Dicke oder Dünne Zargen

  • Hallo


    Ich habe im Ebay 10 Zargen ersteigert, die zu meinen Beuten von der Größe her (10 Rähmchen) passen. Hat sich aber festgestellt, daß das Holz etwas dünner (statt 2,8cm 2,5cm) ist.
    Ein Vorteil haben sie, sie sind relativ leichter als die dicken Zargen und können idealerweise als Honigraum dienen.
    Dennoch ist die Frage, wie dies sich bei den Bienen auswirkt? Bzw. muss man sich Sorgen bei der Überwinterung machen?

  • Hallo Khamis,
    es kommt bei der Überwinterung nicht darauf an, wie dick Zargen sind.
    Die Bienen wärmen nicht den Innenraum, sondern nur die Wintertraube.
    Es kommt darauf an, das die Beuten keine Ritzen haben, durch die
    Zugluft eindringen kann. Diese wäre für die Überwinterung schädlich.
    Allerdings sollen dünne Targenwände bei größerer Hitze den Nachteil haben, das die Waben eher schmelzen. Aber da kann ich aus eigener Erfahrungnicht mitreden.
    Viele Grüße
    Lothar

    Solange Menschen denken, das Tiere nichts fühlen,
    müssen Tiere fühlen, das Menschen nicht denken.

  • Schon Bruder Adam fertigte seine Notbeuten wie er schrieb aus 1.3 cm dünnem Holz von Kisten aller Art. Zur Winterzeit wurden die Notbehelfbeuten seitlich mit Dachpappe eingehüllt, der Trockenheit halber. Er konnte nie einen wahrnehmbarer Unterschied im Ertrag bemerken zwischen den Völkern auf demselben Wabenmass in doppelwandigen Schutzbeuten. (Ich bin gleicher Meinung wie Lothar) Ich selber habe einige Zargen aus 15 mm dicken Brettern. Der Gitterboden ist das ganze Jahr offen und meine Völker entwickelten sich steht’s prächtig.
     
    Mit Imkergruss
    Edmond

    Schritt für Schritt hinterlasse ich Spuren, sie verwehen wieder so wichtig sind sie nicht. Aufgeschnappt in der Sahara.