Nachteile Hinterbehandler

  • Zu den von mir übernommenen Beuten zählen auch 20 Hinterbehandlungsbeuten in einem Wanderwagen.
    Diesen würde ich natürlich gerne nutzen.
    Nach vielem lesen hier im Forum und in Fachliteratur, kann ich den Vorteil der Magazine nur in der einfachen Erweiterbarkeit sehen. Oder irre ich mich? Die Behandlung ist von hinten doch eher leichter bzw. nicht komplizierter als von oben, jedenfalls im Kaltbau.


    Was spricht eigentlich dagegen, 2 übereinander liegende Hinterbehandlungsbeuten zu einer großen zusammenzuführen? So entstehen 4 nutzbare Räume.


    ich hoffe ich gehe jetzt nich zu blauäugig an die Sache. :oops:

    Unsere Heimat, unsere Liebe, unsere Farben Blau, Weiß, Rot!
    Von 1965, FC Hansa bis in den Tod ! ;-)

  • Hallo,
    aus längst vergangenen Tagen besitze ich immer noch zwei Wagen zu 42 Beuten (je 1 x Kuntzsch bzw. DNM) sowie ein Bienenhaus mit 14 DNM-Wanderbeuten. Darüber hinaus hab ich auch noch ein par alte Kuntzsch-Zwillingsbeuten (eine interessante Beute - damit hat mein Vater vor 50 Jahren angefangen...) u. ähnliches Antiquuarisches in Reserve...
    Kurz und gut - ich glaube, damit kenn ich mich aus. Zur Zeit halte ich in diesem "Museum" ca 40 Völker. Für die modernen Bienen erscheint mir die eingeschränkte Erweiterungsmöglichkeit der Hinterbehandlungsbeute problematisch.
    Spätestens Mitte Mai sind die Kisten oben und unten voll - Ablegerbildung ist angesagt, sonst Schwarm... Bei mir mit bis zu 16 m hohen Kiefern und Robienien kann ich den Schwarm nicht annehmen, weil die längste Leiter nur 9 m erreicht...
    Nun ist das Textende nahe - kurz und gut:
    Vorteil Hinterbehandlung: Arbeitsbedingungen für Imker (vor allem im Bienenhaus) deutlich besser als beim frei aufgestellten Magazin.
    Man kann an den Bienen relativ entspannt arbeiten - auch bei ungünstigem Wetter...
    Nahteil: Erweiterun nur eingeschränkt möglich - Schwarmneigung nicht immer beherschbar.
    Zu Deinem Vorschlag ... Im Bienenjournal stand vor ein par Monaten, daß Imker auf Rügen ihre Beuten in den Wagen so ähnlich umgebaut haben - vielleicht kannst Du mal persönlichen Rat einholen.
    Ansonsten: Nur Mut!
    Grüße ralf_2

  • Moin benzoca,


    es gibt der Nachteile viele, aber nicht alle treffen immer auch wirklich zu. Es kann durchaus sein, daß jemand der Warmbau in der Hinterbehandlung hat, es zum kotzen findet, eine schwere Futter- oder Honigwabe an der Beutenfront am ausgestreckten Arm abzuholen oder dort wieder hinzuschieben und einer der Hinterbehandlung kalt hat, lächelt nur darüber. Der flucht aber vielleicht über das Verkitten seiner Wabenträger. Deshalb hier mal paar deutliche Nachteile, ganz ohne Anspruch auf Vollständigkeit oder darauf, daß auch alle Nachteile von allen als solche empfunden werden:


    - Nur als Front aufstellbar (verfliegen)
    - Regenschutz (Haus/Wagen) notwendig
    - Nur in Holz verfügbar
    - Wabenbock nötig
    - Kippkontrolle unmöglich
    - Honigentnahme nur Wabenweise
    - Ernte unbebrüteter Waben fast unmöglich
    - Raumweises erweitern unmöglich
    - Ableger-Vereinigung durch aufsetzen unmöglich
    - Verstellen (Fluglingbildung/Schwarmverstärkung) nur eingeschränkt möglich
    - Einfüttern großer Mengen unmöglich
    - Reinigung und Tausch fast unmöglich
    - Offener Boden unmöglich
    - Zwischenableger / Rückvereinigung nur eingeschränkt oder sehr aufwendig möglich
    - Umweiselung in Brutnestmitte ohne nochmalige Störung fast unmöglich
    - Varroadignose schwierig
    - Varroabehandlung nur mit Einschränkungen möglich
    - Wabenrotation nur eingeschränkt möglich
    - Überwinterung auf drei Räumen nur nach Umbau möglich
    - Mehr als ein HR nur nach Umbau möglich
    - Schwarm einschlagen aufwendiger als bei Oberbehandlung
    - Werkzeug nötig zum Wabenziehen
    - Beurteilung der Volksstärke unsicherer
    - zusätzlich Wabenkästen nötig
    - Wabenschrank nötig
    - ...


