Wir haben geschleudert!! Frage zum Honig

  • So Jungs und Mädels wir haben endlich geschleudert!!


    Auf anraten von mir ;) hab ich Menne endlich rumgekriegt zu schleudern!
    Der hätte glatt noch ne WOche gewartet :-?


    So nu meine Frage.
    Wir haben nen Wassergehelt von 14% und Sacharosegehalt von 84% gemessen.


    Ist das gut schlecht oder was auch immer.


    Ich hab jetzt irgendwas gelesen eben dqass er zwischen 15 und 18 liegen soll ( H2O-Gehalt )


    Kann mich einer mal aufklären?!


    So nu geh ich wieder Honigschlecken :)

    Grüße Tanja


    Leben ist das was uns zustößt,
    wenn wir uns etwas anderes vorgenommen haben.

  • shugacoron


    bist du sicher mit dem Wassergehalt von 14%? Das wäre extrem wenig.
    Ein geringer Wassergehalt ist zwar gut, allerdings wenn der Wassergehalt sehr tief liegt kann es sein dass dein Honig nicht mehr cremig sondern hart wird und sich nicht mehr gut streichen lässt.
    Normalerweise sollte der Wassergehalt unter 18% liegen, 16% ist schon sehr wenig.
    In welchen Beuten imkerst du?
    Generell ist der Honig aus Hinterbehandlungsbeuten etwas niedriger im Wassergehalt als der aus Magazinbeuten.


    Grüsse,
    Api

  • Hallo, Tanja,


    14% Wassergehalt ist SEHR trocken.
    ich hoffe, ihr habt ihn luftdicht verschlossen, anderenfalls wird er Wasser ziehen.


    14% ist auf jeden Fall supergut.
    Keine Gärungsgefahr, der hält, fallls luftdicht verschlossen, 1000 Jahre..


    Abschäumen und rühren wißt ihr ja bestimmt schon, mit Rühren würd ich direkt morgen anfangen, der wird schnell hart werden...


    Herzlichen Glückwunsch zum ersten Honig! :wink:


    P.S.: Sag deinem Mann, in einer Woche wäre erschon in der Wabe festgewesen!!!

    "Meet me in a land of hope and dreams"
    Bruce Springsteen



  • Das hamit dem hart in der Wabe hat ihn auch überzeugt!!
    Der wollte warten bis alles verdeckelt ist. *schulterzuck*


    Ich messe nachher nochmal aus dem Eimer.
    Haben die ganze Zeit am Ausfluss der Schleuder gemessen.


    Unser Buckfastkumpel hat eben 18,5 % gemessen.
    Ich glaub da sind wir besser aber dafür auch härter dran.


    Im Moment ist dre Honig im Honicheimer ( Emalieeimer mit verschlossener Auslaufzute und Deckel.
    Ans Rühren mache ich mich dann morgen.


    Wie sieht das eigetlich aus kann ich das mit dem Handrührer auch machen?! :oops: 
    Wir haben ja nur ein Volk was Ertrag gebracht hat.
    Iwr werden morgen in die Plastikeimer umfüllen die haben einen Luftdichten Deckel.


    Wir haben jetz so 18,5 +/- 1 kg bei dem einen Volk.

    Grüße Tanja


    Leben ist das was uns zustößt,
    wenn wir uns etwas anderes vorgenommen haben.

  • Hallo Tanja,


    shugacoron schrieb:

    Im Moment ist dre Honig im Honicheimer ( Emalieeimer mit verschlossener Auslaufzute und Deckel.
    Ans Rühren mache ich mich dann morgen.


    Wie sieht das eigetlich aus kann ich das mit dem Handrührer auch machen?! :oops: 


    Klar, machen kannst Du alles - besonders, wenn Du Dir einen neuen Mixer kaufen wolltest :wink: 
    Im Ernst: Der Widerstand der Honigmasse ist so groß, dass sogar viele Bohrmaschinen den Geist aufgeben.


    Es gibt folgende Möglichkeiten:
    1) Honigstampfer, manuell. Damit zerstößt Du von Hand die Honigkristalle. Der Beiname "Auf-und-Ab" lässt anklingen, wie diese Art Arbeit aussieht. Zu empfehlen bei geringerer Völkerzahl.


    2) Untersetzungen oder Umbaugetriebe für den Anschluss an eine Bohrmaschine. Kosten ca. 140 EUR


    3) Ich habe mir günstig (50 EUR, Angebot) einen Mörtelmischer bei Westfalia gekauft - den ich natürlich ausschließlich für das Arbeiten am Honig verwende :wink:
    Damit "fahre" ich bisher ganz gut...


    Viele Grüße
    Erich

  • Hallo,


    ich hatte im letzten Jahr nur ein Volk von dem ich Ernten konnte. Die Honigmengen waren einmal 10 und einmal 15 KG. Das hat unser Mixer hervorragend überstanden. Wichtig ist nur das man die Knethaken anstatt der normalen Rührstäbe benutzt, weil der Mixer sonst nicht durchkommt. Ich habe jeweils ca. eine Woche lang auf kleinster Stufe täglich 5 Minuten lange gerührt. Der Honig ist auch schön cremig geworden.


    Dieses Jahr mache ich es auch mit einem Rührstab in einer normalen Bohrmaschiene.

    Gruß Thomas (Hatte mal vier Jahre lang Bienen. Dann aufgrund einer Bienengiftallergie aufgehört.)

  • Moin Thomas,


    Thomas.Reimelt schrieb:

    Dieses Jahr mache ich es auch mit einem Rührstab in einer normalen Bohrmaschiene.


