Apis cerana & die Varroa

  • Hallöli,


    weiß eigentlich jemand, nach welchen Kriterien Varroa in ihrem Ursprungswirt Apis cerana die Drohnenzellen dort von normalen Arbeiterinnenzellen unterscheidet?
    Woran erkennt sie die Drohnenzellen dort?
    Mißt sie die Zellgröße ab?
    Kann sie riechen, ob es eine Drohnen- oder Arbeiterinnenzelle ist?
    Dort muß sie doch in der Lage sein, zu unterscheiden...


    Oder ist sie dort jahreszeitlich beschränkt und vermehrt sich nur eine gewisse Zeitdauer im Jahr?


    Fragen über Fragen....

    "Meet me in a land of hope and dreams"
    Bruce Springsteen

  • Hallo Sabine,
     
    Du hast in einem anderen Tread geantwortet, dass bereits ALLES bzgl. Varroa-Bekämpfung getestet wurde.
     
    Wurde eigentlich mit Lockstoffen (leckere Brut) auch schon was getestet?
    Da müsste sich doch eine sehr wirksame Winterbehandlung = keine reale Brut einrichten lassen. Aber vermutlich wird es nicht ganz so einfach den Brut-Geruch zu reproduzieren?
     
    viele Grüsse
    Gerhard

    Das ist der ganze Jammer: Die Dummen sind sich so sicher und die Klugen zweifeln so sehr.

  • Hallöli,
    dieser Fred ist drei Jahre alt, bitte....
    Gerd : das regelt sich über's Juvenilhormon in der Brut, das ist das, was die Milben riechen. Solo funzt es wohl nicht, da gab es in den frühen Neunzigern in Amiland mal Versuche mit. Ebensowenig wie dieser Pilz von vor 4 Jahren, im Labor wunderbar, in praxi leider ne Niete.:-(

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    Bruce Springsteen

  • Die Idee, eben weil so einfach und verlockend (im wahrsten Wortsinn), ist noch immer aktuell.
    Wenigstens laut Claudia Garrido.
    Ob es momentan Projekte über Duftfallen bei Varroa gibt, weiss ich allerdings auch nicht.
    Hängt wahrscheinlich wie immer an der Kohle.

    Grüße an alle


    Michael



    -Denken ist wie googeln. Nur krasser-

  • So was ähnliches gibt es, in Hohenheim lief eine Arbeit zu Varroa-Pheromonen. Eine Doktorarbeit zum selben Thema von derselben Verfasserin wird folgen, die wird noch tiefer schürfen.


    Es geht aber darum, wie Varroen ihre Partner finden und nicht darum, wie sie zwischen Drohne und Arbeiterinnenpuppe unterschiedet.

  • Hallo,

    Zitat

    Es geht aber darum, wie Varroen ihre Partner finden


    Sorry, das ist doch schon geklärt: die ganze Familie trifft sich regelmäßig am Freßloch/Kotplatz an der Puppe, und das Männchen kann das Alter (und den Begattungszustand) der Weibchen riechen und geht immer auf das jüngste, solange, bis eine jüngere kommt.
    Auch Varroen haben eine innere Uhr für ihre Treffen...:wink:

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    Bruce Springsteen

  • Wenn man jetzt noch wüsste, woran "man" sich erkennt. Darum geht es doch.
    Imkers kann ja schlecht an jeder einzelnen Zelle lauern.
    Irgend eine Pheromonfalle, und die Viecher damit in eine ungefährliche Ecke locken, das wärs doch.

    Grüße an alle


    Michael



    -Denken ist wie googeln. Nur krasser-

  • Hallo,
     
    ist echt erstaunlich, wie sich doch die Arten gleichen.
    Die Männchen werden von den Weibchen verführt, das war schon im Paradies der Verderb. :lol:
     
    viele Grüsse
    Gerhard

    Das ist der ganze Jammer: Die Dummen sind sich so sicher und die Klugen zweifeln so sehr.

  • Irgend eine Pheromonfalle, und die Viecher damit in eine ungefährliche Ecke locken, das wärs doch.


    Hallo Michael, als vorübergehende Lösung durch den Menschen wäre das durchaus denkbar.
    Gelänge die Pheromanlösung, wäre es vorstellbar, dass es wiederum Spezialisten unter den Varroen gibt, die damit "umgehen" können. Und was die dann noch alles können könnten, darüber wollen wir nicht spekulieren, und der Imker kann eben nicht immer überall sein.


    Beispiel Maiszünsler:

    • Diesem Schmetterling haben besonders "ökonomisch" arbeitende Unternehmer zum Siegeszug verholfen.
    • Der Bt-Mais wird dem Schmetterling den Garaus machen.
    • Es kommen die Horrormeldungen über dessen Resistenz gegen die Designer-Pflanze.
    • Was nun? Die Designer empfehlen den Maisanbau in einem Art Raster von Bt-Mais und konventionellem Mais vorzunehmen.
    • Welcher wird der Ausweg sein und wer wird den richtigen Ausweg bestimmen?

    Gruß
    Manne

  • Quatsch!
    Du vergleichst mal wieder Äpfel mit Birnen, nur weil es Dir gerade so in den Kram passt. Das ist unredlich und muss nicht sein. Wobei ich die Problemtik der Gentechnk nicht schönreden will, im Gegenteil, mir wird da auch Angst und Bange.
    Pheromonfallen funktionieren in anderen Bereichen ja bereits zur vollkommenen Zufriedenheit, warum nicht bei der Varroa?
    Im Obstbau, im Waldbau, warum nicht auch bei uns Imkern?

    Grüße an alle


    Michael



    -Denken ist wie googeln. Nur krasser-

  • Hallo Michael,


    Vergleiche hinken i.d.R., das ist auch bei den von dir genannten Argumenten nicht anders:

    • Wie viel Reproduktionszyklen haben die betreffenden Schädlinge im Obst- und im Waldbau jährlich und wie viel sind es bei den Varroen
    • Welche Antagonisten haben die Schädlinge im Wald- und Obstbau und welche die Varroen?

    Ich meine auch das kann man nicht so unbedingt miteinander vergleichen.


    Gruß
    Manne

  • Mir eigentlich egal, wie viele natürlichen Feinde der Borkenkäfer oder die Kirschfliege haben.
    Die Pheromonfalle funktioniert bei denen, das ist der Falle nämlich piepegal.

    Grüße an alle


    Michael



    -Denken ist wie googeln. Nur krasser-

  • hallo, jetzt nochmal eine frage zur apis cerana: Kann sie in europa überleben und warum? und wie merken bienen das sie eine fremde königinn hat die nicht ihre art ist also man kennt ja methoden wie man apis melifera königinnen in apis cerana völker macht wie bekommt man das hin?
     
     
    gruß lukas

    ja ich bin der Lukas ich hab 0 völker auf dnm in segeberger kästen.