    sicher hab' ich Einiges vergessen und es war nur nach den Nachteilen gefragt. :wink: Vorteile haben die Hinterbehandler natürlich auch und wenn sie nur einfach vorhanden sind. :lol:


    Wenn Du Deine Kisten und den Wagen umbauen willst, dann rate ich zum Umbau auf Magazine. Meine Erfahrung zeigt, daß ein Wagen mit halbsoviel Magazinen mehr Honig bei weniger Arbeit bringt als ein Wagen mit Hinterbehandlung. Und es gehen mehr als halbsoviele Magazinbeuten rein. Für sortenreine Honige aus kleinen Trachten (Weißdorn, Sanddorn, Inkarnatklee usw. ) sind die Hinterbehandler sinnvoller (oder vielleicht Halbzargen), weil dort die Honige in kleiner Menge reifen, ganze Zargen aber nicht voll würden. Der Umbau in 4-Raum-Beuten ist recht aufwendig und bringt, außer für den Weiterbetrieb eines vorhandenen Bienenhauses, kaum Vorteile. Jedenfalls nicht so viele wie die Umrüstung auf Magazine.

    Mit vielen freundlichen Grüßen
    Henry Seifert (Honig-Bienen-Kurse-Gutachten)
    Faulbrutsanierer, Königinnenverschicker, Schwarmfänger, Bienenretter, Streitschlichter, Kunstschwarmkehrer, Belegstellenwirt, Imkerpate, Probennehmer, Schadenschätzer, Ablegerbilder

  • Zitat

    Was spricht eigentlich dagegen, 2 übereinander liegende Hinterbehandlungsbeuten zu einer großen zusammenzuführen? So entstehen 4 nutzbare Räume.


    ..genau so habe ich es gemacht! Die Mehrzahl meiner Beuten sind Hinterbehandlungsbeuten und ich bleibe auch dabei, werde nicht auf Magazine umstellen! (neben den Hinterbehandlungsbeuten habe ich z.Z. noch Magazine: die Einfachbeute nach Liebig und das "Schweriner Maß" (Langstroh).


    Nachteil der Hinterbehandlungsbeuten: die Völkerbearbeitung dauert etwas länger (spielt bei einer kleinen Völkerzahl eine untergeordnete Rolle).


    Vorteil: man muß keine schweren Honigräume abheben, um Schwarmzellen zu kontrollieren. Jedenfalls macht man sich sein Kreuz nicht kaputt.
    Desweiteren sind die Bienen bei der Bearbeitung friedlicher (weil es im Bienenhaus/Wanderwagen/Freistand) nicht so windig zugeht.....
    Bearbeitung auch bei schlechtem Wetter möglich. Das sehe ich vor allem bei der Zucht als sehr großen Vorteil an.


    Henry

    Zitat

    Es kann durchaus sein, daß jemand der Warmbau in der Hinterbehandlung hat, es zum kotzen findet, eine schwere Futter- oder Honigwabe an der Beutenfront am ausgestreckten Arm abzuholen oder dort wieder hinzuschieben


    ...das ist kein wirklicher Nachteil! ich gehöre nicht zu den Stärksten und hatte damit bisher noch nie ernsthafte Problem. Klar, nach dem Schleudern von 20 Völkern tut schon mal Abends das Handgelenk weh vom Waben mittels Zange halten, das stimmt.
    ...wenn ich an die schweren Honigräume denke, die ich beim Magazin-Völker bearbeiten, heben muß, das macht keinen Spaß.



