Imker haben ja bekanntlich eine höhere Lebenserwartung

  • Hallo Imkergemeinde
    Man liest ja öfterts das die Imker häufig älter werden als der Durchschnitt,woran liegts???
    hab hierzu folgendes gefunden.
    Mag zwar schon ein alter Hut sein aber find es lesenswert
    Nun seh ich den Vorteil Bienen zu halten die mich auch regelmäßig stechen und freu mich bei jedem Bienenstich den ich bekomme,oder seh ich das falsch???? zieh auch keinen Stachel mehr frühzeitig raus erst wenn er aus gepumpt hat,dann ist der Schmerz auch schon verflogen
    naja einfach erstemal lesen


    Natürliche Erzeugnisse der Insekten können Wachstum von Tumoren stoppen. Honigbienen könnten in Zukunft bei der Produktion von Krebsmedikamenten helfen: Die natürlichen Erzeugnisse der Bienen wie Honig und Bienengift reduzieren bei Mäusen das Wachstum von Krebstumoren und die Ausbreitung von Tochter-Geschwüren. Darauf deutet eine Studie Kroatischer Forscher hin. Die mit den Produkten behandelten Mäuse lebten zudem länger als unbehandelte krebskranke Mäuse. Über ihre Ergebnisse berichten Nada Oršolic Universität von Zagreb und ihre Kollegen im Fachmagazin Journal of the Science of Food and Agriculture


    (Online-Vorabveröffentlichung, DOI: 10.1002/jsfa.2041).


    Die Forscher beobachteten das Wachstum und die Ausbreitung von künstlich erzeugten Krebstumoren bei Mäusen, die mit verschiedenen Bienenprodukten behandelt wurden, darunter Honig, das zum Abdichten des Bienenstocks verwendete Harz Propolis, der Futtersaft "Gelee Royale" und Bienengift. Dabei zeigte sich, dass die Bienenprodukte wie bei Mäusen sowohl zur Krebsvorsorge als auch zur Behandlung eingesetzt werden können: In beiden Fällen konnte das Wachstum von Tumoren verlangsamt, die Ausbreitung von weiteren Tochter-Geschwüren vermindert und die Lebensdauer der Mäuse erhöht werden.


    Eine Behandlung der Mäuse mit Propolis verminderte beispielsweise das Wachstum von schon bestehenden Tumoren. Bienengift, das direkt in Tumore injiziert wurde, ließ die Geschwülste schrumpfen und verzögerte außerdem deutlich deren weiteres Wachstum. Für die Krebsvorsorge waren vor allem Honig und Gelee Royale sehr hilfreich: Honig verminderte die Ausbreitung von Tumoren in zuvor behandeltem Gewebe, und Gelee Royale hemmte die Entstehung von bösartigen Geschwüren. Die Wirkungsweise der von den Bienen hergestellten Heilmittel ist noch unklar. Die Forscher vermuten jedoch, dass die chemische Zusammensetzung der Produkte den Zelltod von krebsbefallenen Zellen verursachen könnte oder die Zahl der aggressiven freien Radikale in Zellen und Körperflüssigkeiten reduziert. Auch das in den Erzeugnissen enthaltene Gift könnte einen Einfluss auf die Krebstumoren haben. Die Wissenschaftler hoffen, dass Propolis und Honig bald auch in klinischen Studien an Menschen zusammen mit einer Chemotherapie eingesetzt werden können.


    imkerliche Grüße

  • hallo herby,


    kannst du vielleicht den genauen link angeben wo deine information herstammt?


    wenn stiche tatsächlich helfen würden, würde ich ein volk im jahr zum stechen züchten :D
    mein arzt denk ich hält, und glaubt aber nicht an sowas 8)


    gruß hansi

  • Moin Imkers,


    ich habe im Verein einen Imker, der hat so schweres Rheuma, daß der wegen der Kortisonbehandlung inzwischen fast blind ist und trotzdem die Hände kaum bewegen kann. Dieser Imker kam nur wegen der Bienenstiche zur Imkerei. Er braucht zwar allerhand Hilfsmittel und auch immer Mal Hilfe, aber er kommt sehr gut mit seinen Völkern klar. Seit er regelmäßig gestochen wird und das vorrangig in die Hände, sind die rheumatischen Veränderungen seiner Gelenke zum Stillstand gekommen und er muß keine Medikamente mehr nehmen. Lediglich im Winter, wenn die Stichhäufigkeit und die Bienengiftqualität mangels Pollen abnimmt klagt er. Natürlich ißt er seinen Honig auch und erntet Propolis. Und wenn er die Völker bearbeitet, wird er das Atmen auch nicht einstellen. :wink:


    Wenn man jetzt feststellen kann, daß Bienenstiche Rheuma lindern und daß Ältere oft dahingerafft werden, wenn sie liegen müssen und sich Liegekomplikationen einstellen, dann ist auch klar, daß länger lebt, wer nicht wegen Rheuma ans Bett gefesselt ist. Vielleicht steht der alte Imker aber auch nur auf, weil er doch nach den Bienen sehen muß. Und im Stehen gibt das kein Liegenbleiben. :wink:

    Mit vielen freundlichen Grüßen
    Henry Seifert (Honig-Bienen-Kurse-Gutachten)
    Faulbrutsanierer, Königinnenverschicker, Schwarmfänger, Bienenretter, Streitschlichter, Kunstschwarmkehrer, Belegstellenwirt, Imkerpate, Probennehmer, Schadenschätzer, Ablegerbilder

  • Hallo,


    Der Dunst, der aus einem Bienenvolk hochsteigt, soll gegen Asthma helfen. Ich kenne einen Imker, der wegen seines Asthma mit der Imkerei angefangen hat.


    Viele Grüße
    wunderbiene