Liebig despenser, erfahrungen?

  • zur varoabehandlung, habe ich mir den liebíg despenser geholt, ist so ne falsche, die man auf ein papierding aufsetzt was sich mit Armeisensäure vollsaugen soll, und das langsam abgeben soll, die flasche wird draufgelassen


    man benutzt 85% Ameisensäure,
    gestern, abend habe ich es reingemacht, so 110 ml, heute mittag habe cih, nachdem ich von der schule heimkam, nachgeschaut, und es waren nur noch 50 ml drin,
    habe die flasche dann mal rausgetan, und nur die getränkten papiertücher( sind so 10 übereinander dringelassen)
    dabei ist mir auch etwas armeisensäure ins volk getropft, hoffentlich hat es die königin nicht erwischt,
    ist das beim despenser normal oder mach ich da was falsch?

  • Hallo Matthias,
    es ist normal, dass die Flasche im Tellerverdunster (dazu gehört auch der LD) am Anfang eine größere Menge Säure abgibt. 40-50ml laufen da in den ersten Stunden in das Papier. Es ist aber nicht normal die 10 Fließtücher des LD GLEICHZEITIG zu verwenden. IMMER nur EIN Tuch pro Anwendung! Steht das nicht in der Anleitung? Für mehrere Papierlagen ist der LD nicht dimensioniert. Mit dem Tellerverdunster könntest du mehrlagig arbeiten. Wichtig ist, dass die Säure nicht in das Volk läuft. Beim LD darauf schauen, dass das Volk gerade steht, sonst könnte die Flasche evtl. kippen.
    Noch Fragen?
    Gruß
    SH

  • Hallo, Matthias,


    hattest Du denn die Dochgröße angepaßt an die Größe der Beute und die Temperatur (dazu kann man die Papiertücher nach einer Tabelle verkleinern)?


    Gruß, J.

  • Hi Matthias,


    Du kannst noch folgenden Fehler machen: Im stehenden Dispenser mit feuchter Papierlage darfst Du nicht die Flasche alleine drehen um z.B. nach dem Flüssigkeitsstand zu schauen. Dabei kann das Papier unter der Flasche kaputtgehen und dann läuft die AS eventuell etwas unkontrolliert raus. Ist mir selber passiert. Immer das ganze Gerät drehen!

  • das mit den 10 tüchern war geraten, war mir nciht sicher wieviele drin sind, dachte es müssen viele drin sein, waren 2( habe vorhin nachgeschaut) ,
    Mein imkerpate hat mir heute geagt, das die dinger bei allen die es damit versucht hatten nicht funktionierten.
    Hab das ding also in die hinterste ecke verbannt udn werde wohl wieder mit schwammtuchmethode behandeln.
    bei dem ding ist sogar beim raustun ein paar mililiter säure ins volk gelaufen :evil: , hoffentlich hat es die königin nicht erwischt

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  • Hallooooooo?
    Was bringt denn dieser anthropomorphe Vergleich? Was tragen denn die emotionalen, stark vermenschlichten Analogien, zur Klärung des Gesundheitszustandes eines Bienenvolkes bei? Nichts, außer Angst.
     
    Bayvarol wird dieses Jahr wohl wieder richtig "hipp" und "inn" sein.
    Die ganzseitigen Anzeigen für die Produktserie waren ja auch nicht zu übersehen.
    Bienenfreundlich ist Bayvarol, manchmal auch milbenfreundlich.


    Das Problem hier war eindeutig und klar umrissen: Anwenderfehler.
    Ich habe jedes Jahr 15 LD´s und doppelt soviele TV´s im Einsatz, sie sind leicht zu handhaben, sind sicher in der Anwendung und wirken gut.
    Bitte die Anleitung zur jeweiligen AS-Anwendung LESEN!
    Oder noch besser bei jemandem zuschauen, der das schonmal (erfolgreich) gemacht hat.
    Gruß
    SH

  • Hallo,


    die ganzen Verdunster sind rausgeschmissenes Geld, wurde hier schon mal diskutiert,
    die Anwendung ist viel zu unsicher und umständlich, und es fallen viel zu wenige Milben.
    Bei hohen Temperaturen verdampft zu viel und das wars, wenn es zu kalt ist zu wenig.
    Bayvarol und Perizin sind Nervengifte die sich mit der Zeit im Wachs anreichern und zum Teil eine Resistenz bilden, bei Bayvarol schon 100% sicher.
    Mit dem Schwammtuch arbeite ich schon viele Jahre und mit erfolg, wenn man von oben behandelt sollte man eine Unterlage unten dem Schwammtuch legen, z.B. stück Folie um Verätzungen an der Brut zu vermeiden.
    Ich habe noch einen ganzen Eimer voll mit Verdunstern unterschiedlicher Arten, schade um das Geld.
    In der Praxis sind die Dinger untauglich.


    @ Johann Honig möchte ich von dir kein essen, Honig schmeckt ohne Bayvarol besser.
    Solche Behandlungsmittel sollte man nicht verwenden, egal ob zugelassen oder nicht.
    Da nehme ich lieber in Kauf das paar Bienen eingehen als so Mist im Honig, Wachs und Rähmchen zu haben.


    Hier meine Behandlungsweise, für ein Volk auf einer Zarge nimmt man 20-22 ml AS Schwammtuch von oben, entspricht ein Volk auf 10-11 DN Rähmchen.

