Bienenstock Drehnest Rahmen gegen Varroa-Milben

  • Hallo Leute!
    Ich habe gehört das dieses Patent in Ungarn gefunden wurde?!?
    Dieses Patent dient zur Varroabekämpfung ohne Chemie usw..
    Kennt jemand das Ding?
    Mfg
    Chris
    :o

  • Hallo, der Erfinder dieses nachgefragten „The Konya rotating broodframe beehive“
    war in Donaueschingen 2004 auf dem Südd. Berufs- und Erwerbs Imkertag, als Aussteller.
    Kommt 2005 wieder.
    Jetzt am vergangenen Wochenende war er zu Besuch bei der Sitzung der Europäischen Berufsimkerverbände, in Ungarn; und er ist aus Ungarn.
    Unter der Emailadresse: REVORVING@freemail.Hu ist er zu erreichen.
    Wer schnell Kopien per Fax haben will sendet bitte seinen Wunsch per Email an
    manfred.hederer@berufsimker.de
    mit der Abgabe seiner Fax-Nr.
    Viele Grüße
    Manfred Hederer, DBIB, Präsident

  • Hallo Manne,
    nach unseren auch! :cry: 
    Wir haben die Beuten (2Völker) über eine Saison ausprobiert, und es war nicht der wahre Jakob

    Grüße an alle


    Michael



    -Denken ist wie googeln. Nur krasser-

  • Hallo Manne
    Aufpassen, dass nicht Äpfel mit Birnen verglichen werden.
    An der Uni wurden die Völker gepurzelt also ganz umgedreht und nicht täglich kontinuierlich ein bisschen gedreht.
    Aus meiner Sicht ist der Versuch der Uni nicht relevant für die Ungarische Beute. Hier hilft nur ein Versuch mit dieser Beute und ich bin enttäuscht, dass nicht der Versuch mit dieser Beute gemacht wurde, obwohl es so angekündet wurde.
    Mit freundlichem Gruss
    Hugo

  • Hallo Hugo,


    es liegt mir fern, jemand seinen Erfolg nicht zu gönnen.
    Für mich scheidet ein derartiges Verfahren, ganz gleich ob kontinuierlich gedreht oder gepurzelt von vornherein aus, selbst wenn es funktionieren sollte, ganz einfach weil es keine Praxisrelevanz besitzt und den eitlen Imker dem "dummen" Bien vorzieht. Ihr macht hier wieder mal die Rechnung ohne den "Milb"! Bayer & Co. wird's freuen.


    Gruß!


    Manne

  • Hallo Manne
    Gerade weil es positive Auswirkungen auf den Bien und auf die Varoa Milbe haben soll, gmäss Aussage des Erfinders, hoffte ich im Interesse aller Imker, dass Hohenheim diese Methode wie angekündet prüfen würde.
    Nun hat Hohenheim einfach Beuten gepurzelt und das als relevanter Versuch dargestellt. Das hat doch mit Wissenschaft und einem richtigen Versuchsaufbau und Analyse nichts zu tun und hilft dem Imker wieder einmal nichts.
    Die Folge ist, dass jeder wieder Vermutungen anstellt und wenn man es wirklich wissen will, muss man Cash in die Hand nehmen und testen. Wobei hier 2 Völker für eine Aussage sicher nicht reichen.
    Solche Versuche sollten von den Instituten gemacht werden, denn diese sind auch für die Imker und für den Imkerlichen Alltag da.
    Mit freundlichem Gruss
    Hugo

  • Bienenstock mit Drehnest-Rahmen


    Dieser Bienenstock besteht – ähnlich wie die herkömmlichen Magazinbeuten – aus einem Brutraum und dem Honigraum (ein oder mehr Honigzargen).
    Im Brutraum befinden sich 10 kreisförmige Rahmen, die – wie der Name schon sagt – von außen gedreht werden können, ohne den Stock öffnen zu müssen.
    Der Honigraum dient nur der Gewinnung des Honigs und wird nicht gedreht, daher ist es nebensächlich,welches Rähmchenmaß verwendet wird.
    Warum müssen die Rahmen des Brutnestes gedreht werden?
    Weil dadurch drei wesentliche Probleme des Imkers gelöst werden können:


    1. Es verhindert die Vermehrung der Varroamilben in den gedeckelten Brutzellen.
    2. Es verhindert den Ausbau von Weiselzellen und daher das Schwärmen.
    3. Es ermöglicht die maschinelle Behandlung der Bienenvölker.


