Die Faulbrut Sperrbezirkkarte ist aktuell

  • Hallo Forumsteilnehmer,


    wir vom Imkerbund.org haben es durch gemeinsame Arbeit geschafft!
    Unsere Sperrbezirkkarte ist vollständig. Sie ist unter:
    http://www.imkerbund.org/sperrbezirke/karte.php
    einsehbar. Die Aktualisierungen haben wir dank des monatlichen Tierseuchenberichtes der Bundesregierung gesichert.


    Darüber hinaus aktualisieren bereits einige engagierte Amtveterinäre dankenswerter Weise ihre Mitteilungen eigenständig auf unser Seite. Andere senden uns die neuen Meldungen per Mail zu. Der bundesweit an alle Ämter verteilte Zugangsschlüssel wurde heute geändert und wird nur noch den mitarbeitenden Tierärzten pünktlich vor Dienstbeginn am Montag zur Verfügung stehen.


    Meldungen die nur die Anzahl der befallenen Stände anzeigen stammen aus dem Tierseuchenbericht. Veröffentlichungen dazu wurden trotz Suche nicht gefunden. Bitte rufen Sie dann bei Bedarf die entsprechenden Veterinärämter an, um die genauen Ortsteile zu erfahren. Mails werden offenbar nicht bearbeitet.


    Ich werde täglich die eingehenden Meldungen eintragen und das Sperrbezirkregister aktuell halten damit darauf Verlaß ist.


    Viele Grüße an alle Forumsteilnehmer,


    Annerose Fogel


    faulbrut@imkerbund.org

  • Hallo, soeben habe ich mir die Karte mal angeschaut. Ich finde, es ist zweifellos eine wirklich gute Idee. Jedoch als ich einfach so mal unser Kreiskennzeichen eingab erhielt ich die Meldung, es gebe im Kreis 2 Faulbrutbezirke, Ortsangabe unbekannt. Nun ja, von einem weiß ich, den anderen kenne ich nicht. Wirklich weiterhelfen tut mir das so aber noch nicht :-? 
    Grüßle
    Soni

  • Annerose schrieb:

    wir vom Imkerbund.org haben es durch gemeinsame Arbeit geschafft!
    Unsere Sperrbezirkkarte ist vollständig. Sie ist unter:
    http://www.imkerbund.org/sperrbezirke/karte.php
    einsehbar. Die Aktualisierungen haben wir dank des monatlichen Tierseuchenberichtes der Bundesregierung gesichert.



    Warum haben die Bauern keine solchen Aktivitäten, sprich den Gang an die Öffentlichkeit gemacht, als diese auf ihren Höfen die Maul und Klauenseuche bzw. BSE hatten.?


    Sind Landwirte intelligenter als Imker?


    Wissen die vielliecht, dass man den Verbraucher mit solchen Tatsachen nur verunsichert?


    Warum haben schon einige Honigkunden schwer gezweifelt, als in unserer Tagespresse ein Bericht über die AFB in unserem Raum erschien.


    Was denkt sich der Honigkunde, wenn er hört, dass die Honigproduzenten irgendwas mit "Faukbrut (Faulen) zu tun hat.


    Warum macht der D.I.B keine solchen Aktivitäten in Sachen Faulbrut? Verstehen diese Leute mehr vom Marketing als der Imkerbund.org?


    Wem nützt diese Karte bzw. der Gang an die Öffentlichkeit?

  • Hallo,


    honigmayerhofer
    Zitat:"Wem nützt diese Karte bzw. der Gang an die Öffentlichkeit?"


    Ich bin sicher jedem der die Augen aufhält. Habt Ihr nicht auch schon Bienenstände gesehen die auftauchen und plötzlich wieder verschwinden? Keine Adresse dran und niemand weiß woher? Wenn man aber weiß wo Faulbrut ist dann kann man auch handeln und die weitere Verbreitung zum Wohle aller stoppen. Öffentlichkeit bedeutet Kontrolle und Unterlassung durch die Gefahr der Entdeckung.


    Kluge Imker können auch Ihre Kunden sensibilisieren und in den Schutz der einheimischen Bienen einbeziehen. Ist es nicht so, daß Importhonig in vielen Berichten als hochgradig mit Faulbruterregern verseucht beschrieben wird. Klärt Eure Kunden auf und ratet ihnen einheimischen Honig zum Schutze der Bienen zu kaufen. Diese Arbeit wird sich auf Dauer auf den Honigabsatz auswirken. Es ist auch ein Argument für den Preisunterschied! Deutsche Imker investieren Arbeit und keine Chemiebomben.


