Verhungert?!

  • Hallo, Imkersleute
     :oops: ich glaube, ich habe mist gebaut. mir sind zwei ableger verhungert. kann das sein, daß es sich um so etwas handelt, wenn fast eine ganze wabe voll bienen steckt, die mit den köpfen ganz tief in den waben stecken?
    nun. mist ist es allemal und nun kommt auch die frage. ich hatte auf einer zweiten zarge einen futtereimer mit 3:2 4kg zuckerwasser stehen seit anfang an, allerdings durch die folie getrennt und am rand nur ca. 1,5 cm frei gelassen. (ich wollte unbedingt räuberei verhindern) dennoch sind irgendwie keine bienen an's futter gegangen. kann das sein?
    auf der einen seite ist's äußerst ärgerlich, auf der anderen seite schäme ich mich dafür... :oops:


    gruß und dank für aufklärung
    jandavid.

  • Hallo Gaukler
    Sie sind verhungert. Die Köpfe in den Waben ist das klassische Bild dafür. Bei mir ist im Januar meine Klotzbeute auf 10 Waben verhungert, da war es das selbe.
    Fehler sollte man nioht 2 mal machen :-(

    Das Leben sollte keine Reise sein, mit dem Ziel,attraktiv und mit einem gut erhaltenen Körper an unserem Grab anzukommen.
    Wir sollten lieber seitlich hineinrutschen, Schokolade in einer Hand,Eis in der anderen, unser Körper total verbraucht und schreiend
    "Wow, was für eine Fahrt!"....

  • Hallo, gaukler,


    es war die letzte Zeit zu kalt für die Bienen, um weite Wege zum Futter verkraften zu können.
    Wie hast du denn deine Ableger gebildet?
    Klassisch, 1 volle Futterwabe, 1 Pollenwabe und mind. 1 besetzte Brutwabe plus Bienen von 3-4 weiteren Waben?
    Oder wie?

    "Meet me in a land of hope and dreams"
    Bruce Springsteen

  • hallo sabi(e)ne, hallo guido,
    danke für eure rückmeldung. ich hatte bienen von 4 waben, 2 brutwaben reingestellt. auf pollen- und futterwabe - weil keine vorhanden - habe ich verzichtet, hatte das volk aber an den rand einer 3ha blühenden wiese gestellt.... sollte wohl nicht so sein wie ich mir das vorgestellt habe.


    allerdings habe ich mich nach rd. 1,5 wochen gewundert, daß zwar heftiger flugbetrieb herrschte, auch pollen gesammelt wurden, die an den rand gegebene mw bzw. leerwaben nicht bebaut wurden.


    insgesamt habe ich die ganze zarge voll waben gestellt mit den 2 brutwaben, links und rechts davon je 1 mw und auf der flugloch abgewandten seite noch 1 leerwabe. dann folgte ein trennschied, der nicht bienendicht ist, hinter dem die im bau "vagabundierenden" bienen aber nicht bauen - so jedenfalls mein händler.


    nun, als anfänger heißt es, man müsse 1 volk geschenkt bekommen, 1 volk kaufen und 1 volk klauen... :wink: - fang ich halt noch mal von vorne an und hoffe, daß es bis mittsommer was wird.


    volle honigtöpfe!
    jandavid.

  • Hallo, jandavid,


    für die Fütterung von Ablegern oder Schwärmen finde ich die Futtertasche perfekt. Zumindest im Dadantsystem; welches Maß hast Du? Wenn Du, wie Du schreibst, mit Trennschied arbeitest, wäre es in jedem Fall eine Überlegung wert, unabhängig vom Rahmenmaß. Du bildest den Ableger, zur Not ohne Futterwabe, und hängst statt des Schiedes die Tasche mit Sirup daneben. Bei mir hat die einfache Wabendicke und faßt 4 Liter. 1 x pro Woche machst Du den Deckel auf. Dann bist Du, was Futterbedarf, Baufortschritt und Entwicklung des Ablegers angeht, immer auf dem neuesten Stand (auch ohne eine Wabe zu ziehen, obwohl ich's ja nicht lassen kann), füllst nach Bedarf die Tasche nach, gibst ggf. die nächste Mittelwand und fertig. Das dauernde Abheben von Eimern oder schwappenden Adamfütterern entfällt; die nimmst du für die Herbsteinfütterung.


    Schwimmhilfen kannst Du Dir darin sparen. Die paar Schwimmbienen, die man in der Lösung paddeln sieht, haben bei mir stets zuverlässig überlebt.


    Viele Grüße, Johannes


    PS. Stehen Deine Bienen bei den Mönchen?