Was haltet Ihr von dieser Beute?

  • Noch keine Ahnung und jetzt schon rumtüfteln. Tja, da komme ich meinem Nick schon sehr nahe ;-)



    Betoplanplatten: das sind diese Dinger dunkelbraunen wasserfesten Platten. Mein Opa sagt Wasserschlagbretter dazu.


    Sind die zu gebrauchen?


    Wandstärke (pro Schicht 1cm)


    Sagt doch mal was ihr davon haltet.


    gruß


    Sebastian


    P.S.: Kritik erwünscht

  • Hallo,
    ich würde sagen, das Teil wird zu schwer und kann nicht atmen, seitlich ist eine solche Isolierung auch völlig sinnlos (nach oben ist wichtiger),warum nicht nur aus 2cm unbehandeltem Holz???
    Grüße von Schwarzgelb

    Das Leben ist ein schleichender Prozeß...

  • Also wenn das für deine 4,9er Völker eine Beute ist, muss sie ja nicht lange halten. Griffe/Leisten hast du noch keine konzipiert? Ansonsten viel zu viele Schichten aufeinander gestoßen/geklebt. Wie sieht es mit der Stabilität aus? Wie machst du die Eckverbindungen mit Betoplan? Da kommt evtl Wasser rein, und nie wieder raus? Die Beschichtung von Betoplan wellt sich sicher und blättert ab. Wie sieht es mit der Dampdiffusion aus? Innen Holz und außen wasserdicht? Ein schöner Anblick ist das Ding nicht. Dann lieber ganz aus Holz oder Vollplaste. Im übrigen gibt es hervorragende Bauanleitungen für Beuten. Bleib kompatibel mit deiner Beute!
    Gruß
    SH

  • Bumblebee
    Warum muss die Beute bei 4,9er nicht lange halten? Falls es nicht gehässig gemeint war, versteh ich den Kommentar leider nicht.


    Das mit der Atmung leuchtet mir ein. Aber wie ist das denn bei enderen Kunststoffbeuten, da atmet doch auch nichts?


    Ziehe den Vorschlag zurück!


    Sebastian

  • Hallo Sebastian,
    meine Bemerkung zur Haltbarkeit der 4,9er Völker war natürlich zynisch. Das mit der Feuchte in Beuten ist eher zweitrangig, mit offenem Boden lüftets auch in Kunststoffkisten (gut). Aber die geplante Materialpaarung ist etwas seltsam und sieht nicht gerade haltbar aus. Der Arbeitsaufwand eine Vollholzbeute herzustellen ist geringer, die Haltbarkeit besser abschätzbar.
    Aber dennoch: Bau doch eine kompatible Beute und kauf eine Holzbeute.
    Gruß
    SH

  • ja, wie gesagt, ich bin ein bastler und es gibt immer was wo man meint etwas verbessern zu können. ;)

  • Moin Tim,


    tolle Kombination: Ein Bastler und ein Imker, Da muß Du aufpassen, daß am Ende nicht alles gebastelt wird, nur weil's Basteln so schön ist. Bei den Beuten rate ich Dir dennoch zu Fertiglösungen. Wirklich. Billiger wird's kaum und präziser sobiso nüch. Außerdem dauert Bestellen bei Zeitmangel und im Notfall wenige Minuten bei gleichbleibender Qualität der Zargen. Denke da mal an's Basteln ...

    Mit vielen freundlichen Grüßen
    Henry Seifert (Honig-Bienen-Kurse-Gutachten)
    Faulbrutsanierer, Königinnenverschicker, Schwarmfänger, Bienenretter, Streitschlichter, Kunstschwarmkehrer, Belegstellenwirt, Imkerpate, Probennehmer, Schadenschätzer, Ablegerbilder

  • keine sorgen, bin schon vom eigenbau abgekommen. Für die Preise kann man wirklich nicht selber bauen. Aber basteln macht halt mehr Spaß (unter Umständen) als bestellen. ;)

  • Naja, also ich meinte eher dass ICH zu den normal üblichen Preisen nicht selbst bauen kann ;)

  • Moin StefanK,


    Du machst mit Deinen Postings manchmal Lesern die Hoffnung, sie könnten sich gute Beuten biller als selbst kaufen selbst bauen. Ich will davor mal warnen:


    Ich habe hier in Leipzig den Zusammenbruch einer großen ABM-Imkerei erlebt. Die hatten die selbe Hoffnung. Da hatten dann ABMer unter Aufsicht und in einer Tischlerei Beuten und Rähmchen usw. gebaut. (Auch EWK's, von denen ich leider welche hab') Nicht nur zwanzig, sondern hunderte Zargen haben die gebaut. Und diese Zargen und Beuten sind insgesamt Murks, weil selbst ein Tischler eben die Anforderungen eines Imkers nicht erfüllen kann, weil er sie nicht kennt. Die Holzmaserung und die Trockenheit, die Lage der Stäbe und die Art der Eckverbinder müssen nämlich erstmal die Witterungseinflüsse mehrerer Bienenjahre aushalten, ehe man sie als brauchbar einstufen kann. Die Kisten stehen schließlich morgens im Tau und Mittags kriegen sie auf eine Seite Sonne. Und das dann das janze Jahr über. Winters kriegen sie außen Frost und innen ist es feucht alles quillt, aber die Sonnenseite bleibt oder wird beim ersten lauen Frühlingswind außen trocken. Die Böden und Gitter kriegen Säuredämpfe ab und die Füße stehen leider oft naß und auf Unebenheiten (Von oben drücken aber 60, 70kg Bienenvolk :wink: ). Die untere Zarge liegt in der Spritzzone von Schlagregen, die obere wird vielleicht zur Hälfte immer von einem Deckel beschattet und der Innendeckel leidet unter Kondeswasser unter einem Blechdeckel mit Stein drauf.


    Ich kann also nur abraten vom Beutenselbstbau. Mistige Beuten versauen einem nacher den Spaß an der Imkerei und quälen mit ihren Ritzen und dem Geruppe zum Zargentrennen usw. die Bienen. Selbst maßgenau gebaute ordentlich verleimte Zargen und Deckel sind nach dem ersten Winter unter Umständen krumm und schief und neue Zargen passen da dann nicht spaltfrei drauf, die Stäbe vom Leimholz quellen auseinander und die Ecken platzen aus. Auch fachmännisch ausgedübelte Astlöcher werden plötzlich zum Flugloch, weil Dübel anders gemassert sind als das ausgebohrte usw. Dann war die ganze Arbeit nur Holz- und Zeitvernichtung. Eben ABM. :lol:

    Mit vielen freundlichen Grüßen
    Henry Seifert (Honig-Bienen-Kurse-Gutachten)
    Faulbrutsanierer, Königinnenverschicker, Schwarmfänger, Bienenretter, Streitschlichter, Kunstschwarmkehrer, Belegstellenwirt, Imkerpate, Probennehmer, Schadenschätzer, Ablegerbilder