    Ich selbst habe lange Zeit unbewußt Importhonig im Supermarkt gekauft. Niemand hat mir gesagt was ich da kaufe. Tut Euch und den Hausfrauen einen Dienst und sorgt für Aufklärung. Dann gibt es auch keine Verunsicherung wenn die öffentlichen Bekanntmachungen über Faulbrut in den Wochenblättern stehen. Sagt Euren Kunden das die Bienenkinder davon krank werden und nicht die Menschenkinder sie werden es bestimmt verstehen.


    Deine Frage warum der DIB keine Sperrbezirkkarte macht kann ich beantworten. Rechne mal aus was es kostet! Das Programm etliche 10 000 Euro und dann noch eine Halbtagskraft die alles aktuell hält. Wir arbeiten alle ehrenamtlich und Freude ist unser Lohn. Ich bin richtig stolz auf unsere Mitglieder!


    Soni ,
    ich denke es ist Dir schon damit geholfen das Du weißt das Faulbrut im Kreis ist, einfach beim Amt nachfragen. Wir sind auf die Kooperation der Ämter angewiesen. In dem Seuchenbericht stehen nur die Kreise aber nicht die genauen Standorte. Also habe ich diese übertragen. Mehr Informationen hab ich nicht, möchte ja alles mundgerecht servieren klappt aber nicht überall.


    Güße an alle Forumsteilnehmer,


    Annerose

  • Hallo zusammen
    Hallo Franz-Xaver
    Ja, warum hat der DIB oder die LVB oder die Kreisverbände keine Karten?
    Du hast in deinem Beitrag doch schon die Antwort geschrieben!
    Die Vorgabe ist doch, alles in der Imkerei nur von "positiver Seite" aus zu sehen. :evil: (Außer du bist auf kein Amt innerhalb des DIB aus, dann kannst du schreiben und sagen was du willst 8) )
    Und warum? Die Gegendarstellungen und Aufklärungen der Verbraucher würden ja viel Geld kosten, dass der DIB wie immer nicht hat. Hier bei uns erfährst du die Sperrbezirke nur auf Nachfragen, dabei sollten sie Hauptthemen bei Treffen und Veranstaltungen sein.
    Und wem nützt die Karte oder das Wissen? "MIR", der ich sehr interessiert bin.
    1. Wanderungenplanung
    2. Ein.- und Verkauf von Material
    3. Standbesichtigungen oder Besuche.
    In diesem Monat besichtigt der Verein eine Großimkerei im Schwarzwald, und ich will vorher wissen, wie es in diesem Bezirk aussieht.
    Faulbrut bekommen ist in meinen Augen keine Schande, denn kein Bien ist dagegen resistent, aber sie nicht erkennen oder bewußt zu verheimlichen, ist grob fahrlässig und gehört bestraft.

    Das Leben sollte keine Reise sein, mit dem Ziel,attraktiv und mit einem gut erhaltenen Körper an unserem Grab anzukommen.
    Wir sollten lieber seitlich hineinrutschen, Schokolade in einer Hand,Eis in der anderen, unser Körper total verbraucht und schreiend
    "Wow, was für eine Fahrt!"....

  • Guido schrieb:

    In diesem Monat besichtigt der Verein eine Großimkerei im Schwarzwald, und ich will vorher wissen, wie es in diesem Bezirk aussieht.
    Faulbrut bekommen ist in meinen Augen keine Schande, denn kein Bien ist dagegen resistent, aber sie nicht erkennen oder bewußt zu verheimlichen, ist grob fahrlässig und gehört bestraft.


    also du brauchst wirklich keine Angst zu haben, wenn man einen Imkerkollegen besucht, und vielleicht auch noch seine Haustürklinge oder was anderes anfässt, daß man sich dadurch dann die Faulbrut holen kann!


    so hoch ansteckend ist sie nun doch nicht,


    im Gegensatz zur Maul- und Klauenseuche!


    es braucht laut Hansen (Dänemark) einen gewissen Schwellenwert an Sporen, daß sich ein Bienenvolk überhaupt erst infizieren kann!


    wobei dieser durchaus von Volk zu Volk sehr unterschiedlich sein kann!


    und Hansen hat auch bewiesen, daß es durchaus Faulbrut-resistente Bienenstämme gibt!