    Um mich richtig zu verstehen: ich will niemanden bekehren, auf Hinterbehandlungsbeuten umzusteigen! Jeder nach seiner Fasson! Nach meinen Erfahrungen (mit beiden Beutentypen) sehen ich jedenfalls die Hinterbehandlungsbeute nicht so negativ, wie heute immer suggeriert wird.


    Als "Großimker" mit mehr als 100 Völkern würde ich auch auf Magazine umsteigen ,wegen des Zeitvorteils bei der Bearbeitung, aber als Kleinimker (z.Z. etwa 25 Völker) bleibe ich bei den Hinterbehandlern.
    Das Problem besteht heute auch darin, dass es keine preisgünstigen neuen Hinterbehandlungsbeuten zu kaufen gibt.


    MfG
    Gerold Wustmann

    "Moral ohne Sachverstand ist naiv und manchmal sogar gefährlich"

  • meine Sicht auf die Nachteile, die Henry hier anführt:


    Zitat


    - Regenschutz (Haus/Wagen) notwendig


    ..richtig, wenn man die Kosten sieht, ansonsten Vorteil (Wetterschutz)


    Zitat


    - Nur in Holz verfügbar


    ...ist für mich kein Nachteil.


    Zitat


    - Honigentnahme nur Wabenweise


    ..aus dem Magazin muß man den Honig auch wabeweise nehmen.... Bienenfluchten sind auch möglich in Hinterbehandlungsbeuten.


    Zitat


    - Ernte unbebrüteter Waben fast unmöglich
    - Raumweises erweitern unmöglich


    nein, das stimmt nicht. Klar kann man Mittelwände im HR ausbauen und mit Honig volltragen lassen. Und man kann auch raumweise erweitern. warum sollte das nicht gehen???? Ich arbeite mit 2 Bruträumen. Im Frühjahr werden die Waben des untersten Raums herausgenommen (und dem Wachsschmelzer übergeben) und der obere Brutraum runtergehangen und der obere mit Mittelwänden gefüllt.


    Zitat


    - Einfüttern großer Mengen unmöglich


    ....ich habe Fensterfütterer... mit jeweils 2 Litern, d.h. 4 Liter einfütten pro Tag ist möglich....


    Zitat


    - Varroadignose schwierig
    - Varroabehandlung nur mit Einschränkungen möglich


    warum? eine Windel einschieben ist doch kein Problem!
    wo liegen die Einschränkungen bei der Varroa-Behandlung? selbst mit meinem "Liebefeld-Dispenser" kann ich von oben behandeln.


    Zitat


    - Wabenrotation nur eingeschränkt möglich


    warum? ...das ist nicht so (siehe oben).


    Zitat


    - Werkzeug nötig zum Wabenziehen


    nur eine Zange. Und die sollte allerdings wirklich gut sein. Am besten liegt in meiner Hand die Kuntzsch-Zange bzw. die Schweizer Zange. Da sollte man wirklich investieren (kosten ca. 35 Euro).


    Zitat


    - Beurteilung der Volksstärke unsicherer


    ...nein. am Fenster und der Blick in den Unterboden sagt genao viel aus, wie der Blick auf die Folie bei Magazinen.


    Zitat


    - zusätzlich Wabenkästen nötig
    - Wabenschrank nötig


    ..ein Wabenschrank ist wirklich von Vorteil. Wabenkästen habe ich nur, um die Honigwaben von den Ständen zur Schleuder zu bringen.

    "Moral ohne Sachverstand ist naiv und manchmal sogar gefährlich"

  • Moin G. Wustmann,


    es wurde nur nach Nachteilen gefragt. :wink: Ich kenne auch viele Vorteile der Hinterbehandler im Bienenhaus. Und auch Magazine haben nicht nur Vorteile. :lol:


    Dennoch kann ich mich ganz gut daran erinnern, wie es war als vielleicht 14 Jähriger Hämpfling mit der Zange eine festgekittet Stirnwabe in der zweiten Reihe zu ziehen. Und ich weiß auch noch, daß für die Bienen die nicht mit auf den Bock kamen, kein Platz mehr war in der Herberge. Deshalb mußte man dann mit der Stirnwabe den Bienenklumpen auch noch ganz vorsichtig zerdrücken. Wo sollten die Bienen die im Magazin jetzt im Boden hängen auch hin.


