"Bienenfutter"

  • Hallo Forumteilnehmer,
    so allmählich müssen wir uns wieder mit dem Einfüttern befassen. Für mich stellt sich die Frage, ob ich mit Maisstärkesirup oder mit selbstbereiteter Zuckerlösung füttern soll. Ich habe beides mehrere Jahre praktiziert ohne eindeutige Unterschiede feststellen zu können. Ich denke mir, dass ich diesmal wieder Rübenzucker verwenden werde, weil sich in meiner Nachbarschaft niemand befindet mit denen ich über einen Sammelauftrag 5 Tonnen abnehmen kann um einen guten Preis zu bekommen.
    Nun, wo bekomme ich größere Packungseinheiten als die 1kg-Pakete her? Wer kann mir Händler/Lieferanten, bei denen ich ca. 300 kg Zucker in vielleicht 20 bis 50 kg Säcken beziehen kann? Oder wie macht ihr das so? Kauf ihr 1kg-Pakete? Wie ist im Moment der Preis für 1 kg Haushaltszucker?
    Ich bedanke mich für eure Antworten. Einen schönen Gruß von Pit

    Imkeranfänger 1973, nach 3 Jahren wegen Schul- und Berufsausbildung Aufgabe des Hobbys, 1996 Wiedereinstieg, zwischen 15 und 25 Völker, Landrasse auf Hohenheimer Einfachbeute im Selbstbau, AS auf Schwammtuch und Tropfflasche.

  • Bäckerei-Einkauf.
    Die haben auch Fondant (geht als Futterteig) und Glucosesirup.


    Normaler Zucker, egal wo, 92 Cent, im Sonderangebot bei real grade 86 oder so...

    "Meet me in a land of hope and dreams"
    Bruce Springsteen

  • Moin Pit,

    sabi(e)ne schrieb:

    Bäckerei-Einkauf.

    Oder Metro, wird aber nicht billiger. Vielleicht verkaufts Dir Dein Bäcker direkt im Sack. Ist aber 'ne Sch... schlepperei. Hast Du wirklich keinen Imkereiverkauf in Deiner Nähe, der ApiInvert lose abgibt, zum Transport in Milchkannen und Kanistern?

    Mit vielen freundlichen Grüßen
    Henry Seifert (Honig-Bienen-Kurse-Gutachten)
    Faulbrutsanierer, Königinnenverschicker, Schwarmfänger, Bienenretter, Streitschlichter, Kunstschwarmkehrer, Belegstellenwirt, Imkerpate, Probennehmer, Schadenschätzer, Ablegerbilder

  • Hallo,
    bei uns in der nähe ist ein eiscremwerk und den inhaber kenn ich gut da bestell ich meinen zucker mit und kostet netto -;78 cent,
    Aber es soll ja glaube nächstes jahr der zuckerpreis fallen da er nicht mehr gestützt bzw künstlich hochgehalten wird.
    gruss stugger

  • Nee, Glucosesirup ist schon flüssig und enthält Wasser, wenn auch nicht viel. Enthielte er kein Wasser, wär er ein Traubenzuckerstein. :lol:

    Mit vielen freundlichen Grüßen
    Henry Seifert (Honig-Bienen-Kurse-Gutachten)
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  • Hallo zusammen,


    ein Hinweis für all diejenigen die noch Zucker brauchen zum Einffüttern, ab nächste Woche Montag kann man wieder bei real,-
    5 Kg Zucker kaufen für 3,90€, immerhin spart man 70 cent beim Kauf von 5 Kg gegenüber des Einzelpreises.
     
    MfG. Hermann-G.

  • Pit schrieb:

    Hallo Forumteilnehmer,
    so allmählich müssen wir uns wieder mit dem Einfüttern befassen. ...


    aus zeitlichen gründen füttere ich dieses jahr mit 15 kg packen apifonda ein.


    15 kg Apifonda 14,50 €



    mfg bienenhansi

  • Hallo,


    ich habe jetzt im August Honig aus sehr dunklen Waben geschleudert und will diesen verfüttern.
    Nun möchte ich wissen, welches Mischungsverhältnis zweckmäßigerweise anzuwenden ist (Honig / Wasser in Liter).
    Wer kann mir einen Ratschlag geben?

  • Moin Drohne,


    auch wenn ich keine Ahnung habe, warum Du das machen willst:


    Honig darf nicht zu viel Wasser zugesetzt werden bzw. darf verdünnter Honig nicht lange stehen. 20% Wasser im Honig sind gerade sicher gegen das sauer werden, ab 30% wird er sicher recht bald sauer oder schleimig. Du darfst also eigentlich kein Wasser zugeben oder halt nur 10%, wenn der Honig langsam abgenommen wird.


    Also nur immer wenig Honig verdünnen und dann nur so, daß er gut fließfähig wird. 4/1 oder 3/1. Das was Du an Wasser reinschüttest trocknen die Bienen wieder raus. Also übertreib's nicht. Es wird ja nicht mehr durch's Verdünnen. Außerdem erhöht Honigfütterung die Räubereigefahr erheblich. Und denke immer an Freudenstein: "Auf Honig ist nicht gut überwintern!"


    Was hälst Du eigentlich von Bienenstich und Honigwein, Honiggrogg und Honigmilch? :wink:

    Mit vielen freundlichen Grüßen
    Henry Seifert (Honig-Bienen-Kurse-Gutachten)
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  • hallo! drohne!
    habe heuer ebenfalls dunklen honig verfüttert. ich füllte den plastickfütterer zuerst mit vielen eibenzweigen voll. anschließend schüttete ich 1 kg honig nach. es gab keine toten bienen. meine fütterer haben einen großen deckel als komplettabschluß und eine kleine abdeckhaube damit die damen nicht direkt zum zuckerwasser kommen und dort jämmerlich ertrinken. diese abdeckhaube habe ich abgenommen. ich vewendete viele eibenzweige und thuienzweige damit die bienen nicht kleben bleiben. die fütterung erfolgte von oben. viele grüße aus klagenfurt.

    wer aufgibt der hat verloren - wer nicht aufgibt kann verlieren!

  • Hallo,


    ich habe 6l Honig mit 3l Wasser in einer Gießkanne mit Litereinteilung
    gemischt. Das ergab für mich eine nicht zu dicke und nicht zu dünne
    Futtermischung.

  • Hallo,
    D.I.Karbeutz Siegfried , hast du das mitden Eibenzweigen schon öftersgemacht, und haben diese einen besonderen Sinn? Man sollte bedenken, dass alle Bestandteile der Eibe bis auf den fleischigen Mantel der Beeren ein sehr potentes Zellgift enthalten, das die Zellteilung stört. Ich hätte Bedenken diese Zweige als Schwimmhilfe zu benutzen, weil das enthaltene Gift die Brutentwicklung stören könnte. Zudem ist die Substanz als Alkaloid fettlöslich.


    Grüße, z.weasel

  • Moin Drohne,


    drohne schrieb:

    6l Honig mit 3l Wasser ... ergab für mich eine nicht zu dicke und nicht zu dünne Futtermischung.


    Na hat's geschmeckt? :wink:

    Mit vielen freundlichen Grüßen
    Henry Seifert (Honig-Bienen-Kurse-Gutachten)
    Faulbrutsanierer, Königinnenverschicker, Schwarmfänger, Bienenretter, Streitschlichter, Kunstschwarmkehrer, Belegstellenwirt, Imkerpate, Probennehmer, Schadenschätzer, Ablegerbilder