    Grüßle

    geht´s den Bienen gut, geht´s der Umwelt gut!

  • Hallo Franz,


    ich versteh deine Haltung zum Thema Faulbrut nicht, du legst doch auch Wert das der Honig keine chemischen Substanzen enthält, und bei Faulbrut darf keiner was sagen, könnten ja die Kunden hören.
    Wenn ich ehrlich bin schreiben und senden die Medien mehr Mist und Unwahrheiten über Faulbrut.
    Für den Mensch ist das ganze völlig unbedenklich und ungefährlich, wenn man die Kunden richtig aufklärt dann gibt es auch keine Probleme.
    So eine Karte nützt jeden Imker, man weiß wo Faulbrut ist und kann sich entsprechend verhalten und beim Kauf von Zubehör wachsam sein.
    Genau so bei Wanderungen, sonst muss man immer beim zuständigen Veterinäramt anfragen wo was gesperrt ist.
    Positive Aufklärung ist viel besser.
    Wenn die Kunden wissen das ausländische Honige mehr belastet sind mit Faulbrutsporen kaufe diese auch vermehrt deutschen Honig.

  • Hallo Toyotafan
    Angst habe ich keine vor Übertragung durch Berührung, aber wer weiß, vielleicht macht man dort ein Einkaufsschnäppchen oder so? 8)

    Das Leben sollte keine Reise sein, mit dem Ziel,attraktiv und mit einem gut erhaltenen Körper an unserem Grab anzukommen.
    Wir sollten lieber seitlich hineinrutschen, Schokolade in einer Hand,Eis in der anderen, unser Körper total verbraucht und schreiend
    "Wow, was für eine Fahrt!"....

  • michael2 schrieb:


    ich versteh deine Haltung zum Thema Faulbrut nicht


    Wenn ich AFB höre, brennt es mir die Sicherungen durch, aber gewaltig.


    Als der erste AFB Verdachtsfall von einem Imker dem zuständigem Herrn gemeldet wurde, dauerte es Monate, bis hier kontrolliert wurde, da dieser den Anruf einfach vergaß und der Imker auch nichts weiter unternahm.


    Bei uns im Landkreis wird jedes verdächtige Volk abgeschwefelt. Lt. unserer Amsttierärztin bringt die Kunstschwarmsanierung nichts, da die Bienen in Stress versetzt werden und dann die Faúlbrut wieder ausbricht, lt. ihrem Gespräch mit mir.. Keine Chance dagegen anzukämpfen.


    Meinen Schwager (70) wurden im Winter alle Völker abgeschwefelt. Heuer flogen ihm 3 Schwärme zu. Er hatte alles super sauber abgeflammt usw. Ein braver Vereinskollege hetzte im wiederum die Amsttierärztin auf dem Hals und mit Hilfe ihres Henkersknechtes (Kreisgesundheitswart) wurden die Völker wiederum, lt. Aussage meiner Schwester sofort abgeschwefelt. Mein Schwager stand dabei und weinte.


    Bei einem lb. Vereinskollegen (82) wurden jetzt vor der Honigernte die 2 Völker und zwei Schwärme abgeschwefelt. Da er nicht mehr in der Lage ist, diese zu entsorgen wurde unser Vereinsvorstand gebeten dies zu tun. Dieser hat momentan nicht die Zeit dazu, so hat man eben die Fluglöcher verstopft gelassen und harrt der Dinge.


    Und jetzt frag mich nochmal, was ich gebe AFB hätte.


    michael2 schrieb:


    So eine Karte nützt jeden Imker, man weiß wo Faulbrut ist und kann sich entsprechend verhalten und beim Kauf von Zubehör wachsam sein.
    Genau so bei Wanderungen, sonst muss man immer beim zuständigen Veterinäramt anfragen wo was gesperrt ist.


    Wenn du schon wanderst, kannst du in dem zuständigem Landkreis im Amstblatt nachschauen.


    Was willst du alten Schrott kaufen, kauf dir was Neues!