    Den Nachteil der schweren 11-Waben-Honigzargen will ich nicht leugnen. Daß es aber genauso schwer ist einen Wabenkasten voller geernteter Honigwaben aus der Hinterbehandlung zu schleppen, kannst Du aber auch nicht betreiten. Es sein denn Du ziehst den "Ich-schleudere-im Bienenhaus"-Joker. 11 Waben bleiben 11 Waben :lol:

    Mit vielen freundlichen Grüßen
    Henry Seifert (Honig-Bienen-Kurse-Gutachten)
    Faulbrutsanierer, Königinnenverschicker, Schwarmfänger, Bienenretter, Streitschlichter, Kunstschwarmkehrer, Belegstellenwirt, Imkerpate, Probennehmer, Schadenschätzer, Ablegerbilder

  • Danke für die vielen Antworten.
    Ich sehe es gibt also doch noch Imker, die mit Hinterbehandlungsbeuten arbeiten. Nach den vielen negativen Worten über diesen Typ hier im Forum, beruhigt mich das doch schon.


    Was mich noch interessiert: gibt es in den HBs die Möglichkeit einer Bienenflucht, um vor dem Schleudern den HR Bienenfrei zu haben? Gibt es praktikable Lösungen?

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  • Ja,
    solche Löosungen gibt es auch. Man deckt das Absperrgitter ab (Glasplatte) und schließt das Honigraumflugloch (wird als "Drohnenflucht" benötigt) und steckt eine kurze Röhre auf das verbliebene "Luftloch". Irgendwie klappt das wohl auch - mir persönlich ist das Chaos im Brutraum durch die temporäre Überbelegung zu groß - deshalb stelle ich die Honigwaben auf einen extra niedrigen Schlitten auf die untere Beutenklappe. Meist fliehen die Bienen dann schon die vollen Honigwaben in Richung Beute. Dann wird konventionell abgekehrt - mit Rauch soll man sparsam umgehen, kann aber bisweilen dosiert eingesetzt nützlich sein. Wenn man noch beachtet, daß die Bienen gern ins Dunkel laufen, kann man durch geschickte Aufstellung der Waben zum Fenster vermeiden, daß sie in die falsche Richtung laufen.
    Nur keine Angst - Bienen im Wagen sind sehr viel friedlicher als am freistehenden Magazin. Wenn man dan wieder bedenkt, daß sie ins Helle (Richutng Fenster) fliegen und ihnen dabei nicht im Weg steht, kann man recht entspannt zu Werke gehen.
    Sehr oft hab ich erlebt, daß jemand, der die Wagentür öffnet und dort stehen bleibt, sofort gestochen wird - einfach weil er den fliehenden Biene im Weg steht...


    Übrigens - wenn man mit Hinterbehandlungsbeuten arbeiten will, dann ist (wie schon vorher gesagt) eine vernünftige Wabenzange unerlässlich. Ich bin an die Kuntzschzange gewöhnt - sie ist Ihren Preis wert.
    Die Pressblechgeräte, die es zum Schluss nur noch in der DDR gab, gehören in den Schrott, da unhandlich und erschwerend (durch die Länge der Zange).
    Übrigens war ich sehr enttäuscht 1989, daß es ím "Westen" auch keine Kutnzsch-zangen zu kaufen gab...
    Grüße ralf_2

  • ralf_2 schrieb:

    Nur keine Angst - Bienen im Wagen sind sehr viel friedlicher als am freistehenden Magazin.


    ich habe gerade das gegenteil erfahren. obwohl vom gleichen zuchtstoff abgenommen, sind meine immen in den hinterbehandlern nervöser und agressiver als in den magazinen. bei letzteren kann ich i.d.r. ungeschützt rangehen, bei ersteren würde ich nicht einmal im traum daran denken, unvermummt auch nur die klappe zu öffnen.
    ich glaube die sanftmut der magazin-bienen liegt daran, daß man ein rähmchen rausnimmt und nur bei diesem die ansitzenden bienen aneinander reibt/-rollt; die restlichen rähmchen werden nach vorne hin weggenommen. im hinterbehandler reibt man alle 10/12 wabengassen-mädels aneinander, die das offensichtlich nicht gerne haben und den störenfried zu massakrieren versuchen. - ich sage mir aber immer, daß es mir besser geht als der kamikaze-fliegerin....
    viel erfolg im langsam kommenden sommer!
    jandavid.

