• Hi !
    Ich habe mir jetzt 3 Heroldmagazine zugelegt.
    An dem Brett das die Bienenflucht aufnimmt ist ein "Flugloch" von ca 8 mal 10 cm.Wenn ich jetzt dieses Brett unter den Honigraum einsetze hat der Honigraum ein zusätzliches Flugloch.
    Stört das oder kann ich es offen lassen ?
    Bei den Magazinen vergass ich die Bausperre mit zu bestellen.
    Brauche ich die überhaupt ?


    Grüssle
    Lagerfeuer1971

    Grüssle aus dem Nordschwarzwald


    Lagerfeuer1971

  • Moin Lagerfeuer,

    lagerfeuer1971 schrieb:

    ... einsetze hat der Honigraum ein zusätzliches Flugloch. Stört das oder kann ich es offen lassen ?

    Das stört, weil es nicht bewacht wird und Räuberei direkt auf den HR begünstigt und weil durch zwei oder mehr Fluglöcher die Regel, Honig fluglochfern und Brut fluglochnah zu halten nicht mehr eindeutig von den Bienen umgesetzt werden kann. Übrigens ist bei mir das Flugloch zu, wenn die Platte mit den Fluchten eingelegt ist, weil die an einer Seite ein Leistchen hat. Nur wenn das Gitter eingelegt ist oder die geschlossene Platte bleibt der Flugschlitz frei. Aber es gibt wohl ganz unterschiedliche Zwischenböden

    Zitat


    Bei den Magazinen vergass ich die Bausperre mit zu bestellen.
    Brauche ich die überhaupt ?

    Ich hab sie und ich bin froh darüber, weil ich in den hohen Böden sonst oft Unterbau an den Waben hatte. Viele andere Imker schaffen das aber auch über hohen Böden oben soviel bauen zu lassen, daß es unten keinen Unterbau gibt oder schneiden halt immer mal was unten weg, wenn die untere Zarge im Herbst oder Frühjahr ohnehin direkt in den Schmelzer kommt. Wenn man viel Wabenausbau oben haben haben will sollte man den Wabenbau unten im hohen Boden mit der Bausperre verhindern

    Mit vielen freundlichen Grüßen
    Henry Seifert (Honig-Bienen-Kurse-Gutachten)
    Faulbrutsanierer, Königinnenverschicker, Schwarmfänger, Bienenretter, Streitschlichter, Kunstschwarmkehrer, Belegstellenwirt, Imkerpate, Probennehmer, Schadenschätzer, Ablegerbilder

  • Hallo Henry !
    Kannst du mir die Masse für die Bausperre sagen ?
    Insbesondere Breite und Abstand der einzelnen Brettchen voneinander.
    So könnte ich mir die Sperre doch einfach selber zusammennageln.


    Grüssle
    Lagerfeuer1971

    Grüssle aus dem Nordschwarzwald


    Lagerfeuer1971

  • Moin Lagerfeuer,


    das ist ganz einfach und Du kriegst das auch selber raus. :wink:


    Die Bausperre wirkt nämlich genau und nur deshalb, weil sie immer eine halbe Wabendicke überdeckt. Würde sie sie voll verdecken, würden die Bienen unter der Bausperre weiterbauen. Sie geht immer vom MW zu MW. Ob der Leerraum zwischen den Waben verdeckt wird oder offen ist ist dabei egal. Die Brettchen haben also immer die Breite von Wabenmitte zu Wabenmitte und dann kommt eine gleichbreiter Leerraum. Rechts und links geht's bei mir mit einem halben Leerraum los.

    Mit vielen freundlichen Grüßen
    Henry Seifert (Honig-Bienen-Kurse-Gutachten)
    Faulbrutsanierer, Königinnenverschicker, Schwarmfänger, Bienenretter, Streitschlichter, Kunstschwarmkehrer, Belegstellenwirt, Imkerpate, Probennehmer, Schadenschätzer, Ablegerbilder

  • Ich will mir den Winter über jetzt endlich Bausperren basteln und habe in einigen Katalogen gesehen das diese oft quer zu den Waben verlaufen.
    Also die Waben im Kaltbau und die Bausperre im Warmbau.
    Das wiederspricht sich zu den Angaben von Henry.Was ist denn nun richtig ???

    Grüssle aus dem Nordschwarzwald


    Lagerfeuer1971

  • Immer dann wenn ich die schlauen Monatsanweisungen mancher Imkerblätter :evil: gelesen habe, gab es Unterbau bei meinen Völkern.
    Kiloweise hing der Wabenbau wie bei einem Schweinebauch unter dem Volk. Etwas übertrieben, aber schon allzu oft vorgekommen.
    Ich halte den Unterbau in zweiräumigen Zanderbeuten für einen Fehler des Imkers. Den Unterbau zu schneiden bringt nicht viel, größere Eingriffe wie Zargentausch sind notwendig um die Ursache umzukrempeln. Auch wenn man ihn durch Hilfsvorrichtungen verhindern kann, löst es nicht die Ursache des "sinnlosen" Überschusses. Durch rechtzeitige Erweiterung kann die Bautätigkeit sinnvoll umgeleitet werden. Völker mit fettem Unterbau geraten oft hoffnungslos in den Schwarmtrieb, da der zweite Brutraum zu spät gegeben wurde. Dadurch brütet das Volk unten in die Breite, eine aufgesetzte Zarge wird nur in der Mitte bebrütet, der Rest wird mit Honig gefüllt. Spätestens dann beschweren sich die Imker über das Absperrgitter. Die Bienen gehen nicht in den Honigraum, also Brutwaben umhängen oder Zargentausch oder eben Absperrgitter raus. Ist die Bausperre nun eine Hilfskonstruktion für kleinvolumige Beuten und schlafende Imker?
    Gruß
    Simon