    Wenn interssiert es hier in Niederbayern, ob in Hamburg die Faulbrut ist?
    Aber die "Händelung" dieser Krankheit, da fehlt es an allen Ecken und Enden, hier sehe ich den größten Handlungsbedarf.

  • Hallo zusammen,
    in einigen Ecken in diesem unserem Lande wird bei
    Bienenkrankheiten wie folgt vorgegangen:
    Alles, was auffällig ist, wird abgeschwefelt, die Reste
    vernichtet, das Wachs eingeschmolzen,
    die Beute desinfiziert oder verbrannt.
    Der Rest ist Schweigen.
    Noch Fragen?
    AFB ist in den Völkern allgegenwärtig.
    Die Anfälligkeit (ausser bei Ausbruch als Faktorenkrankheit)
    erhöht sich durch Inzucht.
    Viele Grüße
    Lothar

    Solange Menschen denken, das Tiere nichts fühlen,
    müssen Tiere fühlen, das Menschen nicht denken.

  • Liebe Imkerfreunde,


    mit diesem Schreiben von Klaus Maresch und Annerose wird deutlich, dass der Imkerbund.org genauso wie DBIB sich von ihren ehemaligen Vorstellungen getrennt haben. Kurz gesagt man schreit wieder Heil Ritter oder nur zum Wohl der Institute, die an den Imkern verdienen! Welchen Nutzen hat da die Verbandsspitze. Es ist schon interessant, wie sich die Verbandsspitzen von den Instituten lenken lassen ohne dass bakteriologische Grundkenntnisse akzeptiert und in Gesetz umgesetzt werden!


    Es wäre schön, hier würden nur mikrobiologische Kenntnisse vermittelt und vertreten werden und nicht politisch. Aber einem Politikwissenschaftler muss ein Bakteriologe wohl dieses Geschwätz entschuldigen!?


    Ich hänge aus dem alten Forum bzw. anderem Forum meine Faulbrutfragen beantwortet von DBIB Vorstandsmitglied Christoph Koch an, das damals bei DBIB noch so richtig war, weshalb wohl auch hier die Meinungsänderung oder fehlt es einfach nur an Charakter?

  • Fragen zum Auftreten von Faulbrut an Bienenvölkern und die Frage ob wir überhaupt Verordnungen dazu brauchen.


    1. Warum ist das Auftreten von Faulbrut in einem Befallsgebiet bei den Bienenvölkern nicht normalverteilt?
    gibt es vielleicht genetische Unterschiede?
    Ja, denn Völker sind unterschiedlich anfällig


    gibt es vielleicht Mikrostandortunterschiede?
    ?
    2. Können wir Faulbrut überhaupt ausrotten?
    nein, sonst wäre sie ja schon ausgerottet! So viele Völker wie schon seit dem es das Seuchengesetz gibt verbrannt wurden!


    man müsste mal ausrechnen wie viele das waren und wie viel an Geld das ist!


    3. Kommt Faulbrut vielleicht vermehrt über Auslandshonig und Auslandsgläser in die Region?
    natürlich ist das ein nicht zu unterschätzender Ansteckungsherd! weil in sehr vielen Außereuropäischen Imkereien zur Vorbeugung (z.T. vom Veterinär angeordnet) die Völker mit Antibiotika behandelt werden


    4. Sagt das Vorhandensein von geringen Mengen von Bakterien im Bienenvolk überhaupt was über das Auftreten von Symptomen aus?


    Als ausgebrochene AFB zählt der klinische Befund! und nicht das Vorhandensein von Sporen! Also es können Sporen vorhanden sein aber die Krankheit bricht nicht aus! das ist der kleine Unterschied! Deshalb war der DBIB in der Vergangenheit immer schon dafür, dass Völker, welche keine Sporen haben, sofort aus einem Sperrgebiet raus müssen, um sich nicht anzustecken! Denn bei Trachtende ist die Ansteckungsgefahr am Größten


    5. Warum haben manche Erwerbsimker in Sperrbezirken keine Faulbrutsymptome im Gegensatz zu den Laienimkern darum?
    Ein Erwerbsimker achtet zum Einen auf vitale Völker, denn nur die produzieren Honig! er lässt kränkelnde schwache und eben auch Inzuchtgeschädigte Völker nicht sehr lange am Leben! dann sorgt er auch in aller Regel für einen jungen frischen Wabenbau! und ein gut ausgebildeter Erwerbsimker erkennt die AFB lange vor ihrem gefährlichen Ansteckungspotential, nämlich im zeitigen Frühjahr oder im Herbst!


