königin aus slowenien

  • hallo zusammen,


    hat jemand von euch schon mal die königinnen aus slowenien getestet - werden von spügin eingeführt und gehandelt (www.caniolan.com) ???


    Habt ihr erfahrungen damit ?



    danke


    Ciao

    >> Jungimker, Tor zum Thür. Wald, etwas Raps, sonst alles mögliche, Belegstelle Gehlberg, Carnica, Zander modifiziert, Brutraum ZaDant, Magazin kompatibel, Selbstbau, Futterzargen, AS-Liebigdispenser und Nassenheider, Oxalsäure und Milchsäure, keine DIB-Gläser <<


    "ex oriente lux"

  • Hallo Björn
    Ich würde Dir empfehlen bei der in der Region gezüchteten Landbiene zu bleiben. In Thüringen gab es auch mal gute carnika. Unkontrollierte Einfuhren bringen die Zucht nicht weiter. Wir brauchen Material, daß zu unseren Rassen passt. Das sind meine Bedenken. Kaufen kann man ja alles, aber ...
    Gruß Peter

  • Hallo Björn.
    warum bienen aus slowenien?
    Weist du wie sich die bienen in deinem klima verhält?
    Wie es mit der f2 generation wird, ob stechlustig oder krankheitsanfällig?
    Schreiben kann man vieles, um bloß exoten zu haben kann man seine ganze zucht die man aufgebaut hat versauen.
    Such dir lieber einen imker in der nähe wo du siehst wie die bienen sind. Dann weist du auch was du hast . Es gibt fast immer völker wo man sich nackten in einer vollbesetzten beute setzen kann. :o Aber es kommt immer auf den durchschnitt an mit dem du arbeitest und weisel nachziehen wolltest du bestimmt auch
    gruss stugger

  • Hallo Björn.
    warum bienen aus slowenien?
    Weist du wie sich die bienen in deinem klima verhält?
    Wie es mit der f2 generation wird, ob stechlustig oder krankheitsanfällig?
    Schreiben kann man vieles, um bloß exoten zu haben kann man seine ganze zucht die man aufgebaut hat versauen.
    Such dir lieber einen imker in der nähe wo du siehst wie die bienen sind. Dann weist du auch was du hast . Es gibt fast immer völker wo man sich nackten in einer vollbesetzten beute setzen kann. :o Aber es kommt immer auf den durchschnitt an mit dem du arbeitest und weisel nachziehen wolltest du bestimmt auch
    gruss stugger

  • Hallo Leute,


    stuft ihr die Vorfahren eurer "bodenständigen Carnica" nun schon als Exoten ein? Seltsam ... wenns noch eine echte Carnica gint, dann in Slowenien und dort haben die vier Ausprägungen je nach Klima, Alpen, Küste, "normales Inland" und Pannonien. Kann doch zur Blutauffrischung nur gut sein.

    42

    ganz sicher

    nur nicht beim bee-space

  • hallo zusammen,


    Rainer


    das seh ich ganz genau so !


    kommt ja von dort - und sollte eigentlich sauber sein und züchterisch bearbeitet ist sie auch (linie Carnica 03 aus Slowenien)!


    @ die anderen


    natürlich habt ihr z.T. recht - ich beziehe meine königinnen von einer belegstelle bei uns ...


    man muss auch nicht nur von dort beziehen um was besonderes zu haben


    aber man muss doch drüber reden ...


    das hat auch nichts mit exoten zu tun ...


    dann müsste man ja Königinnen aus dem Varoatoleranzzuchtprojekt von der insel Unje (die über das bienenzuchtzentrum Bantin vertrieben werden) auch als exoten abstempeln - zuchtlinien Kirchhain, Celle, Lunz am See ( fast slowenien )

    >> Jungimker, Tor zum Thür. Wald, etwas Raps, sonst alles mögliche, Belegstelle Gehlberg, Carnica, Zander modifiziert, Brutraum ZaDant, Magazin kompatibel, Selbstbau, Futterzargen, AS-Liebigdispenser und Nassenheider, Oxalsäure und Milchsäure, keine DIB-Gläser <<


    "ex oriente lux"

  • Natürlich kann man sich holen was man will,warum auch immer.
    Mag sein das es die ultimative carnica ist.
    Aber was hat denn diese biene was die in deiner nähe nicht hat?


    Ich bin kein züchter dafür fehlt mir die zeit. Die weiseln die ich ziehe sind F2 oder F3 früher noch f4 bis f5 generationen. Es ist mir nur wichtig das die bienen sanftmütig ,frühtrachttauglich und gesund sind natürlich auch gute honigleistung bringen.
    Meine zuchtköniginnen holte ich mir immer vom alten züchter der sehr viel zeit für die künstliche besamung und körung und das jahr drauf für die auswahl der weiseln investierte. Durch seine jahrelange erfahrung ,die man meiner meinung für die zucht braucht hatte er immer super weiseln.


    Jetzt durch die globalisierung und des internet kommt man an bienen aus ganz europa oder aus der ganzen welt ran. Auch bei uns gibt es jüngere imker auf der suche nach "der biene". Steht ja alles super beschrieben im internet und das geschäft blüht. Für mich heist es f3 oder f4 weiseln kann ich schlicht vergessen, f3 generationen werden stecher und beim ziehen einer wabe schwirrt alles ab.
    Der alte gute mann der schon über zwanzig jahre seinen stamm aufgebaut hat klagt über häufige fehlpaarung und ist kurz davor die zucht hinzuschmeissen.
    Wenn jemand jahrelange erfahrung hat und weis was er tut bitte schön ,aber nur mal ausprobieren ohne genau zu wissen, halte ich nicht so für gut.