    1. Die Varroamilben legen ihre Eier ca. 70 Stunden nach Verdeckelung der Brutzellen, und zwar immer an der oberen Seite. In den Zellen orientieren sich die Milben mithilfe der Schwerkraft. Im Bienenstock mit Drehnest-Rahmen wechselt aber oben und unten nach jeder Drehung um 180 Grad. Die Zeiteinstellung der Umdrehung kann vom Imker mit Hilfe einer Elektronik beliebig gewählt werden. Die bei der Orientierung ständig gestörten Milben finden verspätet eine neue Stelle zur Eiablage. Die verspäteten Protonymphen werden relativ schnell zu Deutronymphen, können aber den Paarungsprozeß nicht rechtzeitig abschließen!
    Die ständigen Umdrehungen führen dazu, daß die Milben schwieriger die Nahrungsquellen finden. Die Milben schlüpfen zwar zusammen mit den Bienen aus den Zellen, sterben aber gleich anschließend ab. Beweis dafür sind die im Bienenstock auffindbaren toten Utronymphen (weiße Kleinmilben).


    2. Die Bienen bauen die Weiselzellen mit Hilfe der Schwerkraft von oben nach unten aus.
    Sie können die Weiselzelle wegen der ständigen Umdrehungen nur beginnen, aber nicht bis zur Eiablage der Königin weiterbauen. Daher entstehen keine Weisel- bzw. Schwarmzellen. Ohne diese jedoch gibt es auch keine Schwärme!
    Die künstliche, runde Wabe wird trotz der Umdrehungen fehlerfrei ausgebaut.


    3. In diesem Bienenstock hat der Imker keine Notwendigkeit, das Brutnest zu ordnen. Das alles wird von den Bienen erledigt. Am Abend, wenn das Nest langsam um 180 Grad gedreht wird, gelangt der Honigkranz nach unten zum Ausgang, von wo er dann von den Bienen nach oben in den Honigraum umgetragen wird, weil sie ihn schützen wollen.Die so ausgeräumten Leerzellen werden von der Königin gerne mit Eiern versehen.So gelangt der Honig aus dem Brutraum nach oben, ohne Zutun des Imkers.Der notwendige Pollen- und Futterkranz bleibt rund um das Brutnest erhalten.Bienenstöcke mit Drehnest-Rahmen sollten in größeren Einheiten wie Wanderwagen oder Containern aufgestellt werden. Ein entsprechender Anschluß ermöglicht, dass 40 bis 50 Bienenvölker mit einer gemeinsamen Steuereinheit, einem 12 V Motor und einer Batterie automatisch betrieben werden. Die Arbeitszeit sinkt so auf ein Viertel. Der Imker hat nur die Völker zu kontrollieren und den Honig zu entnehmen. Mit Hilfe dieser Methode können 800 bis 1000 Bienenvölker von einem Imker gehalten werden und zwar ohne Schwärme und mit dem Ergebnis von völlig rückstandsfreiem Honig!


    Dieser Bienenstock mit Drehnest-Rahmen könnte die Grundlage für die Bienenzucht der Zukunft werden. Diese Methode wird noch erforscht und geprüft vom Forschungsinstitut in Gödöllö /Ungarn unter der wissenschaftlichen Leitung von Dr. Szalaine Enikö Matrai.
    Die Auswertungen am automatischen Bienenwagen des Imkers und Erfinders Lajos Konya erfolgen mit Hilfe des Agraringenieurs Adam Mitlerer kontinuierlich.
    Die Erfindung ist patentrechtlich geschützt!
    Der Bienenstock mit Drehnest-Rahmen kann nach dem Abschluß der Untersuchungen - vom Erfinder genehmigt – hergestellt und angeboten werden.



    Lajos Konya
    Erfinder


  • Bienenstock mit Drehnest-Rahmen


    Dieser Bienenstock besteht – ähnlich wie die herkömmlichen Magazinbeuten – aus einem Brutraum und dem Honigraum (ein oder mehr Honigzargen).
    Im Brutraum befinden sich 10 kreisförmige Rahmen, die – wie der Name schon sagt – von außen gedreht werden können, ohne den Stock öffnen zu müssen.
    Der Honigraum dient nur der Gewinnung des Honigs und wird nicht gedreht, daher ist es nebensächlich,welches Rähmchenmaß verwendet wird.
    Warum müssen die Rahmen des Brutnestes gedreht werden?
    Weil dadurch drei wesentliche Probleme des Imkers gelöst werden können:


    1. Es verhindert die Vermehrung der Varroamilben in den gedeckelten Brutzellen.
    2. Es verhindert den Ausbau von Weiselzellen und daher das Schwärmen.
    3. Es ermöglicht die maschinelle Behandlung der Bienenvölker.