  • Hallo zusammen,
    ein Buchtipp, wo gut beschrieben ist, wie man zweietagige Hinterbehandlungsbeuten zu drei- oder vieetagigen umbauen kann:
    "Die Brutdistanzierung" von Josef Hölzer.
    Ein Kapitel befasst sich ausführlicher damit.
    Da vom Titel nicht unbedingt daraus geschlossen werden kann, das dieses
    Thema behandelt wird, deshalb mein Hinweis.
    (schlechtes Deutsch, entschuldigt bitte)
    Viele Grüße
    Lothar

    Solange Menschen denken, das Tiere nichts fühlen,
    müssen Tiere fühlen, das Menschen nicht denken.

  • Sorry Lothar,


    der Holzer baute Freudenstein Vieretager aus zwei Zweiraumbeuten. Er schreibt dann, daß mehrere Nuten zusätzlich eingefräst werden, damit der Bienenabstand ohne Gitter wider stimmt. Was durchaus richtig, wichtig und nachzuvollziehen ist. Wie man aber in einen Kasten mit vorhandener Stirnwand eine Nut bis zu dieser ziehen soll, das schreibt er natürlich nicht.


    Die Oberfräse kommt dort nicht hin, die Flachdübelfräse auch nicht ...


    Man muß also stemmen und anschließend Blechwinkel einsetzen, damit die Waben rutschen können. Oder man zerlegt die Beuten deutlich weiter als der Herr Holzer das seinen Lesern gegenüber zugibt. Und dazu wäre dann das Entfernen der Beutenfront nötig.


    Ohne Nachnuten geht es, wenn die untere Beute genau oberhalb der Nut gekürzt wird und die obere Beute unten soweit umlaufend abgeschnitten, daß die Abstände wieder stimmen. Dann fehlen der oberen Beute allerdings das Flugloch.

    Mit vielen freundlichen Grüßen
    Henry Seifert (Honig-Bienen-Kurse-Gutachten)
    Faulbrutsanierer, Königinnenverschicker, Schwarmfänger, Bienenretter, Streitschlichter, Kunstschwarmkehrer, Belegstellenwirt, Imkerpate, Probennehmer, Schadenschätzer, Ablegerbilder

  • ralf_2 schrieb:


    Nur keine Angst - Bienen im Wagen sind sehr viel friedlicher als am freistehenden Magazin. Wenn man dan wieder bedenkt, daß sie ins Helle (Richutng Fenster) fliegen und ihnen dabei nicht im Weg steht, kann man recht entspannt zu Werke gehen.
    Grüße ralf_2


    Hallo Ralf,


    das ist je eine interessante Ansicht! Wo stehst du wohl weniger "im Hellen" im Freien oder im Wagen/Haus?


    Meine Erfahrungen sind den deinen diametral entgegengesetzt! Vor allem dann, wenn man die Fenster im Rücken hat, wie es häufig bei Hinterbehandlungswänden üblich war.

    42

    ganz sicher

    nur nicht beim bee-space

  • Hat jemand vieleicht einen Link zu so einer umgebauten Beute? Oder ein Foto?

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  • Hallo zusammen,
    Henry schreibt: dann fehlen der oberen Beute allerdings das Flugloch.
    Wozu braucht man das überhaupt noch?
    Aus zwei Beuten sollen ja eine werden, der reicht das eine untere Flugloch doch vollkommen.
    Und warum so eine Abneigung gegen Metallauflageschienen?
    Schon mal versucht, mehrere Waben gleichzeitig zu verschieben?
    Geht auf Metalauflageschienen einfach besser, als auf Holz.
    Der Einbau geht auch einfach, falls das Augenmaß verlegt ist, halt mit der Wasserwaage oder Winkelmesser.


    Für den, der Hinterbehandlungsbeuten unbedingt auf drei bis vier Etagen
    umbauen will, sind die Hinweise von Holzer recht brauchbar.
    Noch einfacher ist allerdings deren Umbau zu Kaninchenställen :lol: .
    Viele Grüße
    Lothar

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