    Zum glück gibt es ja noch schleier und handschuh, wir haben ja alle so angefangen und wenn sie dann keinen honig bringen halten sie uns wenigstens den lästigen nachbarn vom hals.
    gruss stugger

  • Björn schrieb:

    dann müsste man ja Königinnen aus dem Varoatoleranzzuchtprojekt von der insel Unje (die über das bienenzuchtzentrum Bantin vertrieben werden) auch als exoten abstempeln - zuchtlinien Kirchhain, Celle, Lunz am See ( fast slowenien )


    War es nicht so, dass die Carnica-Völker auf Unje zuerst zusammengebrochen war, die Buckfast-Völker mit Königinnen von Jungels deutlich länger "durchhielten" und zuletzt nur ein Volk aus Frankreich übrigblieb?


    Mit welchem Recht werden jetzt eigentlich Carnica-Königinnen mit dem "Gütesiegel" Varoatoleranzzuchtprojekt Unje vertrieben?


    Grüße


    Ulrich

  • ja und das war ne Melifera,


    und die war anscheinend alles andere als ne sanfte Biene!


    und da stellt sich dann gleich die Frage,


    ist der Preis der Sanfmut die Varroa?


    denn warum macht die Varroa den afrikanisierten Bienen (also den etwas Agressiveren) in Südamerika keine solche Schäden wie bei uns?


    Grüßle

    geht´s den Bienen gut, geht´s der Umwelt gut!


  • Laut Bruder Adam ist bei den meisten Bienenrassen und -kreuzungen wohl Sanftmut eines der am leichtesten zu erreichenden Zuchtziele. Ob das so stimmt kann ich zwar nicht beurteilen. Aber einen Versuch wäre es wert. Ob die Varroaresistenz erhalten bleibt wird sich dann zeigen.


    Was die afrikanischen Bienen angeht, so sind wohl nicht alle extrem agressiv, die Monticola beispielsweise verhält sich anders.


    Aber ausgerechnet die "Verlierer" des Toleranztests unter dem Siegel "Varroatoleranz" zu vermarkten erscheint mir schon recht dreist :-(


    Grüße


    Ulrich

  • Ja das ist schon ein starkes Stück!


    ich glaube da gehts halt auch ums Image und vermutlich auch um viel Geld!


    Grüßle

    geht´s den Bienen gut, geht´s der Umwelt gut!

  • mahlzeit zusammen,


    Sorry, habt nur insoweit recht,


    dass im März 03 ein Volk der Gruppe Toulouse übrigblieb (Buckfast war auch weg) !


    Das Prinzip des Projektes ist meines erachtens ein anderes - es geht darum, dass man meint nur vitale nicht bzw. weniger befallene drohnen setzen sich durch und kommen zur anpaarung - das ist weniger ne rassenfrage !


    diese drohnen sollen dann ihre vitalität weitervererben ...


    es wird nur von einigen wieder in diese ecke gedrängt !


    björn

    >> Jungimker, Tor zum Thür. Wald, etwas Raps, sonst alles mögliche, Belegstelle Gehlberg, Carnica, Zander modifiziert, Brutraum ZaDant, Magazin kompatibel, Selbstbau, Futterzargen, AS-Liebigdispenser und Nassenheider, Oxalsäure und Milchsäure, keine DIB-Gläser <<


    "ex oriente lux"

  • hallo,
    Varoatoleranz hin Varoatoleranz her, ich glaube nicht das wir ohne große behandlung auskommen noch eine biene bekommen die es für uns löst.
    In indien wo die milbe heimisch ist habe ich gelesen das bei zu hohen varoadruck das volk abschwärmt und neu anfängt. Was zwar unsere biene auch macht aber klimatisch bedingt ihr tot ist. Weiterhin bin ich der meinung das die varoa auch eine wichtige funktion im ökosytem in indien hat und zwar die regulierung des völkerbestandes.
    Bevor wir nun die besondere biene oder bienenkreuzung gefunden oder eingeführt haben können wir uns wohl mit dem beutenkäfer beschäftigen.


    Vielleicht sehe ich es zu schwarz aber das dauernde eingeführe von irgendwelche superköniginnen aus anderen ländern hat auch konsequenzen für unsere bienen darüber sollte man auch seine gedanken machen.
    gruss stugger

  • Lieber Stugger, liebe Imkerfreunde...
    Letzteres aus Deinem Beitrag (den ich erst heute gelesen habe) ist wohl voll zu unterstreichen. Natürlich muss mal eine Blutauffrischung sein, aber bitte nicht von "JWD"! Züchter in der näheren Umgebung verfügen in aller Regel über Bienenmaterial, was an die jeweiligen örtlichen Klimaverhältnisse angepasst ist. Außerdem wird für meinen Geschmack zu wenig Rücksicht auf den Imkerfreund in der Nachbarschaft genommen. Nach meiner festen Überzeugung hätten wir schon lange flächendeckend sanftmütige Bienen mit einer guten Honigleistung und weiteren positiven Eigenschaften, wenn es unter uns Imkern nicht soviele "Kollegen" gäbe, denen ihr Bienenmaterial "Wurscht" ist.
    M.f.G. Peter Groth.