anfängerfragen

  • hallo,
    ich habe mich jetzt auch für bienen entschieden. nur ich weß noch nicht so recht, welche rasse besser am besten ist. wir wohnen auf einem bauernhof, bauen raps, mais und roggen an. außerdem haben wir noch obstbäume, einen garten mit kürbissen, erbsen, sonnenblumen etc und wohnen ca 1 - 1,5 km vom waldrand entfernt. ich finde hinterbehandlunsbeuten praktischer und wollte deshalb fragen ob jemand einen bauplan oder so hat.
    sag schon mal danke im voraus.
    Jan :D

  • Herzlichen Glückwunsch zur Bienenhaltung,
    als Einstieg in die Imkerei würde ich mir vor allem Anderen eine schlüssige Antwort auf die Beutenfrage überlegen. Auf die "Rassefrage" gibt es keine sinnvolle Antwort.
    Gruß
    Simon

  • Hallo


    als Anfänger kann ich dir nur raten setz auf bewährte Sachen, machs so wie dein Imkerpate, mach dir nicht zuviele Gedanken über Sachen die auch die meisten fortgeschrittenen ohnehin nicht verstehen.(Nur viel darüber reden und die Anfänger verunsichern) Ist leider so. Als Folge dieser Fehlberatung mancher Alten Hasen ist schon manchen Anfänger das Imkeren vermiest worden. Ich finde als Anfänger muß man sich keine Gedanken machen wenn man:


    -Brutwaben in den Honigraum hochhängt
    -Mittelwände verwendet. (Rückstandsproblematik)
    -Perizin verwendet
    - und das beste: ein Anfänger ist nicht schlecht und hat nichts falschgemacht bloß weil er keine 50kg pro Volk erntet.


    Wichtig ist dass du erstmal eine Basis schaffst von der du gesichert weiter operieren kannst.
    Soll heißen lass dir irgendwo ein paar alte Beuten schenken, welche ist eigentlich egal, desinfizier sie mit mit Ätznatron und fang an.
    Ein Buch reicht für den Anfang (liebig EInfach Imkern)
    Es ist darauf zu achten für diesen Schritt wenig ,besser, gar kein Geld auszugeben.
    Nimm Bienen aus der Nachbarschaft, und eigne dir eine einfache Grundstruktur des imkerlichen Handelns an. Wenn du das 2 Jahre durchgehalten hast weist du selbst am besten wohin der Weg dich führt.
    Rasse, Beuten, Managment.



    Ich schreib hier bloß so erbost weil ich grad einen krassen Fall betreue. Ein Jungimker der die Imkerei revolutionieren wollte und letztlich klein beí gegeben hat und alles wieder hinschmeissen wollte.



    Grüsse


    Max

    Ich mag keine Signaturen mit ach so Schlauen Sprüchen.

  • Hallo lieber Honigbär,
    eine Frage habe ich allerdings, wie passt Perizin+Wabenumhängen zur empfohlenen Literatur? Vielleicht stehen die Imker auf Ambivalenzen in der Betriebsweise? Im Umgang mit dem Imkerpaten sollte der Anfänger die Widersprüchlichkeiten alter Hasen erkennen und daraus neues Wissen schöpfen. Ich kenne aber auch Imkerpaten, die nicht das
    Zentrum des Wissens und der Macht sind, sondern über die Jahre zum Laien fortgeschritten sind. Von denen mag man dann auch was lernen.
    Die Anfängerkurse halte ich für einen guten Einstieg:
    Kurs+Praxis vor Ort+Ableger/Volk+Buch+Nachbetreuung.
    Sehr gut lernt es sich auch in einer Gruppe von Anfängern.


    Gruß
    Simon

  • Bumblebee schrieb:

    Hallo lieber Honigbär,
    eine Frage habe ich allerdings, wie passt Perizin+Wabenumhängen zur empfohlenen Literatur?


    Es geht hier darum im ersten Schritt sicheres Rüstzeug im Umgang mit den Völkern zu schaffen, also Ängste abbauen und ein Gefühl für den Bien zu entwickeln.
    Im zweiten Schritt dient die empfohlene Literatur sich ein besseres, neueres Wissen schrittweise anzueignen und imkerlich auf eigenen Füßen zu stehen.


    Bumblebee schrieb:


    Vielleicht stehen die Imker auf Ambivalenzen in der Betriebsweise? Im Umgang mit dem Imkerpaten sollte der Anfänger die Widersprüchlichkeiten alter Hasen erkennen und daraus neues Wissen schöpfen. Ich kenne aber auch Imkerpaten, die nicht das
    Zentrum des Wissens und der Macht sind, sondern über die Jahre zum Laien fortgeschritten sind.


    Eben, ich verrate dir sicher kein Geheimnis wenn ich sage dass viele der "Alten Hasen" bei og Schritt 1 stehengeblieben sind.


    Bumblebee schrieb:


    Von denen mag man dann auch was lernen.
    Die Anfängerkurse halte ich für einen guten Einstieg:


    In vernünftigen Anfängerkursen werden aber die Leute auch nicht zugemüllt (z.B.verschiedene Zellgrößen ) sondern ein sinnvolles Rüstzeug für die eigene Praxis gegeben.
    Wenn man weiterkommen will steht ohnehin die Abkehr von allzu oft wiederholten Wahrheiten im kleinen Kreis an. Wir lernen doch heutzutage nicht mehr vom Imkerpaten oder vom Opa um die Ecke wies weitergeht , sondern die Fachliteratur gibt die Richtung an.
    [/quote]

    Bumblebee schrieb:


    Kurs+Praxis vor Ort+Ableger/Volk+Buch+Nachbetreuung.
    Sehr gut lernt es sich auch in einer Gruppe von Anfängern.
    Gruß
    Simon


    Da gibts nichts dagegen zu sagen


    Gruß Max

    Ich mag keine Signaturen mit ach so Schlauen Sprüchen.