    1. Die Varroamilben legen ihre Eier ca. 70 Stunden nach Verdeckelung der Brutzellen, und zwar immer an der oberen Seite. In den Zellen orientieren sich die Milben mithilfe der Schwerkraft. Im Bienenstock mit Drehnest-Rahmen wechselt aber oben und unten nach jeder Drehung um 180 Grad. Die Zeiteinstellung der Umdrehung kann vom Imker mit Hilfe einer Elektronik beliebig gewählt werden. Die bei der Orientierung ständig gestörten Milben finden verspätet eine neue Stelle zur Eiablage. Die verspäteten Protonymphen werden relativ schnell zu Deutronymphen, können aber den Paarungsprozeß nicht rechtzeitig abschließen!
    Die ständigen Umdrehungen führen dazu, daß die Milben schwieriger die Nahrungsquellen finden. Die Milben schlüpfen zwar zusammen mit den Bienen aus den Zellen, sterben aber gleich anschließend ab. Beweis dafür sind die im Bienenstock auffindbaren toten Utronymphen (weiße Kleinmilben).


    2. Die Bienen bauen die Weiselzellen mit Hilfe der Schwerkraft von oben nach unten aus.
    Sie können die Weiselzelle wegen der ständigen Umdrehungen nur beginnen, aber nicht bis zur Eiablage der Königin weiterbauen. Daher entstehen keine Weisel- bzw. Schwarmzellen. Ohne diese jedoch gibt es auch keine Schwärme!
    Die künstliche, runde Wabe wird trotz der Umdrehungen fehlerfrei ausgebaut.


    3. In diesem Bienenstock hat der Imker keine Notwendigkeit, das Brutnest zu ordnen. Das alles wird von den Bienen erledigt. Am Abend, wenn das Nest langsam um 180 Grad gedreht wird, gelangt der Honigkranz nach unten zum Ausgang, von wo er dann von den Bienen nach oben in den Honigraum umgetragen wird, weil sie ihn schützen wollen.Die so ausgeräumten Leerzellen werden von der Königin gerne mit Eiern versehen.So gelangt der Honig aus dem Brutraum nach oben, ohne Zutun des Imkers.Der notwendige Pollen- und Futterkranz bleibt rund um das Brutnest erhalten.Bienenstöcke mit Drehnest-Rahmen sollten in größeren Einheiten wie Wanderwagen oder Containern aufgestellt werden. Ein entsprechender Anschluß ermöglicht, dass 40 bis 50 Bienenvölker mit einer gemeinsamen Steuereinheit, einem 12 V Motor und einer Batterie automatisch betrieben werden. Die Arbeitszeit sinkt so auf ein Viertel. Der Imker hat nur die Völker zu kontrollieren und den Honig zu entnehmen. Mit Hilfe dieser Methode können 800 bis 1000 Bienenvölker von einem Imker gehalten werden und zwar ohne Schwärme und mit dem Ergebnis von völlig rückstandsfreiem Honig!


    Dieser Bienenstock mit Drehnest-Rahmen könnte die Grundlage für die Bienenzucht der Zukunft werden. Diese Methode wird noch erforscht und geprüft vom Forschungsinstitut in Gödöllö /Ungarn unter der wissenschaftlichen Leitung von Dr. Szalaine Enikö Matrai.
    Die Auswertungen am automatischen Bienenwagen des Imkers und Erfinders Lajos Konya erfolgen mit Hilfe des Agraringenieurs Adam Mitlerer kontinuierlich.
    Die Erfindung ist patentrechtlich geschützt!
    Der Bienenstock mit Drehnest-Rahmen kann nach dem Abschluß der Untersuchungen - vom Erfinder genehmigt – hergestellt und angeboten werden.



    Lajos Konya
    Erfinder

  • Hallo Imker-Hu
    Es ist ja schön, dass Du Dein Prinzip hier vorstellst. Deine Überlegungen kann ich nachvollziehen und es könnte eine gute Lösung sein.
    Ein Nachteil für mich ist aber das Imkern mit Wanderwagen. Damit sind wir dann schon wieder fast beim Bienenhaus und die Wanderimkerei ist so dann in meiner Region wieder eingeschränkt.
    Was mich aber noch interssieren würde ist der Preis. Damit möchte ich einen Vergleich mit den Kosten für meine Dadant machen können.
    Mit freundlichem Gruss
    Hugo