Restwaben bzw. Wabenreste

  • Hallo Forum.


    Ich hatte mal wieder Erfolg. Mein SOWASCH Marke Eigenbau hat diesen Sommer - nach einigen Verbesserungen gegenüber dem ersten Versuch im vorigen Jahr - bestens funktioniert. Fast zu gut: Glasscheibe vor Hitze gesprungen; Honigreste kandiert. :D Aber jede Menge reines Wachs.


    Übriggeblieben sind natürlich die leeren Hülsen der Waben und dazu hätte ich eine Frage. Die Hülsen fühlen sich an wie aus - ich sage mal - Papier und erinnern etwas an das Material der Wespennester. Wie entsteht dieses Material bei Bienen. Ich dachte alles ist aus Wachs. :(


    Nebenbei: es ging alles so schön, dass ich das Verdeckelungswachs auch gleich eingeschmolzen habe. Der Reinigungseffekt ist so gut, dass ich hoffe beim Kerzengiessen keine Probleme mehr zu haben.

    In diesem Sinne. Pedro.
    (aus dem sonnigen Spanien)

  • Hallo Pedro
    Was du hier beschreibst und auch meinst, sind die Reste der Häutungen der Brut. Diese verbleiben in den Waben, werden geputzt und eine neue Generation Eier wird darin abgelegt. Je mehr Generationen geschlüpft sind, um so dunkler wird die Wabe, aber auch die Zellen werden immer kleiner.
    Die Überreste nach dem Schmelzen kann man einfach kompostieren.


    Ps.(Wie gedeihen die Euvodias?)

    Das Leben sollte keine Reise sein, mit dem Ziel,attraktiv und mit einem gut erhaltenen Körper an unserem Grab anzukommen.
    Wir sollten lieber seitlich hineinrutschen, Schokolade in einer Hand,Eis in der anderen, unser Körper total verbraucht und schreiend
    "Wow, was für eine Fahrt!"....

  • Hallo Pedro,


    diese Reste nennt man auch Kokong wie es der Guido erklärt hat, entstehen sie, wenn sich die Maden verpuppen. Seide ist ja auch so ein Verpuppungsproduckt


    Grüßle

    geht´s den Bienen gut, geht´s der Umwelt gut!

  • Hallo Guido + Toyotafan


    Danke, wieder was gelernt. Übrigens: Bienen und Wespen haben sich an den runtertropfenden Honig gelabt. Sie waren nicht zimperlich und haben sogar heisse Ware genommen ! :( Fand ich schon erstaunplich.


    Euodias: hier habe ich sogenannten gemischten Erfolg. Nach der Aussat
    im Wintergarten (es war ja noch kühl) sind sie gegangen wie auf Hefe.
    Dann habe ich einige vereinzelt und nach draussen gestellt. Mit zunehmender Hitze vielen alle Blätter ab. Da die Stengel aber nicht vertrockneten habe ich sie weiter gepflegt und siehe da, nach offensichtlicher Anpassung an hiesige Temperaturen und Sonnenverhältnissen sind die ersten schon wieder ausgetrieben. :P


    Der zuviele Rest wurde einfach im Wintergarten vergessen und wächst und wächst, ..... Ich nehme an, das es nicht die Hitze, sondern die Sonne ist, die ihnen zu schaffen macht.
    Muss mal nachsehen, aus welchen Klimazonen die Euodias kommen.
    Alles in allem werde ich aber jede Menge Euodias hochziehen :D

    In diesem Sinne. Pedro.
    (aus dem sonnigen Spanien)