  • michael2 schrieb:

    Hallo,


    die ganzen Verdunster sind rausgeschmissenes Geld


    Kann man nicht widersprechen.
    So kann es jeder, wie nachfolgend beschrieben. Nach der Abschleuderung kommt ein Schwammtuch ( z. B. Vileda) mit einer 65 % Ameisensäure bei Außentemperaturen von 15 - 25 Grad entweder von oben oder von unten in die Beute. Idealerweise sollen die Bienen nicht an das Schwammtuch kommen. Bei Außentemperauturen von 12 - 15 Grad ist man mit 80 bis 85% iger Ameisensäure besser beraten. Die Dosierung pro Zarge 20 ml Säure. Der Behandlungsanfang sollte am Abend sein und die Ameisensäure muß gut gekühlt sein. Diese Behandlung sollte man alle
    4 - 5 Tage und das bis zu dreimal machen. Die Ameisensäure wirkt auch in die verdeckelte Brut und hat eine Wirkungsdauer von 14 Tagen.
    Mit dieser Behandlung sollen und müssen nicht alle Milben radikal ausgerottet werden, sondern nur die Spitze des "Varroaeisbergs" bzw. der Hauptteil der Milben bekämpft werden. Der Schlüssel des "Erfolges" zur erfolgreichen Bienenhaltung bzw. des Überlebens der Bienenvölker liegt in der brutfreien Zeit im Winter.

  • Moin Imkers,


    ich schwammtuche auch und bin damit sehr zufrieden. Ein Schwammtuch fällt nicht um und kost nix. :wink:

    Mit vielen freundlichen Grüßen
    Henry Seifert (Honig-Bienen-Kurse-Gutachten)
    Faulbrutsanierer, Königinnenverschicker, Schwarmfänger, Bienenretter, Streitschlichter, Kunstschwarmkehrer, Belegstellenwirt, Imkerpate, Probennehmer, Schadenschätzer, Ablegerbilder

  • Ich kann nicht bestätigen dass alle Verdunster Müll sind.
    Eine gute Lösung bietet die Firma Apidea mit dem Säure Applikator
    (kostet ca. 5 Euro un kann immer wieder verwendet werden)
    Der basiert zwar auf der Schwammtuchmetode nur das man die Verdunstung mittels verschiebbarer Öffnungen regulieren kann.
    Ich behandle so seit ich auf die biologische Bienenhaltung umgestellt habe.
    Auser bei einjährigen Königinnen da behandle ich mit Tymovar.


    Gruß aus Tirol :wink:



    PS: Dieses Bayvarol ist es ähnlich dem österreichischen Apistan ???

    15 Völker , 900m Seehöhe
    nur Standbegattung, Carnica Buckfast Mellifera Mischung, Holz DNM Auszugsbeuten ,


    In jedem Geschöpf der Natur lebt das Wunderbare "Aristoteles"

  • Pauli Michael schrieb:

    Dieses Bayvarol ist es ähnlich dem österreichischen Apistan ???


    Ja

    Mit vielen freundlichen Grüßen
    Henry Seifert (Honig-Bienen-Kurse-Gutachten)
    Faulbrutsanierer, Königinnenverschicker, Schwarmfänger, Bienenretter, Streitschlichter, Kunstschwarmkehrer, Belegstellenwirt, Imkerpate, Probennehmer, Schadenschätzer, Ablegerbilder

  • :evil::evil: Dann Finger weg, das Zeug hat meine Großmutter 2001 15 Völker gekostet (Resistenz) und was im Wachs zufinden war davon möcht ich gar nicht sprechen. Es wird wohl einen Grund haben dass biologisch arbeitende Betriebe dieses Zeug nicht verwenden dürfen. :roll:

    15 Völker , 900m Seehöhe
    nur Standbegattung, Carnica Buckfast Mellifera Mischung, Holz DNM Auszugsbeuten ,


    In jedem Geschöpf der Natur lebt das Wunderbare "Aristoteles"

  • honigmayerhofer schrieb:
    michael2 schrieb:

    Hallo,


    die ganzen Verdunster sind rausgeschmissenes Geld


    Kann man nicht widersprechen.
    So kann es jeder, wie nachfolgend beschrieben. Nach der Abschleuderung kommt ein Schwammtuch ( z. B. Vileda) mit einer 65 % Ameisensäure bei Außentemperaturen von 15 - 25 Grad entweder von oben oder von unten in die Beute. Idealerweise sollen die Bienen nicht an das Schwammtuch kommen. Bei Außentemperauturen von 12 - 15 Grad ist man mit 80 bis 85% iger Ameisensäure besser beraten. Die Dosierung pro Zarge 20 ml Säure. Der Behandlungsanfang sollte am Abend sein und die Ameisensäure muß gut gekühlt sein. Diese Behandlung sollte man alle
    4 - 5 Tage und das bis zu dreimal machen. Die Ameisensäure wirkt auch in die verdeckelte Brut und hat eine Wirkungsdauer von 14 Tagen.
    Mit dieser Behandlung sollen und müssen nicht alle Milben radikal ausgerottet werden, sondern nur die Spitze des "Varroaeisbergs" bzw. der Hauptteil der Milben bekämpft werden. Der Schlüssel des "Erfolges" zur erfolgreichen Bienenhaltung bzw. des Überlebens der Bienenvölker liegt in der brutfreien Zeit im Winter.



    Der Vorteil von obengenannter Vorgehensweise zu den unten genannten Apidea Applikatoren liegt darin dass die Apidea`s 120-130ml Ameisensäure brauchen, die Behandlung funktioniert zwar ist aber damit sehr teuer. Wenn die Apideas älter sind werden sie auch zunehmend verkittet obwohl noch Säure drin ist, d.h die werden nicht leer. Ich nehme daher seit 1 oder 2 Jahren obige Methode die ich hier aus dem Forum habe. Auch bei einjährigen königinnen hatte ich mit oder jetzt ohne Apidea noch nie Verluste.


    MfG Max

    Ich mag keine Signaturen mit ach so Schlauen Sprüchen.