    Wer nicht hören will muß ... zahlen. Ich hab's pobiert, andere auch. Die Bohrmaschine gibt sehr schnell auf. Bei mir war's 'ne CSB550, also kein Billigding. Denen fehlt zur Kühlung die Drehzahl und die drehen zu schnell für den Honig.


    Aber probier' halt aus, dann gibt es bald einen mehr, der andere vorm Bohrmaschineneinsatz warnt. :roll:

    Mit vielen freundlichen Grüßen
    Henry Seifert (Honig-Bienen-Kurse-Gutachten)
    Faulbrutsanierer, Königinnenverschicker, Schwarmfänger, Bienenretter, Streitschlichter, Kunstschwarmkehrer, Belegstellenwirt, Imkerpate, Probennehmer, Schadenschätzer, Ablegerbilder


  • Hab es eben beim Umfüllen in dei Vorratseimer freiwillig eingesehen :oops:


    DOOOOOOOFE Idee :-?


    Vor allem is unser Honig im Vergleich zu unserem Bekannten doch sehr viskos.
    Was man ja schon an den Wassergehaltszahlen erahnen kann.
    Er bei 18% und wir bei 14/14,5 %


    Mein Mann wird dann wohl abends mim Bohrer da stehen ;)


    Ich bin allerdings am überlegen ob ich bei meinen Kollegen im Labor einen Ikarührer mit Stativ ausleihe. :lol: 
    Den dann mit einem neuen Rühreinsatz versehe und den hier Rühren lasse.


    Zumindest ist das flüssige Gold schonmal im eimer und meine Küche klebt :)

    Grüße Tanja


    Leben ist das was uns zustößt,
    wenn wir uns etwas anderes vorgenommen haben.

  • Henry schrieb:

    Moin Thomas,


    Aber probier' halt aus, dann gibt es bald einen mehr, der andere vorm Bohrmaschineneinsatz warnt. :roll:


    Dein Tip?!

    Grüße Tanja


    Leben ist das was uns zustößt,
    wenn wir uns etwas anderes vorgenommen haben.

  • Massives Rührgerät mit Gussgetriebe für Estrich oder Mörtel mit max. 300 U/Min Leerlauf und 600 - 1000W.

    Mit vielen freundlichen Grüßen
    Henry Seifert (Honig-Bienen-Kurse-Gutachten)
    Faulbrutsanierer, Königinnenverschicker, Schwarmfänger, Bienenretter, Streitschlichter, Kunstschwarmkehrer, Belegstellenwirt, Imkerpate, Probennehmer, Schadenschätzer, Ablegerbilder

  • Hallo Tanja,


    wenn Du nur 15-20kg Honig hast kannst Du zum rühren auch einen normalen Dreikanntstab aus Hartholz verwenden, so ca 80cm bis 100 cm lang und das Dreieck eine Seitenlänge von 3-5 cm...


    Dein Mann ist warscheinlich kräftig genug um täglich ca. 10-15 Minuten gemächlich rühren zu können...



    Gruß
    Franz

  • Franz Robeller schrieb:

    Dein Mann ist warscheinlich kräftig genug um täglich ca. 10-15 Minuten gemächlich rühren zu können...


    Haha, Franz, da unterschätzt Du nun wahrscheinlich total die jungen Mütter mit den kleinkindgestählerten Muskeln. Die würden mit dem Hartholzstab den meisten Männern wohl was vorrühren. :wink:


    Um da ranzukommen müsstest Du schon drei Jahre lang Tag und Nacht eine 15-Kilo-Zarge mit Dir rumtragen :lol:

  • mic schrieb:
    Franz Robeller schrieb:

    Dein Mann ist warscheinlich kräftig genug um täglich ca. 10-15 Minuten gemächlich rühren zu können...


    Haha, Franz, da unterschätzt Du nun wahrscheinlich total die jungen Mütter mit den kleinkindgestählerten Muskeln. Die würden mit dem Hartholzstab den meisten Männern wohl was vorrühren. :wink:


    Um da ranzukommen müsstest Du schon drei Jahre lang Tag und Nacht eine 15-Kilo-Zarge mit Dir rumtragen :lol:


    ENDLICH!!!


    Ein Mann der die jungen Mütter verstanden hat und sie einschätzen kann :lol:


    Soll ich Dir was sagen ;)
    Mein Mann steht trotzdem mit dem Dreikant vor seinen 2 Eimern :)


    Ich hab nämlich Küche Flur und Eingangsbereich samt Schleuderequipment wieder sauber gemacht :-?


    Da kann er auch mal stampfen ;)


    Eins ist sicher der eigene Honig ist der Beste.


    Wir haben schon die Nachbarn vor der Haustüre schlange stehn ;)
    Erst haben se alle Angst aber wege die Schleuder steht im Vorbau 8)


    Wir sind so auf 18 kg gekommen bei einem Wassergehalt von 14%
    Haben uns mal das Refraktometer vom Imkerverein geholt.


    Wir sind uns nur noch nicht sicher was die Mädels da gesammelt haben.
    Rapshonig ist es jedenfalls nicht. Dafür ist er zu dunkel.
    Wir tippen auf Löwenzahn/Blütenhonig.
    Am Bienenstand waren riesige wieden und Weiden/Apfelbäume.
    Als der Raps blüte war hier ja die Regenfront unterwegs.

    Grüße Tanja


    Leben ist das was uns zustößt,
    wenn wir uns etwas anderes vorgenommen haben.