    6. Können alte Rentner, die oft kaum noch sehen können überhaupt die Krankheit erkennen?
    Siehe Antwort auf Fr 4


    7. Wie kann es passieren, dass Hobbyisten über professionelle in bezug auf Faulbrutkontrolle herrschen?
    In dem den Erwerbsimkern schon eine ganze weile Stück für Stück die Kompetenzen genommen wurden! Die Föderale Struktur es den Hobbyisten besser ermöglicht ihre Politischen Interessen aufgrund ihrer großen Anzahl viel mehr Gewicht zu verschaffen! Wir Berufsimker sind nur ein kleiner Haufen, der hauptsächlich aus, untereinander verstrittener und neidischer Alleingänger besteht! und zu guter letzt einer der Vergangenen DIB Präsidenten war selbst Veterinär, ich weiß nur nicht ob er auch Amtsveterinär war!


    8. Warum brauchen die anderen Eu-Staaten solche Kontrollen nicht? Warum müssen dort die Erwerbsimker ihrem zuständigen Veterinär nur melden wenn sie bei ihren Völkern was feststellen?
    Ist doch ganz einfach, weil dort die Beamten nach dem Moto verfahren, nur nicht zu viel machen wird schon gehen und von Bienen hab ich sowieso keine Ahnung!
    wer macht den in D die Arbeit vor Ort? etwa der Amtsveterinär selbst? Nein der BSV und wer ist das? Ein Imker und was kann so einer besser als ein Berufsimker wenn dieser gut ausgebildet ist? das gleiche wie der BSV


    9. Soll mit überzogenen Verordnungen in D nur ein paar Labore finanziert werden?
    möglich dass man damit ein solches Ziel verfolgt. Möglich aber auch, dass man generell nicht will, dass in D so richtig viel Honig über Haupt erst produziert werden soll!
    jedes Kilo D Honig ist doch den Importeuren ein Dorn im Auge! oder sehe ich das falsch?


    Vorstandsmitglied DBIB
    Christoph Koch
    Karl-Friedrichstr. 15
    D77728 OPPENAU
    E-Mail: Imkerei.Koch@t-online.de 
     
    Als Bakteriologe muss ich folgende Punkte noch anschliessen. Entweder müssen alle Bienenvölker und jedes eingeführte Glas Honig, Pollen mit Polymerase chain reaction (Polymerase Kettenreaktion) auf Faulbrutsporen hin untersucht werden oder was sinnvoller wäre, sofort die visuelle Kontrolle aufgegeben werden. Denn Faulbrut tritt vermehrt in der Nähe von Müllplätzen auf wo auch verschmutzte Abfallgläser mit Honigresten aus fernen Ländern vorkommt. Die Sporen stecken die Völker an nicht die Völker mit klinischen Symptomen. Die Verordnung mit dem Verbot der Aufstellung von Bienenkästen sollte schnellstens aufgehoben werden. Bei unseren EU-Nachbarstaaten müssen die Imker auch nicht zu Baumkletterern ausgebildet werden, diese müssen auch nicht eine so intensive Schwarm Kontrolle durchführen, weil sich die Schwärme natürlich die leeren Kästen besiedeln! Wenn man sich dann auf 3. Reichs Faulbrut verordnung und Jagdgesetz beruft, dann muss ich fragen was für Gesetze unterstützen die Deutschen Bieneninstitute, ist es doch nur zu deren Vorteil?
    Zusätzlich gibt es wirklich mikroökologische Standortunterschiede und auch Inzuchtprobleme mit dadurch vermehrtem Faulbrutauftreten und Auftreten anderer Krankheiten!

  • @ hallo Friedhelm,


    ich glaube einer von uns beiden ist nicht mehr ganz auf der Höhe. Was denn für ein Schreiben? Ich hoffe es geht Dir gut! (ist ernst gemeint)


    Viele Grüße,


    Annerose

  • Zitat

    ... ein gut ausgebildeter Erwerbsimker erkennt die AFB lange vor ihrem gefährlichen Ansteckungspotential, nämlich im zeitigen Frühjahr oder im Herbst!


    Interessant. Woran erkennt man denn das lange vor dem Ausbrucht?