Unkrautvernichtung

  • Guten Tag,


    meine Bienen stehen zum teil in gr. Parkanlagen. Jetzt möchte
    die Firma die für die Reinigung dieser Anlage zuständig ist die Weg
    schön sauber halten. D.h. häßliche Grünstreifen aus Moos und Unkraut
    auf den Wegen ( feiner Schotter ) soll mit einem Mittel entfernt werden.
    Eine Diskussion über Sinn oder Unsinn einer solchen Maßnahme ist hier nicht angebracht und hilft mir nicht weiter. Ich bin auch gegen den Einsatz von Spritzmitteln jedweder Art.
    Wer kann mir geeignete Produkte benennen die Bienenverträglich sind ?


    Grüße


    Dr. Harper

    Bioland Imkerei, Horst in Westfalen

  • Hallo Dr. Harper,
    schlag der Firma doch vor, sie soll beim Entfernen des
    "Unkrautes" ein Abflammgerät benutzen.


    Viele Grüße
    Lothar

    Solange Menschen denken, das Tiere nichts fühlen,
    müssen Tiere fühlen, das Menschen nicht denken.

  • Hallo, DrHarper,


    Herbizide sind zwar nicht grade ungefährlich, tun aber den Bienen nichts.
    Sie sind auch gewöhnlich alle als B4, bienenungefährlich, eingestuft.


    Genau wie Fungizide (Anti-Pilzmittel) sind sie speziell auf den Stoffwechsel der Pflanzen /Pilze konstruiert.


    Das größte Problem bei ackerbaulichen Pflanzenschutzmaßnahmen sind mittlerweile die modernen Spritzen selbst; die Tröpfchen werden mit 5 bar emittiert und das überlebt keine getroffene Biene... :cry:


    Aber das wird bei einer Wegespritzung wohl kaum das Problem sein.


    Ergo: nichts zu befürchten! :wink:

    "Meet me in a land of hope and dreams"
    Bruce Springsteen

  • Hallo alle Miteinander,


    das Abflammen ist die harmloseste Möglichkeit unliebsame Kräuter und Moose loszuwerden.
    Das Problem tritt erst danach auf, wenn die Asche beim nächsten Regen in den Boden kommt werden die noch vorhandenen Wurzeln gedüngt und sie wachsen umso schöner und schneller wieder nach.
    Aber eine bessere und sichere Variante ist das jäten.


    Ich wünsche viele gesunde Bienen


    Margret

  • ..aber hier stand:


    Zitat

    Jetzt möchte
    die Firma die für die Reinigung dieser Anlage zuständig ist die Weg
    schön sauber halten. D.h. häßliche Grünstreifen aus Moos und Unkraut
    auf den Wegen ( feiner Schotter ) soll mit einem Mittel entfernt werden.


    Abflämmen dauert erheblich länger und Zeit ist Geld.
    Wer soll den zusätzlich entstehenden Aufwand denn bezahlen in diesem Fall?

    "Meet me in a land of hope and dreams"
    Bruce Springsteen

  • Hallo zusammen,
    wenn es um die Kostenfrage geht, könnten die Kommunen das ja auch so
    machen, wie es jetzt an einigen Strassen gemacht wird:
    Gefahrenschild, Höchstgeschwindigkeit runter, Hinweisschild dazu:
    "Srrassenschäden auf X, X km". Damit wären sie aus dem
    (haftungstechnischen) Schneider.
    Für den Park mit vermoosten Wegen " Bei Regen Rutschgefahr" müsste die gleiche Wirkung haben.
    Im Übrigen sollte es zu den üblichen Lebenserfahrungen gehören, das man bei Nässe auf solchen Wegen halt vorsichtig ist.
    Auch haben wir auch nicht so eine Haftungslage wie in den USA.
    Siehe Mc Donalds und heisser Kaffee.
    Viele Grüße
    Lothar

    Solange Menschen denken, das Tiere nichts fühlen,
    müssen Tiere fühlen, das Menschen nicht denken.

  • Hallo zusammen
    An jedes "Wildkraut" ein Hinweisschild mit dem deutschen/lateinischen Namen, und die "Wildkräuter" haben einen ansehlichen Grund. :wink:

    Das Leben sollte keine Reise sein, mit dem Ziel,attraktiv und mit einem gut erhaltenen Körper an unserem Grab anzukommen.
    Wir sollten lieber seitlich hineinrutschen, Schokolade in einer Hand,Eis in der anderen, unser Körper total verbraucht und schreiend
    "Wow, was für eine Fahrt!"....

  • Hallo,
    eigentlich müßte man immer im Frühjahr eine ganzseitige Annonce in die Heimatzeitung setzen und dem Gartenbau- Ordnungs- oder sonsitgen ABM-Ämtern für die zügige und unbürokratische Vernichtung des Löwenzahns (und anderer Pollenspender) auf doitschen Rasenflächen zu danken.
    Immer wenn die Grünflächen zu blühen beginnen, werden die Rasenmäher und Motorsensen im Dienste der Umwelt so lange in Bewegung gehalten, bis einheitliches Grün wiederhergestellt ist.
    Die Tendenz zu 1.-€ Billigkräften scheint dieses noch zu beschleunigen.


    Wirkliche Naturverbundenheit kann man eben nicht am Benzinpreis oder der Parteizugehörigkeit messen
    meint ralf_2

  • Hallo Ralf_2
    Du hast meine volle Zustimmung!


    Grün-die Grünen :wink: 
    (Sind auch nicht mehr das, was sie einmal waren)

    Das Leben sollte keine Reise sein, mit dem Ziel,attraktiv und mit einem gut erhaltenen Körper an unserem Grab anzukommen.
    Wir sollten lieber seitlich hineinrutschen, Schokolade in einer Hand,Eis in der anderen, unser Körper total verbraucht und schreiend
    "Wow, was für eine Fahrt!"....