubringen, sich neu zu fügen,zu entstehen und zu vergehen. (Meine Ansicht)

  • Hallo niwa83


    Ich würde bei vorhandener Tracht noch ein paar Tage warten und dann erst abschleudern.Bei mir hat es heute stark gehonigt da ein starker Weißklee und Gelbklee Besatz auf den Weideflächen vorhanden ist.Ich werde erst mitte August in großen Portionen (5 Liter Eimer) erst einfüttern.Ein zu frühes Einfüttern verhindert daß den Völkern zwangsweise das Brutnest eingeengt wird und somit weniger Winterbienen schlüpfen!


    Viele Grüße


    Rüdiger

  • Moin Rüdiger,

    Rüdiger schrieb:

    Ich würde bei vorhandener Tracht noch ein paar Tage warten und dann erst abschleudern. ...


    Falls ich nicht bald abschleuder, bekomme ich eine fürchterliche Tracht. Für's Abwaschen gilt das auch. Die Zunahme beim Abwasch ist allerdings inzwischen deutlich zurückgegangen. Teilweise wird jetzt doch verstärkt schon wieder darauf zurückgegriffen. Der Schrank gibt halt nicht mehr so viel her. Es bereitet aber Mühe den Abwasch umzuarbeiten und wieder zu verwenden. Das Enzym (Lapeen) benötigt Unmengen von Wasser und einen Katalysator bzw. Emulgatstabilisator um aus dem Abwasch auf dem Wege der Einweichung und Abspülung (Abspülhase) Aschen und andere Verunreinigungen abzuspalten und dann auch abzutrennen. Aber nur so ist das gewonnene fast reine Geschirr wieder nutzbar. Im Laufe der Zeit stellt sich eine Art Gleichgewicht ein. Aber erst, wenn der ganze Abwasch aufgespalten und wieder eingelagert ist, läßt die Tracht nach. Die Vorgänge sind sehr komplex. Auch ich habe die Entstehung besonders fest auskristallisierter Ablagerungen noch nicht ganz verstanden. Wärme und Zeit bei mangelnder Feuchtigkeit beschleunigen den Vorgang, der unter Unständen dann nicht mehr reversibel ist. Allerdings führt Feuchtigkeit und Luftabschluß auch nicht zu einem befriedigenden Ergebnis. Die Konsistenz der Ablagerungen bleibt zwar erfeulich cremig, jedoch nimmt die Umgebung einen unangenehmen allerdings arteigenen typischen Geruch an. Selbst dann, wenn der Abwasch gut verschlossen gelagert wird. Bald finden sich auch die ersten Näscher ein. Oder es bildet sich ein ansehnlicher Pelz, der in den Augen des Kenners noch die Abwaschart erkennen läßt. Kaffeesatzabwasch riecht und pelzt völlig anders als Spagetthi- oder Blumenkohlabwasch. Während der eine eher ein unspektakuläres, leicht erdiges Aroma ausbildet, aber durch brilliante Pelzschattierungen glänzt, beindruckt bei Spagetthi- bzw. Blumenkohlabwasch das vielfältige und deutlich hervorstechende Aroma. Erst mit viel Geduld tritt dann auch bei diesem Abwasch die Pelzphase ein. Selbst vollflächig gedeckelt entwickelt er sich (sehr zur Überraschung der anwesenden Weibchen) weiter. Trockener Reisabwasch entwickelt sich dagegen überhaupt nicht mehr. Dort ist, wie so oft, der Wassergehalt entscheidend. Er macht beim Reisabwasch letztendlich die Qualität aus und wird hin und wieder beanstandet. Besonders wenn es dem Imker nicht gelingt einen halbwegs homogenen Abwasch zu erzeugen. Einzelne aromafreie, hart auskristallisierte Trockenbereiche in Mitten cremiger aromatischer Phasen erschweren eine einheitliche Verarbeitung des Abwasches und rufen so immer wieder auch den Unmut des Wäschers hervor, dessen höchste Konzentration und Kraftanstrengung dann gefragt ist. (ein Knochenjob) Sie sind im Interesse eines reibunglosen Ablaufes möglichst zu vermeiden. Die Berufsgenossenschaft bietet jährlich Seminare für Interessierte dazu an. Voranmeldung erbeten - Plätze begrenzt!


    Abwaschen und Abschleudern sind also nichts für Anfänger. Ich glaube ich sollte mich da trotz drohender Tracht lieber irgendwie zurückziehen. (ich bin auch innerlich noch nicht so weit) Wahrscheinlich sollte ich mich auf's Begatten konzentrieren und den darauf spezialisierten Weibchen die Siffase (Abspaltung von Siff) überlassen. Man kann sowohl da als auch dort sehr viele Fehler machen. Deshalb muß man seine Kräfte bündeln und gezielt einsetzen. Verzetteln bringt da nichts.

    Mit vielen freundlichen Grüßen
    Henry Seifert (Honig-Bienen-Kurse-Gutachten)
    Faulbrutsanierer, Königinnenverschicker, Schwarmfänger, Bienenretter, Streitschlichter, Kunstschwarmkehrer, Belegstellenwirt, Imkerpate, Probennehmer, Schadenschätzer, Ablegerbilder